Wirtschaftlichkeit

Investitionsbewertung

Investitionsbewertung

Eine Methodik zur Bewertung und zum Vergleich von Investitionen
Jochen Merhof, Markus Michl, Matthias Mainka, Jörg Franke
Vor dem Hintergrund des ständigen technologischen Fortschritts sind in industriellen Produktionsstätten in zunehmend kürzeren Zeitabständen kapitalintensive Investitionen zu tätigen. Aufgrund von Budgetbeschränkungen ist ein Auswahlprozess anzustoßen, an dessen Ende die Entscheidung für diejenigen Investitionen steht, die dem Unternehmen den größten Mehrwert bieten. Hierzu existieren Investitionsbewertungsverfahren, die die Beurteilung von Investitionsobjekten und einen Vergleich alternativer Investitionen ermöglichen. Auf Basis dieser Verfahren wurde eine Methodik entwickelt, mit deren Hilfe ein Anwender strukturiert durch die verschiedenen Schritte des Investitionsbewertungsprozesses geführt werden kann.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 20-24
Nutzerorientierte Dokumentation der Intelligent Cargo-Lösung Ein neuer Ansatz für die benutzerfreundliche technische Dokumentation durch Einbindung in ein Spielszenario

Nutzerorientierte Dokumentation der Intelligent Cargo-Lösung Ein neuer Ansatz für die benutzerfreundliche technische Dokumentation durch Einbindung in ein Spielszenario

Jannicke Baalsrud Hauge, Adeel Naveed, Jan Westerholt, Martin Geisler
Eine nachhaltige Gestaltung unserer Lebensweise wird in Gesellschaft und Politik immer stärker thematisiert. Der Transportsektor befindet sich mit einem erheblichen Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß mitten in der Debatte. Dies hat zur Folge, dass sich die Unternehmen des Transportsektors einem Spannungsfeld aus ökologischen und ökonomischen Zielsetzungen ausgesetzt sehen, die nicht immer miteinander zu vereinbaren sind. Lösungsansätze zu diesem Thema werden unter dem Sammelbegriff „Grüne Logistik“ diskutiert. Zur Umsetzung dieser Ansätze in konkrete Maßnahmen kann die Einführung eines Intelligent Cargo Systems einen Beitrag leisten. Unter dem Begriff Intelligent Cargo werden in der Logistik auf Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) basierende Konzepte verstanden, bei denen durch die Bereitstellung von Echtzeitinformationen über den Status einer Fracht Planungs- und Steuerungsprozesse unterstützt werden. Damit können sich die Prozesse in der Logistik stark ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 29-32
Knowledge Based Engineering in der Anwendung

Knowledge Based Engineering in der Anwendung

Anwendungen und Trends wissensbasierter Engineeringmethoden und Werkzeuge
Michael Weyrich, Philipp Klein, Ulrich Löwen, Thomas Schäffler, Jan Vollmar
Die Produktivität von Ingenieuren kann durch die Integration von Wissen in den Engineering-Prozess erhöht werden. Wissensbasierte Engineering-Methoden und Werkzeuge werden unter dem Begriff „Knowledge Based Engineering (KBE)“ zusammengefasst. Diese Methoden und Werkzeuge sollen den Entwickler bei nicht wertschöpfenden Tätigkeiten unterstützen und somit Zeit und Raum für kreative und innovative Problemlösungen schaffen. Im Rahmen dieses Beitrags soll ein Überblick über die Methoden und Werkzeuge in der Anwendung sowie über aktuelle Entwicklungstrends des KBE gegeben werden.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 39-42
Days Inventory Outstanding: Der Liquiditätshebel in der Wertschöpfungskette

