Führung

Digitalisierung deutscher KMU im Branchenvergleich

Digitalisierung deutscher KMU im Branchenvergleich

Warum Unternehmen genau auf ihre Kompetenzen schauen sollten
Henning Schöpper ORCID Icon, Sebastian Lodemann, Florian Dörries, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Die Digitalisierung hat deutlichen Einfluss auf Unternehmen und deren Geschäftsumfeld. Große Konzerne zeigen mit umfangreichen digitalen Pilotprojekten bzw. großen Digitalisierungsprogrammen, dass sie die Notwendigkeit einer digitalen Transformation zunehmend verinnerlichen. Bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hingegen besteht vielfach Aufholbedarf. Neben den technischen Aspekten der digitalen Transformation nimmt auch der Faktor Mensch eine zunehmend wichtige Rolle ein. Mithilfe einer Querschnittsanalyse deutscher KMU wurden Erkenntnisse zur Digitalisierungskompetenz abgeleitet und nach Wirtschaftszweigen aufgeschlüsselt analysiert. Dabei wurde das Thema Arbeit in die Dimensionen Qualifikation, Organisation und Führung unterteilt und diese als beeinflussende Faktoren berücksichtigt. In einzelnen Wirtschaftszweigen sind deutliche Defizite im Bereich der Digitalisierungskompetenz erkennbar. Es zeigt sich, dass diese Kompetenzen maßgeblich von den Dimensionen der Arbeit ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 38-42 | DOI 10.30844/I40M18-2_38-42
Industrie 4.0 ist kein digitaler Wandel, sondern eine Revolution

Industrie 4.0 ist kein digitaler Wandel, sondern eine Revolution

Thomas Steckenreiter, Thorsten Pötter, Claus Riehle
Die ganze Tragweite dessen, was sich hinter dem Begriff „Industrie 4.0“ verbirgt, ist nach der Erfahrung der Autoren noch viel zu wenig in der Breite angekommen, insbesondere im Management des Mittelstands. Aus diesem Grund werden im folgenden Beitrag neben den wesentlichen Voraussetzungen für Industrie 4.0 auch die Merkmale für den revolutionären Charakter der „Digitalisierung“ wiedergegeben. Das „Durchdigitalisieren“ der Organisation nimmt uns Menschen ebenso Entscheidungsarbeit ab wie teilautonome, vernetzte Künstliche Intelligenz (KI). Das erleichtert und irritiert Mitwirkende gleichermaßen. Die digitale Transformation wird daher Folgen haben für Produktion und Organisation, d. h. auf Technik und auf Unternehmenskultur einwirken.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 43-47 | DOI 10.30844/I40M18-2_43-47
Informationssicherheit durch eigenes Funknetz

Informationssicherheit durch eigenes Funknetz

Zusätzliche Schutzschicht vor dem Internet
Aurelius Wosylus
Sicherheit ist in einer zunehmend vernetzten Industrie eine zentrale Herausforderung, denn jedes IoT-angebundene Device ist potenziellen Fremdzugriffen und Manipulationen ausgesetzt. Unternehmen suchen deshalb Wege, diese Risiken für ihre Systeme zu minimieren. Sigfox bietet für die Device- und Sensor-to-Cloud-Kommunikation ein eigenes Netz, das sich wie eine Schutzschicht zwischen die Sigfox-Devices und die Cloud-App legt. Sigfox-Devices kommunizieren also nicht direkt über das Internet. Dennoch kommen ihre Daten in die Cloud. Das Sigfox-Netz gewährleistet damit auch für Maschinen- und Anlagenbauer eine sehr hohe systemimmanente Sicherheit, da Angriffe über das Internet quasi ausgeschlossen sind.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 1 | Seite 51-54
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Applikationszentrum Industrie 4.0
Martin Landherr
Industrie 4.0 steht für Lösungen zur Steuerung und Organisation der gesamten Wertschöpfungskette durch eine intensive, informationstechnische Vernetzung von Menschen und Maschinen im Lebenszyklus personalisierter Produkte. Das „Applikationszentrum Industrie 4.0“ des Fraunhofer IPA stellt eine Umgebung dar, um gemeinsam mit der Industrie Cyber-Physische Systeme im Produktionsumfeld zu erforschen, weiterzuentwickeln und Demonstratoren auszuarbeiten. Gleichfalls treibt das Leuchtturmprojekt additive Produktions- und echtzeitnahe Simulationstechnologien voran und integriert sie in ein industrielles Produktionsumfeld.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 70-71
Starten statt Warten

Starten statt Warten

So nutzen Sie Ihren Innendienst zur Vertriebsunterstützung
Anne-Rose Raisch
Von wegen Sachbearbeiter. Mit gezielten Maßnahmen können hausinterne Mitarbeiter einen wertvollen Beitrag für den Vertrieb und damit für das gesamte Unternehmen leisten. Dafür bedarf es zunächst eines neuen Selbstverständnisses in den beteiligten Abteilungen und der zielgerichteten Vermittlung von Schlüsselkompetenzen. Mit den richtigen Schritten können Technologieunternehmen so einen Sprung nach vorn in Richtung Kundenorientierung, höherer Kundenzufriedenheit und mehr Umsatz machen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 58-60
Die Rehabilitation der Hierarchie

