Autor: Sabine Bierschenk

Erfolgsfaktoren bei der Einführung der Digitalen Fabrik

Erfolgsfaktoren bei der Einführung der Digitalen Fabrik

Tom-David Graupner, Sabine Bierschenk
„Die Digitale Fabrik ist nicht länger eine Vision, sondern auf dem Weg Realität zu werden“, berichtete Volkswagen auf dem Branchentreffen in Ludwigsburg im Juni 2004 [1]. Dieses Zitat spiegelt den Stand der Digitalen Fabrik in der Automobilindustrie beeindruckend wider. Andere Branchen und Unternehmensgrößen haben diesen Schritt noch vor sich, wie eine aktuelle Studie des Fraunhofer IPA aufzeigt [2]. Dabei stellt sich die Frage, wie Unternehmen das Thema „Einführung der Digitalen Fabrik“ angehen. Um es vorweg zu nehmen - es gibt keine allgemeingültige Vorgehensweise. Je nach Kunden- und Lieferantenstruktur, Unternehmensgröße und Produkt müssen individuelle Herangehensweisen gefunden und umgesetzt werden. Was sich aber durchaus unternehmensneutral herausstellen lässt, sind die Erfolgsfaktoren zur Einführung der Digitalen Fabrik [3, 4]. Diesem Thema widmet sich der vorliegende Artikel.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 2 | Seite 59-62
Kooperative Planung und Aufgabengestaltung in der Digitalen Fabrik

Kooperative Planung und Aufgabengestaltung in der Digitalen Fabrik

Sabine Bierschenk, Arno Ritter
Bei der Projektierung, Konzeption und Entwicklung von Produktionsanlagen und -prozessen ist eine intensive Zusammenarbeit und Datenaustausch zwischen Vertretern verschiedener Fachdisziplinen, wie z. B. aus Arbeits- und Prozessplanung, Konstruktion, Einkauf oder Logistik, erforderlich. Während eines Projektes können zu spät erkannte Abstimmungsfehler sowie unterschiedliches Verständnis von Sachverhalten zu Planungsfehlern mit erheblichen Auswirkungen, z. B. für die Inbetriebnahme und den Anlauf (Ramp-up), führen. Im Kontext der Digitalen Fabrik entwickelt das Fraunhofer IPA Lösungen für kooperatives Planen auf Basis von Workflow- und Wissensmanagement. Ziel ist dabei die Optimierung der Planungsqualität und Planungskosten.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 71-73