Strategie

Integrative Werksentwicklung

Integrative Werksentwicklung

Fabrikplanung im Spannungsfeld von Market Pull und Technology Push
Serjosha Wulf, Peter Nyhuis ORCID Icon
Unternehmen sind heutzutage sowohl einem zunehmend schneller werdenden produkt- als auch technologiespezifischen Veränderungsdruck ausgesetzt, auf den sie schnell und flexibel reagieren müssen. Als problematisch erweist sich dabei die Fabrik, in der die Marktleistungen erstellt werden. Diese ist aufgrund struktureller sowie räumlicher Restriktionen auf die häufigen Veränderungen meist nicht eingerichtet. Unternehmen reagieren mit der Gestaltung wandlungsfähiger Fabriken, vernachlässigen dabei aber, dass zusätzlich eine intensive Abstimmung der betroffenen Planungsabteilungen als Grundvoraussetzung gegeben sein sollte. Ein am Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) entwickelter Ansatz zur strategischen Werksentwicklung unterstützt diesen Prozess durch eine umfassende Beurteilung zukünftiger Planungsalternativen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Hybride Wertschöpfung

Hybride Wertschöpfung

Die Fähigkeit zur Kundenintegration
Sebastian Bonnemeier, Ferdinand Burianek, Ralf Reichwald
Unternehmen können sich angesichts sinkender Margen über die Integration von Sach- und Dienstleistungen zu einem hybriden Produkt differenzieren. Im Zentrum derartiger Leistungsbündel steht der Nutzungsverkauf (bspw. einer Maschine) verbunden mit Verfügbarkeitsgarantien oder der Betrieb komplexer Produktionsfaktoren des Kunden (bspw. einer Fertigungsstraße). Operative Effizienz ist bei hybriden Produkten eine notwendige, aber nicht mehr hinreichende Bedingung für dauerhaften Erfolg. Vielmehr liefert die Gestaltung der Interaktion mit Marktpartnern neue Ansatzpunkte für die Wertschaffung. Diese wandelt sich von einem rein transaktionalen Austausch zu einem interaktiven, relationalen Prozess mit dem Kunden. Der vorliegende Beitrag untersucht die Prozesse, die diesem Wandel zugrunde liegen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
Wettbewerbsvorteile durch Kundenintegration und hybride Leistungsbündel

Wettbewerbsvorteile durch Kundenintegration und hybride Leistungsbündel

Durch Wertangebote zu dauerhafter Wettbewerbsfähigkeit
Martin Reckenfelderbäumer, Thomas Wille
Die Entwicklung von Wertangeboten ist der Schlüssel zur Nutzung von Wissensvorsprüngen. Ausgehend von einer wertorientierten Geschäftsarchitektur gilt es, wertbedeutsame und dauerhafte Unterscheidungsmerkmale für die eigenen Marktangebote zu entwickeln, um langfristiges Wachstum zu sichern. Die aus dem Dienstleistungssektor bekannte Integration von Kunden in die Leistungserstellung wird zunehmend mit Erfolg auch auf die Entwicklung von anderen Marktangeboten übertragen. Die mit dieser „Hybridisierung“ verbundenen Risiken sind beherrschbar, wenn sie erkannt werden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 29-32
Entwicklung von Technologiestrategien

Entwicklung von Technologiestrategien

Timo Berger, Jürgen Gausemeier
Mehr denn je kommt es auf strategische Produkt- und Technologieplanung an. Basis dafür ist die Antizipation von Entwicklungen von Märkten und Technologien. Der Beitrag zeigt auf, wie neue Technologien aufgegriffen und zu schlüssigen Technologiestrategien verknüpft werden können. Diese verhelfen den Unternehmen zur Weiterentwicklung des Produktprogramms und zur vorteilhaften Positionierung im Wettbewerb von morgen. Mit einem durchgängigen Beispiel aus der Automobil-Lichttechnik wird die hohe Praktikabilität der Methodik unterstrichen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 31-36
Die Modellierungsfabrik

Die Modellierungsfabrik

Effektive Modellerstellung für Wettbewerbsvorteile durch modellgestützte Methoden
Axel Kuhn, Marco Motta, Axel Wagenitz
Die Erlangung von Wettbewerbsvorteilen durch Betriebsorganisation bedarf einer permanenten Planungsbereitschaft, die sich durch den Einsatz von Methoden auszeichnet, die dem heutigen komplexen und schnelllebigen Unternehmensumfeld gerecht werden. Modellgestützte Methoden schaffen für Unternehmen und Verbunde Transparenz in komplexen Netzwerken. Wettbewerbsvorteile einzelner Unternehmen und ganzer Netze im globalen Kontext können so realisiert werden. Die Vision einer Modellierungsfabrik, in der im industriellen Maßstab effektiv Modelle und Instrumente erzeugt werden können, sowie Konzepte zu deren langfristigen Nutzung tragen zur Verbesserung der Betriebsorganisation durch modellgestützte Methoden bei. Die schnelle und preiswerte Verfügbarkeit macht den Methodeneinsatz attraktiv und die erhöhte Planungssicherheit schafft Wettbewerbsvorteile.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 67-70
Dienstleistungsportfolios wettbewerbsfähig gestalten

