Technologie: Qualifizierung

Kooperative Planung und Aufgabengestaltung in der Digitalen Fabrik

Kooperative Planung und Aufgabengestaltung in der Digitalen Fabrik

Sabine Bierschenk, Arno Ritter
Bei der Projektierung, Konzeption und Entwicklung von Produktionsanlagen und -prozessen ist eine intensive Zusammenarbeit und Datenaustausch zwischen Vertretern verschiedener Fachdisziplinen, wie z. B. aus Arbeits- und Prozessplanung, Konstruktion, Einkauf oder Logistik, erforderlich. Während eines Projektes können zu spät erkannte Abstimmungsfehler sowie unterschiedliches Verständnis von Sachverhalten zu Planungsfehlern mit erheblichen Auswirkungen, z. B. für die Inbetriebnahme und den Anlauf (Ramp-up), führen. Im Kontext der Digitalen Fabrik entwickelt das Fraunhofer IPA Lösungen für kooperatives Planen auf Basis von Workflow- und Wissensmanagement. Ziel ist dabei die Optimierung der Planungsqualität und Planungskosten.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 71-73
Personalentwicklungsplanung auf der Basis des Technologiekalenderkonzeptes

Personalentwicklungsplanung auf der Basis des Technologiekalenderkonzeptes

Gert Zülch, Sven Rottinger
Gerade im Hinblick auf sich permanent ändernde Marktanforderungen und den damit verbundenen Produkt- und Technologiewandel sind die vorhandenen Personalstrukturen in die Weiterentwicklung von Fertigungs-systemen einzubeziehen. Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis zeigen, dass Personalentwicklungsmaßnahmen jedoch meist reaktiv und oftmals ad hoc und improvisiert durchgeführt werden. Um einer derart reaktiven Personalentwicklung entgegenzuwirken, wird der Technologiekalender als Planungswerkzeug vorgestellt, mit dessen Hilfe Maßnahmen zur Personalentwicklungsplanung rechtzeitig und zielgerichtet eingeleitet werden können.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 58-61
Wandlungsfähig durch Kompetenzmanagement

Wandlungsfähig durch Kompetenzmanagement

Günter Warnecke, Christian M. Thurnes
Wandlungsfähige Unternehmen richten sich nachhaltig auf kurz- und längerfristige Veränderungen aus und sichern somit ihren Erfolg bei sich wandelnden Märkten und Umfeldern. Ein wesentlicher Beitrag zu dieser Ausrichtung ist die zielgerichtete Entwicklung der Kompetenzen im Unternehmen. Hierbei sind sowohl adaptive Reaktionen auf akute Veränderungen als auch eine präventiv in die Zukunft gerichtete Planung erforderlich. Ansätze eines ganzheitlichen Kompetenzmanagements ermöglichen einen Abgleich von Kompetenzangeboten und Kompetenzbedarfen und bilden somit die Grundlage für Maßnahmen der Kompetenzentwicklung, welche die Wandlungsfähigkeit des Unternehmens unterstützt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 9-11
K_MOBILE: Betriebliche Informationsinfrastruktur und mobiler Wissenszugang

K_MOBILE: Betriebliche Informationsinfrastruktur und mobiler Wissenszugang

Norbert Gronau ORCID Icon, Frank Laskowski, Sonja Martens
Bisher ist Wissensmanagement-software weitgehend auf den stationären Gebrauch ausgerichtet. Durch die Erweiterung von Wissensmanagementsoftware um den mobilen Kanal können die Durchlaufzeiten für Informationen allerdings erheblich verkürzt werden, z.B. im Gespräch beim Kunden oder bei der Reparatur ausgefallener technischer Anlagen. In diesem Beitrag wird das Konzept K_MOBILE beschrieben, mithilfe dessen es möglich ist, Wissensmanagementdienste situationsbezogen über mobile Endgeräte anzubieten. Durch Kombination zeitbezogener Informationen mit Informationen über den aktuellen Standort der Nutzer (raum-zeitlicher Kontext) werden die Leis-tungen der betrieblichen Informationssysteme mobil angeboten und aufbereitet. Insbesondere bei wissensintensiven Prozessen wie Vertrieb, Beratung oder Wartung ist der Aufwand zur mobilen Beschaffung von Informationen sehr hoch, da dieser Bedarf nur schwer vorausgeplant werden kann.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Optimierung des Wissenstransfers in Entwicklungsprojekten

Optimierung des Wissenstransfers in Entwicklungsprojekten

Peter Müller-Baum
Der Transfer von Wissen im Sinne der Bereitstellung, Nutzung und Vermehrung dieser Ressource innerhalb sowie zwischen Projekten ist entscheidend für den Erfolg von Entwicklungsprojekten. Konzepte und Instrumente zur Optimierung des Wissenstransfers existieren jedoch kaum - aufgrund der Merkmale von Entwicklungsprojekten wie Kreativität, Unsicherheit und einer geringen Strukturierung erscheint der Einsatz strukturierter Methoden nur schwer möglich. Im Beitrag wird ein Konzept vorgestellt, das Transparenz hinsichtlich des Wissenstransfers in Entwick-lungsprojekten ermöglicht und damit eine Grundlage schafft, Potenziale zur Steigerung des Erfolgs von Entwicklungsprojekten mittels Wissenstransfer durch den gezielten Einsatz von Wissensmanagementmethoden zu nutzen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 54-57
Projektbegleitendes Problemlösen in Wissensnetzwerken

