Dienstleistungen

Smart Service Lifecycle Management

Smart Service Lifecycle Management

Rahmenkonzept und Anwendungsfall
Mike Freitag, Stefan Wiesner
Die wachsende Menge verfügbarer Daten aufgrund der Digitalisierung der Wertschöpfung beschleunigt den Wandel produzierender Industrien zu Anbietern kundenorientierter Dienstleistungen. Smart Services als digitale Dienstleistungsangebote stehen exemplarisch dafür. Die Analyse von Experteninterviews als auch von Anwendungsfällen aus der Unternehmenspraxis zeigt jedoch, dass das Wissen, wie solche Smart Services entwickelt werden können, immer noch rudimentär ist. In diesem Beitrag wird ein Rahmenkonzept für ein Smart Service Lifecycle Management vorgestellt, das die systematische Entwicklung von Smart Services unter Berücksichtigung von Geschäftsmodellen und des Wertschöpfungsnetzwerks unterstützt. Das Rahmenkonzept wird anhand eines Anwendungsbeispiels aus der Textilindustrie exemplarisch implementiert und validiert.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 35-39 | DOI 10.30844/I40M_19-5_S35-39
Kundenorientierte Entwicklung von Dienstleistungen

Kundenorientierte Entwicklung von Dienstleistungen

Ziel- und risikoadäquates Methodenportfolio zur Einbindung von Kunden in die Gestaltung von Dienstleistungen
Claas Christian Wuttke, Sarah Gärtner, Theodor Ackbarow
Bei der Entwicklung von Dienstleistungen ist die Integration der Kunden zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für den Markterfolg. Eine effiziente Kundeneinbindung setzt klar definierte Ziele und eine Risikoabschätzung voraus. Im Beitrag wird gezeigt, wie diese Voraussetzungen insbesondere für industrielle Dienstleistungen erreicht werden. Kern sind dabei ein Workshop-basiertes Vorgehen zur Planung der Einbindung der Kunden in Entwicklungsaufgaben sowie eine mehrfach strukturierte Sammlung von spezifischen Methoden. Durch die individuelle Anpassung dieses Methodenportfolios an die konkrete Entwicklungsaufgabe und die Rahmenbedingungen im Unternehmen wird der Vielfalt und Individualität von industriellen Dienstleistungen Rechnung getragen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 19-24
IT-unterstütztes Wissensmanagement im globalen Engineering

IT-unterstütztes Wissensmanagement im globalen Engineering

Herausforderung Engineer-to-Order
Olga Willner, Stefan Weber, Alexander Eck, Paul Schönsleben
Angesichts der zunehmenden Globalisierung der Märkte erfordern Produktentwicklung und Engineering immer häufiger die Zusammenarbeit zwischen weltweit verteilten Standorten. Zur Bewältigung der Herausforderungen globaler Engineering-Prozesse wird das erforderliche Wissen regelmäßig in IT-Anwendungen zentral gespeichert und lokal verwendet. Als „engineered-to-order“ werden Produkte bezeichnet, die nach Kundenauftrag konstruiert und gefertigt werden. Für diese Art von Produkten reicht das in Systemen hinterlegte Wissen häufig nicht aus. In diesem Beitrag werden im Rahmen einer Case Study gemeinsam mit einem global führenden Hersteller von Aufzügen erste Lösungsansätze entwickelt, wie wissensbasierte Arbeit unter Berücksichtigung der an verschiedenen Standorten unterschiedlich ausgeprägten Kompetenzen global effizient ausgeführt werden kann.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Prozessorientierte Auftragssteuerung

Prozessorientierte Auftragssteuerung

Einführung eines IT-Tools bei einem mittelständischen Erbringer wissensintensiver Dienstleistungen
Thomas Russack
In zunehmend wettbewerbsintensiven Märkten sind die Anbieter wissensintensiver Dienstleistungen dazu angehalten, die Effizienz ihrer Auftragsdurchführung fortlaufend zu hinterfragen und zu steigern. Im Rahmen der Lieferung inhaltlich hochwertiger Leistungen, z.B. einer technischen oder betriebswirtschaftlichen Beratung, müssen die zugehörigen Teilprozesse und Einzelaktivitäten zielgerichtet koordiniert sowie die erforderlichen Informationen vollständig und zeitgerecht bereitgestellt werden. Dabei gilt es, auf die Erfordernisse eines standortübergreifenden Arbeitens – sowohl beim Kunden vor Ort als auch unternehmensintern in unterschiedlichen Bereichen und Niederlassungen – einzugehen. Dieser Beitrag stellt die Problemstellung, die Lösung und die Projekterkenntnisse eines Praxisbeispiels zusammenfassend dar.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 61-65
Leistungsmessung Industrieller Services

Leistungsmessung Industrieller Services

Auf welche Leistungs-Dimensionen kommt es an?
Gandolf R. Finke, Matthias Wandfluh, Philipp Hertz
Aufgrund globaler Konkurrenz und sinkender Produktmargen gewinnen industrielle Dienstleistungen auch in produzierenden Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Parallel dazu nimmt auch die Komplexität der zur Erbringung der Dienstleistung notwendigen Netzwerke stetig zu und stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen. Um diese Herausforderungen zu meistern, sind die Unternehmen auf erhöhte Transparenz in der Dienstleistungserbringung angewiesen. Ein wichtiges Hilfsmittel dazu ist die Einführung eines Systems zur Leisungsmessung von Dienstleistungen. Der Beitrag stellt die Ergebnisse aus einem aktuellen Forschungsprojekt vor und beschreibt die wesentlichen Leistungs-Dimensionen, die für die angemessene Planung und Steuerung von Dienstleistungsnetzwerken zu berücksichtigen sind.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 1 | Seite 19-23
Innovationsmanagement in der Logistik

