Autor: Eckart Uhlmann

Wissenslücken mit GenAI in der Instandhaltung überbrücken

Wissenslücken mit GenAI in der Instandhaltung überbrücken

Spezifische Anforderungen und kontextbezogene Lösungen
Uta Wilkens ORCID Icon, Julian Polte ORCID Icon, Philipp Lelidis, Eckart Uhlmann ORCID Icon
Der Beitrag spezifiziert den Bedarf an Generativer Künstlicher Intelligenz für die industrielle Instandhaltung aus einer soziotechnischen Systemperspektive. Unter Betonung zweier Anforderungen, dem Zugriff auf implizites Bedienerwissen und der Priorisierung komplexer regulatorischer Anforderungen, wird eine mehrschichtige Architektur für ein kontextsensitives KI-basiertes Wartungsassistenzsystem skizziert. Das Hauptziel besteht darin, Wissenslücken mit GenAI zu überbrücken, wenn menschliches Fachwissen und implizites Wissen nicht verfügbar sind, und regulatorische Herausforderungen aufgrund vielfältiger Vorschriften zu bewältigen sind. Das KI-basierte Assistenzsystem erleichtert den Zugang zu technischem Wissen, verteilt Fachwissen und teilt implizites Wissen erfahrener Bediener über verschiedene Ebenen der Informationsverarbeitung hinweg. Der Ansatz geht über die Standardisierung hinaus und hat ein hohes Potenzial zur Verbesserung der organisationalen und individuellen ...
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 5 | Seite 50-57 | DOI 10.30844/I4SD.25.5.50
Intelligente Shopfloor-Assistenten dank KI

Intelligente Shopfloor-Assistenten dank KI

Produktivitätssteigerung durch den Einsatz generativer KI
Eckart Uhlmann ORCID Icon, Julian Polte ORCID Icon, Christopher Mühlich ORCID Icon, Yassin Elsir
In modernen Produktionsbetrieben verkompliziert oft eine heterogene IT-Landschaft den Arbeitsalltag. Ein vielversprechendes Gegenmittel ist der Einsatz intelligenter Agenten. Diese nutzen generative KI für Routineaufgaben und können so die Effizienz steigern. Ob die Integration dieser intelligenten Systeme in bestehende Netzwerke gelingt, entscheidet darüber, ob der Informationsfluss verbessert und manueller Aufwand reduziert werden kann.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 6 | Seite 64-71
Lifecycle Monitoring intelligenter Produktionssysteme

Lifecycle Monitoring intelligenter Produktionssysteme

Ein innovatives Konzept für die Einführung von Smart Maintenance
Eckart Uhlmann ORCID Icon, Eckhard Hohwieler, Claudio Geisert
intelligent production systems, lifecycle monitoring, cyber physical systems, industrial internet of things, smart maintenanceUm eine effiziente Fertigung zu gewährleisten, müssen Produktionssysteme die Fähigkeiten besitzen, mit Maschinen und Menschen in einer verteilten Umgebung zu kommunizieren und zu interagieren, den Verschleißzustand von funktionsrelevanten Komponenten zu überwachen und ihr Verhalten situationsbezogen selbst anzupassen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die historische Entwicklung intelligenter Produktionssysteme. Des Weiteren werden technische und organisatorische Voraussetzungen für die Implementierung intelligenter Produktionssysteme mit dem Fokus auf Smart Maintenance in einem verfügbarkeitsorientierten Geschäftsmodell vorgestellt und kritisch diskutiert.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 45-49
Cluster-Identifikation von Sensordaten

Cluster-Identifikation von Sensordaten

Ein Ansatz für die prädiktive Instandhaltung in einer selektiven Laserschmelzanlage
Eckart Uhlmann ORCID Icon, Sven Pavliček, Rodrigo Pastl-Pontes, Claudio Geisert
Das selektive Laserschmelzen ist zu einem der aktuellsten und neusten Technologien zur Herstellung komplexer Bauteile im Vergleich zu konventionellen Fertigungstechnologien geworden. Insbesondere bestehende selektive Laserschmelzmaschinen sind nicht mit Analysewerkzeugen ausgestattet, welche Sensordaten auswerten. Dieser Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Analyse und zur Visualisierung von Offline-Daten aus verschiedenen Quellen, basierend auf maschinellen Lernalgorithmen. Daten von drei Sensoren wurden verwendet, um Cluster zu identifizieren. Sie veranschaulichen den normalen Betrieb der Werkzeugmaschine und drei fehlerhafte Zustände. Mit diesen Ergebnissen kann ein Zustandsüberwachungssystem implementiert werden, das diesen Werkzeugmaschinen vorausschauende Instandhaltungslösungen ermöglicht.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 6-10
Biopolymere als Alternative zu erdölbasiertem Plastik

