Führung

Diversität als Innovationspotenzial

Diversität als Innovationspotenzial

Kreativität und Innovationsfähigkeit von F&E-Teams im Spannungsfeld von Diversität und Kommunikation
Anja Kreidler, Meike Tilebein ORCID Icon
Heterogen zusammengesetzte Teams in Forschung und Entwicklung besitzen aufgrund ihrer großen Vielfalt (Diversität) an Fähigkeiten, Perspektiven und Wissensbeständen ein hohes Innovationspotenzial. Team-Diversität hilft daher einerseits, komplexen Aufgaben gerecht zu werden und die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. Stark ausgeprägte Diversität kann jedoch andererseits auch zu Kommunikations- und Kooperationsbarrieren im Team beitragen, was die Zusammenarbeit und damit die Kreativität und Innovationsfähigkeit des Teams behindert. Diversität und Kommunikation bilden somit zwei Dimensionen eines Spannungsfelds, in dem sich erst bei geeigneter Konstellation das Innovationspotenzial eines Teams voll entfalten kann. Der folgende Beitrag stellt unterschiedliche Wirkungen dieses Spannungsfelds auf das Innovationspotenzial von Teams dar und zeigt praktische Implikationen für den Umgang mit heterogenen Teams auf.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 47-50
Agilität – die Basis profitabler Fertigung

Agilität - die Basis profitabler Fertigung

Joachim Althaler, Clemens Honeder, Roland Schmidt
Schnell auf sich ändernde Marktbedürfnisse zu reagieren ist - wenig überraschend - eine Grundforderung profitabler Fertigung. Warum wird aus dieser Selbstverständlichkeit eine Wissenschaft gemacht? Das neue Schlagwort heißt Agilität. Ist es wie so vieles in der Logistik „alter Wein in neuen Schläuchen“ oder doch ein interessanter, ja der entscheidende Ansatz zur gewinnbringenden Produktion? Agilität in ihrer finalen Wahrnehmung ist die Fähigkeit einer Organisation, alle zur Auftragserfüllung notwendigen Kräfte je nach sich ändernden Rahmenbedingungen rasch und gezielt verfügbar zu machen, eben agil auf Anforderungen zu reagieren. Ihrem grundsätzlichen Wesen nach widerspricht sie der hochgradigen Detaillierung bei Prognosen und der Fokussierung auf Kurzfristplanung. Agilität ist Ergebnis guter Führung und ziemlich das Gegenteil von Planungsoptimierung, Detaillierung sowie umfangreichen Prognosen. Sie ist deshalb auch so schwer im klassischen Mainstream der ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 2 | Seite 34-37
Nachhaltigkeit als logistische Herausforderung

Nachhaltigkeit als logistische Herausforderung

Potenziale und Barrieren
Wolf-Rüdiger Bretzke
Der gegenwärtige, inflationäre Gebrauch des Nachhaltigkeitsbegriffs erschwert nicht nur die wissenschaftliche Arbeit und eine zielorientierte öffentliche Diskussion, er erleichtert auch seinen Missbrauch für gehaltsarme, unverbindliche Marketingaussagen von Unternehmen. Der Beitrag beginnt deshalb in seinem ersten, grundlegenden Teil mit einer sorgfältigen begrifflichen Abgrenzung, die zu einem eigenen Definitionsvorschlag führt. Im zweiten Teil zeigt der Verfasser dann, dass die Logistik nur nachhaltig werden kann, wenn alle Entscheidungen, die aus dem Marketing und aus übergeordneten Geschäftsmodellen von Unternehmen fordernd oder beschränkend auf sie einwirken, ebenfalls auf den Prüfstand gestellt werden. An einem anschaulichen Beispiel wird demons-triert, wie stark sich Lösungsspielräume erweitern lassen, wenn auf der Suche nach Nachhaltigkeit alles auf den Prüfstand gerät und wir Komplexität aus dem Spiel nehmen, die die Logistik an der falschen Stelle zu ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 65-68
Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Ein Beispiel aus der Industrie
Paul Jutzi, Werner Engeln, Philipp Blattert
Wissen ist heute die zentrale Ressource in einem Unternehmen. Nur mit qualifizierten Mitarbeitern, die aktuelles Wissen zur Problemlösung anwenden können, kann sich ein Unternehmen im Wettbewerb behaupten. Insbesondere in der Produktentwicklung spielt die Verfügbarkeit von relevantem Wissen eine entscheidende Rolle. Als wichtiger Baustein im Rahmen der Implementierung von Lean Development bei der Sulzer Mixpac AG wurde dort Wissensmanagement eingeführt. Man folgt damit dem Leitsatz der Firma Toyota, der da lautet: „Before we build cars, we build people!“
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 43-46
Ganzheitliche Optimierung der Freiformflächenbearbeitung

Ganzheitliche Optimierung der Freiformflächenbearbeitung

Klaus Schützer, Alvaro J. Abackerli, Erik Gustavo del Conte, Eckart Uhlmann ORCID Icon, Jan Mewis
Für den Werkzeug- und Formenbau sind die Steigerung der Genauigkeit und die Reduzierung der Fertigungszeit und -kosten bei der Herstellung von komplexen Geometrien und Werkstückoberflächen eine ständige Herausforderung. Hochgeschwindigkeitsfräsen und fünfachsige Freiformbearbeitung auf Werkzeugmaschinen tragen entscheidend zur Steigerung der Produktivität bei. Innerhalb der gesamten CAD-CAM-CNC-Prozesskette existieren hierbei immer noch der Bedarf und das Potenzial zur Erhöhung der erzielbaren Fertigungsgenauigkeit und Qualität der Werkstückoberflächen. Im Rahmen des von der DFG, von CAPES, FINEP und CNPq geförderten BRAGECRIM-Projekts „Holistic Optimisation of Sculptured Surfaces Manufacturing (HoliMan)“ arbeiten brasilianische und deutsche Forscher gemeinsam an einer ganzheitlichen Optimierung der Fünfachsen-Freiformflächenfertigung unter Berücksichtigung der signifikanten Einflüsse und Faktoren im Bearbeitungsprozess, die sich auf die Qualität des ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 23-26
In der Führung liegt das größte Produktivitätspotenzial

