Wissensmanagement

Geschäftsprozessanalyse und Wissensmanagement mit Hilfe Sozialer Netzwerke

Geschäftsprozessanalyse und Wissensmanagement mit Hilfe Sozialer Netzwerke

Edzard Weber, Christian Scharff
Dieser Artikel beschreibt eine Möglichkeit, einzelne Akteure und Sys-teme im Rahmen der Geschäftsprozessmodellierung prozessübergreifend in Form eines Netzwerks darzustellen und zu analysieren. Dabei wird ein Algorithmus vorgestellt, der die Umwandlung aus einzelnen Teilprozessen zu einem Gesamtbild durchführt. Anschließend werden Kennzahlen eingeführt, die die Analyse des Netzwerks erlauben. Diese Kennzahlen drücken dabei aus, welche Teile des Netzwerks und damit welche Abschnitte in den Prozessen eine starke Auslastung besitzen und welche nicht. Dadurch ist es Prozessverantwortlichen, Projektleitern, Managern oder allgemein Entscheidern möglich, die Prozesse auf global wiederkehrende Schwachstellen zu analysieren sowie Kompetenzen und Erfolgsmuster herauszufinden, um diese gezielter einzusetzen (Staffing).
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 13-16
Blended Enterprise

Blended Enterprise

Ein realistisches und attraktives Leitbild für das Wissensmanagement
Michael Reiss, Dirk Steffens
Mit Enterprise 2.0 wird für das durch Internet-Technologien ermöglichte Wissensmanagement ein neues Leitbild propagiert. Während das Web 2.0-Leitbild auf Tools für Kommunikation, Beziehungsmanagement und Lernen in Gestalt von Weblogs, Wikis oder Social-Networking-Plattformen fokussiert war, erstreckt sich Enterprise 2.0 auch auf Strategien, Strukturen und Kulturen des Wissensmanagements und damit auf das gesamte Unternehmen. Anhand der Tiefe, Breite und Geschwindigkeit des Web 2.0-induzierten Wandels wird gezeigt, dass das Leitbild eines Blended Enterprise den existierenden Leitbildern sowohl im Hinblick auf Realistik als auch hinsichtlich der Performance überlegen ist.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
Den Nutzen von Wissensmanagement realisieren

Den Nutzen von Wissensmanagement realisieren

Harald Voigt, Bearing Point
Wissen als Ressource wirkungsvoll einzusetzen und die Prozesse zur Erzeugung, Verbreitung und Nutzung von Wissen zu optimieren, ist seit Jahren die Begründung für Anstrengungen zum Wissensmanagement. Dass sich in vielen Fällen die Erwartungen an entsprechende Projekte nicht erfüllt haben, kann meist auf (einen von) drei Faktoren zurückgeführt werden: (1) „Wissen“ wird mit „Daten“ gleichgesetzt und damit gründlich missverstanden, (2) Der Nutzen wird nicht klar herausgearbeitet, sondern als zwangsläufiges Ergebnis erwartet, (3) Projekte fokussieren auf ideale Konzepte und Prozesse und verfehlen somit den Kontakt zur Organisationswirklichkeit. Der Beitrag zeigt, wie diese Fehler vermieden und die Potenziale von Wissensmanagement erkannt und erschlossen werden können.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 17-20
IM 1/2010: Prozessorientiertes Wissensmanagement

IM 1/2010: Prozessorientiertes Wissensmanagement

Technologieorientierung und Qualitätsbewusstsein in der Geschätsprozessanalyse
Diese Ausgabe gewährt Einblicke in moderne Wissensmanagement-Strategien und analysiert Fehlerquellen bei WM-Projekten. Sie untersucht ganzheitliche Produktionssysteme in der Logistik, innovative Geschäftsprozessmodellierung sowie den Einsatz von Wearable Computing. Weitere Themen sind effiziente Produktionssysteme für Hochlohnländer, modulare Fahrzeugkonzepte und autonome Inventurroboter in Lagerhaltungssystemen.
Planung intralogistischer Systeme

Planung intralogistischer Systeme

Vorgehensmodelle und Formalisierung des Planungswissens
Tobias Sommer, Dirk Marrenbach ORCID Icon, Karl-Heinz Wehking
Gegenwärtig sehen sich viele Unternehmen aufgrund von Marktveränderungen gezwungen, ihre Produkte, Produktions- und insbesondere Logistiksysteme kurzfristig anzupassen. Die notwendige Um- oder Neuplanung ist dabei ein komplexer, interdisziplinärer Prozess: Unter Nutzung von Modellen und Methoden sowie dem Erfahrungswissen der beteiligten Personen wird ein System entworfen, das zukünftigen Anforderungen gewachsen sein soll. Im Folgenden sollen daher Vorgehensmodelle aus unterschiedlichen Fachbereichen untersucht werden, um deren Eignung für die Planung intralogistischer Systeme zu bewerten. Ein weiteres Ziel ist es, Teilbereiche der Planung zu identifizieren, die einer Formalisierung des Planungswissens bedürfen. Abschließend wird ein Ansatz zur Umsetzung dieser Formalisierung vorgestellt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Bereitstellung von Wissen am Arbeitsplatz