Die Rehabilitation der Hierarchie

Die Vorteile der Hierarchie erkennen
Rüdiger Maas
Die Hierarchie im Unternehmen ist in den letzten Jahren immer wieder in die Kritik geraten. Sie wurde als einengende und diktatorische Eigenschaft gesehen, welche die Mitarbeiter an der Entfaltung hindert. Dabei hat eine klare Struktur viele Vorteile. Es ist an der Zeit, sich von den festgefahrenen Meinungen zu verabschieden. Denn Hierarchie gibt nicht nur einer Führungskraft einen festgelegten Handlungsspielraum, sie gibt dem Mitarbeiter einen Ansporn und Sicherheit. Beides sind wichtige Faktoren für die erfolgreiche Motivation von Mitarbeitern.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 6 | Seite 63-65
Lean erfolgreich zur Gewohnheit machen

Lean erfolgreich zur Gewohnheit machen

Lean-Prinzipien in Unternehmensphilosophie integrieren
Daniela Best, Albert Hurtz
Wer leane Strukturen und Prinzipien im Unternehmen verwirklichen will, muss dafür Sorge tragen, dass ein Kulturwandel stattfindet, durch den alle Beteiligten - alle Führungskräfte und Mitarbeiter - innerlich davon überzeugt sind, dass es richtig, sinnvoll und notwendig ist, Lean zu etablieren. Lean darf kein Fremdkörper in einer Umgebung bleiben, in der die alten Gewohnheiten weiter bestehen. Der Kulturwandel lässt sich herbeiführen, wenn die Lean-Gedanken von den Menschen im Unternehmen verinnerlicht und zum Bestandteil der Unternehmensphilosophie entwickelt werden. Der Beitrag zeigt Entscheidern im Management, mit welchen Maßnahmen es gelingt, Lean im Unternehmen zur Gewohnheit zu machen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 1 | Seite 53-56
Nachhaltigkeit entlang der maritimen Transportkette

Nachhaltigkeit entlang der maritimen Transportkette

Analyse der Kooperation im Bereich von Eco-Innovations
Ralf Elbert ORCID Icon, Lowis Seikowsky, Torsten Franzke
Der Großteil des internationalen Transports wird mittels maritimer Transportketten (MTK) abgewickelt, die damit signifikant zu den weltweiten CO2-Emissionen beitragen. Auf die steigenden Umweltbelastungen reagieren Unternehmen der MTK mittels Prozessoptimierung und der Einführung von umweltschonenden Technologien. Jedoch werden Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Unternehmen zumeist unilateral implementiert, was in einer vernetzten Transportkette ineffektiv sein kann. Dieser Beitrag untersucht Möglichkeiten zur erfolgreichen Einführung von ökologieorientierten Innovationen sowie ihre tatsächliche Verbreitung entlang der MTK. Als größter Stellhebel für die erfolgreiche Implementierung wurden unternehmensübergreifende Kooperationen mit „landseitig“ operierenden Akteuren identifiziert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 53-56
Dem demografischen Wandel begegnen

Dem demografischen Wandel begegnen

sicher und flexibel
Regina Michalik, Katrin Schickhoff
Ist demografischer Wandel ein Schreckgespenst, dem Sie ausgeliefert sind - egal ob als Mitarbeiter, Unternehmer oder Freiberuflerin? Oder bietet der Wandel gleichzeitig Chancen? Demografische Veränderungen sind nur ein Einflussfaktor für eine erfolgreiche Entwicklung in Unternehmen, Instituten und anderen Einrichtungen. Wie andere Herausforderungen auch, kann der demografische Wandel als Chance genutzt werden: mit Maßnahmen auf individueller, kollektiver und organisatorischer Ebene, die mittel- und langfristig geplant und ergriffen werden und auch zu einer Veränderung der Führung führen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 63-65
Demografie in innovativen Arbeitswelten

Demografie in innovativen Arbeitswelten

Generationenheterogene Kommunikations- und Arbeitssysteme
Jens Mühlstedt, Christian Scherf, Claudia Roscher, Birgit Spanner-Ulmer, Angelika C. Bullinger-Hoffmann ORCID Icon
In Deutschland und anderen Ländern Europas ist im Zuge der demografischen Entwicklung ein fundamentaler Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft zu erkennen. Die demografische Entwicklung verläuft dabei parallel zu der Anforderung an die Unternehmen, verstärkt Flexibilität und Innovationsfähigkeit zu zeigen. Die Forschung zu Demografie in innovativen Arbeitswelten zielt angesichts dieser Entwicklungen darauf, den Veränderungen aktiv zu begegnen und sie positiv zu gestalten. Im vorliegenden Beitrag werden exemplarisch zwei Werkzeuge dieser Gestaltung betrachtet: der modulare Alterssimulationsanzug MAX, der für junge Menschen den demografischen Wandel erlebbar macht, sowie flexible, generationenheterogene Organisationen, die Potenzial zur Innovation und Wertschöpfung bieten. Die beiden Werkzeuge ermöglichen generationsheterogene Kommunikations- und Arbeitssysteme für die Wissensarbeiter in allen Unternehmensbereichen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 34-38
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