Strategie

Energieeffiziente Planung von Wertschöpfungsnetzwerken

Energieeffiziente Planung von Wertschöpfungsnetzwerken

Integration von Energieeffizienz in die strategische Gestaltung von Produktions- und Logistiknetzwerken
Lucas Schreiber, Lea Vliegen, Jan-Philipp Jarmer, Andreas Günter, Christian Hohaus, David Grimm, Andrea Vennemann, Christian Fischer
Bei der Auswahl eines neuen Kühlschranks ist die Energieeffizienz heutzutage ein selbstverständliches Auswahlkriterium. In der strategischen und taktischen Planung von Wertschöpfungsnetzwerken ist dies noch nicht der Fall. Mit der im Forschungsprojekt E²-Design entwickelten Toolbox wird eine Berücksichtigung von Energieeffizienz neben den klassischen Leistungs- und Kostengrößen frühzeitig im Planungsprozess von Produktions- und Logistiknetzwerken ermöglicht. Im vorliegenden Beitrag werden die zugrundeliegenden Energiedaten und die entwickelten Planungswerkzeuge vorgestellt sowie der Nutzen aus Anwenderperspektive abgeleitet. Auf Basis des vorgestellten methodisch unterstützten Ansatzes ist es möglich, die grundlegenden Supply Chain Design (SCD)-Entscheidungen frühzeitig unter Berücksichtigung der Energieeffizienz zu treffen, um aus dem Gesamtpotenzial zu schöpfen.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 51-54 | DOI 10.30844/I40M_21-4_S51-54
Erfolg versprechende Industrie 4.0-Zielposition

Erfolg versprechende Industrie 4.0-Zielposition

Ermittlung unter Berücksichtigung zukünftiger Umfeldentwicklungen
Christoph Pierenkemper, Jannik Reinhold, Roman Dumitrescu ORCID Icon, Jürgen Gausemeier
Mithilfe von Industrie 4.0-Reifegradmodellen können Unternehmen ihren Leistungsstand im Kontext Industrie 4.0 systematisch erfassen. Mit der Ermittlung des Status Quos ist in aller Regel die Frage verbunden „Wo wollen wir zukünftig hin?“. Vor dem Hintergrund, dass Unternehmen aus unterschiedlichen Gründen nicht immer das grundsätzlich Mögliche einführen können, ist die Beantwortung dieser Frage nicht trivial. Ist sich ein Unternehmen über seine I4.0-Zielposition vermeintlich im Klaren, führen äußere Einflüsse häufig dazu, dass die Zielerreichung erschwert wird, was oftmals eine Anpassung der Zielposition zur Folge hat. Es gilt also, diese Umstände bereits in der Planung zu berücksichtigen. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, wie Umfeldentwicklungen bei der Ermittlung einer Erfolg versprechenden I4.0-Zielposition von Unternehmen einbezogen werden können.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 30-34 | DOI 10.30844/I40M_19-5_S30-34
Futter fürs Hirn

Futter fürs Hirn

Industrie 4.0 für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie
Severin Weiss
Das Ziel, Industrie 4.0 als digitale Agenda in sämtlichen produzierenden Betrieben zu implementieren und so die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, gilt selbstverständlich auch für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Verändertes Konsumentenverhalten, gesetzliche Vorgaben sowie die wachsende Spezialisierung stellen die Branche dabei vor immer neue Herausforderungen. Auch wenn die Automatisierung von Anlagen schon oft umgesetzt ist, fehlt es aber in vielen Fällen noch an der strukturierten Integration in ein gesamtheitliches Datenkonzept. Durch die digitale Vernetzung aller Prozesse bieten sich hier innovative Lösungen. Was Industrie 4.0 für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie bedeutet, wo die Chancen liegen und welche konkreten Maßnahmen zur Umsetzung es gibt, ist Thema dieses Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 55-58 | DOI 10.30844/I40M18-5_55-58
Compliance und Gesetze