In der Führung liegt das größte Produktivitätspotenzial

Der sträflich unterschätzte Stellenwert gekonnter Führung
Joachim Althaler, Alexander Kügele, Roland Schmidt
Firmen werden gegründet, wachsen, blühen, gehen in einer Insolvenz unter oder sterben in einem Konkurs - der Lauf des Lebens. Wie ist es aber möglich, dass dasselbe Unternehmen mit denselben Produkten und demselben Mitarbeiterstamm knapp am Konkurs vorbeischlittert, um dann kurz später herausragende Ergebnisse vorzuweisen? Liegt der Kern, Unternehmen zur Höchstleistung zu führen, womöglich nur in zwar nichttrivialen, im Wesentlichen aber doch geringen subtilen Unterschieden und inneren Einstellungen der Akteure? Mit klarem Ziel und gekonnter Führung wird ein Unternehmen restrukturiert. Führung ist dabei weit mehr als Moderation. Ein Beispiel aus der Maschinenbaubranche zeigt plakativ den Stellenwert der Führung für den Erfolg eines Unternehmens.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 21-24
Nachhaltige und energieeffiziente Logistik

Nachhaltige und energieeffiziente Logistik

Konzeption und Bewertung von unternehmensübergreifenden Logistikmodellen
Wilfried Sihn, Felix Meizer, René Leitner, Margarethe Prochazka
Die ausgeprägte geographische Dislozierung der Produktionsverbünde in der Automobilindustrie zeigt sich verantwortlich für das zunehmende Verkehrsaufkommen zwischen West- und Osteuropa. Einzelnen Unternehmen ist der Zugang zu kosteneffizienten und leistungsfähigen Transportnetzwerken aufgrund beschränkter Sendungsaufkommen zumeist verwehrt. Der Beitrag zeigt auf, dass durch eine neuartige regionale, unternehmensübergreifende Transportbündelung Potenziale zur Steigerung der Kosten- und Energieeffizienz erschlossen werden können. Zur Unterstützung der Entwicklung der kooperativen Logistikmodelle wurde ein Simulations- und Bewertungsmodell sowie ein Modellansatz für die Kooperationsorganisation erarbeitet.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 73-76
Führung und Ausbildung militärischer Kräfte

Führung und Ausbildung militärischer Kräfte

Anforderungen multinationaler Einsätze und Parallelen zur Wirtschaft
Robert Prader, Linz-Ebelsberg
Die Anforderungen an militärische Kräfte in internationalen Einsätzen unterliegen einem starken Wandel. Es herrscht Bedarf an initiativen, entscheidungsfreudigen Soldaten aller Heere, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Dies erfordert einen Wandel in der Ausbildung und im Umgang mit Vorschriften und beschränkenden Regelwerken.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 25-27
Einbeziehen der Mitarbeiter in den Entscheidungsprozess

Einbeziehen der Mitarbeiter in den Entscheidungsprozess

Ein Weg zur Ertragssteigerung
Fritz G. Habel
Der Autor war fast 30 Jahre an führender Stelle in einem Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie tätig. Er zeigt den Weg des Unternehmens von einem patriarchalisch geführten Unternehmen mit mehr als 100 Jahren Tradition zu einem modernen, erfolgreichen Industriebetrieb. Als Hilfsmittel für den Restrukturierungsprozess wurde die „Einbindung der Mitarbeiter in die Entscheidungen“ gewählt. Neben der Vorgehensweise in diesem Prozess wird gezeigt, dass dieser Weg auch zu wirtschaftlichem Erfolg führen kann.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 15-18
Systematische Entwicklung von Geschäftsstrategiealternativen

Systematische Entwicklung von Geschäftsstrategiealternativen

Jürgen Gausemeier, Markus Lehner, Karsten Stoll
Erfolgreiche Unternehmen verfolgen Strategien, die eine gewisse Einzigartigkeit aufweisen und so von den Mitbewerbern nicht ohne weiteres nachvollzogen werden können. Solche Strategien beruhen auf einer intelligenten Kombination von Ausprägungen vieler strategischer Variablen. Diese Variablen resultieren aus den klassischen Fragen einer Strategieentwicklung: Wer sind unsere Kunden? Was ist unsere Marktleistung? Wie erbringen und vermarkten wir die Marktleistung? Der Umgang mit einer großen Anzahl von Variablen und Ausprägungen erfordert ein systematisches Vorgehen. Wir schlagen ein Verfahren vor, mit dem auf diskursivem Wege diejenigen Kombinationen von Ausprägungen strategischer Variablen ermittelt werden, die in sich schlüssig sind und erfolgversprechende Strategiealternativen repräsentieren. Damit lösen wir ein weiteres Problem der Strategieentwicklung: Wir liefern Alternativen, was in der Praxis häufig unterbleibt. Wer die Grenzen des gewohnten Denkens - dessen, was in der ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 41-44
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