Strategie

Champions seit mehr als einhundert Jahren

Champions seit mehr als einhundert Jahren

Markus Plate, Torsten Groth
Im kürzlich erschienenen Buch „Große deutsche Familienunternehmen“ werden 50 Familienunternehmen portraitiert, die allesamt älter als 100 Jahre sind und in dieser Altersklasse zu den 100 größten deutschen Familienunternehmen zählen. Bei diesem Alter und dieser Größe kann man zumeist nicht mehr von Hidden Champions sprechen, eher von Champions im Überleben [1]. Sofern es einer Unternehmerfamilie gelingt, ein Unternehmen über vier und mehr Generationen zu einem der größten Unternehmen Deutschlands zu entwickeln, dann können von den praktizierten Grundsätzen der Unternehmensführung auch andere Unternehmen profitieren - weniger vielleicht in der Eins-zu-eins-Übersetzung als „Erfolgsfaktor“, eher in der Option, die eigenen unternehmensstrategischen Grundsätze kritisch zu hinterfragen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 27-30
Strategische Planung von Prozessvarianten mittels Prozess-Roadmapping

Strategische Planung von Prozessvarianten mittels Prozess-Roadmapping

Christian Mieke
In Unternehmen setzt sich die Erkenntnis durch, dass eine originäre Fokussierung auf Produktinnovationen nicht hinreichend für langfristigen ökonomischen Erfolg sein wird. Prozesse und die dazugehörigen Prozesstechnologien versprechen oftmals nachhaltigere Wettbewerbsvorteile [1]. Deshalb fordern betriebliche Planer vermehrt handhabbare Instrumente für ein methodisch geleitetes Prozessinnovationsmanagement. Sie sollen die systematische, weit vorausschauende Planung von Prozessen und auch die methodische Ableitung und Bewertung von Prozessvarianten unterstützen. Das im Folgenden vorgestellte Instrument des Prozess-Roadmapping bildet ein Werkzeug für die strategische Planung von Prozessen in Unternehmen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 47-50
Technologie-Index zur Steigerung der Nachhaltigkeit von Logistikprozessen

Technologie-Index zur Steigerung der Nachhaltigkeit von Logistikprozessen

Frank Straube ORCID Icon, Arnfried Nagel, Stefan Doch
Ein hohes Maß an Transparenz über die ökologische Nachhaltigkeit von Logistiksystemen und mögliche Optimierungsmaßnahmen wird zunehmend von Kunden in- und außerhalb von Wertschöpfungsketten verlangt. Unternehmen können auf unterschiedlichen Ebenen über Produkte, Strukturen, Prozesse und Technologien ihren ökologischen Fußabdruck beeinflussen. Die Einsatzpotenziale und Bewertungsansätze von Technologien sowie ihr Beitrag zur Steigerung der ökologischen Nachhaltigkeit unter Berücksichtigung ökonomischer Randbedingungen sind Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 61-64
Zollorientiertes Supply Chain Management

Zollorientiertes Supply Chain Management

Auswirkungen von Freihandelszonen auf die strategische Planung
Johannes Plehn, Franz Homberger, Katharina Mariel
Die globale Vernetzung von Unternehmen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Infolgedessen müssen Unternehmen bei der Ausgestaltung des Produktions- und Liefernetzes beispielsweise die Vor- und Nachteile einer lokalen Beschaffung oder Produktion gegenüber einer globalen Lösung abwägen und darauf basierend weitreichende Entscheidungen treffen. Ein Entscheidungskriterium können dabei die Zollkosten sein. In diesem Zusammenhang spielen Freihandelsabkommen und deren Anforderungen an lokale Wertschöpfung eine immer größere Rolle. In diesem Beitrag werden die Mechanismen von Freihandelsabkommen aufgezeigt und deren Chancen und Risiken im Supply Chain Management beschrieben. Neben der qualitativen Beschreibung der Effekte von Freihandelsabkommen auf die Supply Chain Struktur werden diese Effekte beispielhaft für einen Automobilhersteller veranschaulicht. Der Beitrag endet mit einem Ausblick auf mögliche Lösungsansätze.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 77-80
Instrumentarium zur kunden-orientierten Produktentwicklung

Instrumentarium zur kunden-orientierten Produktentwicklung

Wie Unternehmen mit einem geeigneten Methodenmix den Innovationserfolg erhöhen können
Frank Dittrich, Birgit Spanner-Ulmer
Die Entwicklung neuer Produkte ist zur Sicherung der Überlebensfähigkeit jedes Unternehmens notwendig, kann bei Fehlplanung aber auch zur Unternehmenskrise führen. Eine frühzeitige Kundenorientierung im Entwicklungsprozess sorgt für bedarfsgerechte und wettbewerbsfähige Produkte und gilt deshalb als wesentliche Voraussetzung für den Innovationserfolg. Doch aufgrund mangelnden Know-hows der Anwendung entsprechender Instrumente stehen vor allem kleine und mittlere Unternehmen großen Herausforderungen gegenüber. Der Beitrag stellt die Entwicklung eines Methodenbaukastens zur kundenorientierte Produktentwicklung in der frühen Innovationsphase vor, der durch geeignete Aufarbeitung und Bereitstellung von Methoden die Umsetzung einer frühzeitigen kundenorientierten Produktentwicklung in der Praxis unterstützen soll.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 51-554
PLM unterstützt Unternehmensstrategie

