Wissensmanagement

Planung und Steuerung von offenen Innovationsprozessen in Life Sciences KMUs

Planung und Steuerung von offenen Innovationsprozessen in Life Sciences KMUs

Pro und Contra des Know-how-Transfers über die Unternehmensgrenzen
Norbert Gronau ORCID Icon, Guido Reger, Silvia Adelhelm, Julian Bahrs, Gergana Vladova
Im Rahmen des Verbundprojekts „Open Innovation in Life Sciences“ (Laufzeit Mai 2008 bis April 2011) werden neuartige Innovationsstrategien in unternehmensübergreifenden Kooperationen und Allianzen von mittelständischen Unternehmen der Life Sciences Branche konzipiert und implementiert. In dieser Branche gilt es insbesondere für mittelständische Unternehmen kooperative, d.h. offene Innovationsstrategien zu entwickeln, da die Interdisziplinarität der Innovationsprozesse deutlich gestiegen ist. Erst durch Bündelung verteilten komplementären Wissens können entscheidende Innovationspotenziale erschlossen werden.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Technologieorientiertes Innovationsmanagement mit der Innovations-Datenbank

Technologieorientiertes Innovationsmanagement mit der Innovations-Datenbank

Jürgen Gausemeier, Volker Brink, Stephan Ihmels
Produktinnovationen basieren auf dem zukunftsgerichteten Abgleich von Technology Push und Market Pull. Der Abgleich beider Aspekte unter gleichzeitiger Gewährleistung der Konformität zur Unternehmensstrategie erfolgt im Rahmen der strategischen Produkt- und Technologieplanung, die der Ausgangspunkt im Produktentstehungsprozess ist. Der vorliegende Beitrag beschreibt ein Datenbanksystem, das die strategische Produkt- und Technologieplanung unterstützt. Im Wesentlichen werden Informationen über Technologien, Produktideen und Marktsegmente abgebildet und miteinander in Beziehung gesetzt. Typische Anwendungen sind die Generierung von Morphologischen Kästen und Innovations-Roadmaps.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 40-44
Wissensmanagement bei der fertigungstechnischen Prozessgestaltung

Wissensmanagement bei der fertigungstechnischen Prozessgestaltung

Nutzung von Wiki in Forschungsnetzwerken
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Nele Brenner
Die steigenden Anforderungen kürzerer Entstehungsprozesse und Produktlebenszyklen bei zunehmendem Kostendruck erfordern eine schnelle und flexible Produktentwicklung. Der Ansatz des Simultaneous Engineering beinhaltet die gleichzeitige Betrachtung und Gestaltung von Produkt, Prozess und Betriebsmitteln. Ziel ist es, Probleme möglichst schnell zu erkennen und die einzelnen Bereiche aufeinander abzustimmen, um so den gesamten Produktentwicklungsprozess zu verkürzen. Kommunikation und Wissensaustausch spielen dabei eine wichtige Rolle. Am Beispiel des Sonderforschungsbereichs 747 wird beschrieben, wie eine Wiki-Plattform als zentraler Bestandteil des Wissensmanagements eingeführt wird.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
Richtig entscheiden, Lerneffekte gestalten

Richtig entscheiden, Lerneffekte gestalten

Entwicklung anlaufgerechter Organisationsstrukturen
Günther Schuh ORCID Icon, Sebastian Gottschalk, Bastian Franzkoch, Axel Hoeschen
Der Produktionsanlauf ist derjenige Prozess, in der neue Produkte oder Produktkomponenten von der Entwicklung bis zum Erreichen der Kammlinie begleitet werden. Die gleichzeitige Entwicklung und Ausgestaltung von Produkt und Prozess, nicht nur innerhalb eines Unternehmens, sondern im Verbund mit Zulieferern und Anlagenherstellern, beinhaltet so zahlreiche Aufgaben, Schnittstellen und Störgrößen, dass er nicht mehr zentral von einer Instanz aus geleitet werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 71-74
Mitarbeiterqualifizierung für die Produktionslogistik

Mitarbeiterqualifizierung für die Produktionslogistik

Logistische Zielkonflikte spielerisch erfahren
Hans-Hermann Wiendahl, Christian Fischmann
Viele Produktionsunternehmen sind mit Ihrer logistischen Zielerfüllung unzufrieden. Doch anstatt in immer mächtigere Softwarewerkzeuge zu investieren, lohnt sich zunächst der Blick auf organisatorische Stolpersteine und Wissenslücken der Mitarbeiter. Das Fraunhofer IPA untersuchte deshalb die Qualifikationsaktivitäten in Produktionsunternehmen anlässlich der ERP- oder MES-Einführung. Wissensdefizite identifizieren logistische Qualifikationsbedarfe für operative Mitarbeiter. Der Beitrag beschreibt ein hierfür entwickeltes Simulationsspiel als Baustein im logistischen Wissensmanagement für Produktionsunternehmen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 25-28
Rahmenbedingungen des Wissensmanagements

