Wissensmanagement

Management virtueller Absicherungsprojekte

Management virtueller Absicherungsprojekte

Christoph Schäfer, Axel Friedewald, Hermann Lödding ORCID Icon
Technologien wie Digital Mock Up (DMU) und Virtuelle Realität (VR) können bereits zu einem frühen Zeitpunkt im Produktentstehungsprozess helfen, Fehler im Produktdesign zu entdecken und zu beheben. Die Virtuelle Absicherung greift allerdings bisher nicht systematisch auf Erfahrungen aus bestehenden Projekten zurück, um diejenigen Absicherungsaufträge abzuleiten, die - auf der Basis einer nachvollziehbaren Quantifizierung - den höchsten Nutzen versprechen. Die neu entwickelte Methode des DMU-Cockpits bündelt das dezentral vorhandene Wissen über Fehlerquellen in einem zentralen Werkzeug, um Absicherungsaufträge für die möglichen Fehlerquellen der Bauteile zu erzeugen. Die Funktionsweise wird in diesem Beitrag am Beispiel der schiffbaulichen Unikatproduktion erläutert. Der Einsatzbereich beschränkt sich jedoch nicht auf die Unikatproduktion; das DMU-Cockpit ist auch in anderen Branchen eine geeignete Basis für die systematische virtuelle Absicherung.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
Qualitätsorientierte Wissensarbeit in der Produktentwicklung

Qualitätsorientierte Wissensarbeit in der Produktentwicklung

Norbert Gronau ORCID Icon, Priscilla Heinze
Immer mehr Unternehmen integrieren bereits Wissensmanagementansätze, sowohl bewusst als auch ungeplant, in ihre alltäglichen operativen Tätigkeiten. Um eine nachhaltige Wirkung sicherzustellen, bedarf es eines qualitätsorientierten Managements der implementierten Strategien in den einzelnen Prozessen. Dieser Beitrag stellt ein Modell zur Messung des Reifegrads wissensintensiver Geschäftsprozesse vor, welches auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) angepasst ist. Das Modell ermöglicht eine IST-Analyse durch prozess- und unternehmensbezogene Erfolgsfaktoren und Indikatoren sowie situationsabhängige Verbesserungsvorschläge, die im weiteren Reifezyklus integriert werden sollen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 12-16
Wissen als zentrale unternehmerische Ressource Erklärungsansätze zur Erneuerung der organisationalen Wissensbasis

Wissen als zentrale unternehmerische Ressource Erklärungsansätze zur Erneuerung der organisationalen Wissensbasis

Marko Heyner
In volatilen Märkten sind innovative Produkte schneller zu entwickeln und Produktionsprozesse zu optimieren. Hierbei sind Reorganisationsprozesse relevant, die Ressourcen erneuern und bestehende Routinen verändern. Dazu sind Prozesse der Generierung, Aufnahme und Nutzung von Wissen aufmerksam zu gestalten. Im folgenden Beitrag werden etablierte Ansätze aus dem breiten Feld des organisationalen Lernens und des Wissensmanagements vorgestellt, Grundlagen und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet und im Hinblick auf praktische Implikationen diskutiert.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 30-34
Wissensarbeit in Kleinunternehmen am Beispiel des Baugewerbes

Wissensarbeit in Kleinunternehmen am Beispiel des Baugewerbes

Dominik T. Matt ORCID Icon, Erwin Rauch, Vittorio Franzellin
Die steigende Nachfrage und Verfügbarkeit von Wissen hat dazu beigetragen, dass wir einen gesellschaftlichen und sozialen Wandel weg von der Industriegesellschaft und hin zur Wissensgesellschaft durchleben. In diesem Beitrag wird der Fokus auf Wissensarbeit in Kleinunternehmen gelegt. Der Beitrag beschreibt die Bedeutung und das Potenzial von Wissensarbeit in Kleinunternehmen und zeigt die Schwierigkeiten bei der Einführung auf. Die Baubranche zeigt sich durch ihren Wandel zu einem wissensintensiven Wirtschaftszweig und ihre Kleinstrukturiertheit als ideales Beispiel für diesen Ansatz. In einem systemtheoretischen Modell wird am Ende des Beitrags aufgezeigt, wie Wissensarbeit in Kleinunternehmen der Bauindustrie ermöglicht werden kann.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Assistent zur verlässlichen Konfiguration von Roboteranlagen

Assistent zur verlässlichen Konfiguration von Roboteranlagen

Christian Peemöller, Roman Korf, Gerd Grube, Christian Mankopf
Die Zunahme der Komplexität von Produkten und des Produktentwicklungsprozesses sowie sinkende Entwicklungszyklen und hohe Qualitätsansprüche der Kunden erhöhen den Druck, möglichst fehlerfrei und wirtschaftlich zu produzieren. Schon in frühzeitigen Entwicklungsphasen des Produktlebenszyklus müssen daher Fehler vermieden werden, anstatt sie später kostenaufwändig zu beheben. Im folgenden Beitrag wird anhand der Produktkonfiguration von Roboterfräsanlagen eine innovative Lösung für die frühe Entwicklungsphase gezeigt. Der Lösungsansatz basiert auf bewährten Techniken aus dem Bereich der semantischen Technologien sowie der Problemlösungsmethoden. Zudem wird gezeigt, wie durch Einbezug von Erfahrungswissen aus späteren Entwicklungsphasen die Verlässlichkeit der Produktkonfiguration verbessert werden kann.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 37-40
Open Innovation im Pharma-Mittelstand

