Technologie: Qualifizierung

Multimediale Informationssysteme an manuellen Arbeitsplätzen

Multimediale Informationssysteme an manuellen Arbeitsplätzen

Prozesssicherheit und Effizienzsteigerung durch Bereitstellung und Rückmeldung richtiger sowie aktueller Informationen
Klaus Feldmann, Stefan Lang
In zunehmendem Maße gewinnt, geprägt durch die Forderung nach Losgröße-1 und der damit einhergehenden Pflicht der Flexibilität, die Prozesssicherheit und Dokumentation auch an manuellen Arbeitsplätzen an Bedeutung. Um hier eine Effizienzsteigerung unter Berücksichtigung immer strengerer Qualitätsvorgaben gewährleisten zu können, muss der Informationsfluss zum Mitarbeiter und von diesem zurück optimiert sowie fehler- und verlustresistent umgesetzt werden. Eine mögliche Lösung bieten an dieser Stelle multimediale, IT-basierte Mitarbeiterinformationssysteme, die mit aktuellen Methoden in angepasster Weise den Mitarbeiter bei seinen Tätigkeiten unterstützen und den Rückfluss relevanter Daten, wie zum Beispiel Qualitätsdaten oder Ausschussmengen, gewährleisten können.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 25-28
Ontologiebasiertes Wissensmanagement in der Montage

Ontologiebasiertes Wissensmanagement in der Montage

Wissen in turbulenten Zeiten strukturiert einsetzen
Stefan Berger, Christoph Mangold, Sebastian Meyer
Produzierende Unternehmen sind in turbulenten Aufgabenumfeldern mit permanenten, nicht vorhersehbaren Veränderungen konfrontiert, zu deren Bewältigung ihnen nur wenig Zeit zur Verfügung steht. Bereits heute prägen Umrüst- und Einstellvorgänge den Arbeitsalltag in der Montage. In diesem Umfeld kommt dem Menschen als Problemlöser und damit der Ressource Wissen und deren Management eine immer bedeutendere Funktion zu. Der folgende Beitrag zeigt Ansatzpunkte für ein Wissensmanagementsystem für die Montage.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 49-52
Prozessoptimierung mit Wissensmanagement

Prozessoptimierung mit Wissensmanagement

Strategischer Einsatz von Methoden in industriellen mittelständischen Unternehmen
Eberhard Abele, Sven Kuhn, Tobias Liebeck
Mittelständische Unternehmen messen Wissensmanagement zwar eine sehr hohe Bedeutung für den Unternehmenserfolg bei, haben aber oft noch keine Schritte unternommen, um entsprechende Methoden einzuführen. Nur wenige Unternehmen haben bereits Maßnahmen ergriffen, meist jedoch ohne Verbindung zur Unternehmensstrategie und anderen Methoden. Der Grund hierfür liegt darin, dass diesen Unternehmen kein Hilfsmittel zur Verfügung steht, mit dem sie aus der Vielzahl der Methoden des Wissensmanagements diejenigen auswählen können, die den größten Nutzen in den jeweiligen Geschäftsprozessen bieten und die sich optimal an die spezifischen Ausgangssituationen und Anforderungen anpassen lassen. Im Folgenden wird ein Konzept aufgezeigt, das hier Abhilfe schafft.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 13-16
Von der prozessintegrierten Weiterbildung zum organisationalen Lernen

Von der prozessintegrierten Weiterbildung zum organisationalen Lernen

Potenziale und Grenzen prozessintegrierter Qualifizierung in KMU
Sylvie Gavirey, Wolfgang Echelmeyer
Angesichts der hohen Komplexität und Dynamik der Märkte sehen sich Unternehmen immer wieder mit der Aufgabe konfrontiert, ihre Teilaufgaben zu erweitern und zu verändern und ihre Prozesse kontinuierlich zu optimieren. Beim Konzept des organisationalen Lernens kommen die Veränderungen nicht mehr von außen steuerbar und als organisationale Ausnahme vor, sondern als „ongoing process“ [1]. Die Einführung einer Lernperspektive in das Unternehmen hebt dabei seine aktive Rolle hervor. Die Anpassung an die sich verändernde Umwelt wird nicht mehr als notwendiges Übel angesehen, sondern als Chance, die in einer Organisation ruhenden Potenziale systematisch freizulegen. Es soll hier anhand eines Fallbeispiels gezeigt werden, inwieweit und unter welchen Bedingungen die aufgrund einer Qualifizierung stattfindenden Lernprozesse zur Herbeiführung von Strukturänderungen und von Prozessen des organisationalen Lernens in KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) geeignet sind.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 45-48
Wissenslabor Betriebswirtschaft

Wissenslabor Betriebswirtschaft

Eine Lehr-, Lern- und Kommunikationsumgebung für die universitäre und betriebliche Aus- und Weiterbildung
Axel Braßler, Christoph Grau, Herfried M. Schneider
Das Wissenslabor Betriebswirtschaft ist eine internetbasierte Lehr-, Lern- und Kommunikationsumgebung, die im Rahmen eines Kooperationsprojekts von mehreren Thüringer Universitäten entwickelt wird. Ausgehend von einer Beschreibung der grundlegenden Zielsetzungen wird das Wissenslabor Betriebswirtschaft anhand seiner Architektur und seines integrierten Geschäftsmodells vorgestellt.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Wissensmanagement in der kurzfristigen PPS

