Ressourceneffizienz

Lebenszyklusorientierte Bewertung der Ressourceneffizienz bei Investitionsgütern

Lebenszyklusorientierte Bewertung der Ressourceneffizienz bei Investitionsgütern

Jan C. Aurich, Monique Adam, René C. Malak
Um die Ressourceneffizienz von Investitionsgütern zu steigern, werden zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung des Material- und Energieeinsatzes umgesetzt. Um die Ressourceneffizienz über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu steigern, ist ein Ansatz erforderlich, der die Auswirkungen auf die Herstellung und die Nutzung des Produkts betrachtet.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 57-61
Nachhaltigkeit als logistische Herausforderung

Nachhaltigkeit als logistische Herausforderung

Potenziale und Barrieren
Wolf-Rüdiger Bretzke
Der gegenwärtige, inflationäre Gebrauch des Nachhaltigkeitsbegriffs erschwert nicht nur die wissenschaftliche Arbeit und eine zielorientierte öffentliche Diskussion, er erleichtert auch seinen Missbrauch für gehaltsarme, unverbindliche Marketingaussagen von Unternehmen. Der Beitrag beginnt deshalb in seinem ersten, grundlegenden Teil mit einer sorgfältigen begrifflichen Abgrenzung, die zu einem eigenen Definitionsvorschlag führt. Im zweiten Teil zeigt der Verfasser dann, dass die Logistik nur nachhaltig werden kann, wenn alle Entscheidungen, die aus dem Marketing und aus übergeordneten Geschäftsmodellen von Unternehmen fordernd oder beschränkend auf sie einwirken, ebenfalls auf den Prüfstand gestellt werden. An einem anschaulichen Beispiel wird demons-triert, wie stark sich Lösungsspielräume erweitern lassen, wenn auf der Suche nach Nachhaltigkeit alles auf den Prüfstand gerät und wir Komplexität aus dem Spiel nehmen, die die Logistik an der falschen Stelle zu ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 65-68
Ökonomische und ökologische Herausforderungen im SCM

Ökonomische und ökologische Herausforderungen im SCM

Ansätze zur effizienten Weiterverwendung von Abfällen
Matthias Vodicka, Katharina Bunse, Paul Schönsleben
Durch stetige Prozessverbesserungen erreichte die Zementindustrie deutliche Effizienzsteigerungen in ihrer Produktion. Dabei erwies sich das sogenannte ‚Co-Processing‘, die Mitverwertung von Abfällen, als ein ökologisch wie ökonomisch zweckmäßiges Mittel. Dabei können signifikante Einsparungen bei Kosten und CO2-Emissionen realisiert werden. In diesem Zusammenhang ergeben sich besondere Herausforderungen an das Supply Chain Management: neben klassischen Zielgrößen wie Qualität, Kosten und Lieferzuverlässigkeit müssen Regularien und Verfügbarkeit von Industrieabfällen der in der Nähe lokalisierten Industrie sowie das Ziel eine langfristige Lieferpartnerschaft zu realisieren berücksichtigt werden. Dieser Beitrag stellt relevante Zusammenhänge vor und präsentiert Ansätze zu einer effizienten Supply Chain Gestaltung.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 25-28
Entwicklungen in der Rohstoffversorgung

Entwicklungen in der Rohstoffversorgung

Björn Kirchner
Selbst der aufgeklärte Konsument von Rohstoffen ist heute nicht mehr in der Lage, sich einen Überblick über seinen täglichen Verbrauch zu machen, soll aber bei der Entwicklung lokaler Projekte eingebunden werden. Das Konfliktpotenzial ist vorprogrammiert, noch viel mehr, wenn es um die Rohstoffversorgung der Industriestaaten geht und die Lieferanten in Schwellenländern ihre Rohstoffe gewinnen. Durch einen Einblick in die aktuellen Massenbewegungen zwischen den Kontinenten und Österreich soll der gegenwärtige Individualverbrauch und die Abhängigkeiten von den oftmals in wertstoffreichen, aber umkämpften Gebieten liegenden Exporteuren aufgezeigt werden. Aktuelle Teilnehmer an den Verteilungskämpfen in Afrika, Südamerika und Asien sind in erster Linie Kanada, China und Australien; jene Länder also, in denen Rohstoffe von Haus aus eine bedeutende Rolle spielen während Europa sich vornehm zurückhält und auf eine stetige Versorgung hofft.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 51-54
Energiewertstrom Energiesicht im Produktionswertstrom

