Potenzial: Qualifizierung

Betriebsnahes E-Learning mit einem Virtual Classroom

Betriebsnahes E-Learning mit einem Virtual Classroom

Wolfgang Echelmeyer, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Christian Gorldt, David Henkensiefken, Dirk Nagels
Berufliches Lernen und insbesondere das kontinuierliche, lebenslange Lernen in den Betrieben setzt immer mehr die Integration von Anwendungsorientierung in Qualifizierungen voraus. Dabei erhalten Tätigkeiten und Situationen, die mit dem Betriebsablauf, mit der Organisation und den Arbeitsprozessen verzahnt sind, eine steigende Bedeutung. Mit dem Modellversuch “PALME” wird ein neuer Ansatz bezüglich der unternehmensspezifischen Qualifizierung mit “Neuen Medien” verfolgt. Der Beitrag gibt einen Einblick in den Modellversuch “PALME”; anhand eines Praxisbeispiels werden das betriebliche Vorgehen sowie der Einsatz von E-Learning-Werkzeugen erläutert.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Computergestütztes Management von Wissen über Mitarbeiterkompetenzen

Computergestütztes Management von Wissen über Mitarbeiterkompetenzen

Adem Alparslan, Lars Dittmann, Stephan Zelewski, Alexander Ilgen
Eine zentrale Aufgabe des Wissensmanagements im Anlagenbau erstreckt sich auf die Identifikation von Personen als Wissens- und Kompetenzträger in allen Prozessphasen. Ein computergestütztes Wissensmanagementsystem kann hierbei aktiv zur besseren Nutzung des unternehmensintern vorhandenen Wissens (“organizational memory”) über die Mitarbeiterkompetenzen beitragen. Dabei steigt der Anwendungsnutzen erheblich, wenn es mittels computergestützter Schlussfolgerungen (“Inferenzen”) gestattet, zur Beantwortung von Kompetenzanfragen lediglich implizit vorhandenes Wissen explizit zugänglich zu machen. Ein ontologiebasiertes Wissensmanagementsystem bietet hierbei eine Reihe von Vorteilen, die in dem Beitrag anhand instruktiver Beispiele skizziert werden.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 6 | Seite 45-48
Kontextbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Kontextbasiertes Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Eine Grundlage für anpassungsfähige Unternehmen
René Apitz, Andreas D. Lattner, Christian Schäffer
Wissen kann als Information angesehen werden, die in einem bestimmten Zusammenhang steht, Informationen wiederum als mit einer Bedeutung versehene Rohdaten. Wissen ist damit meist an Personen gebunden. Um Informationen kontextsensitiv bereitzustellen, müssen fachspezifisches und organisatorisches Wissen miteinander verknüpft werden. Fachspezifisches Wissen kann Details über Produkte und Fertigungstechnologien umfassen, organisatorisches Wissen hingegen Kenntnisse über Abläufe und Strukturen im Unternehmen. Der Kontext von Mitarbeitern kann sowohl durch Aufgaben als auch durch die Organisationsstruktur gebildet werden. Kontextbasiertes Wissensmanagement setzt somit die Integration von Dokumenten-, Organisations- und Workflowmanagement voraus.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 3 | Seite 32-35
Internetbasiertem Know-how-Management

Internetbasiertem Know-how-Management

Potenziale zur Problemlösung in flexiblen Unternehmensstrukturen
Dieter Ehrenberg, Dirk Krause
Flexible Unternehmensstrukturen bieten die Möglichkeit, dass sich Unternehmen und ihre Organisationsabläufe den sich ändernden Anforderungen immer besser anpassen können. Dazu gehören beispielsweise die Modularisierung von Aufgaben, die Parallelisierung von Prozessen genauso wie die Vernetzung von Unternehmen oder die Arbeit von Teams mit externen Experten. In diesem Zusammenhang gewinnt die rechnergestützte Gruppenarbeit eine immer stärkere Bedeutung. Mithilfe von Internettechnologien können diese Prozesse verteilt durchgeführt werden. In diesem Beitrag werden ein theoretisches Konzept sowie das bereits praktisch genutzte Werkzeug webSCW und die sich daraus für die Praxis flexibler Unternehmensstrukturen ergebenden Einsatzmöglichkeiten an einem Beispiel aus der Baubranche vorgestellt.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 3 | Seite 36-39
Know-how-Transfer mittels eines Hochschulnetzwerks

