Wirtschaftlichkeit

Lernen in Netzwerken

Lernen in Netzwerken

Generierung und Transfer von Wissen zur Steuerung von komplexen Systemen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Uwe Hinrichs
In der Vergangenheit hat die Dynamik der Märkte im Zusammenspiel mit einem wachsenden globalen Wettbewerb dazu geführt, dass Industrie- und Handelsunternehmen sich mehr und mehr auf ihre Kernkompetenzen konzentriert haben. Durch die Reduzierung der Leistungstiefe wurden Wertschöpfungsprozesse im gleichen Maße wie unterstützende Tätigkeiten ausgelagert. Um nun der sich so entwickelnden Komplexität der Leistungserbringung besser begegnen zu können, wurden Produktions- und Logistiknetzwerke zur Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen mit einer langfristigen und stabilen Form gebildet, in denen neben Produkten und Halbzeugen auch Wissen und Informationen erzeugt und transferiert werden. Die Sicherung und das Teilen von Wissen, Erfahrungen und Verhaltensweisen ist dann von besonderer Relevanz, wenn z.B. ein Teilnehmer das Netzwerk verlässt. In einem solchen Fall ergibt sich die Frage, ob und wie das Wissen des ausscheidenden Teilnehmers für das Netzwerk und besonders für einen ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 25-28
Embedded Open Toolkits for User Innovation (EMOTIO)

Embedded Open Toolkits for User Innovation (EMOTIO)

Ein neuer Ansatz der interaktiven Wertschöpfung
Robert Schmitt ORCID Icon, Carsten Behrens, Henning Franke
EMOTIO, ein Prinzip der interaktiven Wertschöpfung, zielt darauf ab, die Innovationskraft von produzierenden Unternehmen zu stärken, indem der Kunde systematisch in den Innovationsprozess eingebunden wird. Das Prinzip von Embedded Open Toolkits for User Innovation (EMOTIO), entwickelt am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, besteht darin, dem Endkunden Konfigurations- und Entwicklungsspielraum in einem begrenzten Lösungsraum zu geben. Die während der Nutzungsphase entstandenen Konfigurationen und Entwicklungen werden ausgelesen, ausgewertet und ins produzierende Unternehmen zurückgekoppelt. Während Kundenkonfigurationen statis-tisch in Abhängigkeit von Kundengruppen ausgewertet und in die Serie integriert werden, werden einzelne, geniale Kundeninnovationen herausgefiltert und ebenfalls in die Entwicklung und Produktion überführt. Der Auslieferungszustand des Produkts verbessert sich dadurch sukzessiv.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 27-30
Die richtigen Hebel bei Produktpiraterie

Die richtigen Hebel bei Produktpiraterie

Mit dem optimalen Maßnahmen-Mix Werkzeugmaschinen, Komponenten und Ersatzteile schützen
Eberhard Abele, Philipp Kuske, Sven Kuhn
Produktpiraterie ist mittlerweile in vielen Branchen und den unterschiedlichen Marktsegmenten zu einer Herausforderung für die Hersteller im Maschinen- und Anlagenbau, aber auch bei Bauteilen, Baugruppen und Ersatzteilen, sowie Softwareprodukten geworden. Die Identifikation der richtigen Hebel zum Aufbau oder der Optimierung eines Produktschutzes gibt den Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte kosten- und nutzenoptimal zu schützen. In einem dreistufigen Prozess wird dabei das optimale Maßnahmenbündel ausgewählt.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 47-50
Wettbewerbsprofilierung mittels hybrider Produkte

Wettbewerbsprofilierung mittels hybrider Produkte

Gertrud Schmitz, Stephanie Modlich
Unternehmen unterschiedlichster Branchen sehen derzeit in dem Angebot hybrider Produkte eine Chance zur erfolgreichen Profilierung im Wettbewerb. Ergebnisse aktueller Studien zeigen jedoch, dass der gewünschte Erfolg oft ausbleibt. Dieser Beitrag verdeutlicht, dass die erfolgreiche Wettbewerbsprofilierung mittels hybrider Produkte nur dann gelingt, wenn ein hoher wahrgenommener Wert für den Kunden entsteht, welcher jedoch ausschließlich in interaktiver Wertschöpfung mit dem Kunden realisiert werden kann. Darüber hinaus wird gezeigt, dass die dialogorientierte Kommunikation als Basis der interaktiven Wertschöpfung Ansatzpunkte zur Erhöhung des wahrgenommenen Werts hybrider Produkte bietet.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 53-56
Controlling-Aspekte produkt-begleitender Dienstleistungen

Controlling-Aspekte produkt-begleitender Dienstleistungen

Hermann Jahnke, Jan Thomas Martini
Anbieter produktbegleitender Dienstleistungen lassen sich in verschiedene Entwicklungsphasen bzw. Typen gruppieren. Anbieter vom Typ 1 fokussieren auf die Sachleistung und können ggf. von einer Verfeinerung ihrer Kostenrechnung im Dienstleistungsbereich profitieren. Unternehmen vom Typ 2 weisen ein erweitertes Angebot einzeln bepreister Dienstleistungen auf. Für sie ist die Kapazitätsplanung, und damit die Kenntnis der fixen Kapazitätskos-ten, von besonderer Bedeutung. Die Beziehung von Anbietern vom Typ 3 mit ihren Kunden ist durch den Einsatz von Full-Service-Verträgen relationsorientiert. Damit verschiebt sich die Risikoteilung zwischen Anbieter und Kunde, sodass die variablen Kos-ten und die Bepreisung der Dienstleistung an Bedeutung gewinnen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 21-24
Innovative Geschäftsmodelle in der Blechverarbeitung

