Technologie: Qualifizierung

Industrial Engineering im Fernstudium

Industrial Engineering im Fernstudium

Eine berufsbegleitende Perspektive für Fach- und Führungskräfte
Sandra Bräutigam
Globalisierte Märkte und Strukturwandel setzen die Unternehmen unter starken Veränderungsdruck und lassen die Aufgaben für Fach- und Führungskräfte schwieriger und komplexer werden. Entsprechend wandeln sich die Anforderungsprofile und eigene Kompetenzen müssen angepasst werden. Im Vordergrund steht das ganzheitliche Managen von industriellen Prozessen und Systemen. Um dem Bedarf einer berufsbegleitenden Weiterbildung gerecht zu werden, bietet die TFH Berlin zusammen mit der DaimlerChrysler AG den Master-Fernstudien-gang Industrial Engineering an. Ziel ist die Ver-mittlung von Schlüssel-kompetenzen zum innovativ und kreativ denkenden Industrial Engineer.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 35-37
Prozessbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Prozessbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Phasenübergreifender Wissenstransfer unterstützt den Produktentwicklungsprozess
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Christian Willmann
Erfahrung und Wissen von Mitarbeitern zu erhalten und zu nutzen ist eine entscheidende Aufgabe im Industrial Engineering. In diesem Zusammenhang ist der Einsatz von Wissensmanagementwerkzeugen hoch aktuell; allerdings kommt es nur zögerlich zu konkreten Umsetzungen in der Praxis. Der Artikel diskutiert Zweckmäßigkeit und Umsetzbarkeit eines prozessbasierten Wissensmanagements in der Produktentwicklung. Beispielhaft für die beiden Teilprozesse „Produktplanung“ und „Produktdesign“ wird ein konzeptioneller Lösungsansatz in Form einer Wissensinfrastruktur erarbeitet, welche die Werkzeuge des Wissensmanagements mit den wissensrelevanten Aufgaben im Produktentwicklungsprozess verknüpft.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Authentizität überzeugt Wissensmanagement in Wissensmanagementprojekten

Authentizität überzeugt Wissensmanagement in Wissensmanagementprojekten

Ingrid Scheele, Bernd Bredehorst
Wissensmanagement ist in vielen Projekten ein in der Zukunft liegendes Ziel. Es bereits für die Projektarbeit selbst zu verwenden, stellt ein vernachlässigtes und oft ungenutztes Potenzial dar. Das fängt bei Projektteams an, die nichts voneinander wissen und setzt sich in der Art und Weise, wie Wissensmanagementkonzepte erarbeitet werden, fort: „Im stillen Kämmerlein“. Dieser Beitrag beschreibt Zusammenhänge zwischen Prozessoptimierung, Unternehmenskultur und Wissensmanagement sowie das als „WM²“ bezeichnete Vorgehen im Verbundvorhaben WISMA, bei dem von Anfang an die Akzeptanz für Veränderungen und das authentische Handeln bei der Projektdurchführung im Mittelpunkt stehen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 41-44
Marktüberblick: Anwendungen und Systeme für das Wissensmanagement

Marktüberblick: Anwendungen und Systeme für das Wissensmanagement

Norbert Gronau ORCID Icon, Stefan Dilz, André Kalisch
Diese Marktstudie vermittelt einen Überblick über Software, die zur Unterstützung von Wis-sensmanagement eingesetzt werden kann und berücksichtigt dabei die Spannweite von spezialisierten Suchmaschinen bis zu umfassenden integrierten Wissensmanagementsystemen. Die untersuchte Software bietet sowohl Unterstützung bei Community-orientierten Wissensmanagementansätzen als auch bei Information Retrieval. Die Einsatzmöglichkeiten sind genauso unterschiedlich wie die heterogenen Anforderungen von Unternehmen und Organisationen, die diese an Wissensmanagement stellen. Eine direkte Vergleichbarkeit aller untersuchten Softwareprodukte ist daher nicht sinnvoll.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 53-59
Multimediale Informationssysteme an manuellen Arbeitsplätzen

Multimediale Informationssysteme an manuellen Arbeitsplätzen

Prozesssicherheit und Effizienzsteigerung durch Bereitstellung und Rückmeldung richtiger sowie aktueller Informationen
Klaus Feldmann, Stefan Lang
In zunehmendem Maße gewinnt, geprägt durch die Forderung nach Losgröße-1 und der damit einhergehenden Pflicht der Flexibilität, die Prozesssicherheit und Dokumentation auch an manuellen Arbeitsplätzen an Bedeutung. Um hier eine Effizienzsteigerung unter Berücksichtigung immer strengerer Qualitätsvorgaben gewährleisten zu können, muss der Informationsfluss zum Mitarbeiter und von diesem zurück optimiert sowie fehler- und verlustresistent umgesetzt werden. Eine mögliche Lösung bieten an dieser Stelle multimediale, IT-basierte Mitarbeiterinformationssysteme, die mit aktuellen Methoden in angepasster Weise den Mitarbeiter bei seinen Tätigkeiten unterstützen und den Rückfluss relevanter Daten, wie zum Beispiel Qualitätsdaten oder Ausschussmengen, gewährleisten können.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 25-28
Ontologiebasiertes Wissensmanagement in der Montage

