Wirtschaftlichkeit

Die Rolle industrieller Services für Maschinen- und Anlagenbauunternehmen in der Wirtschaftskrise

Die Rolle industrieller Services für Maschinen- und Anlagenbauunternehmen in der Wirtschaftskrise

Lessons learned
Fabrice Seite, Ruben Jönke, Paul Schönsleben
Industrielle Services haben sich bei vielen Unternehmen der Investitionsgüterindustrie von einem notwendigen Randgeschäft beim Neuanlagenverkauf zu einem umsatzstarken und hoch profitablen Geschäftsfeld entwickelt. Aber welche Bedeutung kommt industriellen Services in Zeiten einer Wirtschaftskrise zu? Zur Beantwortung dieser Frage interviewten die Autoren sechs Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt insbesondere das einzigartige Potenzial industrieller Services in der Wirtschaftskrise auf. Diese Potenziale können Unternehmen nutzen, indem sie ihr Service-Angebot gezielt gestalten und an die wirtschaftliche Situation ihrer Kunden anpassen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 57-61
Ansatz zur Steuerung des Know-how-Flusses in einer Supply Chain im Kontext der Produktpiraterie

Ansatz zur Steuerung des Know-how-Flusses in einer Supply Chain im Kontext der Produktpiraterie

Horst Meier, Christian Siebel, Michael Nahr
Unternehmen der Investitionsgüterindustrie sehen sich in vermehrtem Maße mit einem steigenden globalen Wettbewerb konfrontiert. Im Zuge von immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen und der Forderung nach schnelleren Anpassungen von Güter an die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden, müssen sich die Unternehmen zu Wertschöpfungsketten zusammenschließen, um den wachsenden Anforderungen standhalten zu können. Infolgedessen werden sensible Daten über die Unternehmensgrenzen hinaus ausgetauscht und die Bedrohung durch Produktpiraterie beginnt zu wachsen. Aufgrund der zunehmenden Gefahren durch Produktpiraterie soll in dieser Arbeit das unterschiedliche Verständnis von Produktpiraterie erläutert und eine Vorgehensstrategie für die Bereitstellung von Kern-Know-how beschrieben werden. Hierbei beschränkt sich der Ansatz nicht nur auf das eigene Unternehmen, sondern betrachtet die gesamte Wertschöpfungskette.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 61-64
Auf dem Weg zum nachhaltigen Supply Chain Management

Auf dem Weg zum nachhaltigen Supply Chain Management

Bewertung des nachhaltigen Einsatzes von Logistikkonzepten in Unternehmensnetzwerken
Jan Helmig, Jerome Quick, Henrik Wienholdt, Kerem Oflazgil
Aufgrund einer zunehmenden Komplexität an Rahmenbedingungen sind viele Unternehmen gezwungen sich auf die Bildung von Netzwerken und die Sicherung von Liquidität zu konzentrieren. Darüber hinaus rücken ökologische Größen zunehmend in den Fokus des Betrachtungsbereichs. Diesen Anforderungen können Unternehmen durch eine Implementierung von SCM-Konzepten begegnen. Gleichzeitig spielt die Bestimmung des notwendigen Umfangs von Logistikdienstleistungen eine entscheidende Rolle. SCM-Konzepte bilden in Kombination mit Logistikdienstleistungen Logistikkonzepte ab. Als Unterstützung der Auswahl von Logistikkonzepten kann eine dynamische Bewertung genutzt werden. Nachfolgend wird solch ein Ansatz illustriert.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 58-60
Outsourcing des internationalen Ersatzteilversands Implementierungserfahrungen und Erfolgsfaktoren eines Fallbeispiels des Werkzeugmaschinenbaus

Outsourcing des internationalen Ersatzteilversands Implementierungserfahrungen und Erfolgsfaktoren eines Fallbeispiels des Werkzeugmaschinenbaus

Tobias Held, Dirk Stegelmeyer
Logistikaufgaben werden vielfach fremdvergeben, um sich verstärkt auf Kernkompetenzen zu konzentrieren und das spezielle Know-how von Dienstleis-tern zu nutzen. Dies trifft insbesondere auch auf den Bereich von Verpackungs- und Versandaktivitäten zu. Während Fremdvergabe- und Make-or-Buy-Entscheidungen umfangreich in Wissenschaft und Praxis diskutiert wurden [1-5] - speziell auch für die Logistik [6-10] - liegen vergleichsweise nur wenige Untersuchungen zum nachhaltigen Umsetzungscontrolling und zur Erfolgssicherung nach der Festlegung auf Fremdvergabe von Ersatzteillogis-tikleistungen vor. Am Beispiel eines aktuell durchgeführten Outsourcing-Projektes der Schleifring-Gruppe wird gezeigt, welche Erfolgsfaktoren existieren, wie ein effektives Erfolgscontrolling vorgenommen werden kann, und inwieweit geplante Verbesserungen nachhaltig realisiert werden können.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 47-50
Geschäftsprozessanalyse und Wissensmanagement mit Hilfe Sozialer Netzwerke

Geschäftsprozessanalyse und Wissensmanagement mit Hilfe Sozialer Netzwerke

Edzard Weber, Christian Scharff
Dieser Artikel beschreibt eine Möglichkeit, einzelne Akteure und Sys-teme im Rahmen der Geschäftsprozessmodellierung prozessübergreifend in Form eines Netzwerks darzustellen und zu analysieren. Dabei wird ein Algorithmus vorgestellt, der die Umwandlung aus einzelnen Teilprozessen zu einem Gesamtbild durchführt. Anschließend werden Kennzahlen eingeführt, die die Analyse des Netzwerks erlauben. Diese Kennzahlen drücken dabei aus, welche Teile des Netzwerks und damit welche Abschnitte in den Prozessen eine starke Auslastung besitzen und welche nicht. Dadurch ist es Prozessverantwortlichen, Projektleitern, Managern oder allgemein Entscheidern möglich, die Prozesse auf global wiederkehrende Schwachstellen zu analysieren sowie Kompetenzen und Erfolgsmuster herauszufinden, um diese gezielter einzusetzen (Staffing).
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 13-16
Integrierte Produktions- und Transportsysteme

Integrierte Produktions- und Transportsysteme

Der Einfluss globaler Supply Chains
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Enzo M. Frazzon, Thomas Makuschewitz
Globale Supply Chains bedienen sich weltweiter Rohstoffvorkommen, bündeln regionale Kostenvorteile bei der Produktion und binden Partner mit herausragender Expertise ein. Ziel ist es, einen nachhaltig wettbewerbsfähigen Verbund zu schaffen. Hierfür müssen die dezentral durchgeführten Aktivitäten der Partner exakt aufeinander abgestimmt werden, um ihren vollen Nutzen zu erschließen. Moderne Advanced Planning Systeme übernehmen diese Aufgabe. Jedoch erfolgt die operative Planung und Steuerung der Aktivitäten zumeist dezentral sowie funktions- und bereichsbezogen. Dieser Beitrag stellt ein Framework zur integrierten Planung von Produktion und Transport auf der operativen Ebene vor. Dieses gestattet eine verbesserte Synchronisation der Materialflüsse und somit eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Supply Chains.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 31-34
Die Qual der Wahl: Bewertungsmethodik für industrielle Betreibermodelle

Die Qual der Wahl: Bewertungsmethodik für industrielle Betreibermodelle

Thomas Dengler, Jörg von Garrel, Stephan Scheuner
Bedingt durch Wandlungsprozesse in der industriellen Produktion konnte in den letzten Jahren eine verstärkte Verbreitung von an „klassische Betreibermodelle“ angelehnten Geschäftsmodellen im Bereich der Investitionsgüterindustrie beobachtet werden. Diese industriellen Bertreibermodelle (IBM) zeichnen sich durch eine Neuordnung der Verantwortungsverteilung zwischen Anbietern und Abnehmern aus, welche darauf abzielt, die Verantwortlichkeiten des Anbieters von der bloßen Bereitstellung auch auf die Finanzierung und Betrieb der Investitionsgüter auszudehnen. Der Anbieter wird zunehmend zum Projektträger und muss beträchtliche Teile der Verantwortung (und somit letztendlich des Risikos) für komplexe, langfristige und mitunter hochinvestive Vorhaben übernehmen. Für Anbieter ist daher eine strukturierte Auseinandersetzung mit IBM vor der Übernahme der Rolle des Projektträgers von großer Bedeutung.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 39-42
Kennlinien im Produktionscontrolling

Kennlinien im Produktionscontrolling

Implementierung der Produktionskennlinien in das laufende Produktionscontrolling eines Elektronikwerks
Ben Münzberg, Tim D. Busse, Alexander van Bebber
Die logistische Leistungsfähigkeit produzierender Unternehmen ist heute so wichtig wie nie zuvor. Das Elektronikwerk Amberg (EWA) hat das frühzeitig erkannt und ein umfassendes Kennzahlentool entwickelt, welches bei der logistischen Beherrschung der Produktionsprozesse unterstützt. Bisher war es allerdings nicht möglich, Wirkungszusammenhänge zwischen zentralen logistischen Zielgrößen abzubilden. Der Beitrag zeigt anhand eines Projekts des IFA mit dem EWA den theoretischen Hintergrund und die für die Wettbewerbsfähigkeit immense Bedeutung von Produktionskennlinien. Zudem werden das Vorgehen, die Ergebnisse und Erfahrungen aus der Implementierung der Kennlinien in das Produktionscontrolling aufgezeigt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Total Cost and Benefit of Ownership

Total Cost and Benefit of Ownership

Technologiebewertung mittels Lebenszykluskosten- und -nutzenbetrachtung
Berend Denkena, Holger Rudzio, Mark Eikötter, Peter Blümel
Bei den Anlagenbetreibern setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Betriebskosten der beschafften Anlagen deren Anschaffungskosten häufig deutlich überschreiten und somit findet die Methode der Lebenszykluskostenbetrachtung mittels Total Cost of Ownership (TCO) zunehmend Verbreitung. Schwachstelle dieser Methode ist jedoch, dass ausschließlich Kosten erfasst werden, die innerhalb des Lebenszyklus auftreten. Der differenzierende Nutzen verschiedener Maschinen und Anlagen findet bisher keine Berücksichtigung, so dass eine ganzheitliche Bewertung nicht möglich ist. An dieser Stelle setzt ein am IFW entwickeltes Total Cost and Benefit of Ownership (TCBO)-Konzept an und erweitert die Methodik der Lebenszykluskostenbetrachtung um die Bewertung des Nutzens von Investitionen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 35-38
Vier Sichten auf Verschwendung im Büro

Vier Sichten auf Verschwendung im Büro

Georg Möller, Michael Wesoly
Das Thema Verschwendung hat zahlreiche Facetten. Schließlich kann alles als Verschwendung gezählt werden, was für die Erfüllung der Kundenbedürfnisse nicht benötigt wird. In diesem Beitrag sollen verschiedene Perspektiven auf Verschwendung aufgegriffen und verglichen werden. Dies erfolgt aus Mitarbeiter, Management- und Optimierungsexpertensicht. Im Abschluss werden Empfehlungen für die Optimierung gegeben.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
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