Compliance und Gesetze

Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung für Industrie 4.0
Nicolas Fähnrich, Michael Kubach
Die mit der Entwicklung hin zur Industrie 4.0 einhergehende Vernetzung von Produktionssystemen und der Einsatz von IoT-Geräten erzeugt eine erhebliche Datenmenge, mit der direkt oder indirekt auch Arbeitnehmer- und Kundendaten erfasst werden. Seit dem 25. Mai 2018 ersetzt nun die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) [1] zusammen mit dem neuen Bundesdatenschutzgesetz vollends das alte Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Die sich aus der Verarbeitung personenbezogener Daten ergebenden Dokumentationspflichten werden damit massiv ausgeweitet und Kunden sowie Mitarbeiter erhalten unter anderem weitgehende Schutz-, Informations-, Auskunfts- und Löschrechte hinsichtlich ihrer personenbezogenen Daten. Unternehmen müssen bei Verstößen gegen die EU-DSGVO mit erheblich angehobenen Bußgeldern rechnen, welche bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des Jahresumsatzes betragen können.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 43-46
Technologie- und Innovationsmanagement

Technologie- und Innovationsmanagement

Effiziente Produktion und kundennahe Produkte
Ingrid Breitenberger, Toni Drescher, Frank Sygor
Eine gute Idee wird dann zur Innovation, wenn das angestrebte Produkt oder die Dienstleistung einen Mehrwert für den Kunden hat. Und hier ist schon lange nicht mehr nur der Preis der entscheidende Faktor. Spezielle Features, ein außergewöhnliches Design oder die Anpassung an individuelle Kundenwünsche können dabei Alleinstellungsmerkmale im Wettbewerb mit der Konkurrenz sein. Es wird daher immer wichtiger, laufend neue oder bessere Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und gleichzeitig die Effizienz in der Herstellung zur steigern. Mithilfe eines durchdachten und vor allem strategischen Technologie- und Innovationsmanagements können Unternehmen die Entwicklungskosten für neue Produkte und Dienstleistungen senken, vorhandene Technologiepotenziale ausschöpfen und den Weg bis zur Marktfähigkeit verkürzen. In verschiedenen Weiterbildungsprogrammen vermittelt die RWTH Aachen in wissenschaftlicher Kooperation mit Fraunhofer praktische Methoden und Best Practices, wie ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 6 | Seite 63-66
Institut für Produktion und Logistik

Institut für Produktion und Logistik

Fachgebiet für Produktionsorganisation und Fabrikplanung, Kompetenzlabor Digitale Fabrik, Universität Kassel
Alexander Meyer
Das Fachgebiet Produktionsorganisation und Fabrikplanung im Fachbereich Maschinenbau an der Universität Kassel beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Forschungen zu Methoden und Werkzeugen der Digitalen Fabrik, die eine wichtige Facette im Rahmen der Entwicklungen zu Industrie 4.0 darstellen. Vorrangiges Ziel ist die Verbesserung sowohl der Produktions- und Logistikprozesse selbst als auch der hierzu notwendigen Planungsprozesse. Die folgenden Ausführungen geben einen kurzen Eindruck von den Arbeiten des Fachgebiets, stellen das Kompetenzlabor „Digitale Fabrik“ vor und erläutern exemplarisch für die Verbesserung unternehmensexterner Material- und Informationsflüsse ein Forschungsprojekt zur Digitalisierung in der Holzbereitstellung.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 48-49
Kundenorientierte Entwicklung von Dienstleistungen