Rahmenbedingungen des Wissensmanagements

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Yücel Yılmaz
Ein effektives Wissensmanagement (WM) ist nur durch eine indirekte Steuerung möglich, d.h. die zugehörigen Rahmenbedingungen müssen analysiert und verbessert werden. Aus dieser Zielsetzung wurde in deutschen und türkischen Unternehmen in Istanbul eine Unternehmensstudie durchgeführt. Durch die Ergebnisse wird festgestellt, dass die Antworten besonders nach der Durchführung von programmierten Informationsmanagement-Aktivitäten und der Mitarbeiterzahl unterscheiden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 72-75
Intellektuelles Kapital – Ihr Vermögen für die Zukunft

Intellektuelles Kapital - Ihr Vermögen für die Zukunft

Reporting und Entwicklung immaterieller Vermögenswerte
Katja Pook
Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt in zunehmendem Maße von immateriellen Vermögenswerten ab. Allerdings sind diese schwer zu analysieren, zu bewerten und zu gestalten. Bisher setzen nur wenige Firmen dieses Vermögen systematisch und zielgerichtet ein. Die Methode des Intellectual Capital Reporting bietet einen Rahmen dafür und bereitet den Weg für ein nachhaltiges Management Intellektuellen Kapitals.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 45-46
Wissensmanagement in der Planungsphase

Wissensmanagement in der Planungsphase

Ulrich Berger, Sven Thiebus
Industrielle Montageprozesse sind durch eine ständig steigende Komplexität gekennzeichnet. Die hohen Investitionskosten machen eine schnelle und störungsfreie Inbetriebnahme von Montageanlagen zu einer Überlebensfrage für Unternehmen. Ein Schlüsselfaktor stellt hier die konsequente Nutzung von Erfahrungswissen zu vergleichbaren Anlagen und Prozessen dar. Viele wichtige Erfahrungen von Mitarbeitern in der Produktion und den produktionsnahen Bereichen, die Verbesserungspotenziale bergen, bleiben in neuen Projekten unberücksichtigt. Ein Haupthindernis stellt die schnelle und zielgerichtete Identifikation und Dokumentation von Erfahrungen in diesen Bereichen dar. Basierend auf der DELPHI-Methode wurde ein Konzept entwickelt und erfolgreich eingesetzt, mit dem Erfahrungswissen von Mitarbeitern wirksam und effizient erschlossen werden kann.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 39-41
Anforderungs- und wissensorientierte Zusammenstellung von Projektteams

Anforderungs- und wissensorientierte Zusammenstellung von Projektteams

Jane Fröming, Simone Schmid, Uwe Rüßbüldt, Norbert Gronau ORCID Icon
Vorhandenes Wissen teilen, neues Wissen schaffen sowie die Bereitstellung von Wissen als Grundlage zur unternehmensweiten Nutzung gehören zu den wichtigsten Kernaufgaben im Wissensmanagement [1]. Auch wenn die Euphorie in den letzten Jahren rückläufig war, können die Instrumente des Wissensmanagements in vielen Unternehmensbereichen entscheidend zur Wertschöpfung beitragen. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie auf der Grundlage von Wissensmanagement ein computergestütztes Staffing-Modul eine wichtige Hilfestellung bei der Zusammenstellung von Projektteams leisten kann.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 12-14
Prozessbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Prozessbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Phasenübergreifender Wissenstransfer unterstützt den Produktentwicklungsprozess
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Christian Willmann
Erfahrung und Wissen von Mitarbeitern zu erhalten und zu nutzen ist eine entscheidende Aufgabe im Industrial Engineering. In diesem Zusammenhang ist der Einsatz von Wissensmanagementwerkzeugen hoch aktuell; allerdings kommt es nur zögerlich zu konkreten Umsetzungen in der Praxis. Der Artikel diskutiert Zweckmäßigkeit und Umsetzbarkeit eines prozessbasierten Wissensmanagements in der Produktentwicklung. Beispielhaft für die beiden Teilprozesse „Produktplanung“ und „Produktdesign“ wird ein konzeptioneller Lösungsansatz in Form einer Wissensinfrastruktur erarbeitet, welche die Werkzeuge des Wissensmanagements mit den wissensrelevanten Aufgaben im Produktentwicklungsprozess verknüpft.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
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