Potenzial: Management

Mit Talenstrategie dem Fachkräftemangel begegnen

Mit Talenstrategie dem Fachkräftemangel begegnen

Katrin Schickhoff, Ellen Uloth
Qualifizierte und motivierte Fachkräfte zu bekommen und im Unternehmen zu halten wird zu einer immer wichtigeren Führungsaufgabe in den nächsten Jahren werden. Mitarbeiter arbeiten am besten, wenn sie auf der einen Seite ein klares Verständnis von ihrer Aufgabe und den Abläufen haben und auf der anderen Seite ihre Talente und Stärken für das Unternehmen anwenden können. Das Nichtbeachten dieser beiden Seiten der Medaille führt zu hoher Fluktuation, hohem Krankenstand und burn out bei den Mitarbeitern. Die konsequente Umsetzung der stärkeorientierten Strategie zeigt, wie Talente erkannt und zu Stärken in der Funktion im Unternehmen entwickelt und weiterentwickelt werden können.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 27-30
Personal als Erfolgsfaktor

Personal als Erfolgsfaktor

Sicherung von hoch qualifizierten Personalressourcen mit familienfreundlichen Maßnahmen
Friederike Buhr, Ina Ehnert
Die Ressource Personal hat sich in den vergangenen Jahren für Unternehmen zu einem Erfolgsfaktor entwickelt. Jedoch ist der Zugang zu hoch qualifizierten Fach- und Führungskräften nicht immer gesichert, denn diese Ressource wird bezüglich bestimmter Qualifikationen oder Einstellungen zunehmend absolut knapp. Die Sicherung des dauerhaften Zugangs zur Ressource Personal wird somit für Unternehmen zu einer neuen strategischen Aufgabe und erfordert ein Nachhaltiges Personalmanagement, welches sich systematisch mit den langfristigen Maßnahmen und Strategien der Personalressourcensicherung befasst. Der vorliegende Beitrag erläutert am Beispiel der Implementierung familienfreundlicher Maßnahmen, wie Unternehmen einem potenziellen Fach- und Führungskräftemangel durch gezielte Gestaltung entgegenwirken können.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 65-68
Wissensmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Wissensmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Ein geschäftsprozessorientierter Ansatz
Stefan Wiesner, Marcus Seifert, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Verarbeitung kundenindividueller Auftragsspezifikationen, das Handling variantenreicher Produktpaletten sowie die Bedienung eines weltweiten Markts erfordern die Optimierung wissensintensiver betrieblicher Abläufe. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen häufig über exzellente individuelle Fachkompetenzen. Ein systematisches Management des hiermit verbundenen Wissens findet hingegen kaum statt. Bestehende Lösungen zum Wissensmanagement für KMU sind funktional zu eingeschränkt, um im großen Maße zum Einsatz zu kommen. Dieser Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Unterstützung wissensintensiver betrieblicher Abläufe, welcher sich an den Geschäftsprozessen von KMU orientiert. Durch Implementierung dieses Ansatzes kann gezielt zu einer Prozessoptimierung beigetragen werden.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 31-34
Anonyme Fehlerreports- und Analysesysteme

Anonyme Fehlerreports- und Analysesysteme

Nachhaltige Qualitätsverbesserung in der Luftfahrtbranche
Martin Hinsch
In der Luftfahrt sind seit Jahrzehnten anonyme Fehlerreporting- und Analysesysteme (IRS) etabliert, um betriebliche Vorkommnisse und Risiken systematisch zu reduzieren bzw. zu beherrschen. Ziel solcher Instrumente ist es, zur Optimierung der Wertschöpfung bewusst auf bestehendes Wissen der Mitarbeiter zurück zu greifen. Das System ist jedoch nur dann nachhaltig erfolgreich, wenn Anonymität und Non-Punitivität sichergestellt sind. Zudem braucht der Betrieb unbedingt eine konstruktive Fehlerkultur.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 69-72
Demografischer Wandel und Industrieunternehmen

Demografischer Wandel und Industrieunternehmen

Personalpolitische Herausforderungen und Handlungsfelder
Lars W. Mitlacher, Erich Klaus
Der demografische Wandel und die sich hieraus ergebenden Konsequenzen für Unternehmen sind zunehmend im Fokus der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion. Themen wie die Überalterung der Bevölkerung [1], der Fachkräftemangel [2] oder Fragen des Übergangs in den Ruhestand [3] werden kontrovers diskutiert. Die Konsequenzen für Unternehmen werden dabei vielfältig sein. Vor allem das Personalmanagement sieht sich verschiedensten Herausforderungen als Folge des demografischen Wandels gegenüber. Dennoch sind viele Unternehmen für den demografischen Wandel nur unzureichend gerüstet und viele Entscheider verdrängen gar die Konsequenzen für ihr Unternehmen [4]. Im Rahmen dieses Beitrags werden deshalb Handlungsfelder und Ansatzpunkte für ein demografieorientiertes Personalmanagement entwickelt. Basierend auf theoretischen Erkenntnissen und den Ergebnissen einer Unternehmensbefragung in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg werden Handlungsempfehlungen für die Gestaltung ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 39-42
Interaktive Managementsysteme auf Wiki-Basis

