Autor: Olga Willner

IT-unterstütztes Wissensmanagement im globalen Engineering

IT-unterstütztes Wissensmanagement im globalen Engineering

Herausforderung Engineer-to-Order
Olga Willner, Stefan Weber, Alexander Eck, Paul Schönsleben
Angesichts der zunehmenden Globalisierung der Märkte erfordern Produktentwicklung und Engineering immer häufiger die Zusammenarbeit zwischen weltweit verteilten Standorten. Zur Bewältigung der Herausforderungen globaler Engineering-Prozesse wird das erforderliche Wissen regelmäßig in IT-Anwendungen zentral gespeichert und lokal verwendet. Als „engineered-to-order“ werden Produkte bezeichnet, die nach Kundenauftrag konstruiert und gefertigt werden. Für diese Art von Produkten reicht das in Systemen hinterlegte Wissen häufig nicht aus. In diesem Beitrag werden im Rahmen einer Case Study gemeinsam mit einem global führenden Hersteller von Aufzügen erste Lösungsansätze entwickelt, wie wissensbasierte Arbeit unter Berücksichtigung der an verschiedenen Standorten unterschiedlich ausgeprägten Kompetenzen global effizient ausgeführt werden kann.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Energieverbrauchsprofile bei Investitionsentscheidungen

Energieverbrauchsprofile bei Investitionsentscheidungen

Energieeffizienz als Entscheidungskriterium beim Erwerb von Produktionsanlagen in der Automobilindustrie
Olga Willner, Manuel Rippel, Paul Schönsleben, Thomas Heck
In den vergangenen Jahren haben Themenfelder wie Ressourcenverknappung, Umweltverschmutzung und steigende Rohstoffpreise bei der Gestaltung von Produktionsprozessen in der Automobilindustrie immer mehr Beachtung gefunden. