Potenzial: Management

Interaktive Managementsysteme auf Wiki-Basis

Interaktive Managementsysteme auf Wiki-Basis

Prinzipien zu ihrer erfolgreichen Einführung
Carsten Behrens, Robert Schmitt ORCID Icon
In vielen Unternehmen werden Web2.0-Anwendungen mit ihren aus dem Internet bekannten Vorteilen unternehmensintern genutzt. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass der damit verbundene Nutzen häufig weit hinter den im Vorfeld skizzierten Erwartungen zurückbleibt. Im Folgenden wird eine Systematik aufgezeigt, die bei der erfolgreichen Implementierung interaktiver Prozessmanagementsysteme auf Wiki-Basis unterstützt. Die Systematik wurde von der Modell Aachen UG in Kooperation mit dem WZL der RWTH Aachen entwickelt und in diversen Projekten erfolgreich angewendet.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 47-50
Informationsmanagement in der Automobillogistik

Informationsmanagement in der Automobillogistik

Ein proaktiver Ansatz für das Informationsmanagement in globalen Lieferketten
Carmen Ruthenbeck, Dennis Lappe, Wolf Lampe
Prozessbezogene Informationen werden in der Automobillogistik in der Regel von jedem Akteur im eigenen System gespeichert und nur parallel zum Materialfluss an andere Unternehmen in der Lieferkette kommuniziert. Ein unternehmensübergreifender und zu jeder Zeit aktueller Informationsfluss existiert in Lieferketten de facto nicht. Für viele Anwendungsfälle ist die frühzeitige Verfügbarkeit von Daten und Informationen hinsichtlich der auf ein Unternehmen zulaufende Teile, Komponenten und Aufträge jedoch wünschenswert, um die eigene Auftragssteuerung kontinuierlich aktualisieren und optimieren zu können. Die Schaffung von Transparenz in der Lieferkette über Gewerke und Unternehmensgrenzen hinweg verspricht die Möglichkeit, einen effizienteren Materialfluss realisieren zu können. Hierzu müssen relevante Informationen bereits bei ihrer Entstehung allen Beteiligten in der Lieferkette zugängig gemacht werden. Dieser Beitrag stellt einen Ansatz vor, welche Informationen in einer ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 9-13
Technologiebasiertes Risikomanagement in globalen Transportnetzwerken

Technologiebasiertes Risikomanagement in globalen Transportnetzwerken

Präventionsansätze in der Transportlogistik aus Versicherungsperspektive
Alexander Skorna, Christoph Bode, Elgar Fleisch
Transport- und Logistikprozesse sind heute vor dem Hintergrund der steigenden dynamischen und strukturellen Komplexität einer Vielzahl von Risiken und Gefahren ausgesetzt. Die global verteilten Produktions- und Absatzmärkte führen dazu, dass immer mehr und höherwertigere Güter in weltumspannenden Logis-tiknetzwerken transportiert werden. Trotzdem sind detaillierte Informationen über den Zustand von Waren und ihrer Integrität nicht durchgehend vorhanden und die genauen Bedingungen während des Transports bleiben intransparent. Leistungsfähige Informations- und Kommunikationsprozesse verbessern bereits die Koordination und Effektivität in der Logistik. Der vorliegende Beitrag beschreibt, wie durch die Einbindung der Transportversicherer als kompetente Schadenmanager in das Informationsnetzwerk, Transportprozesse hinsichtlich der potenziellen Gefahren optimiert und völlig neue Geschäftsmodelle entwickelt werden können.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 14-18
Die deutsche Industrie – fit für den Wandel?

Die deutsche Industrie - fit für den Wandel?

Corporate X: Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen
Daniel Motus, Michael Scheuchl, Björn Sommer
Die Industrie und ihr Export sind der Motor der deutschen Wirtschaft. Nicht zuletzt die Weltfinanzkrise und ihre Auswirkungen auf die Realwirtschaft haben gezeigt, dass sich die Rahmenbedingungen für die Industrieunternehmen immer schneller und radikaler verändern. Schon länger beobachtbare Veränderungen werden durch die Auswirkungen der Finanzkrise verstärkt. Zwei Bereiche lassen sich als Hauptherausforderungen für die deutsche Industrie identifizieren: Veränderungsaverse Strukturen und der sozio-technologische Wandel. In den Unternehmen sind bisher klassische Managementmethoden verbreitet, deren Wirksamkeit auf der (vollständigen) Kenntnis von Kausalzusammenhängen und Einflussfaktoren beruht. Gerade dies ist vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen nicht gegeben. Der Beitrag zeigt, wie der Vergleich mit der Natur Erklärungen und Lösungsansätze bietet.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 78-81
Die Relevanz der Mitarbeitermotivation

Die Relevanz der Mitarbeitermotivation

Pan Theo Grosse-Ruyken, Ruben Jönke
Die Motivation von Mitarbeitern gilt als wesentliche Voraussetzung für die betriebliche Funktionsfähigkeit, die Güte des Leistungsprozesses und die Effektivität des Produktionsfaktors menschliche Arbeit. Als primäres Ziel für den Unternehmenserfolg ist es deshalb unabdingbar, einen hohen Grad an Mitarbeitermotivation zu erreichen. Trotz dieser Erkenntnis ist Mitarbeitermotivation keine Selbstverständlichkeit. Daher sind wir anhand einer empirischen Untersuchung der Frage nachgegangen, wie der Status Quo der Mitarbeiterorientierung und das Motivationslevel der Arbeitnehmerschaft im Dienstleistungssektor ist, um darauf aufbauend Verbesserungspotenziale hinsichtlich Mitarbeiterorientierung zu identifizieren. Die Ergebnisse überraschen: Ein Großteil der Mitarbeiter ist unzufrieden mit den Arbeitsaufgaben, dem Führungsverhalten der Vorgesetzten oder dem Betriebsklima im Unternehmen. Die Folge ist eine geringere Arbeitsmotivation und eine schlechtere Qualität der erbrachten ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 74-77
Delphi-Studie PLM 2020

