Technologie: Qualifizierung

Produktionsmanagementwissen online  Das virtuelle Institut VIMIMS

Produktionsmanagementwissen online Das virtuelle Institut VIMIMS

Gregor von Cieminski, Jens Lopitzsch, Rouven Nickel
Aus Managementfachzeitschriften ist bekannt, dass Großunternehmen die Konzepte der so genannten “learning organisation” oder des “lifelong learning” aufgegriffen haben. Sie gründen “corporate universities”, in denen der eigenen Belegschaft neues Wissen u.a. computer- oder intranetgestützt vermittelt wird. Das virtuelle Institut VIMIMS ist ein Ansatz, der es auch kleinen und mittleren Unternehmen ermöglichen soll, in den Genuss aktuellen Produktionsmanagementwissens zu kommen, ohne teure Investitionen in ein internes Weiterbildungsprogramm tätigen zu müssen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 56-59
Rechtsfragen des E-Learning: Rechtssichere E-Learning-Systeme

Rechtsfragen des E-Learning: Rechtssichere E-Learning-Systeme

Jürgen Taeger, Janine Horn
Immer mehr Unternehmen erwägen, die betriebliche Aus- und Weiterbildung durch E-Learning zu optimieren. Fortgeschrittene Multimediatechnologien erleichtern die Zusammenstellung umfangreicher Texte und audiovisueller Materialien zu E-Learning-Modulen in Eigenentwicklung. Bei der Erstellung und beim Einsatz von E-Learning-Systemen werden allerdings häufig urheberrechtliche Anforderungen nicht beachtet. Die Folgen können Schadensersatz und Einstellung der E-Learning-Entwicklung sein. Nachfolgend werden einige relevante rechtliche Aspekte behandelt, die bei der rechtssicheren Konzeption von E-Learning-Systemen beachtet werden sollten.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 60-63
Wissensbasierte agentengestützte Modellierung in parametrischen 3D-CAD-Systemen

Wissensbasierte agentengestützte Modellierung in parametrischen 3D-CAD-Systemen

Reiner Anderl, Harald Liese
Der Einsatz von modernen parametrischen 3D-CAD-Systemen ist für eine innovative und leistungsfähige Produktentwicklung von großer Bedeutung. Dabei werden in der rechnerinternen Datenstruktur des 3D-CAD-Modells im Allgemeinen geometrische und topologische Daten sowie die Erzeugungshistorie des Modells abgelegt. Die Feature-Technologie ermöglicht zusätzlich, die Modelle mithilfe semantisch definierter Gestaltzonen aufzubauen. Durch die Integration von geometrischen und nichtgeometrischen Informationen in den 3D-CAD-Modellen ist es darüber hinaus möglich, produktspezifisches Wissen und Konstruktions-Know-how in die Modelle einzubetten. Das Fachgebiet “Datenverarbeitung in der Konstruktion” erforscht Methoden und Werkzeuge, mit denen wissensbasierte 3D-CAD-Modelle aufgebaut, verwaltet und genutzt werden können.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 18-21
Wissenstransfer fördern, Dienstleistungskompetenz stärken

Wissenstransfer fördern, Dienstleistungskompetenz stärken

Einsatz der Methode „Learning History“
Patrice Lienhard, Marc Opitz
Wissen als strategische Ressource wird im Zusammenhang mit sich schnell wandelnden Unternehmens- und Umweltbedingungen immer wichtiger. Umso mehr beschäftigen sich innovative Dienstleistungsunternehmen damit, das vorhandene Wissen gezielt zu bündeln und optimal zu nutzen. Durch die Akkumulation von Wissen entstehen Kompetenzen, die für die Konkurrenz schwer imitierbar sind und den notwendigen Wettbewerbsvorsprung garantieren. Genau dort setzt die Methode “Learning His-tory” an. Learning Histories helfen, implizites Wissen im Unternehmen offen zu legen sowie Prozessverbesserungen und letztlich die Dienstleistungskompetenz zu stärken.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 67-70
Wissenstransfer in Unternehmensnetzwerken

Wissenstransfer in Unternehmensnetzwerken

Helmut Baumgarten, Bernhard Hoffmann
Die verstärkte Konzentration auf Kernkompetenzen bedingt einen zunehmenden Fremdleistungsanteil verbunden mit einer Zersplitterung der Wertschöpfungsaktivitäten. Im Wettbewerb stehen zukünftig nicht mehr nur Unternehmen, sondern gesamte Unternehmensnetzwerke. Die intensivierte Zusammenarbeit zwischen Herstellern und ihren weltweit produzierenden Lieferanten im Rahmen globaler Versorgungs- und Produktionsnetzwerke erfordert insbesondere eine ganzheitliche Vernetzung von Kunden- und Produktwissen. Hier ist das systematische Management der Ressource Wissen ein entscheidender Erfolgsfaktor zur Erzielung strategischer Wettbewerbsvorteile in einem zunehmend komplexen, dynamischen Unternehmensumfeld.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 34-36
Wissensvermittlung durch E-Learning

Wissensvermittlung durch E-Learning

Jan C. Aurich, Dirk Ostermayer, Kutay Köklü
Die Anpassung von Wissen in einem Unternehmen an dessen strategischen Ziele ist eine Voraussetzung für die Realisierung dieser Ziele. Das dafür notwendige Wissen kann jedoch nicht in beliebiger Menge extern beschafft werden. Daher ist die Weiterentwicklung des Wissens im Unternehmen durch gezielte Maßnahmen in der betrieblichen Weiterbildung von zentraler Bedeutung. Dieser Beitrag zeigt Möglichkeiten der Wissensvermittlung durch E-Learning und deren Relevanz für die betriebliche Weiterbildung. Grundlage dafür sind die Erfahrungen aus dem Einsatz von E-Learning in Lehrveranstaltungen am Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation der Universität Kaiserslautern (FBK).
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 41-44
ww.deck – Wissensmanagement bei Volkswagen

ww.deck - Wissensmanagement bei Volkswagen

Ferdinand Schultz, Herbert F. Pucher
Die internationale Wettbewerbssituation, in der sich die Entstehungsprozesse und Produktzyklen laufend verkürzen, erfordert bei einem Global Player wie dem Volkswagen-Konzern den Ausbau einer leistungsfähigen Wissensmanagementinfrastruktur. Der schnelle und geschützte Austausch von konzerninternem Fach- und Erfahrungswissen rund um den Globus wird aufgrund der Modulstrategie, des internationalen Entwick-lungs- und Fertigungsverbunds und steigender Qualitäts- und Produktivitätsanforderungen immer relevanter. Aus diesem Grund erteilte der Vorstand der Volkswagen AG 1998 den Auftrag, ein Wissensmanagementprogramm mit der Bezeichnung ww.deck (world wide development and exchange of corporate knowledge) zu erproben und umzusetzen. Seit Frühjahr 1999 arbeitet ein interdisziplinäres Team an der Umsetzung dieses Auftrags.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 64-66
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