Wissensmanagement

Prozessoptimierung mit Wissensmanagement

Prozessoptimierung mit Wissensmanagement

Strategischer Einsatz von Methoden in industriellen mittelständischen Unternehmen
Eberhard Abele, Sven Kuhn, Tobias Liebeck
Mittelständische Unternehmen messen Wissensmanagement zwar eine sehr hohe Bedeutung für den Unternehmenserfolg bei, haben aber oft noch keine Schritte unternommen, um entsprechende Methoden einzuführen. Nur wenige Unternehmen haben bereits Maßnahmen ergriffen, meist jedoch ohne Verbindung zur Unternehmensstrategie und anderen Methoden. Der Grund hierfür liegt darin, dass diesen Unternehmen kein Hilfsmittel zur Verfügung steht, mit dem sie aus der Vielzahl der Methoden des Wissensmanagements diejenigen auswählen können, die den größten Nutzen in den jeweiligen Geschäftsprozessen bieten und die sich optimal an die spezifischen Ausgangssituationen und Anforderungen anpassen lassen. Im Folgenden wird ein Konzept aufgezeigt, das hier Abhilfe schafft.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 13-16
IM 1/2005: Produktionsfaktor Wissen

IM 1/2005: Produktionsfaktor Wissen

Prozessoptimierung in der Industrie
Die Vermittlung anwendungsfähigen Wissens stellt auch im Informationszeitalter eine besondere Herausforderung dar. Diese Ausgabe von Industrie Management ermöglicht ein besseres Verständnis von Wissensdynamiken im industriellen Kontext. Mit einem klaren Fokus auf der Prozessoptimierung arbeiten die Beiträge wichtige Aspekte der Montage, des organisationalen Lernens sowie der Verbindung von Modellierung und IT heraus.
Kooperative Planung und Aufgabengestaltung in der Digitalen Fabrik

Kooperative Planung und Aufgabengestaltung in der Digitalen Fabrik

Sabine Bierschenk, Arno Ritter
Bei der Projektierung, Konzeption und Entwicklung von Produktionsanlagen und -prozessen ist eine intensive Zusammenarbeit und Datenaustausch zwischen Vertretern verschiedener Fachdisziplinen, wie z. B. aus Arbeits- und Prozessplanung, Konstruktion, Einkauf oder Logistik, erforderlich. Während eines Projektes können zu spät erkannte Abstimmungsfehler sowie unterschiedliches Verständnis von Sachverhalten zu Planungsfehlern mit erheblichen Auswirkungen, z. B. für die Inbetriebnahme und den Anlauf (Ramp-up), führen. Im Kontext der Digitalen Fabrik entwickelt das Fraunhofer IPA Lösungen für kooperatives Planen auf Basis von Workflow- und Wissensmanagement. Ziel ist dabei die Optimierung der Planungsqualität und Planungskosten.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 71-73
K_MOBILE: Betriebliche Informationsinfrastruktur und mobiler Wissenszugang

K_MOBILE: Betriebliche Informationsinfrastruktur und mobiler Wissenszugang

Norbert Gronau ORCID Icon, Frank Laskowski, Sonja Martens
Bisher ist Wissensmanagement-software weitgehend auf den stationären Gebrauch ausgerichtet. Durch die Erweiterung von Wissensmanagementsoftware um den mobilen Kanal können die Durchlaufzeiten für Informationen allerdings erheblich verkürzt werden, z.B. im Gespräch beim Kunden oder bei der Reparatur ausgefallener technischer Anlagen. In diesem Beitrag wird das Konzept K_MOBILE beschrieben, mithilfe dessen es möglich ist, Wissensmanagementdienste situationsbezogen über mobile Endgeräte anzubieten. Durch Kombination zeitbezogener Informationen mit Informationen über den aktuellen Standort der Nutzer (raum-zeitlicher Kontext) werden die Leis-tungen der betrieblichen Informationssysteme mobil angeboten und aufbereitet. Insbesondere bei wissensintensiven Prozessen wie Vertrieb, Beratung oder Wartung ist der Aufwand zur mobilen Beschaffung von Informationen sehr hoch, da dieser Bedarf nur schwer vorausgeplant werden kann.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Optimierung des Wissenstransfers in Entwicklungsprojekten

Optimierung des Wissenstransfers in Entwicklungsprojekten

Peter Müller-Baum
Der Transfer von Wissen im Sinne der Bereitstellung, Nutzung und Vermehrung dieser Ressource innerhalb sowie zwischen Projekten ist entscheidend für den Erfolg von Entwicklungsprojekten. Konzepte und Instrumente zur Optimierung des Wissenstransfers existieren jedoch kaum - aufgrund der Merkmale von Entwicklungsprojekten wie Kreativität, Unsicherheit und einer geringen Strukturierung erscheint der Einsatz strukturierter Methoden nur schwer möglich. Im Beitrag wird ein Konzept vorgestellt, das Transparenz hinsichtlich des Wissenstransfers in Entwick-lungsprojekten ermöglicht und damit eine Grundlage schafft, Potenziale zur Steigerung des Erfolgs von Entwicklungsprojekten mittels Wissenstransfer durch den gezielten Einsatz von Wissensmanagementmethoden zu nutzen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 54-57
Communities of Practice als Keimzelle für Wissensmanagement