Bereitstellung von Wissen am Arbeitsplatz

Unterstützung individueller Lernprozesse in der digitalen Fabrik
Christian Willmann, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Die Digitale Fabrik ist in der produzierenden Industrie eine entscheidende Grundlage für modernes Engineering. Durch die Verknüpfung aller Informationen und Daten aus den verschiedenen Phasen der Fabrikplanung wird eine effiziente und ganzheitliche Planung und laufende Verbesserung von Produkten, Prozessen und Ressourcen möglich. Allerdings verlangen veränderte Prozesse und neue Werkzeuge gegenüber der klassischen Fabrikplanung andere bzw. erweiterte Kompetenzen sowie ein kontinuierliches Lernen der involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. IT-basierte und stärker parallelisierte Planungsprozesse bedingen auch einen Wandel in der Organisation und Arbeitskultur. Dieser Beitrag untersucht, wie die Mitarbeiterqualifikation für die Digitale Fabrik unter Ausnutzung von Wissens- und Lernmanagement aussehen könnte.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 51-54
Planung und Steuerung von offenen Innovationsprozessen in Life Sciences KMUs

Planung und Steuerung von offenen Innovationsprozessen in Life Sciences KMUs

Pro und Contra des Know-how-Transfers über die Unternehmensgrenzen
Norbert Gronau ORCID Icon, Guido Reger, Silvia Adelhelm, Julian Bahrs, Gergana Vladova
Im Rahmen des Verbundprojekts „Open Innovation in Life Sciences“ (Laufzeit Mai 2008 bis April 2011) werden neuartige Innovationsstrategien in unternehmensübergreifenden Kooperationen und Allianzen von mittelständischen Unternehmen der Life Sciences Branche konzipiert und implementiert. In dieser Branche gilt es insbesondere für mittelständische Unternehmen kooperative, d.h. offene Innovationsstrategien zu entwickeln, da die Interdisziplinarität der Innovationsprozesse deutlich gestiegen ist. Erst durch Bündelung verteilten komplementären Wissens können entscheidende Innovationspotenziale erschlossen werden.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Technologieorientiertes Innovationsmanagement mit der Innovations-Datenbank

Technologieorientiertes Innovationsmanagement mit der Innovations-Datenbank

Jürgen Gausemeier, Volker Brink, Stephan Ihmels
Produktinnovationen basieren auf dem zukunftsgerichteten Abgleich von Technology Push und Market Pull. Der Abgleich beider Aspekte unter gleichzeitiger Gewährleistung der Konformität zur Unternehmensstrategie erfolgt im Rahmen der strategischen Produkt- und Technologieplanung, die der Ausgangspunkt im Produktentstehungsprozess ist. Der vorliegende Beitrag beschreibt ein Datenbanksystem, das die strategische Produkt- und Technologieplanung unterstützt. Im Wesentlichen werden Informationen über Technologien, Produktideen und Marktsegmente abgebildet und miteinander in Beziehung gesetzt. Typische Anwendungen sind die Generierung von Morphologischen Kästen und Innovations-Roadmaps.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 40-44
Wissensmanagement bei der fertigungstechnischen Prozessgestaltung

Wissensmanagement bei der fertigungstechnischen Prozessgestaltung

Nutzung von Wiki in Forschungsnetzwerken
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Nele Brenner
Die steigenden Anforderungen kürzerer Entstehungsprozesse und Produktlebenszyklen bei zunehmendem Kostendruck erfordern eine schnelle und flexible Produktentwicklung. Der Ansatz des Simultaneous Engineering beinhaltet die gleichzeitige Betrachtung und Gestaltung von Produkt, Prozess und Betriebsmitteln. Ziel ist es, Probleme möglichst schnell zu erkennen und die einzelnen Bereiche aufeinander abzustimmen, um so den gesamten Produktentwicklungsprozess zu verkürzen. Kommunikation und Wissensaustausch spielen dabei eine wichtige Rolle. Am Beispiel des Sonderforschungsbereichs 747 wird beschrieben, wie eine Wiki-Plattform als zentraler Bestandteil des Wissensmanagements eingeführt wird.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
Richtig entscheiden, Lerneffekte gestalten

Richtig entscheiden, Lerneffekte gestalten

Entwicklung anlaufgerechter Organisationsstrukturen
Günther Schuh ORCID Icon, Sebastian Gottschalk, Bastian Franzkoch, Axel Hoeschen
Der Produktionsanlauf ist derjenige Prozess, in der neue Produkte oder Produktkomponenten von der Entwicklung bis zum Erreichen der Kammlinie begleitet werden. Die gleichzeitige Entwicklung und Ausgestaltung von Produkt und Prozess, nicht nur innerhalb eines Unternehmens, sondern im Verbund mit Zulieferern und Anlagenherstellern, beinhaltet so zahlreiche Aufgaben, Schnittstellen und Störgrößen, dass er nicht mehr zentral von einer Instanz aus geleitet werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 71-74
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