Technologie: Qualifizierung

Richtig entscheiden, Lerneffekte gestalten

Richtig entscheiden, Lerneffekte gestalten

Entwicklung anlaufgerechter Organisationsstrukturen
Günther Schuh ORCID Icon, Sebastian Gottschalk, Bastian Franzkoch, Axel Hoeschen
Der Produktionsanlauf ist derjenige Prozess, in der neue Produkte oder Produktkomponenten von der Entwicklung bis zum Erreichen der Kammlinie begleitet werden. Die gleichzeitige Entwicklung und Ausgestaltung von Produkt und Prozess, nicht nur innerhalb eines Unternehmens, sondern im Verbund mit Zulieferern und Anlagenherstellern, beinhaltet so zahlreiche Aufgaben, Schnittstellen und Störgrößen, dass er nicht mehr zentral von einer Instanz aus geleitet werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 71-74
Beschäftigungsentwicklungen und Qualifikationsanforderungen in der Logistik

Beschäftigungsentwicklungen und Qualifikationsanforderungen in der Logistik

Wolfgang Kersten ORCID Icon, Mareike Böger, Meike Schröder
Durch die Globalisierung, verkürzte Produktlebenszyklen und stetig zunehmende Komplexität sind Logistikunternehmen gezwungen, ihre Arbeits- und Betriebsorganisation den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der nachfolgende Artikel beschreibt die Interdependenzen zwischen generellen Trends, der Logistik und der Arbeits- und Betriebsorganisation sowie den daraus resultierenden quantitativen und qualitativen Beschäftigungswirkungen. Nicht zuletzt wird deutlich, dass der Mitarbeiter eine entscheidende Schlüsselfunktion einnimmt, dies jedoch noch zu selten von Unternehmen in konkrete Personalentwicklungsmaßnahmen umgesetzt wird.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
Mitarbeiterqualifizierung für die Produktionslogistik

Mitarbeiterqualifizierung für die Produktionslogistik

Logistische Zielkonflikte spielerisch erfahren
Hans-Hermann Wiendahl, Christian Fischmann
Viele Produktionsunternehmen sind mit Ihrer logistischen Zielerfüllung unzufrieden. Doch anstatt in immer mächtigere Softwarewerkzeuge zu investieren, lohnt sich zunächst der Blick auf organisatorische Stolpersteine und Wissenslücken der Mitarbeiter. Das Fraunhofer IPA untersuchte deshalb die Qualifikationsaktivitäten in Produktionsunternehmen anlässlich der ERP- oder MES-Einführung. Wissensdefizite identifizieren logistische Qualifikationsbedarfe für operative Mitarbeiter. Der Beitrag beschreibt ein hierfür entwickeltes Simulationsspiel als Baustein im logistischen Wissensmanagement für Produktionsunternehmen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 25-28
Wie Optimierung gedeihen könnte!

Wie Optimierung gedeihen könnte!

Entwicklungspotenzial von KMU erkennen und nachhaltig unterstützen
Sylvie Gavirey, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Anpassungs- und Veränderungsfähigkeit stellen für Produktionsunternehmen in einem dynamischen Wettbewerb Überlebensbedingungen dar. Aufgrund ihrer Größe und ihrer kürzeren Kommunikationswege besteht der Vorteil kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) in ihrer potenziell schnelleren Anpassungsfähigkeit. Während sich traditionelle Veränderungsansätze hauptsächlich damit befassen, Veränderungen zielorientiert von außen herbei zu führen, also im Sinne intendierter Innovationen, stehen in diesem Beitrag Veränderungen im Mittelpunkt, die von innen generiert werden und in der Forschung bis jetzt kaum berücksichtigt werden. Diese Prozesse sind bedeutsam, da sie einerseits das interne Potenzial eines Unternehmens aufzeigen und andererseits Hinweise liefern, inwieweit dieses Potenzial zukünftig unterstützt werden kann. Gegenstand dieses Beitrags sind Ergebnisse aus Praxisbeobachtungen, die den Zusammenhang zwischen der nachträglichen Wirkung von Veränderungen der ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 11-15
Rahmenbedingungen des Wissensmanagements

Rahmenbedingungen des Wissensmanagements

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Yücel Yılmaz
Ein effektives Wissensmanagement (WM) ist nur durch eine indirekte Steuerung möglich, d.h. die zugehörigen Rahmenbedingungen müssen analysiert und verbessert werden. Aus dieser Zielsetzung wurde in deutschen und türkischen Unternehmen in Istanbul eine Unternehmensstudie durchgeführt. Durch die Ergebnisse wird festgestellt, dass die Antworten besonders nach der Durchführung von programmierten Informationsmanagement-Aktivitäten und der Mitarbeiterzahl unterscheiden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 72-75
Wissensmanagement in der Planungsphase