Delphi-Studie PLM 2020

Experteneinschätzungen zur künftigen Entwicklung des Product Lifecycle Managements
Michael Abramovici, Fahmi Bellalouna, Manuel Neubach
PLM-Lösungen sind notwendige Voraussetzung für ein erfolgreiches Industrial Engineering und als solche international anerkannt. Als firmenweites Lösungskonzept setzt eine nachhaltige PLM-Planung eine enge Abstimmung mit allen Unternehmenszielen, wie beispielsweise Geschäfts-, Produkt- oder IT-Strategien, voraus. Da PLM-Lösungskonzepte weitgehend von kommerziellen PLM-Software-Anbietern bestimmt werden, die insbesondere auf profitable kurzfristige Anwendungen abzielen, stellt die Entwicklung einer nachhaltigen PLM-Unternehmensstrategie oftmals eine Herausforderung dar. Zur Unterstützung nachhaltiger strategischer Planung führte das ITM Bochum im Frühjahr 2009 eine Delphi-Studie durch, bei der annähernd 50 renommierte PLM-Experten aus der Industrie befragt wurden. Dieser Beitrag fasst die Ergebnisse der Delphi-Studie zusammen und liefert wertvolle Anstöße sowohl für PLM-Planer in der Industrie als auch für Anbieter von PLM-Lösungen und PLM-Forschungsinstitute.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 47-50
Steigerung der Vertriebseffizienz durch den Einsatz von Produktkonfiguratoren

Steigerung der Vertriebseffizienz durch den Einsatz von Produktkonfiguratoren

Vertriebskonfiguratoren erfolgreich implementieren
Guido H. Baltes, Thomas Schäfer, Philipp Sticksel
Zur Differenzierung im globalen Wettbewerb ist für den technologieorientierten Mittelstand kundenspezifische Leistungserstellung ein adäquates Mittel. Vertriebskonfiguratoren helfen, vor dem Hintergrund der Mass Customization den dafür notwendigen Trade-off zwischen Effizienz und Individualisierung der Leistungserstellung zu bewältigen. Die Einführung solcher Lösungen ist jedoch eine organisatorische und strategische Herausforderung. Vor dem Hintergrund des Change-Managements werden Fallstudien zu Konfigurator-Implementierungen vorgestellt und im Quervergleich analysiert. Ein daraus abgeleitetes Modell der Einführungsphasen adressiert Herausforderungen und Handlungsempfehlungen für den Implementierungsprozess.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 51-55
Informationsmanagement in der Logistik unterstützt durch Wearable Computing

Informationsmanagement in der Logistik unterstützt durch Wearable Computing

Ein neuer Ansatz für das Informationsmanagement am Beispiel der Automobillogistik
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Carmen Ruthenbeck, Florian Harjes, Christian Meinecke
Eingebettet in zentrale Planungs- und Steuerungsstrukturen wird der Informationsfluss in der Logistik größtenteils in separaten Prozessen oder Teilprozessen realisiert. Dies führt zu vermehrtem Aufwand und Verzögerungen bei der Abwicklung der logistischen Kernprozesse. Besonders trifft dies auf mobile Arbeitsprozesse, beispielsweise in der Automobillogistik, zu. Hier bieten Wearable Computing Systeme die Möglichkeit, durch Anwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien die Informationsgenerierung, -verteilung und -nutzung direkt in den Arbeitsprozess zu integrieren. Dadurch wird eine Entlastung des Anwenders ermöglicht, sodass sich dieser auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Kaizen und Führungskultur

Kaizen und Führungskultur

Strategische Neuausrichtung eines Unternehmensbereichs
Martin Friesl, Sonja Sackmann
Der vorliegende Beitrag thematisiert am Beispiel der strategischen Neuausrichtung eines Unternehmensbereichs das Zusammenspiel von Kulturentwicklung (Führungskultur) und der Etablierung eines neuen Produktionssystems zur nachhaltigen Verbesserung der Qualitäts- und Kostensituation eines mittelständischen Unternehmens. Die retrospektive Betrachtung des Veränderungsprozesses verdeutlicht die Bedeutung der Sensibilität des Managements hinsichtlich der kulturellen Dimension organisationaler Veränderung für die Gestaltung des Prozesses und zeigt anhand spezifischer Aktionen die pragmatische Umsetzung und Operationalisierung eines strategischen Veränderungsprozesses.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 49-52
„You talkin‘ to me?“

„You talkin‘ to me?“

Kommunikation als Grundlage für den Unternehmenserfolg
Kerstin Börner, Birgit Spanner-Ulmer
Kommunikation bildet die elementare Grundlage für den Ablauf aller Prozesse in einem Unternehmen. Sie hat entscheidenden Einfluss auf die Mitarbeiter und das Unternehmen selbst. Entsprechende Defizite wirken sich negativ auf den Unternehmenserfolg aus. Im Beitrag wird auf Basis der mit der Kommunikation verbundenen Ziele eine Vorgehensweise zur Erarbeitung und Umsetzung eines Kommunikationskonzepts vorgestellt, um langfristig einen wichtigen Baustein für die Entwicklung einer unternehmensspezifischen Kommunikationskultur zu legen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 25-28
1 … 7 8 9 … 11