Innovationsmanagement in der Logistik

Analyse und Bewertung bestehender InnovationsmanagementMethoden für Logistikdienstleistungsunternehmen
Wolfgang Kersten ORCID Icon, Andrea Victoria Seidel, Nikolaus Wagenstetter
Technologischer Fortschritt, verschärfte Konkurrenzbedingungen und ein sich ständig wandelndes Kundenverhalten zwingen die Logistikbranche zur Entwicklung innovativer Lösungen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Im Vergleich zur Entwicklung von physischen Produkten ist ein systematisches Innovationsmanagement in der Logistikbranche bisher kaum etabliert. Aufbauend auf Experteninterviews zeigt dieser Beitrag die Anforderungen an ein Innovationsmanagement in der Logistik auf und ordnet geeignete Innovationsmanagement-Methoden zu.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 31-34
WIN-Modell – Mit Dienstleistungen im Wettbewerb bestehen

WIN-Modell - Mit Dienstleistungen im Wettbewerb bestehen

Differenzierung und Imitationsschutz für produzierende Unternehmen durch Service und Solutions
Harald Kopp, Christian van Husen ORCID Icon
Produzierende Unternehmen werden immer häufiger mit der Tatsache konfrontiert, dass eine dauerhafte Differenzierung über Produktmerkmale nur schwer zu erreichen ist. Innovationszyklen werden generell kürzer und Wettbewerber folgen relativ schnell mit vergleichbaren Produktmerkmalen. Hier können zukünftig veränderte Strategien greifen. Service- und Lösungsansätze stärken einerseits die Bindung zum Kunden und die Individualität des Angebots – andererseits sind sie für den Wettbewerb wenig greifbar und mangels analysierbarer Merkmale auch nur schwer imitierbar. Dieser Beitrag stellt ein Modell zur gezielten Nutzung solcher Wettbewerbsvorteile vor.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 45-50
Erfolgsfaktoren industrieller Dienstleistungen

Erfolgsfaktoren industrieller Dienstleistungen

Eine branchenübergreifende Homogenität von Erfolgsgaranten?
Marc Kuhn, Vanessa Kollmann, Yvonne Zajontz
Viele Unternehmen mussten in den vergangenen Jahren feststellen, dass weniger die technische Überlegenheit ihrer Produkte über den Markterfolg des Unternehmens entscheidet, als vielmehr das Angebot entsprechender Dienstleistungen. Doch wie können sich industrieorientierte Dienst-leistungsunternehmen und Industrieunternehmen mit Dienstleistungsfokussierung innerhalb des stark umkämpften Wettbewerbsumfelds differenzieren? Welches sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren und wie hängen diese Erfolgsfaktoren vonein-ander ab? Diese Fragestellungen betreffen industrielle Dienstleistungen im Allgemeinen, sind jedoch auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher Branchen und unterschiedlicher Dienstleistungsarten zu beantworten.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 16-20
Hybride Wertschöpfung

Hybride Wertschöpfung

Die Fähigkeit zur Kundenintegration
Sebastian Bonnemeier, Ferdinand Burianek, Ralf Reichwald
Unternehmen können sich angesichts sinkender Margen über die Integration von Sach- und Dienstleistungen zu einem hybriden Produkt differenzieren. Im Zentrum derartiger Leistungsbündel steht der Nutzungsverkauf (bspw. einer Maschine) verbunden mit Verfügbarkeitsgarantien oder der Betrieb komplexer Produktionsfaktoren des Kunden (bspw. einer Fertigungsstraße). Operative Effizienz ist bei hybriden Produkten eine notwendige, aber nicht mehr hinreichende Bedingung für dauerhaften Erfolg. Vielmehr liefert die Gestaltung der Interaktion mit Marktpartnern neue Ansatzpunkte für die Wertschaffung. Diese wandelt sich von einem rein transaktionalen Austausch zu einem interaktiven, relationalen Prozess mit dem Kunden. Der vorliegende Beitrag untersucht die Prozesse, die diesem Wandel zugrunde liegen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
Veränderungen von Engineering-Prozessen durch VR

Veränderungen von Engineering-Prozessen durch VR

Das Beispiel des deutschen Schiffbaus
Christian Nedeß, Axel Friedewald, Christoph Schäfer
Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen maritimen Industrie hängt entschei­dend von der Fähigkeit ab, innovativere Schiffe als die asiatische Konkurrenz zu bauen. Virtual Reality (VR) ermöglicht mit einer frühzeitigen, realitätsnahen Visualisierung sowohl dem Kunden die Entwurfskompetenz eindrucksvoll zu belegen als auch für die Entwickler von Werft und Zulieferern die Aus­wirkungen konstruktiver Entscheidungen zu beleuchten. Der Beitrag zeigt am Beispiel des Schiffbaus auf, welche Prozessveränderungen im Unternehmen für eine effiziente Nutzung von VR notwendig sind und welche Erweiterungen der VR-Systeme die Nutzer in der Handhabung besser unterstützen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 43-46
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