Communities of Practice als Keimzelle für Wissensmanagement

Dieter Spath, Martin Müller, Marc Rüger
Wissensmanagement hat in den letzten zehn Jahren erheblich an Bedeutung im betrieblichen Alltag gewonnen. Unternehmen haben erkannt, dass der Umgang mit den eigenen Wissensressourcen der zentrale Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit ist. Jedoch unterliegt das Wissen einer Halbwertszeit, die sich durch den ständigen und an Geschwindigkeit gewonnenen Wandel immer weiter verkürzt. Um die Nachhaltigkeit von Innovationen zu garantieren, ist deshalb nicht nur auf den Bestand des Wissens, sondern auf deren Entwicklung im Unternehmens- und Umweltkontext und Einsatz im Wettbewerb abzuheben. Dabei handelt es sich zum einen um eine Erweiterung bestehender Ressourcen, zum anderen um den Wechsel auf Erfolg versprechende neue Wissensbasen für das Unternehmen. “Communities of Practice” sind dafür eine erfolgreiche und in den Unternehmen oft angewandte Methode, die Nutzung und Entwicklung des benötigten Wissens zu unterstützen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 14-17
Die Knowledge Modeler Description Language (KMDL)

Die Knowledge Modeler Description Language (KMDL)

Sprache zur Modellierung wissensintensiver Geschäftsprozesse
Norbert Gronau ORCID Icon
Die Ressource “Wissen” als Bestandteil der unternehmerischen Wertschöpfung hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Besonders davon beeinflusst sind Branchen und Geschäftsmodelle, deren Wertschöpfung zu einem Großteil auf Erwerb, Erzeugung und Nutzung von Wissen basiert. Bekannte Werkzeuge für die Geschäftsprozessmodellierung berücksichtigen in der Regel nur explizites Wissen, welches in statischer Form abgebildet wird. Dabei gerät die Betrachtung von personenbezogenem Wissen, welches nicht unmittelbar zur Erzeugung von Informationen benötigt wird, aus dem Blickfeld. Die Beschreibungssprache KMDL ermöglicht eine Modellierung und Analyse wissensintensiver Geschäftsprozesse wie Softwareentwicklung, Konstruktion oder technischer Vertrieb und darauf aufbauend die Planung und Integration von Wissensmanagementsystemen innerhalb einer Organisation.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 9-13
Kulturelle Einflüsse auf den Produktentwicklungsprozess in Virtual Enterprises

Kulturelle Einflüsse auf den Produktentwicklungsprozess in Virtual Enterprises

Hans Grabowski, Ralf-Stefan Lossack, Matthias Sander, Barbara Bumeder, Eva Dietz
Die sich mit zunehmender Globalisierung verändernde Marktsituation, die Entwicklung neuer Technologien sowie der starke Konkurrenzdruck zwingen heutige Unternehmen zu innovativen Strategien zum Erhalt ihrer Konkurrenzfähigkeit auf nationalen und internationalen Märkten. Viele Unternehmen beantworten diese Herausforderung mit dem Aufbau von länderübergreifenden Kooperationen, auch im Bereich der Produktentwick-lung. Es zeigt sich allerdings, dass viele Probleme in der Produktentwick-lung zwischen entfernt liegenden Partnern auf kulturellen Unterschieden beruhen. Daher kommt der Bewältigung der kulturellen Unterschiede entscheidende Bedeutung für den Erfolg solcher Projekte zu.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 30-33
Wissensbasierte agentengestützte Modellierung in parametrischen 3D-CAD-Systemen

Wissensbasierte agentengestützte Modellierung in parametrischen 3D-CAD-Systemen

Reiner Anderl, Harald Liese
Der Einsatz von modernen parametrischen 3D-CAD-Systemen ist für eine innovative und leistungsfähige Produktentwicklung von großer Bedeutung. Dabei werden in der rechnerinternen Datenstruktur des 3D-CAD-Modells im Allgemeinen geometrische und topologische Daten sowie die Erzeugungshistorie des Modells abgelegt. Die Feature-Technologie ermöglicht zusätzlich, die Modelle mithilfe semantisch definierter Gestaltzonen aufzubauen. Durch die Integration von geometrischen und nichtgeometrischen Informationen in den 3D-CAD-Modellen ist es darüber hinaus möglich, produktspezifisches Wissen und Konstruktions-Know-how in die Modelle einzubetten. Das Fachgebiet “Datenverarbeitung in der Konstruktion” erforscht Methoden und Werkzeuge, mit denen wissensbasierte 3D-CAD-Modelle aufgebaut, verwaltet und genutzt werden können.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 18-21
ww.deck – Wissensmanagement bei Volkswagen

ww.deck - Wissensmanagement bei Volkswagen

Ferdinand Schultz, Herbert F. Pucher
Die internationale Wettbewerbssituation, in der sich die Entstehungsprozesse und Produktzyklen laufend verkürzen, erfordert bei einem Global Player wie dem Volkswagen-Konzern den Ausbau einer leistungsfähigen Wissensmanagementinfrastruktur. Der schnelle und geschützte Austausch von konzerninternem Fach- und Erfahrungswissen rund um den Globus wird aufgrund der Modulstrategie, des internationalen Entwick-lungs- und Fertigungsverbunds und steigender Qualitäts- und Produktivitätsanforderungen immer relevanter. Aus diesem Grund erteilte der Vorstand der Volkswagen AG 1998 den Auftrag, ein Wissensmanagementprogramm mit der Bezeichnung ww.deck (world wide development and exchange of corporate knowledge) zu erproben und umzusetzen. Seit Frühjahr 1999 arbeitet ein interdisziplinäres Team an der Umsetzung dieses Auftrags.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 64-66
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