Wissensmanagement in der Planungsphase

Ulrich Berger, Sven Thiebus
Industrielle Montageprozesse sind durch eine ständig steigende Komplexität gekennzeichnet. Die hohen Investitionskosten machen eine schnelle und störungsfreie Inbetriebnahme von Montageanlagen zu einer Überlebensfrage für Unternehmen. Ein Schlüsselfaktor stellt hier die konsequente Nutzung von Erfahrungswissen zu vergleichbaren Anlagen und Prozessen dar. Viele wichtige Erfahrungen von Mitarbeitern in der Produktion und den produktionsnahen Bereichen, die Verbesserungspotenziale bergen, bleiben in neuen Projekten unberücksichtigt. Ein Haupthindernis stellt die schnelle und zielgerichtete Identifikation und Dokumentation von Erfahrungen in diesen Bereichen dar. Basierend auf der DELPHI-Methode wurde ein Konzept entwickelt und erfolgreich eingesetzt, mit dem Erfahrungswissen von Mitarbeitern wirksam und effizient erschlossen werden kann.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 39-41
Intellektuelles Kapital – Ihr Vermögen für die Zukunft

Intellektuelles Kapital - Ihr Vermögen für die Zukunft

Reporting und Entwicklung immaterieller Vermögenswerte
Katja Pook
Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt in zunehmendem Maße von immateriellen Vermögenswerten ab. Allerdings sind diese schwer zu analysieren, zu bewerten und zu gestalten. Bisher setzen nur wenige Firmen dieses Vermögen systematisch und zielgerichtet ein. Die Methode des Intellectual Capital Reporting bietet einen Rahmen dafür und bereitet den Weg für ein nachhaltiges Management Intellektuellen Kapitals.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 45-46
Office Excellence

Office Excellence

Innovative Arbeitsgestaltung für die Wissensarbeit
Dieter Spath, Wilhelm Bauer
Der Gestaltung von Büroarbeit kommt in der modernen Wissensgesellschaft eine zentrale Bedeutung zu. Die Anforderungen an die Wissensarbeiter steigen ständig. Neben hoher Produktivität und bester Qualität werden Flexibilität, Mobilität und Veränderungsbereitschaft gefordert. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, sind beste Arbeitsinfrastrukturen notwendig, also Büroarbeitsplätze, die die Arbeiten optimal unterstützen und für die Mitarbeiter ein positives Ambiente zur Verfügung stellen. Flexible Bürostrukturen können diese Anforderungen am besten erfüllen. Ihre Einführung bedarf dabei eines zielgerichteten Change Managements.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 11-14
Anforderungs- und wissensorientierte Zusammenstellung von Projektteams

Anforderungs- und wissensorientierte Zusammenstellung von Projektteams

Jane Fröming, Simone Schmid, Uwe Rüßbüldt, Norbert Gronau ORCID Icon
Vorhandenes Wissen teilen, neues Wissen schaffen sowie die Bereitstellung von Wissen als Grundlage zur unternehmensweiten Nutzung gehören zu den wichtigsten Kernaufgaben im Wissensmanagement [1]. Auch wenn die Euphorie in den letzten Jahren rückläufig war, können die Instrumente des Wissensmanagements in vielen Unternehmensbereichen entscheidend zur Wertschöpfung beitragen. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie auf der Grundlage von Wissensmanagement ein computergestütztes Staffing-Modul eine wichtige Hilfestellung bei der Zusammenstellung von Projektteams leisten kann.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 12-14
Industrial Engineering im Fernstudium

Industrial Engineering im Fernstudium

Eine berufsbegleitende Perspektive für Fach- und Führungskräfte
Sandra Bräutigam
Globalisierte Märkte und Strukturwandel setzen die Unternehmen unter starken Veränderungsdruck und lassen die Aufgaben für Fach- und Führungskräfte schwieriger und komplexer werden. Entsprechend wandeln sich die Anforderungsprofile und eigene Kompetenzen müssen angepasst werden. Im Vordergrund steht das ganzheitliche Managen von industriellen Prozessen und Systemen. Um dem Bedarf einer berufsbegleitenden Weiterbildung gerecht zu werden, bietet die TFH Berlin zusammen mit der DaimlerChrysler AG den Master-Fernstudien-gang Industrial Engineering an. Ziel ist die Ver-mittlung von Schlüssel-kompetenzen zum innovativ und kreativ denkenden Industrial Engineer.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 35-37
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