Kundenorientierte Entwicklung von Dienstleistungen

Ziel- und risikoadäquates Methodenportfolio zur Einbindung von Kunden in die Gestaltung von Dienstleistungen
Claas Christian Wuttke, Sarah Gärtner, Theodor Ackbarow
Bei der Entwicklung von Dienstleistungen ist die Integration der Kunden zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für den Markterfolg. Eine effiziente Kundeneinbindung setzt klar definierte Ziele und eine Risikoabschätzung voraus. Im Beitrag wird gezeigt, wie diese Voraussetzungen insbesondere für industrielle Dienstleistungen erreicht werden. Kern sind dabei ein Workshop-basiertes Vorgehen zur Planung der Einbindung der Kunden in Entwicklungsaufgaben sowie eine mehrfach strukturierte Sammlung von spezifischen Methoden. Durch die individuelle Anpassung dieses Methodenportfolios an die konkrete Entwicklungsaufgabe und die Rahmenbedingungen im Unternehmen wird der Vielfalt und Individualität von industriellen Dienstleistungen Rechnung getragen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 19-24
Wettbewerbsfähig produzieren durch Urbane Produktion

Wettbewerbsfähig produzieren durch Urbane Produktion

Nachhaltige Wertschöpfung im städtischen Umfeld
Wilhelm Bauer, Joachim Lentes ORCID Icon
Volatile Märkte sowie globale und interindustrielle Vernetzung dynamisieren das Marktgeschehen drastisch und erfordern deutlich mehr und kurzfristigere Flexibilität im Ressourceneinsatz. Unternehmen müssen heute auf die sich entwickelnden Trends reagieren. Dies gilt neben der Erhöhung der Flexibilität vor allem für zwei weitere Bereiche - die Erhöhung der Wandlungsfähigkeit sowie die Reaktion auf den demografischen Wandel. Auch die Produktion muss sich auf die zunehmende Dynamik der Absatzmärkte und die extremen Herausforderungen aus dem Innovationsgeschehen einstellen - insbesondere mit Blick auf Energie- und Ressourceneffizienz sowie die zunehmende Komplexität von Produkten durch den Einsatz von Mechatronik, Software und Dienstleistungen. Innovative Ansätze sind notwendig, um den Produktentstehungsprozess zu beschleunigen, die Übergänge von der Produktentwicklung zur Produktion zu optimieren und die Wirtschaftlichkeit der Produktion im Wettbewerb zu sichern. ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 7-10
Management technischer Capability

Management technischer Capability

Ein mehrstufiges Planungsverfahren für Instandhaltungsdienstleister
Wolfgang Kersten ORCID Icon, Markus Klotzbach, Moritz Petersen
Eine erhöhte Wettbewerbsdynamik stellt unabhängige Instandhaltungsdienstleister bei der Planung ihrer Ressourcen und Fähigkeiten vor Herausforderungen. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methode vorgestellt, die diese Unternehmen beim Management ihres Capabilityportfolios unterstützt. Kern der Methode ist eine modular aufgebaute, portfoliobasierte Bewertungssystematik. Diese analysiert unter Nutzung qualitativer und quantitativer Informationen die Zukunftsfähigkeit erforderlicher Ressourcen- und Fähigkeitsbündel. Mithilfe der Methode werden Capability- und Technologieplaner befähigt, konkrete Handlungsempfehlungen zum Capabilityaufbau abzuleiten.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 11-14
Compliance durch versiegelte Cloud

Compliance durch versiegelte Cloud

Hubert Jäger
Das Hauptproblem beim Cloud-Computing sehen Unternehmen im Kontrollverlust über die Daten. Sie erfahren nämlich nicht, wer beim Cloud-Betreiber die verarbeiteten oder gespeicherten Daten mitliest oder kopiert. Anders ist das bei Anbietern, die ihre Anwendungen auf der Basistechnologie Sealed Cloud aufbauen [1]. Mit ihr werden Daten maschinell verschlüsselt und ein Zugriff auf sie durch eine Reihe technischer Maßnahmen verwehrt. Selbst dem Betreiber der Cloud bleibt der Zugang nicht nur beim Transfer und auf die Datenbank, sondern auch während der Verarbeitung der Daten verschlossen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 27-30
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