Know-how-Transfer mittels eines Hochschulnetzwerks

Jörg Heistermann
Zur schnellen Umsetzung innovativer Ideen und Konzepte in Produkte und Dienstleistungen, die den Kundennutzen steigern und betriebswirtschaftlich Sinn machen, ist ein effizientes Hochschulnetzwerk für den Know-how-Transfer notwendig, wie das Beispiel KarstadtQuelle zeigt.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 49-51
Kooperationswissen für Kleine und mittlere Unternehmen -Erfolgsfaktoren für die Netzwerkökonomie-

Kooperationswissen für Kleine und mittlere Unternehmen -Erfolgsfaktoren für die Netzwerkökonomie-

Arne Engelbrecht, Oliver Hamacher, Christoph Heger
Der Wettbewerb zwischen einzelnen Unternehmen wird zunehmend von einem Wettbewerb zwischen Supply Chains überlagert. Kooperationen von Unternehmen gewinnen somit stärker an Bedeutung. Um vorhandene Vorbehalte zu entkräften und Potenziale auszuschöpfen, wurde das Transferprojekt „Unternehmensverbund des Jahres” vom BMBF ins Leben gerufen. Im Rahmen vorbereitender Fallstudien konnten dabei Erfolgsfaktoren und Gründe für Kooperationen zusammengetragen werden. Des Weiteren wurde eine Internetplattform ins Leben gerufen, die kooperationsrelevantes Wissen zur Verfügung stellt.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 5 | Seite 24-27
Unternehmensübergreifende Simulation von Geschäftsprozessen

Unternehmensübergreifende Simulation von Geschäftsprozessen

Dieter Spath, Karl-Heinz Sternemann, Gisela Lanza ORCID Icon
Innerhalb dynamischer Wertschöpfungsnetze gewinnt neben dem eigentlichen Produktionsprozess das system- und unternehmensübergreifende Zusammenspiel der Prozesse, insbesondere Transport- und Lagerhaltungsprozesse, an Bedeutung. Der Beitrag zeigt den Bedarf einer unternehmensübergreifenden Simulation über das gesamte Supply-Net hinweg. Auf der Basis eines Organisations- und Ressourcenmodells sowie eines Aktivitätenmodells wird eine modulare Realisierung der Simulation mittels eines generischen Petri-Netzes erreicht.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 5 | Seite 41-44
Berufliche IT-Spezialisten

Berufliche IT-Spezialisten

Das Bindeglied zwischen Arbeitsprozesswissen und Informatik
Franz Stuber
Zur Deckung des immensen Fachkräftebedarfs im IT-Bereich wurden berufliche Ausbildungsgänge geschaffen. Die besondere Nähe beruflicher IT-Spezialisten zum Arbeitsprozeß der Anwender prädestiniert sie zu einer Schnittstellenfunktion beim technologischen wie organisatorischen Change Management. Mit ihrem Arbeitsprozeßwissen vermitteln sie zwischen den Organisations- und IT-Modellen und den Arbeitssituationen der IT-Anwender. Berufliche IT-Spezialisten sind damit ein wertvolles Potential für eine kontinuierliche und organische Unternehmensentwicklung.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 4 | Seite 51-54
Change Management im Wandel

Change Management im Wandel

Neue Formen der kontinuierlichen Veränderungsfähigkeit im Unternehmen
Dieter Spath, Michael Baumeister, Thomas Barrho, Christoph Dill
Unternehmen stehen in einer Zeit des Wandels vor der Herausforderung, diesem nicht nur ausgesetzt zu sein, sondern ihn auch aktiv mitzugestalten und zu steuern. Eine Reihe von neuen Managementkonzepten, die zusammengefaßt als Change Management bekannt sind, reichen allein nicht mehr aus, um mit der zunehmenden Komplexität sowie den immer kürzer werdenden Reaktionszeiten umgehen zu können.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 4 | Seite 9-13
Den Mehrwert entdecken – Change Management & IT driven innovation

Den Mehrwert entdecken - Change Management & IT driven innovation

Mittlerweile eine Selbstverständlichkeit: Mit der Einführung eines neuen IT-Systems, sei es nun ein konventionelles PPS-/ERP-System oder ein System der E-Business-Welt, soll ein deutlicher Mehrwert für die eigene Organisation geschaffen werden. Leider scheint in der industriellen Praxis noch immer die Meinung vorzuherrschen, daß dieser Mehrwert einfach erkauft werden kann - quasi als integraler Bestandteil des gekauften Software- und Dienstleistungspaketes für die Einführung. Die Einführung einer neuen Software erfordert in der Praxis jedoch auch einen tiefgreifenden Wandel der eigenen Organisation und Unternehmenskultur - man spricht vom Management des Wandels oder einfach auch vom Change Management.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 4 | Seite 27-31
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