Open Innovation im Pharma-Mittelstand

Mit dem PharmaInnovationsLotsen offene Innovationsprozesse gestalten
Norbert Gronau ORCID Icon, Andreas Braun, Gergana Vladova
Innovationen sind eine zentrale Determinante für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Die Entdeckung, Entwicklung und Realisierung von innovativen Ideen ist allerdings mit Herausforderungen und Risiken verbunden. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sollen vor diesem Hintergrund neue Wege und Ressourcenquellen aufgezeigt werden. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Thematik des Open Innovation-Ansatzes in der Pharmaindustrie und beschreibt die Interaktion zwischen Forschung und Praxis zur Öffnung der bestehenden Innovationsprozesse in drei KMU.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
Wissensaustausch mit Projekten

Wissensaustausch mit Projekten

Sharepoint als Brücke zwischen Projekt- und Organisationswissen
Harald Voigt, Jens Wunderlich
Seit vielen Jahren werden technische Instrumente des Wissensmanagements auch zur Unterstützung von Projekten in Organisationen eingesetzt. Der Einsatz erfolgt oft pragmatisch, ohne die Potenziale auszuschöpfen. Spätestens mit Projektabschluss wird mühevoll erarbeitetes Wissen zu einem Projektergebnis komprimiert, das außer dem Auftraggeber kaum jemanden in der Organisation erreicht. Mit dem Vormarsch neuer Kommunikationsformen ergeben sich für den Wissensaustausch zwischen Projekten und Organisationen neue Chancen, die wir im Folgenden beschreiben.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 23-26
Wissensmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Wissensmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Ein geschäftsprozessorientierter Ansatz
Stefan Wiesner, Marcus Seifert, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Verarbeitung kundenindividueller Auftragsspezifikationen, das Handling variantenreicher Produktpaletten sowie die Bedienung eines weltweiten Markts erfordern die Optimierung wissensintensiver betrieblicher Abläufe. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen häufig über exzellente individuelle Fachkompetenzen. Ein systematisches Management des hiermit verbundenen Wissens findet hingegen kaum statt. Bestehende Lösungen zum Wissensmanagement für KMU sind funktional zu eingeschränkt, um im großen Maße zum Einsatz zu kommen. Dieser Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Unterstützung wissensintensiver betrieblicher Abläufe, welcher sich an den Geschäftsprozessen von KMU orientiert. Durch Implementierung dieses Ansatzes kann gezielt zu einer Prozessoptimierung beigetragen werden.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 31-34
Qualität in wissensintensiven Geschäftsprozessen

Qualität in wissensintensiven Geschäftsprozessen

Ein neuer Ansatz für die Qualitätsmessung
Dennis Geers, Roland Jochem, Priscilla Heinze, Norbert Gronau ORCID Icon
Der klassische Qualitätsgedanke beinhaltet das kontinuierliche Bestreben nach Verbesserung sowie den ständigen Drang, Schwachstellen und Fehler zu suchen und zu eliminieren. Dieser Grundgedanke spiegelt sich auch im KVP-Ansatz wider. Bei der Umsetzung besteht jedoch häufig die Problematik, mit möglichst wenig Aufwand und dennoch auf eine sys-tematische Art und Weise Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Besonders schwierig gestaltet sich die Suche nach diesen Potenzialen beim Versuch, wissensintensive Geschäftsprozesse zu verbessern. Eine gezielte Kombination bisher isolierter Instrumente aus dem Qualitäts-, Geschäftsprozess- sowie Wissensmanagement ermöglicht jedoch über ein speziell entwickeltes Reifegradmodell die Schaffung eines für KMU geeigneten Rahmens, mithilfe dessen sich die Potenziale in der Wissensverarbeitung aufdecken und evolutionär im Sinne des KVP-Ansatzes aufbauen lässt. Die nachfolgenden Darstellungen zeigen die Entwicklung, die Anwendung sowie das ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Digitale Fabrik – Auch KMU planen mit 3D-CAD

Digitale Fabrik – Auch KMU planen mit 3D-CAD

Ein Vorschlag zur modularen Auswahl und Einführung geeigneter Komponenten
Uwe Bracht, Johannes Reichert
Produkte und Dienstleistungen müssen heute in immer kürzeren Zyklen neu auf den Markt gebracht werden. In Zukunft wird es noch stärker als bisher notwendig sein, digitale Methoden nicht nur bei der Produktentwicklung sondern auch in Prozess-, Produktions- und Fabrikplanungen einfließen zu lassen. Auch kleine und mittlere Unternehmen werden zur Überlebenssicherung in einer globalisierten Welt nicht mehr an der Digitalen Fabrik vorbeikommen. Die 3D-CAD-Fabrikplanung kann dabei als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Einführung der Digitalen Fabrik gesehen werden. Diese Bedingung ist aber nach wie vor in vielen Unternehmen nicht erfüllt. Dieser Beitrag beschreibt eine Gesamtmethodik zur anforderungsgerechten Einführung der IT-gestützten 3D-CAD-Fabrikplanung, gerade auch in Bezug auf die Situation kleiner und mittlerer Betriebe.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 65-68
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