Selbst der aufgeklärte Konsument von Rohstoffen ist heute nicht mehr in der Lage, sich einen Überblick über seinen täglichen Verbrauch zu machen, soll aber bei der Entwicklung lokaler Projekte eingebunden werden. Das Konfliktpotenzial ist vorprogrammiert, noch viel mehr, wenn es um die Rohstoffversorgung der Industriestaaten geht und die Lieferanten in Schwellenländern ihre Rohstoffe gewinnen. Durch einen Einblick in die aktuellen Massenbewegungen zwischen den Kontinenten und Österreich soll der gegenwärtige Individualverbrauch und die Abhängigkeiten von den oftmals in wertstoffreichen, aber umkämpften Gebieten liegenden Exporteuren aufgezeigt werden. Aktuelle Teilnehmer an den Verteilungskämpfen in Afrika, Südamerika und Asien sind in erster Linie Kanada, China und Australien; jene Länder also, in denen Rohstoffe von Haus aus eine bedeutende Rolle spielen während Europa sich vornehm zurückhält und auf eine stetige Versorgung hofft.