Interaktive Managementsysteme auf Wiki-Basis

Prinzipien zu ihrer erfolgreichen Einführung
Carsten Behrens, Robert Schmitt ORCID Icon
In vielen Unternehmen werden Web2.0-Anwendungen mit ihren aus dem Internet bekannten Vorteilen unternehmensintern genutzt. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass der damit verbundene Nutzen häufig weit hinter den im Vorfeld skizzierten Erwartungen zurückbleibt. Im Folgenden wird eine Systematik aufgezeigt, die bei der erfolgreichen Implementierung interaktiver Prozessmanagementsysteme auf Wiki-Basis unterstützt. Die Systematik wurde von der Modell Aachen UG in Kooperation mit dem WZL der RWTH Aachen entwickelt und in diversen Projekten erfolgreich angewendet.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 47-50
Informationsmanagement in der Automobillogistik

Informationsmanagement in der Automobillogistik

Ein proaktiver Ansatz für das Informationsmanagement in globalen Lieferketten
Carmen Ruthenbeck, Dennis Lappe, Wolf Lampe
Prozessbezogene Informationen werden in der Automobillogistik in der Regel von jedem Akteur im eigenen System gespeichert und nur parallel zum Materialfluss an andere Unternehmen in der Lieferkette kommuniziert. Ein unternehmensübergreifender und zu jeder Zeit aktueller Informationsfluss existiert in Lieferketten de facto nicht. Für viele Anwendungsfälle ist die frühzeitige Verfügbarkeit von Daten und Informationen hinsichtlich der auf ein Unternehmen zulaufende Teile, Komponenten und Aufträge jedoch wünschenswert, um die eigene Auftragssteuerung kontinuierlich aktualisieren und optimieren zu können. Die Schaffung von Transparenz in der Lieferkette über Gewerke und Unternehmensgrenzen hinweg verspricht die Möglichkeit, einen effizienteren Materialfluss realisieren zu können. Hierzu müssen relevante Informationen bereits bei ihrer Entstehung allen Beteiligten in der Lieferkette zugängig gemacht werden. Dieser Beitrag stellt einen Ansatz vor, welche Informationen in einer ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 9-13
Technologiebasiertes Risikomanagement in globalen Transportnetzwerken

Technologiebasiertes Risikomanagement in globalen Transportnetzwerken

Präventionsansätze in der Transportlogistik aus Versicherungsperspektive
Alexander Skorna, Christoph Bode, Elgar Fleisch
Transport- und Logistikprozesse sind heute vor dem Hintergrund der steigenden dynamischen und strukturellen Komplexität einer Vielzahl von Risiken und Gefahren ausgesetzt. Die global verteilten Produktions- und Absatzmärkte führen dazu, dass immer mehr und höherwertigere Güter in weltumspannenden Logis-tiknetzwerken transportiert werden. Trotzdem sind detaillierte Informationen über den Zustand von Waren und ihrer Integrität nicht durchgehend vorhanden und die genauen Bedingungen während des Transports bleiben intransparent. Leistungsfähige Informations- und Kommunikationsprozesse verbessern bereits die Koordination und Effektivität in der Logistik. Der vorliegende Beitrag beschreibt, wie durch die Einbindung der Transportversicherer als kompetente Schadenmanager in das Informationsnetzwerk, Transportprozesse hinsichtlich der potenziellen Gefahren optimiert und völlig neue Geschäftsmodelle entwickelt werden können.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 14-18
Die deutsche Industrie – fit für den Wandel?

Die deutsche Industrie - fit für den Wandel?

Corporate X: Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen
Daniel Motus, Michael Scheuchl, Björn Sommer
Die Industrie und ihr Export sind der Motor der deutschen Wirtschaft. Nicht zuletzt die Weltfinanzkrise und ihre Auswirkungen auf die Realwirtschaft haben gezeigt, dass sich die Rahmenbedingungen für die Industrieunternehmen immer schneller und radikaler verändern. Schon länger beobachtbare Veränderungen werden durch die Auswirkungen der Finanzkrise verstärkt. Zwei Bereiche lassen sich als Hauptherausforderungen für die deutsche Industrie identifizieren: Veränderungsaverse Strukturen und der sozio-technologische Wandel. In den Unternehmen sind bisher klassische Managementmethoden verbreitet, deren Wirksamkeit auf der (vollständigen) Kenntnis von Kausalzusammenhängen und Einflussfaktoren beruht. Gerade dies ist vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen nicht gegeben. Der Beitrag zeigt, wie der Vergleich mit der Natur Erklärungen und Lösungsansätze bietet.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 78-81
Die Relevanz der Mitarbeitermotivation

Die Relevanz der Mitarbeitermotivation

Pan Theo Grosse-Ruyken, Ruben Jönke
Die Motivation von Mitarbeitern gilt als wesentliche Voraussetzung für die betriebliche Funktionsfähigkeit, die Güte des Leistungsprozesses und die Effektivität des Produktionsfaktors menschliche Arbeit. Als primäres Ziel für den Unternehmenserfolg ist es deshalb unabdingbar, einen hohen Grad an Mitarbeitermotivation zu erreichen. Trotz dieser Erkenntnis ist Mitarbeitermotivation keine Selbstverständlichkeit. Daher sind wir anhand einer empirischen Untersuchung der Frage nachgegangen, wie der Status Quo der Mitarbeiterorientierung und das Motivationslevel der Arbeitnehmerschaft im Dienstleistungssektor ist, um darauf aufbauend Verbesserungspotenziale hinsichtlich Mitarbeiterorientierung zu identifizieren. Die Ergebnisse überraschen: Ein Großteil der Mitarbeiter ist unzufrieden mit den Arbeitsaufgaben, dem Führungsverhalten der Vorgesetzten oder dem Betriebsklima im Unternehmen. Die Folge ist eine geringere Arbeitsmotivation und eine schlechtere Qualität der erbrachten ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 74-77
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