Autor: Claas Christian Wuttke

Kundenorientierte Entwicklung von Dienstleistungen

Kundenorientierte Entwicklung von Dienstleistungen

Ziel- und risikoadäquates Methodenportfolio zur Einbindung von Kunden in die Gestaltung von Dienstleistungen
Claas Christian Wuttke, Sarah Gärtner, Theodor Ackbarow
Bei der Entwicklung von Dienstleistungen ist die Integration der Kunden zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für den Markterfolg. Eine effiziente Kundeneinbindung setzt klar definierte Ziele und eine Risikoabschätzung voraus. Im Beitrag wird gezeigt, wie diese Voraussetzungen insbesondere für industrielle Dienstleistungen erreicht werden. Kern sind dabei ein Workshop-basiertes Vorgehen zur Planung der Einbindung der Kunden in Entwicklungsaufgaben sowie eine mehrfach strukturierte Sammlung von spezifischen Methoden. Durch die individuelle Anpassung dieses Methodenportfolios an die konkrete Entwicklungsaufgabe und die Rahmenbedingungen im Unternehmen wird der Vielfalt und Individualität von industriellen Dienstleistungen Rechnung getragen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 19-24
Planung anlaufrobuster Produktionssysteme

Planung anlaufrobuster Produktionssysteme

Durch neue Planungsprozesse und -tools zu stabilen Produktionssystemen
Anton Reinfelder, Claas Christian Wuttke, Jean-Claude Blumenau
Der Anlauf von Fertigungssystemen ist ein Teil des Produktentstehungsprozesses, der mehr als jede andere Phase von unmittelbarem Handlungsdruck bei hoher Dynamik und Komplexität geprägt ist. Ein Lösungsansatz besteht darin, Fertigungssys-teme so auszulegen, dass sie ein Maximum an Flexibilität sowie Transparenz bieten. Planung anlaufrobuster Produktionssysteme bedeutet hierbei folglich die Gestaltung von Produktionssystemen, die flexibel genug sind, um noch nicht eingeschwungene Regelungssysteme auszugleichen. Neben der Flexibilität liegt ein weiterer Schwerpunkt in der transparenten Gestaltung der Fertigungssysteme, um eine steile Einlernkurve zu erreichen. An zwei Beispielen wird gezeigt, wie sich das konkret umsetzen lässt. Des Weiteren wird dargelegt, welchen Nutzen dabei aktuelle Planungsmethoden und -tools für die Produktion bieten und was ein Unternehmen tun muss, um dieses Potenzial zu realisieren.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 41-44