Ontologiebasiertes Wissensmanagement in der Montage

Wissen in turbulenten Zeiten strukturiert einsetzen
Stefan Berger, Christoph Mangold, Sebastian Meyer
Produzierende Unternehmen sind in turbulenten Aufgabenumfeldern mit permanenten, nicht vorhersehbaren Veränderungen konfrontiert, zu deren Bewältigung ihnen nur wenig Zeit zur Verfügung steht. Bereits heute prägen Umrüst- und Einstellvorgänge den Arbeitsalltag in der Montage. In diesem Umfeld kommt dem Menschen als Problemlöser und damit der Ressource Wissen und deren Management eine immer bedeutendere Funktion zu. Der folgende Beitrag zeigt Ansatzpunkte für ein Wissensmanagementsystem für die Montage.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 49-52
Prozessoptimierung mit Wissensmanagement

Prozessoptimierung mit Wissensmanagement

Strategischer Einsatz von Methoden in industriellen mittelständischen Unternehmen
Eberhard Abele, Sven Kuhn, Tobias Liebeck
Mittelständische Unternehmen messen Wissensmanagement zwar eine sehr hohe Bedeutung für den Unternehmenserfolg bei, haben aber oft noch keine Schritte unternommen, um entsprechende Methoden einzuführen. Nur wenige Unternehmen haben bereits Maßnahmen ergriffen, meist jedoch ohne Verbindung zur Unternehmensstrategie und anderen Methoden. Der Grund hierfür liegt darin, dass diesen Unternehmen kein Hilfsmittel zur Verfügung steht, mit dem sie aus der Vielzahl der Methoden des Wissensmanagements diejenigen auswählen können, die den größten Nutzen in den jeweiligen Geschäftsprozessen bieten und die sich optimal an die spezifischen Ausgangssituationen und Anforderungen anpassen lassen. Im Folgenden wird ein Konzept aufgezeigt, das hier Abhilfe schafft.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 13-16
Von der prozessintegrierten Weiterbildung zum organisationalen Lernen

Von der prozessintegrierten Weiterbildung zum organisationalen Lernen

Potenziale und Grenzen prozessintegrierter Qualifizierung in KMU
Sylvie Gavirey, Wolfgang Echelmeyer
Angesichts der hohen Komplexität und Dynamik der Märkte sehen sich Unternehmen immer wieder mit der Aufgabe konfrontiert, ihre Teilaufgaben zu erweitern und zu verändern und ihre Prozesse kontinuierlich zu optimieren. Beim Konzept des organisationalen Lernens kommen die Veränderungen nicht mehr von außen steuerbar und als organisationale Ausnahme vor, sondern als „ongoing process“ [1]. Die Einführung einer Lernperspektive in das Unternehmen hebt dabei seine aktive Rolle hervor. Die Anpassung an die sich verändernde Umwelt wird nicht mehr als notwendiges Übel angesehen, sondern als Chance, die in einer Organisation ruhenden Potenziale systematisch freizulegen. Es soll hier anhand eines Fallbeispiels gezeigt werden, inwieweit und unter welchen Bedingungen die aufgrund einer Qualifizierung stattfindenden Lernprozesse zur Herbeiführung von Strukturänderungen und von Prozessen des organisationalen Lernens in KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) geeignet sind.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 45-48
Wissenslabor Betriebswirtschaft

Wissenslabor Betriebswirtschaft

Eine Lehr-, Lern- und Kommunikationsumgebung für die universitäre und betriebliche Aus- und Weiterbildung
Axel Braßler, Christoph Grau, Herfried M. Schneider
Das Wissenslabor Betriebswirtschaft ist eine internetbasierte Lehr-, Lern- und Kommunikationsumgebung, die im Rahmen eines Kooperationsprojekts von mehreren Thüringer Universitäten entwickelt wird. Ausgehend von einer Beschreibung der grundlegenden Zielsetzungen wird das Wissenslabor Betriebswirtschaft anhand seiner Architektur und seines integrierten Geschäftsmodells vorgestellt.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Wissensmanagement in der kurzfristigen PPS

Wissensmanagement in der kurzfristigen PPS

Organisationales Lernen höherer Ordnung mittels künstlicher neuronaler Netze
Horst Meier, Christoph S. Zoller
Die Verbesserung, Nutzung und Verbreitung des Wissens der Mitarbeiter, mithin die Umsetzung des organisationalen Lernens, ist eine der bedeutendsten Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung der Marktposition. Forschungsschwerpunkt der vergangenen Jahre am Lehrstuhl für Produktionssysteme war hierbei die Abbildung von Planungsentscheidungen innerhalb der kurzfristigen Reihenfolgeplanung in ein künstliches neuronales Netz und die Generierung von Vorschlägen für zukünftige Planungssituationen. Dieser Beitrag beschreibt die Invertierung dieses Lernprozesses.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
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