Wissensmanagement

Potenziale, Prämissen, Perspektiven

Potenziale, Prämissen, Perspektiven

Wie sich betriebliches Wissensmanagement dank LLMs neu interpretieren lässt
Vanessa Kuks ORCID Icon, Pius Finkel ORCID Icon, Peter Wurster ORCID Icon
Der demografische Wandel verstärkt den Arbeits- bzw. Fachkräftemangel in der produzierenden Industrie, wodurch das Thema Wissensmanagement für viele Unternehmen an Bedeutung gewinnt. Insbesondere die Erhebung und Konservierung impliziten Wissens stellt eine Herausforderung dar. Die vorliegende Studie beleuchtet, inwieweit Large Language Models (LLMs) im Bereich der Wissenserhebung mit Experteninterviews sinnstiftend unterstützen können. Drei Experten testen und bewerten den entwickelten Chatbot. Die Ergebnisse des Interviews sind vielversprechend, die Zusammenfassung hingegen zeigt Verbesserungspotenziale.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 6 | Seite 48-56 | DOI 10.30844/I4SD.25.6.48
Wissenslücken mit GenAI in der Instandhaltung überbrücken

Wissenslücken mit GenAI in der Instandhaltung überbrücken

Spezifische Anforderungen und kontextbezogene Lösungen
Uta Wilkens ORCID Icon, Julian Polte ORCID Icon, Philipp Lelidis, Eckart Uhlmann ORCID Icon
Der Beitrag spezifiziert den Bedarf an Generativer Künstlicher Intelligenz für die industrielle Instandhaltung aus einer soziotechnischen Systemperspektive. Unter Betonung zweier Anforderungen, dem Zugriff auf implizites Bedienerwissen und der Priorisierung komplexer regulatorischer Anforderungen, wird eine mehrschichtige Architektur für ein kontextsensitives KI-basiertes Wartungsassistenzsystem skizziert. Das Hauptziel besteht darin, Wissenslücken mit GenAI zu überbrücken, wenn menschliches Fachwissen und implizites Wissen nicht verfügbar sind, und regulatorische Herausforderungen aufgrund vielfältiger Vorschriften zu bewältigen sind. Das KI-basierte Assistenzsystem erleichtert den Zugang zu technischem Wissen, verteilt Fachwissen und teilt implizites Wissen erfahrener Bediener über verschiedene Ebenen der Informationsverarbeitung hinweg. Der Ansatz geht über die Standardisierung hinaus und hat ein hohes Potenzial zur Verbesserung der organisationalen und individuellen ...
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 5 | Seite 50-57 | DOI 10.30844/I4SD.25.5.50
Knowledge Modeling and Description Language 3.0 – An Introduction

Knowledge Modeling and Description Language 3.0 – An Introduction

An introduction into the creation of knowledge-intensive business processes
[2024] Discover knowledge in processes! The knowledge of people drives many business processes today - but it does not appear in classic process models! Only if it is known which knowledge is needed or generated at which point in the process can the organization become better - and benefit from the existing knowledge. The KMDL 3.0 book explains how to make your tacit knowledge visible.
Prozesswissen durch Künstliche Intelligenz sichern und transferieren

Prozesswissen durch Künstliche Intelligenz sichern und transferieren

Das Projekt KI_eeper erforscht, wie KI humanorientiert implizites Erfahrungswissen sichern kann
Nicole Ottersböck, Holger Dander ORCID Icon, Christian Prange ORCID Icon
Die Verrentung der Babyboomer-Generation stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Insbesondere ein möglicher Verlust von implizitem Erfahrungswissen steht hierbei im Fokus. Dieses Wissen ist meist nur in den Beschäftigten verankert, schwierig zu explizieren und zu übertragen. Das Projekt KI_eeper zielt darauf ab, ein effizientes KI-basiertes System zu entwickeln, das implizite Erfahrungswissen automatisiert im Arbeitsprozess identifiziert und abspeichert. Die so geschaffene Wissensbasis soll als Assistenz im Arbeitsprozess allen Beschäftigten Hilfestellung bieten. Das System wird in Zusammenarbeit mit den Beschäftigten im Betrieb bedarfsgerecht gestaltet.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 51-54
Künstliche Intelligenz für interne Videos nutzen

Künstliche Intelligenz für interne Videos nutzen

Michael Kummer
Im Gedächtnis eines jeden Mitarbeiters sind riesige Mengen an Informationen gespeichert. Funktionsweisen eines Produkts, bewährte Verfahren in Abteilungen, kundenspezifische Informationen, allgemeine Markt- und Wettbewerbskenntnisse etc. Dieses Fachwissen ist in den meisten Unternehmen ein blinder Fleck. Wie schafft man es also unternehmensinternes Know-how verfügbar zu machen? Und das in einer Zeit, in der viele Mitarbeiter Remote, im Home Office, sogar über Länder oder Kontinente hinweg arbeiten?
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 61-63
Digitale Lebenslaufakte – Baustein der smarten Instandhaltung