Energiewertstrom Energiesicht im Produktionswertstrom

Markus Weskamp, Timm Kuhlmann, Klaus Erlach
Die in der Produktion eingesetzte Energie rückt mehr und mehr in den Fokus der Optimierungsbestrebungen. Dabei ist es unerlässlich, die Prozesse in der Produktion zu betrachten. Die Energiewertstrom-Methode ist der Brückenschlag zwischen der Wertstromoptimierung des Materialsflusses mit dem Ressourceneinsatz und des Energiebedarfs. Strukturiert wird unter Expertenanleitung die Produktion in einer Momentaufnahme dargestellt und mithilfe von definierten Verschwendungsarten und Gestaltungsrichtlinien schnell analysiert und optimiert. Ergebnis sind zahlreiche Maßnahmen, die oft aufwandsarm und unkompliziert ungesetzt werden können. Energieeinsparungen von 10.000 EUR und mehr sind so schnell erschlossen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 55-57
Effizienzsteigerung durch Prozesskettenoptimierung

Effizienzsteigerung durch Prozesskettenoptimierung

Ein ganzheitlicher Ansatz für die Verbesserung des Ressourceneinsatzes in der Produktion
Robert Schmitt ORCID Icon, Simon Frischemeier
Ein effizienter und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen entscheidet heute in vielen Branchen über den Unternehmenserfolg: Wie kann es gelingen, mit weniger Ressourceneinsatz mehr Leistung zu erbringen? Die bislang verfolgten Ansätze fokussieren auf die Verbesserung von Einzelprozessen und hinterfragen die übergeordneten Strukturen oft nur unzureichend. Ein erheblicher Teil des in der Produktion und dessen Umfeld vorhandenen Optimierungspotenzials zur Steigerung der Ressourceneffizienz bleibt so ungenutzt. Tief greifende Verbesserungen lassen sich speziell bei hohem Systemreifegrad nur durch eine ganzheitliche Systembetrachtung und -optimierung erzielen, welche Energie- und Ressourcenverbräuche neben klassischen Zielgrößen, als weitere Dimension in die Optimierungsstrategie integriert.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 57-60
Referenzmodell zur Sachbilanzierung technischer Produkte

Referenzmodell zur Sachbilanzierung technischer Produkte

Stefan Feickert, Udo Hermenau, Eberhard Abele
Das Schlagwort „Produktverantwortung“ tritt in der Gesetzgebung der Europäischen Union immer mehr in den Vordergrund. In naher Zukunft werden die Hersteller energiebetriebener Produkte die Umwelteinflüsse ihrer Produkte über den kompletten Lebensweg berücksichtigen und die Verantwortung dafür übernehmen müssen. Zur Analyse dieser Umweltbeeinträchtigungen ist die Ökobilanz nach ISO 14040ff wissenschaftlich anerkannt, da sie sämtliche Energie- und Stoffverbräuche sowie Emissionen jedes einzelnen Prozesses des Produktlebenswegs berücksichtigt. Bei technischen Produkten entwickelt sich die Datenerhebung der Ökobilanz zu einer komplexen und zeitaufwändigen Aufgabe. Dieser Beitrag stellt ein Referenzmodell vor, mit dessen Hilfe Prozesse des Produktlebenswegs so modelliert werden können, dass damit eine automatische, rechnerunterstützte Berechung von produktbezogenen Energie- und Stoffverbräuchen sowie Emissionen möglich ist.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 2 | Seite 43-46
1 3 4