Days Inventory Outstanding: Der Liquiditätshebel in der Wertschöpfungskette

Pan Theo Grosse-Ruyken, Boris W. Zaremba, Stephan M. Wagner
Die durch überhöhte oder ineffiziente Lagerhaltung entlang der Wertschöpfungskette verursachte Kapitalbindung raubt Unternehmen dringend benötigte Liquidität. In den vergangenen Jahren ist Days Inventory Outstanding (DIO), welche die Dauer der Kapitalbindung in Lagerbeständen wiederspiegelt, fast unverändert geblieben. Das Ergebnis unserer Untersuchung zeigt, dass Unternehmen, die einen Verantwortlichen für das Supply Chain Management dezidiert auf Führungsebene verankert haben, eine durchschnittlich 4,5 Tage kürzere DIO-Dauer gegenüber Unternehmen der gleichen Branche aufweisen. Die dadurch durchschnittlich freigesetzte Liquidität in Höhe von 92,7 Millionen US-Dollar entspricht 8,7 % der Lagerbestände und 1 % des Umsatzes und spiegelt sich in einem durchschnittlich fünf Prozentpunkte höheren Return on Capital Employed (ROCE) wieder.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 32-36
Methode zur Gestaltung der IT in Wertschöpfungsnetzwerken

Methode zur Gestaltung der IT in Wertschöpfungsnetzwerken

Kathrin Schneider, Helmut Krcmar
Die zunehmenden Externalisierungsbestrebungen stellt die Informationstechnologie (IT) vor neue Herausforderungen. Sie muss nicht nur binnen kurzer Zeit eine Vielzahl an heterogenen und komplexen Prozessen unterstützen, sondern auch auf neue Anforderungen aus dem Business flexibel reagieren. Die inhärente Dynamik von Wertschöpfungsnetzwerken lässt eine exakte Planung der IT hinsichtlich Implementierung, Einbindungszeitpunkt und Kostenfaktor als schwierig erscheinen. Daher stellt der vorliegende Beitrag basierend auf Erkenntnissen aus der unternehmerischen Praxis eine Methode vor, die eine systematische und strukturierte Planung und Gestaltung der IT in Wertschöpfungsnetzwerken ermöglicht.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 37-40
Programmplanung als zentrales Steuerungsinstrument der Werklogistik

Programmplanung als zentrales Steuerungsinstrument der Werklogistik

Matthias Hülsmann, Eckhard Lindemann
In den letzten Jahren ist die Bedeutung der Logistikleistung für den Gesamterfolg von Unternehmen deutlich mehr in den Fokus von Wissenschaft und Praxis gerückt. Vor allem in Branchen wie dem ingenieurgetriebenen Maschinenbau ist aktuell eine Entwicklung zu beobachten, die von zunehmenden logistischen Anforderungen auf Kundenseite und gleichzeitig intensiverer Fokussierung auf interne Prozesseffizienzen und Logistikkosten gekennzeichnet ist. Diesem Trend zu Folge intensiviert sich auch die Verfolgung von spezifischen Key Performance Indicators (KPIs) als Messgrößen der Logistikleistung [1]. Um der Zielsetzung einer wirksamen Verbesserung von logistischen KPIs gerecht werden zu können, werden in diesem Beitrag, über ein synthetisches Modell der Wirkzusammenhänge von Inputfaktoren und KPIs der Werklogistik, zunächst die benötigte Transparenz hergestellt und anschließend konkrete Maßnahmen abgeleitet, mit denen das Management über den Programmplanungsprozess aktiv in das ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 57-60
Entwicklungsfähigkeit von Produktionssystemen

Entwicklungsfähigkeit von Produktionssystemen

Ein Reifegradmodell zur richtigen Beurteilung
Horst Wildemann
Produktionssysteme sind kein Selbstläufer, sondern bedürfen einer ständigen Weiterentwicklung, um auch in Zukunft einen Garant für die Wettbewerbsfähigkeit von produzierenden Unternehmen darzustellen. Die Auditierung von Produktionssystemen ermöglicht die spezifische Reifegradbestimmung der Systemelemente der Produktion und somit auch die Identifikation von Defiziten sowie Ansatzpunkte zur nachhaltigen Optimierung. Gegenstand dieses Beitrags ist die Erstellung eines Auditkonzepts zur reifegradbasierten Beurteilung der Entwicklungsfähigkeit von Produktionssystemen.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 40-44
Anlageneffizienz als wesentlicher Baustein von wandlungsfähigen Produktionssystemen

