Autor: Jürgen Gausemeier

Erfolg versprechende Industrie 4.0-Zielposition

Erfolg versprechende Industrie 4.0-Zielposition

Ermittlung unter Berücksichtigung zukünftiger Umfeldentwicklungen
Christoph Pierenkemper, Jannik Reinhold, Roman Dumitrescu ORCID Icon, Jürgen Gausemeier
Mithilfe von Industrie 4.0-Reifegradmodellen können Unternehmen ihren Leistungsstand im Kontext Industrie 4.0 systematisch erfassen. Mit der Ermittlung des Status Quos ist in aller Regel die Frage verbunden „Wo wollen wir zukünftig hin?“. Vor dem Hintergrund, dass Unternehmen aus unterschiedlichen Gründen nicht immer das grundsätzlich Mögliche einführen können, ist die Beantwortung dieser Frage nicht trivial. Ist sich ein Unternehmen über seine I4.0-Zielposition vermeintlich im Klaren, führen äußere Einflüsse häufig dazu, dass die Zielerreichung erschwert wird, was oftmals eine Anpassung der Zielposition zur Folge hat. Es gilt also, diese Umstände bereits in der Planung zu berücksichtigen. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, wie Umfeldentwicklungen bei der Ermittlung einer Erfolg versprechenden I4.0-Zielposition von Unternehmen einbezogen werden können.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 30-34 | DOI 10.30844/I40M_19-5_S30-34
Innovationen im Zeitalter der Digitalisierung

Innovationen im Zeitalter der Digitalisierung

Roman Dumitrescu ORCID Icon, Jürgen Gausemeier
Aus der Digitalisierung eröffnen sich faszinierende Chancen. Allerdings müssen wir erkennen, dass wir mehr als die Technologieführerschaft benötigen, um zu reüssieren. Es muss uns gelingen, die Technologieführerschaft, die wir u. a. auf dem Gebiet Industrie 4.0 haben, in Wertschöpfung, Unternehmenserfolg und Beschäftigung zu transformieren. Die wesentlichen Hebel dafür sind datenbasierte Dienstleistungen, Geschäftsmodelle, Positionierung in der Plattformökonomie, Unternehmensgründungen, die Gestaltung der Arbeitswelt und last, but not least Systems Engineering. In jedem Fall wird es mehr denn je auf strategisches Agieren und systemisches Denken und Handeln ankommen.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 7-11
Selbstoptimierung im Maschinen- und Anlagenbau

Selbstoptimierung im Maschinen- und Anlagenbau

Durch Selbstoptimierung intelligente technische Systeme des Maschinen- und Anlagenbaus entwickeln
Jürgen Gausemeier, Peter Iwanek, Mareen Vaßholz, Felix Reinhart
Die Anforderungen an die Verlässlichkeit, Ressourceneffizienz und Benutzungsfreundlichkeit von technischen Systemen steigen stetig. Hohe Potenziale zur Realisierung derartiger Anforderungen liefern Lösungen aus dem Kontext der Selbstoptimierung. Diese ermöglichen die Integration von intelligentem Verhalten in mechatronische Systeme mit dem Ziel, Maschinen und Anlagen zu realisieren, die sich eigenständig an sich ändernde Betriebsbedingungen anpassen. Im Rahmen des Spitzenclusters „Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe (it’s OWL)“ werden Unternehmen befähigt, Potenziale der Selbstoptimierung zu erkennen und diese unter Anleitung von Experten umzusetzen. Im Rahmen dieses Beitrags wird die Leistungsfähigkeit der Lösungen am Beispiel der Lernverfahren sowie ein Vorgehen zur Potenzialanalyse vorgestellt.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
Der Weg zu Intelligenten Technischen Systemen

Der Weg zu Intelligenten Technischen Systemen

Spitzencluster it‘s OWL - Mit Intelligenten Technischen Systemen an die Spitze
Jürgen Gausemeier, Christian Tschirner, Roman Dumitrescu ORCID Icon
Hightech für die Märkte von morgen: In Ostwestfalen-Lippe (OWL) wächst ein Cluster, der weltweit Maßstäbe in Sachen Intelligente Technische Systeme setzt. 2012 wurde der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort im Rahmen des Spitzenclusterwettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgezeichnet und leistet nun mit innovativen Projekten einen wichtigen Beitrag für Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland. In diesem Beitrag stellen wir die technologische Basis dieser Systeme und die Struktur des Clusters Intelligente Technische Systeme (it’s OWL) vor.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 1 | Seite 49-52
Systematische Entwicklung von Geschäftsstrategiealternativen

