Eine Änderung des Fertigungsprogramms eines Unternehmens, z.B. als Folge veränderter Absatzchancen, hat zumeist eine Reorganisation des Fertigungsbereichs und damit auch des Personaleinsatzes zur Folge. Dabei steht der Planer vor dem Dilemma, daß ein verbesserter Fertigungsablauf oftmals nur durch umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen auf Seiten der Mitarbeiter zu erreichen ist. Um eine Hilfestellung bei der Bewältigung dieser Problematik zu geben, wurde am Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation der Universität Karlsruhe (ifab) ein Verfahren ent- wickelt, das über die Kopplung von Simulation und heuristischer Optimierung einen Kompromiß zwischen dem Erreichen guter produktionslogistischer Kennzahlen und akzeptabler Lohn- und Umqualifizierungskosten bildet.