Innovative Geschäftsmodelle in der Blechverarbeitung

Ein neuer Ansatz zur Planung, Steuerung und Kontrolle
Ludger Overmeyer, Dirk Altmann, Christian Gille
Im Mittelpunkt der Gestaltung innovativer Geschäftsmodelle für die Blechverarbeitung steht die Entwicklung marktfähiger Leistungsbündel aus Produkten und Dienstleistungen. Die Leistungsbündel gilt es in anforderungsgerechte Wertschöpfungskonfigurationen einzubetten. Für die Abrechnung der Leistungsbündel sind geeignete Erlösmodelle zu gestalten und auszuwählen. Die hier vorgestellte integrative Methodik ermöglicht es Unternehmen, vorhandene Geschäftsmodelle innovativ zu ergänzen und neuartige Geschäftsmodelle zu erzeugen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
Kennzahlen als Hilfe zur Konfiguration und Bewertung von Produkt-Service Systemen

Kennzahlen als Hilfe zur Konfiguration und Bewertung von Produkt-Service Systemen

Ein Ansatz zur Bewertung der Leistungsfähigkeit investiver PSS
Jan C. Aurich, Eric Schweitzer, Carsten Mannweiler, Nico Wolf
Kunden aus der Investitionsgüterindustrie fordern von Herstellern zunehmend Lösungen, welche neben den Sachprodukten auch sachproduktbegleitende Dienstleistungen (sog. Serviceprodukte) umfassen. Diese Gesamtlösungen, auch als Produkt-Service Systeme (PSS) bezeichnet, müssen zum einen zur Erfüllung der kundenindividuellen Ziele und Leistungsanforderungen beitragen, zum anderen aber auch die Ziele des Herstellers bzw. des Serviceanbieters berücksichtigen. Aufgrund dessen sind bereits bei der kundenindividuellen Konfiguration von PSS Kennzahlen zu definieren, welche die Ziele und Anforderungen beider Seiten widerspiegeln und damit eine geeignete Basis für die Auswahl der PSS-Komponenten bieten. Zudem können diese Kennzahlen später in der Phase der Sachproduktnutzung zur Bewertung der Leistungsfähigkeit sowie der kontinuierlichen Verbesserung von PSS herangezogen werden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Kurzstudie Dienstleistungen in Industrie und Logistik

Kurzstudie Dienstleistungen in Industrie und Logistik

Ann-Katrin Edel, Nele Brenner
Am Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) der Universität Bremen wurde eine Kurzstudie zum Thema „Dienstleistungen in Industrie und Logistik“ durchgeführt. Dabei wurden verschiedene Dienstleistungsanbieter aus dem deutschsprachigen Raum angesprochen. Grundlage der Recherche bildet ein Katalog von zehn Fragen aus verschiedenen Teilbereichen. Neben allgemeinen Informationen zum Unternehmen waren auch der Einsatz von IT- Systemen, deren Vernetzung mit Kooperationspartnern sowie Herausforderungen in der Supply Chain von Interesse. Die eingegangenen Antworten sind Basis dieser Auswertung.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 79-81
Lebenszykluskostenoptimierung bei Maschinen und Anlagen

Lebenszykluskostenoptimierung bei Maschinen und Anlagen

Win-Win-Situation für Anbieter und Nutzer
Stefan Schweiger
Industrielle Produktionsprozesse müssen höchsten Anforderungen genügen. Individuelle, sequenzgenau herzustellende Produkte, geringe Lieferzeiten und exakte Termineinhaltung bei gleichzeitig niedrigen Gesamtkosten lautet - etwas vereinfacht - die Wunschliste der Unternehmensführung. Mit Life Cycle Costs (LCC) bzw. Total Cost of Ownership (TCO) Konzepten sollen vor diesem Hintergrund sowohl auf der Anbieter- wie auch auf der Nutzerseite Optimierungspotenziale von Maschinen und Anlagen im gesamten Lebenszyklus gehoben werden. Der vorliegende Beitrag stellt wesentliche Elemente solcher Konzepte, Vor- und Nachteile sowie erforderliche Schritte zu deren Umsetzung dar.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 25-28
Aufwandsschätzung für die Nutzung von Produktklassifikationen

Aufwandsschätzung für die Nutzung von Produktklassifikationen

Jörg Leukel, Stefan Kirn
In Unternehmen werden Produktklassifikationen als Ordnungssysteme für Produkte und deren Beschreibung genutzt. Infolge von Differenzierungsstrategien und steigenden Kundenanforderungen sind auf vielen Märkten Leistungen in zunehmendem Maß individualisiert zu erbringen. Diese Entwicklung führt dazu, dass Klassifikationen sich schneller als früher verändern und eine sehr viel größere Detaillierung aufweisen. Dadurch entsteht das Problem, dass in Unternehmen die Klassierung mehrfach oder sogar regelmäßig durchzuführen ist. Der Beitrag nimmt eine Kostenperspektive ein und entwickelt eine Methode zur Aufwandsschätzung der Klassierung.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
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