Systematische Entwicklung von Geschäftsstrategiealternativen

Jürgen Gausemeier, Markus Lehner, Karsten Stoll
Erfolgreiche Unternehmen verfolgen Strategien, die eine gewisse Einzigartigkeit aufweisen und so von den Mitbewerbern nicht ohne weiteres nachvollzogen werden können. Solche Strategien beruhen auf einer intelligenten Kombination von Ausprägungen vieler strategischer Variablen. Diese Variablen resultieren aus den klassischen Fragen einer Strategieentwicklung: Wer sind unsere Kunden? Was ist unsere Marktleistung? Wie erbringen und vermarkten wir die Marktleistung? Der Umgang mit einer großen Anzahl von Variablen und Ausprägungen erfordert ein systematisches Vorgehen. Wir schlagen ein Verfahren vor, mit dem auf diskursivem Wege diejenigen Kombinationen von Ausprägungen strategischer Variablen ermittelt werden, die in sich schlüssig sind und erfolgversprechende Strategiealternativen repräsentieren. Damit lösen wir ein weiteres Problem der Strategieentwicklung: Wir liefern Alternativen, was in der Praxis häufig unterbleibt. Wer die Grenzen des gewohnten Denkens - dessen, was in der ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 41-44
Neue Perspektiven für den Maschinen- und Fahrzeugbau durch Selbstoptimierung

Neue Perspektiven für den Maschinen- und Fahrzeugbau durch Selbstoptimierung

Jürgen Gausemeier
Die Informations- und Kommunikationstechnik prägt den modernen Maschinen- und Fahrzeugbau. Der Begriff Mechatronik bringt dies zum Ausdruck. Aus der sich abzeichnenden Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik eröffnen sich weitere faszinierende Perspektiven, die über die Mechatronik hinaus gehen: mechatronische Systeme mit inhärenter Teilintelligenz. Der Begriff Selbstoptimierung charakterisiert diese Perspektive. Selbstoptimierende Systeme sind in der Lage, eigenständig auf veränderte Betriebsbedingungen zu reagieren und ihr Verhalten optimal anzupassen. Dieser Beitrag stellt das Paradigma der Selbstoptimierung vor. Die Nutzenpotentiale der Selbstoptimierung werden anhand zweier Anwendungsbeispiele erläutert.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 33-36
Technologieorientiertes Innovationsmanagement mit der Innovations-Datenbank

Technologieorientiertes Innovationsmanagement mit der Innovations-Datenbank

Jürgen Gausemeier, Volker Brink, Stephan Ihmels
Produktinnovationen basieren auf dem zukunftsgerichteten Abgleich von Technology Push und Market Pull. Der Abgleich beider Aspekte unter gleichzeitiger Gewährleistung der Konformität zur Unternehmensstrategie erfolgt im Rahmen der strategischen Produkt- und Technologieplanung, die der Ausgangspunkt im Produktentstehungsprozess ist. Der vorliegende Beitrag beschreibt ein Datenbanksystem, das die strategische Produkt- und Technologieplanung unterstützt. Im Wesentlichen werden Informationen über Technologien, Produktideen und Marktsegmente abgebildet und miteinander in Beziehung gesetzt. Typische Anwendungen sind die Generierung von Morphologischen Kästen und Innovations-Roadmaps.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 40-44
Innovationen gegen Produktpiraterie

Innovationen gegen Produktpiraterie

Jürgen Gausemeier, Oliver Köster, Karsten Stoll
Mehr denn je sind produzierende Unternehmen der Investitionsgüterindustrie von Produktpiraterie betroffen. Unternehmen begegnen dieser Herausforderung bevorzugt mit juristischen Mitteln. Dieser Beitrag zeigt weitere Möglichkeiten auf, wie sich produzierende Unternehmen wirksam vor Produktpiraterie schützen können. Es existiert eine Vielzahl an technologischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen. Darüber hinaus entstehen im Rahmen des BMBF Rahmenkonzepts „Forschung für die Produktion von morgen“ weitere Maßnahmen. Vor diesem Hintergrund gilt es, die betroffenen Unternehmen über die vielfältigen Möglichkeiten insbesondere der Prävention gegen Produktpiraterie zu informieren und darzustellen, wie einer spezifischen Bedrohungslage durch Kombination von Schutzmaßnahmen zu einer Schutzkonzeption wirkungsvoll begegnet werden kann.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 51-54
Entwicklung von Technologiestrategien

Entwicklung von Technologiestrategien

Timo Berger, Jürgen Gausemeier
Mehr denn je kommt es auf strategische Produkt- und Technologieplanung an. Basis dafür ist die Antizipation von Entwicklungen von Märkten und Technologien. Der Beitrag zeigt auf, wie neue Technologien aufgegriffen und zu schlüssigen Technologiestrategien verknüpft werden können. Diese verhelfen den Unternehmen zur Weiterentwicklung des Produktprogramms und zur vorteilhaften Positionierung im Wettbewerb von morgen. Mit einem durchgängigen Beispiel aus der Automobil-Lichttechnik wird die hohe Praktikabilität der Methodik unterstrichen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 31-36
Modularisierung mechatronischer Systeme

Modularisierung mechatronischer Systeme

Daniel Steffen, Jürgen Gausemeier
Heutige Systeme des Maschinenbaus und verwandter Branchen werden immer stärker von der Informationstechnik geprägt. Der damit einhergehenden Komplexitätssteigerung kann durch eine konsequente Modularisierung der Systeme entgegen getreten werden. Der vorliegende Beitrag beschreibt, welche Herausforderungen gerade bei der Modularisierung von modernen mechatronischen Bauteilen bestehen, wie die Produktstrukturierung durchgeführt werden kann und wie sich das auf den Produktentwicklungsprozess auswirkt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 9-12
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