Biopolymere als Alternative zu erdölbasiertem Plastik

Produktion von Polyhydroxyalkanoaten aus biogenen Reststoffen – Darstellung der gesamten Prozesskette
Sebastian L. Riedel, Anja Spielvogel, Christoph Hein, Dirk Oberschmidt, Eckart Uhlmann ORCID Icon
Das Plastikzeitalter begann vor über 100 Jahren mit der industriellen Produktion von synthetisch hergestellten Kunststoffen aus Erdöl. Obwohl die Verwendungszeiten von Plastikartikeln meist sehr gering sind, dauert deren Abbau mehrere hundert bis tausend Jahre. Seit einigen Jahren rücken sogenannte Biokunststoffe immer mehr in den Fokus der Gesellschaft. Dabei ist nicht jedes Bioplastik biologisch abbaubar oder basiert auf nachwachsenden Rohstoffen, wie man vermuten könnte. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Produktion eines mikrobiell synthetisierten Polyesters, der ähnliche Eigenschaften zu Polyethylen aufweist, vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden kann und unter gewöhnlichen Umgebungsbedingungen in der Natur abgebaut wird. Als Ausgangsstoffe dienen biogene Reststoffe, die keine Konkurrenz zur Lebensmittel- oder Biokraftstoffindustrie darstellen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 1 | Seite 29-33
Zellaufschluss für die Biotechnologie

Zellaufschluss für die Biotechnologie

Bestehende Zellaufschlusstechnologien und neue Lösungsansätze
Eckart Uhlmann ORCID Icon, Dirk Oberschmidt, Anja Spielvogel, Mitchel Polte, Julian Polte ORCID Icon, Katrin Herms
Die in der Industrie und Forschung angewandten Zellaufschlusstechnologien sind vielfältig und untergliedern sich in biologische, chemische und physikalische Technologien. Der vorliegende Beitrag beschreibt einen am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik entwickelten Lösungsansatz zum kontinuierlichen Zellaufschluss mit definierten Aufschlussraten und Einstellparametern. Anschließend werden die sich durch den Einsatz im Produktionsmaßstab ergebenden Potenziale und Einsatzmöglichkeiten des entwickelten Aufbaus erläutert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 21-25
Selbstorganisierende Produktion Agenten intelligenter Objekte koordinieren und steuern den Produktionsablauf

Selbstorganisierende Produktion Agenten intelligenter Objekte koordinieren und steuern den Produktionsablauf

Eckart Uhlmann ORCID Icon, Eckhard Hohwieler, Manfred Kraft
Zukünftig sollen in der selbstorganisierenden Produktion mit verteilter Intelligenz die Objekte in der Produktion zusätzlich mit eigener Intelligenz ausgestattet werden und so Aufgaben der Koordination und Steuerung von Produktionsabläufen übernehmen können. Diese produktgesteuerte Fertigung sieht statt der bisherigen zentralen Planung und Steuerung ein Multiagentensystem mit der Möglichkeit zu Auktionen durch Verhandlungsmechanismen als Mittel zur Selbstorganisation vor. Der Beitrag gibt einen Überblick über die im Projekt „Selbstorganisierende Produktion - SOPRO“ verfolgten Ansätze bei denen Softwareagenten zwischen Aufträgen und Ressourcen zur Festlegung der Bearbeitungsreihenfolge verhandeln.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 1 | Seite 57-61
Ganzheitliche Optimierung der Freiformflächenbearbeitung

Ganzheitliche Optimierung der Freiformflächenbearbeitung

Klaus Schützer, Alvaro J. Abackerli, Erik Gustavo del Conte, Eckart Uhlmann ORCID Icon, Jan Mewis
Für den Werkzeug- und Formenbau sind die Steigerung der Genauigkeit und die Reduzierung der Fertigungszeit und -kosten bei der Herstellung von komplexen Geometrien und Werkstückoberflächen eine ständige Herausforderung. Hochgeschwindigkeitsfräsen und fünfachsige Freiformbearbeitung auf Werkzeugmaschinen tragen entscheidend zur Steigerung der Produktivität bei. Innerhalb der gesamten CAD-CAM-CNC-Prozesskette existieren hierbei immer noch der Bedarf und das Potenzial zur Erhöhung der erzielbaren Fertigungsgenauigkeit und Qualität der Werkstückoberflächen. Im Rahmen des von der DFG, von CAPES, FINEP und CNPq geförderten BRAGECRIM-Projekts „Holistic Optimisation of Sculptured Surfaces Manufacturing (HoliMan)“ arbeiten brasilianische und deutsche Forscher gemeinsam an einer ganzheitlichen Optimierung der Fünfachsen-Freiformflächenfertigung unter Berücksichtigung der signifikanten Einflüsse und Faktoren im Bearbeitungsprozess, die sich auf die Qualität des ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 23-26
Innovative Fertigungstechnologien im Motorenbau

Innovative Fertigungstechnologien im Motorenbau

Eckart Uhlmann ORCID Icon, Frédéric Runge
Steigende Qualitätsanforderungen bei hohem Kostenbewusstsein führen besonders in der Automobilindustrie zu einem hohen Innovationsdruck in der Entwicklung und Fertigung von Produkten. Den steigenden Anforderungen muss gezielt in der Produktentwicklung durch die Verwendung optimaler Werkstoffe und in der Produktion durch den Einsatz geeigneter Bearbeitungstechnologien entsprochen werden. In der Motorenfertigung kommt ein breites Werkstoffspektrum zum Einsatz, das mit einer Vielzahl unterschiedlicher Fertigungstechnologien bearbeitet wird. Dabei ist seitens der Werkstofftechnik der Trend zur Entwicklung anwendungsspezifischer Hochleistungswerkstoffe mit verbesserten mechanischen oder thermischen Eigenschaften erkennbar, auf den die Fertigungstechnik mit der Entwicklung von innovativen und sicheren Bearbeitungsprozessen und -strategien reagiert.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 6 | Seite 31-35