Wissensmanagement in der kurzfristigen PPS

Organisationales Lernen höherer Ordnung mittels künstlicher neuronaler Netze
Horst Meier, Christoph S. Zoller
Die Verbesserung, Nutzung und Verbreitung des Wissens der Mitarbeiter, mithin die Umsetzung des organisationalen Lernens, ist eine der bedeutendsten Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung der Marktposition. Forschungsschwerpunkt der vergangenen Jahre am Lehrstuhl für Produktionssysteme war hierbei die Abbildung von Planungsentscheidungen innerhalb der kurzfristigen Reihenfolgeplanung in ein künstliches neuronales Netz und die Generierung von Vorschlägen für zukünftige Planungssituationen. Dieser Beitrag beschreibt die Invertierung dieses Lernprozesses.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
Kooperative Planung und Aufgabengestaltung in der Digitalen Fabrik

Kooperative Planung und Aufgabengestaltung in der Digitalen Fabrik

Sabine Bierschenk, Arno Ritter
Bei der Projektierung, Konzeption und Entwicklung von Produktionsanlagen und -prozessen ist eine intensive Zusammenarbeit und Datenaustausch zwischen Vertretern verschiedener Fachdisziplinen, wie z. B. aus Arbeits- und Prozessplanung, Konstruktion, Einkauf oder Logistik, erforderlich. Während eines Projektes können zu spät erkannte Abstimmungsfehler sowie unterschiedliches Verständnis von Sachverhalten zu Planungsfehlern mit erheblichen Auswirkungen, z. B. für die Inbetriebnahme und den Anlauf (Ramp-up), führen. Im Kontext der Digitalen Fabrik entwickelt das Fraunhofer IPA Lösungen für kooperatives Planen auf Basis von Workflow- und Wissensmanagement. Ziel ist dabei die Optimierung der Planungsqualität und Planungskosten.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 71-73
Personalentwicklungsplanung auf der Basis des Technologiekalenderkonzeptes

Personalentwicklungsplanung auf der Basis des Technologiekalenderkonzeptes

Gert Zülch, Sven Rottinger
Gerade im Hinblick auf sich permanent ändernde Marktanforderungen und den damit verbundenen Produkt- und Technologiewandel sind die vorhandenen Personalstrukturen in die Weiterentwicklung von Fertigungs-systemen einzubeziehen. Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis zeigen, dass Personalentwicklungsmaßnahmen jedoch meist reaktiv und oftmals ad hoc und improvisiert durchgeführt werden. Um einer derart reaktiven Personalentwicklung entgegenzuwirken, wird der Technologiekalender als Planungswerkzeug vorgestellt, mit dessen Hilfe Maßnahmen zur Personalentwicklungsplanung rechtzeitig und zielgerichtet eingeleitet werden können.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 58-61
Wandlungsfähig durch Kompetenzmanagement

Wandlungsfähig durch Kompetenzmanagement

Günter Warnecke, Christian M. Thurnes
Wandlungsfähige Unternehmen richten sich nachhaltig auf kurz- und längerfristige Veränderungen aus und sichern somit ihren Erfolg bei sich wandelnden Märkten und Umfeldern. Ein wesentlicher Beitrag zu dieser Ausrichtung ist die zielgerichtete Entwicklung der Kompetenzen im Unternehmen. Hierbei sind sowohl adaptive Reaktionen auf akute Veränderungen als auch eine präventiv in die Zukunft gerichtete Planung erforderlich. Ansätze eines ganzheitlichen Kompetenzmanagements ermöglichen einen Abgleich von Kompetenzangeboten und Kompetenzbedarfen und bilden somit die Grundlage für Maßnahmen der Kompetenzentwicklung, welche die Wandlungsfähigkeit des Unternehmens unterstützt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 9-11
K_MOBILE: Betriebliche Informationsinfrastruktur und mobiler Wissenszugang

K_MOBILE: Betriebliche Informationsinfrastruktur und mobiler Wissenszugang

Norbert Gronau ORCID Icon, Frank Laskowski, Sonja Martens
Bisher ist Wissensmanagement-software weitgehend auf den stationären Gebrauch ausgerichtet. Durch die Erweiterung von Wissensmanagementsoftware um den mobilen Kanal können die Durchlaufzeiten für Informationen allerdings erheblich verkürzt werden, z.B. im Gespräch beim Kunden oder bei der Reparatur ausgefallener technischer Anlagen. In diesem Beitrag wird das Konzept K_MOBILE beschrieben, mithilfe dessen es möglich ist, Wissensmanagementdienste situationsbezogen über mobile Endgeräte anzubieten. Durch Kombination zeitbezogener Informationen mit Informationen über den aktuellen Standort der Nutzer (raum-zeitlicher Kontext) werden die Leis-tungen der betrieblichen Informationssysteme mobil angeboten und aufbereitet. Insbesondere bei wissensintensiven Prozessen wie Vertrieb, Beratung oder Wartung ist der Aufwand zur mobilen Beschaffung von Informationen sehr hoch, da dieser Bedarf nur schwer vorausgeplant werden kann.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
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