PLM unterstützt Unternehmensstrategie

Produkte über den Lebenszyklus hinweg erfolgreich managen
Michael Bitzer, Rüdiger Stern, Accenture
Bestmöglich ausgeprägte Fähigkeiten in der Produktinnovation und -entwicklung bilden speziell für Unternehmen aus der produzierenden Industrie die wesentliche Basis für einen nachhaltigen Erfolg am Markt. Die zugrundeliegenden Prozesse und Methoden sind in vielen Unternehmen oftmals unzureichend ausgeprägt bzw. installiert. Das Managementkonzept Product Lifecylce Management (PLM) bietet einen Ansatz, diese Fähigkeiten in den Dimensionen Organisation, Prozesse und Technologie strukturiert auszubauen und effizient zu betreiben. Dieser Beitrag beschreibt die Entwicklung des PLM Konzepts von der anfänglichen Unterstützung rein operativer Geschäftsprozesse hin zur Entscheidungsunterstützung des Top-Managements in strategischen Fragen des Reifegrads eines Produkts in seinem Lebenszyklus. Darüber hinaus wird ein Rahmenkonzept zur strukturierten Ableitung der R&D und PLM Strategie aus der übergeordneten Unternehmensstrategie vorgestellt, welches die beschriebene Entwicklung des ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 63-66
AILA – ein Dual-Arm Roboter für die Logistik

AILA - ein Dual-Arm Roboter für die Logistik

Mobile autonome Systeme erschließen neue Anwendungsfelder für die Robotik
Marc Ronthaler, Achint Aggarwal, Dennis Mronga, Markus Eich
Trotz der großen Verbreitung von Robotern kommen diese in wichtigen Einsatzgebieten, wie bspw. Inspektion und Wartung oder Be- und Entladen nicht uniformer Güter, bislang kaum zum Einsatz. Dieser Beitrag geht der Frage nach, warum diese Anwendungsszenarien so schwierig sind und stellt das Dual-Arm-System AILA vor, das erste Entwicklungsschritte in Richtung eines solchen Einsatzes unternimmt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 35-38
Integrative Fabrik-, Technologie- und Produktplanung

Integrative Fabrik-, Technologie- und Produktplanung

Systematisierung des Informationstransfers in der operativen Umsetzung
Serjosha Wulf, Tim Klemke, Benjamin Hirsch, Peter Nyhuis ORCID Icon
Produzierende Unternehmen können Wettbewerbsvorteile heutzutage nicht mehr durch die losgelöste Gestaltung von Einzelprozessen, sondern vielmehr nur noch durch eine prozessübergreifende Gestaltung des Gesamtsystems Fabrik generieren. So haben die eingesetzten Technologien und die zu fertigenden Produkte einen hohen Einfluss auf die Gestaltung einer Fabrik. Zur besseren inhaltlichen und zeitlichen Abstimmung der Technologie- und Produktplanung mit dem Prozess der Fabrikplanung wurde am Produktionstechnischen Zentrum Hannover daher ein Ansatz zur ganzheitlichen Fabrikgestaltung entwickelt. Dieser basiert auf dem Grundgedanken des Roadmapping und ermöglicht die inhaltliche und zeitliche Systematisierung des Informationstransfers zwischen der Fabrik-, Technologie- und Produktplanung.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 33-36
Total Cost and Benefit of Ownership

Total Cost and Benefit of Ownership

Technologiebewertung mittels Lebenszykluskosten- und -nutzenbetrachtung
Berend Denkena, Holger Rudzio, Mark Eikötter, Peter Blümel
Bei den Anlagenbetreibern setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Betriebskosten der beschafften Anlagen deren Anschaffungskosten häufig deutlich überschreiten und somit findet die Methode der Lebenszykluskostenbetrachtung mittels Total Cost of Ownership (TCO) zunehmend Verbreitung. Schwachstelle dieser Methode ist jedoch, dass ausschließlich Kosten erfasst werden, die innerhalb des Lebenszyklus auftreten. Der differenzierende Nutzen verschiedener Maschinen und Anlagen findet bisher keine Berücksichtigung, so dass eine ganzheitliche Bewertung nicht möglich ist. An dieser Stelle setzt ein am IFW entwickeltes Total Cost and Benefit of Ownership (TCBO)-Konzept an und erweitert die Methodik der Lebenszykluskostenbetrachtung um die Bewertung des Nutzens von Investitionen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 35-38
Strategische Planung in Unternehmensnetzwerken

Strategische Planung in Unternehmensnetzwerken

Die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Netzwerken sichern
Heiko Duin, Jens Eschenbächer, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Der Wandel von Produzenten- zu Käufermärkten hat den Wettbewerb für Produktionsunternehmen nachhaltig verschärft. Als strategische Antwort auf diese Entwicklung sind seit dem Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts vernetzte Organisationsstrukturen betrachtet worden. Diese wurden unter Begriffen wie z.B. „Unternehmung ohne Grenzen“, Virtuelles Unternehmen bzw. Virtuelle Organisation, oder Virtuelle Fabrik analysiert. Seitdem wurden zahlreiche Konzepte und Modelle zur Unterstützung des Lebenszyklus Virtueller Organisationen - bestehend aus Initiierungs-, Operations- und Auflösungsphase - entwickelt. Ein wichtiger Aspekt bei der Gestaltung der Initiierungsphase Virtueller Organisationen ist die Strategische Planung. Diese Phase wird wesentlich durch langfristig konzipierte Netzwerke (z.B. Industrielle Cluster, Regionale Netzwerke) geprägt, die das schnelle Entstehen Virtueller Organisationen aus einem Pool von Partner-Unternehmen unterstützt. Gerade hier ist die ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
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