Dienstleistungsportfolios wettbewerbsfähig gestalten

Christian Nedeß, Axel Friedewald, Daniel Eggers
Ein zunehmender internationaler Wettbewerb zwingt deutsche Industrieunternehmen dazu, ständig neue Differenzierungspotenziale für die erfolgreiche Abgrenzung von der Konkurrenz zu erschließen. Immer häufiger werden dazu neben Produkt-innovationen auch Dienstleistungs-angebote genutzt, die gemeinsam mit dem Sachprodukt ein hybrides Leistungsbündel formen. Erst die Kombination verschiedener Dienstleistungen zu einem Portfolio ermög-licht ein erfolgreiches Dienstleistungsangebot. Bei seiner Gestaltung muss daher systematisch vorgegangen werden, um ein sowohl den Fähigkeiten des Anbieters angepasstes als auch bedarfsgerechtes Dienstleistungsangebot zusammenzustellen. Allerdings wird dieser Aspekt der Dienstleistungsplanung auf strategischer Ebene bis heute nicht durchgängig systematisch unterstützt.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 19-22
Strategisches Marketing industrieller Dienstleistungsnetzwerke

Strategisches Marketing industrieller Dienstleistungsnetzwerke

Jörg von Garrel, Daniel Reh
Auf nationaler und internationaler Ebene vollziehen sich in der industriellen Produktion und im Dienstleistungsbereich tiefgreifende Wandlungsprozesse. Unternehmen müssen, um wettbewerbsfähig zu sein bzw. zu bleiben, anpassungs- und entwicklungsfähig sein. Durch diese Anforderungen entstehen für Planungsdienstleister besondere Potenziale, ihr Know-how zu nutzen und weltweit als Dienstleistung anzubieten.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 31-34
Wettbewerbsfähigkeit durch erweitertes Anlaufmanagement

Wettbewerbsfähigkeit durch erweitertes Anlaufmanagement

Axel Kuhn, Gerhard Bandow
Der Anlauf von Anlagen der Produktion und Logistik in einem Produktionssystem ist in ein übergeordnetes Anlaufmanagement eingebettet, das die vielen Anlaufarten in einem Wertschöpfungsnetzwerk in Bezug auf Produkte, Prozesse und Anlagen effizient planen, steuern und koordinieren muss. Planungsunsicherheiten und vielfältige Störeinflüsse erhöhen den Aufwand für den Anlagenhersteller erheblich, führen oft zu Verzögerungen, teilweise zu verspäteten Anläufen, binden den Anlagenhersteller länger als geplant vor Ort und erfordern daher ein ganzheitliches und integriertes Anlaufmanagement. So wird es möglich, den Anlauf zu beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 55-58
Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Regionen

Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Regionen

Empirische Ergebnisse zum Status Quo der Logistik im Ostseeraum
Wolfgang Kersten ORCID Icon, Mareike Böger, Carolin Singer, Meike Schröder
The Baltic Sea Region is one of the most dynamic regions in the European Union (EU). Since the enlargement of the EU in 2004, it offers new opportunities for manufacturing as well as for trading companies and logistics service providers. However, there are discrepancies in the speed of economic development in the different regions. This paper will present the results of a logistics study that was conducted in 9 regions around the Baltic Sea. The aim of this study was to enable a first time comparative analysis of the status quo and the needs of the logistics sector in the Baltic Sea Region. The investigation was part of a European research project with partners from Hamburg, Denmark, Estonia, Finland, Latvia, Lithuania, Poland, Russia, and Sweden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 59-62
Wettbewerbsstrategie Kompetenzführerschaft

Wettbewerbsstrategie Kompetenzführerschaft

Christian Nedeß, Axel Friedewald, Mathias Kurzewitz
Der zunehmende internationale Wettbewerbsdruck zwingt die deutsche Industrie dazu, die Innovationsgeschwindigkeit bei Produkten und Dienstleistungen zu erhöhen. Hierfür muss untersucht werden, welche Kompetenzen für eine erfolgreiche Marktpositionierung der Unternehmen erforderlich sind. Die benötigten gezielten Investitionen in Mitarbeiterkompetenzen versetzen Unternehmen in die Lage, eine herausragende Stellung im Wettbewerb zu erlangen. Entsprechende Best-Practice-Untersuchungen haben eine positive Wirkung der Kompetenzinvestitionen auf die Marktattraktivität der Produkte und Dienstleistungen sowie auf die Beschäftigungssituation in den jeweiligen Bereichen gezeigt. Allerdings fehlt heute eine durchgängige und systematische Steuerung der Kompetenzentwicklungsprozesse auf strategischer Ebene.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 57-61
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