Anlageneffizienz als wesentlicher Baustein von wandlungsfähigen Produktionssystemen

Hubert Biedermann, Markus Gram
Für die Gestaltung eines wandlungsfähigen Produktionssystems ist neben der ganzheitlichen Betrachtung desselben mit dessen internen und externen Verknüpfungen auch eine genaue Analyse der einzelnen Komponenten notwendig. Diese sind in der fertigenden Industrie vorwiegend Anlagen in verschiedensten Ausprägungsarten. Die Untersuchung und Bewertung der Eigenschaften dieser Komponenten erfolgt in erster Linie durch Kennzahlen bzw. Indikatoren. Im Anlagenmanagement hat sich mittlerweile die Overall Equipment Effectivness (OEE) als Kennwert zur Bestimmung der Anlageneffizienz etabliert und ist fixer Bestandteil eines ganzheitlichen Instandhaltungsmanagements. Neuere Entwicklungen verwenden den OEE Wert u.a. als Basis für die Effizienzbewertung von Anlagenverkettungen, wobei der Materialfluss in die Ermittlung einer globalen Kennzahl zusätzlich berücksichtigt wird. Dieser holistische Bewertungsansatz ist ein wesentlicher Baustein für die Beurteilung der Flexibilität von ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 16-20
Bewertungsmethodik für die Wandlungsfähigkeit von Produktionssystemen

Bewertungsmethodik für die Wandlungsfähigkeit von Produktionssystemen

Tim Klemke, Dennis Goßmann, Carsten Wagner, Peter Nyhuis ORCID Icon
Unternehmen agieren heute in einem turbulenten Umfeld. Eine Folge davon ist, dass neue Produkte in immer kürzeren Abständen in etablierte Fertigungsprozesse integriert werden müssen. Die Bedeutung wandlungsfähiger Produktionssysteme nimmt daher stetig zu, damit Unternehmen ihre Wettbewerbsposition sichern können. Im Rahmen des BMBF-Verbundvorhabens „Wandlungsförderliche Prozessarchitekturen“ wird ein Regelkreis der Wandlungsfähigkeit ausgestaltet. Dieser befähigt Unternehmen dazu, akute Wandlungsbedarfe ihrer Produktionssysteme durch eine Bewertung zu identifizieren, wirtschaftliche Lösungen auszugestalten und diese qualifiziert zu betreiben. In dem vorliegenden Beitrag steht die Methodik zur Bewertung der Wandlungsfähigkeit im Fokus.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler Wertschöpfungsnetzwerke

Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler Wertschöpfungsnetzwerke

Gisela Lanza ORCID Icon, Raphael Moser, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Mehmet-Emin Özsahin, Susanne Schukraft, Pamela Meil, Franziska Rasp
Erfolgreiche deutsche Produktionsunternehmen haben sich in Zusammenhang mit der Konzentration auf ihre Kernkompetenzen und der Nutzung internationaler Standortvorteile in Form globaler Wertschöpfungsnetzwerke aufgestellt. Die fortschreitende globale Einbindung von unternehmensinternen Werken sowie externen Partnern und Zulieferern begünstigt jedoch komplexe Wirkungsmechanismen innerhalb der Netzwerke, die teilweise oder vollständig unbekannt und schwer prognostizierbar sind. Möchten deutsche Produktionsunternehmen auch zukünftig die positiven Effekte der Globalisierung nutzen, müssen sie in der Lage sein, die sich dramatisch ändernden Einflussfaktoren globaler Wertschöpfungsnetzwerke zu beherrschen. Diesbezüglich gewinnen wandlungsfähige Wertschöpfungsketten, die sich flexibel und reaktionsschnell an die dynamischen Herausforderungen anpassen, an Bedeutung. Der vorliegende Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
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