Projektbegleitendes Problemlösen in Wissensnetzwerken

Kristina Wagner, Daniel Mirtschink
Ohne die firmenübergreifende Zusammenarbeit können global agierende Unternehmen am Markt nicht mehr bestehen. Trotz der steigenden Anzahl der Kooperationspartner müssen Kooperationsprozesse reibungslos ablaufen. Die Herausforderung besteht darin, die Produktivität in der Kooperation sicherzustellen und zu erhöhen. Dies kann durch den Einsatz von unternehmensübergreifenden Wissensnetzwerken über Projekte und Fachbereiche hinweg gewährleistet werden. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist allerdings die optimale Unterstützung von Wissensaustausch- und Problemlösungsprozessen im Wissensnetzwerk. Der im Rahmen des mit Industrieunternehmen der Automobilzuliefererbranche durchgeführten Projekts TRUST entwickelte Ansatz unterstützt die Mitarbeiter dabei, Problemlösungen effizient zu entwi-ckeln sowie in einer integrierten Arbeitsumgebung ad hoc und problemorientiert auf Erfahrungen und Kompetenzen des Wissensnetzwerks zuzugreifen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 41-44
Communities of Practice im Unternehmen

Communities of Practice im Unternehmen

Anforderungen an die IT-Unterstützung
Matthias Trier
Neben der Ermöglichung eines strukturierten Zugriffs auf die Breite der im Unternehmen generierten Wissensobjekte bzw. Dokumente betreiben Unternehmen zunehmend die alternative Wissensmanagementstrategie der so genannten Personifizierung. Dabei wird nicht primär die Kodifizierung des Expertenwissens in Dokumente verfolgt, sondern eine direkte Verknüpfung der Mitarbeiter im Unternehmen ermöglicht. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Aufgabe ist der Aufbau von IT-gestützten Communities of Practice.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 49-52
Communities of Practice als Keimzelle für Wissensmanagement

Communities of Practice als Keimzelle für Wissensmanagement

Dieter Spath, Martin Müller, Marc Rüger
Wissensmanagement hat in den letzten zehn Jahren erheblich an Bedeutung im betrieblichen Alltag gewonnen. Unternehmen haben erkannt, dass der Umgang mit den eigenen Wissensressourcen der zentrale Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit ist. Jedoch unterliegt das Wissen einer Halbwertszeit, die sich durch den ständigen und an Geschwindigkeit gewonnenen Wandel immer weiter verkürzt. Um die Nachhaltigkeit von Innovationen zu garantieren, ist deshalb nicht nur auf den Bestand des Wissens, sondern auf deren Entwicklung im Unternehmens- und Umweltkontext und Einsatz im Wettbewerb abzuheben. Dabei handelt es sich zum einen um eine Erweiterung bestehender Ressourcen, zum anderen um den Wechsel auf Erfolg versprechende neue Wissensbasen für das Unternehmen. “Communities of Practice” sind dafür eine erfolgreiche und in den Unternehmen oft angewandte Methode, die Nutzung und Entwicklung des benötigten Wissens zu unterstützen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 14-17
Die Knowledge Modeler Description Language (KMDL)

Die Knowledge Modeler Description Language (KMDL)

Sprache zur Modellierung wissensintensiver Geschäftsprozesse
Norbert Gronau ORCID Icon
Die Ressource “Wissen” als Bestandteil der unternehmerischen Wertschöpfung hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Besonders davon beeinflusst sind Branchen und Geschäftsmodelle, deren Wertschöpfung zu einem Großteil auf Erwerb, Erzeugung und Nutzung von Wissen basiert. Bekannte Werkzeuge für die Geschäftsprozessmodellierung berücksichtigen in der Regel nur explizites Wissen, welches in statischer Form abgebildet wird. Dabei gerät die Betrachtung von personenbezogenem Wissen, welches nicht unmittelbar zur Erzeugung von Informationen benötigt wird, aus dem Blickfeld. Die Beschreibungssprache KMDL ermöglicht eine Modellierung und Analyse wissensintensiver Geschäftsprozesse wie Softwareentwicklung, Konstruktion oder technischer Vertrieb und darauf aufbauend die Planung und Integration von Wissensmanagementsystemen innerhalb einer Organisation.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 9-13
Kulturelle Einflüsse auf den Produktentwicklungsprozess in Virtual Enterprises

Kulturelle Einflüsse auf den Produktentwicklungsprozess in Virtual Enterprises

Hans Grabowski, Ralf-Stefan Lossack, Matthias Sander, Barbara Bumeder, Eva Dietz
Die sich mit zunehmender Globalisierung verändernde Marktsituation, die Entwicklung neuer Technologien sowie der starke Konkurrenzdruck zwingen heutige Unternehmen zu innovativen Strategien zum Erhalt ihrer Konkurrenzfähigkeit auf nationalen und internationalen Märkten. Viele Unternehmen beantworten diese Herausforderung mit dem Aufbau von länderübergreifenden Kooperationen, auch im Bereich der Produktentwick-lung. Es zeigt sich allerdings, dass viele Probleme in der Produktentwick-lung zwischen entfernt liegenden Partnern auf kulturellen Unterschieden beruhen. Daher kommt der Bewältigung der kulturellen Unterschiede entscheidende Bedeutung für den Erfolg solcher Projekte zu.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 30-33
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