Digitale Lebenslaufakte - Baustein der smarten Instandhaltung

David Kiklhorn, Michael Wolny, Daniel Hefft, Jonas Eichholz, Alexander Kreyenborg
Die digitale Transformation, insbesondere die der Instandhaltung zur Smart Maintenance, bringt eine Reihe von Herausforderungen mit sich. Dabei nimmt das Management von Daten eine bedeutende Rolle ein [1]. Die Verwendung von Sensorik und Geräten zur mobilen Datenerfassung bietet hierbei eine Vielzahl an Möglichkeiten, schnell große Datenmengen auch in Echtzeit zu erfassen. In diesem Zuge besteht allerdings auch ein Bedarf an Werkzeugen, die einen effizienten Datenaustausch und gleichzeitig auch eine strukturierte Ablagemöglichkeit für große Datenmengen ermöglichen. Eines dieser Werkzeuge stellt die digitale Lebenslaufakte dar, die durch ihre besonderen Eigenschaften ein enormes Potenzial für datengetriebene Services mit sich bringt.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 5 | Seite 26-30
Smart Factory im Werkzeugbau bei KAMAX

Smart Factory im Werkzeugbau bei KAMAX

Reduzierung der Durchlaufzeit um 90 %
Christian Ludwig, Thomas Farrenkopf, Thomas Panske, Hilmar Gensert
Unter „Smart Factory“ wird die Vision einer Produktionsumgebung verstanden, in der sich Fertigungsanlagen und Logistiksysteme ohne menschliche Eingriffe weitestgehend selbst organisieren [1]. Im Beitrag wird ein Projekt beschrieben, zu dessen Start keiner der Beteiligten das Thema „Smart Factory“ oder „Industrie 4.0“ auch nur ansatzweise mit dem Projekt in Verbindung brachte. Vielmehr wurde die Zielsetzung verfolgt, die heutige Lieferzeit von 6-8 Wochen drastisch zu reduzieren. Das Ergebnis ist ein vollständig digitalisierter Geschäftsprozess von der Auftragserstellung, der Produktentwicklung, der Konstruktion, der Fertigung sowie der Abwicklung für „Losgröße 1“ mit einer Reduzierung der Durchlaufzeit auf weniger als 10 %.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 29-33 | DOI 10.30844/I40M_21-4_S29-33
Industrielle Realisierung wissensbasierter Instandhaltungsstrategien

Industrielle Realisierung wissensbasierter Instandhaltungsstrategien

Ein instandhaltungsspezifisches Reifegradmodell für Produktionsunternehmen am Weg zur Smart Factory
Tanja Nemeth, Fazel Ansari ORCID Icon, Wilfried Sihn
Um die zunehmende Komplexität und Automatisierung von Cyber-Physikalischen Produktionssystemen (CPPS) zu bewältigen, wurden wissensbasierte Instandhaltungsstrategien und -modelle als Schlüsselfaktor identifiziert. Durch diese, soll eine Sicherung und Verbesserung der Maschinenverfügbarkeit und Prozessstabilität erreicht werden. Trotz der Bereitschaft vieler Unternehmen, in besagte Neuerungen zu investieren, fehlen ihnen oftmals die hierfür nötigen Kompetenzen und Kapazitäten (z.B.: geeignete Methoden zur Datenanalyse und Prognose). Um diese Problematik zu lösen, stellen die AutorInnen ein ganzheitliches Reifegradmodell zur Bewertung und Identifizierung von Stärken und Schwächen der Instandhaltung auf operativer, taktischer und strategischer Ebene nach einem mehrdimensionalen analytischen Ansatz, vor.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 17-20
Wissensmanagement für Industrie 4.0

Wissensmanagement für Industrie 4.0

Herausforderungen und Lösungsansätze
Klaus North, Ronald Maier
Die digitale Vernetzung von Lieferanten, Produzenten und Kunden entlang der Wertschöpfungsketten stellt neue Herausforderungen an den Umgang mit Informationen und Wissen. Ziel dieses Beitrags ist, die durch die Digitalisierung induzierten Veränderungen der wissensbasierten Wertschöpfung zu beschreiben und daraus Handlungsfelder für das Wissensmanagement für die Industrie 4.0 abzuleiten. Anhand der „Wissenstreppe 4.0“ wird gezeigt, wie digitale Technologien das Wissensmanagement transformieren können. Daran anschließend werden im Drei-Ebenen Modell die Aufgaben des Wissensmanagements vom Betreiben über das Reflektieren bis zum Gestalten des Wissensmanagement-Systems für die Industrie 4.0 als Checkliste dargestellt und mithilfe von Leitfragen und Beispielen erklärt. Wissenstreppe 4.0 und Drei-Ebenen Modell bieten zusammen einen Ordnungsrahmen für die wissensorientierte Gestaltung dynamischer digitaler Organisationen, um die produktive, verantwortliche und nachhaltige ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 2 | Seite 7-12
Wissensmanagement im Zeitalter der Digitalisierung

Wissensmanagement im Zeitalter der Digitalisierung

[2018] Die Nutzung von Wissen ist zunehmend der differenzierende Faktor für Unternehmen im Wettbewerb. Wissensmanagement verspricht Methoden und Techniken zur Gestaltung der Entwicklung, Verteilung und Nutzung von Wissen.
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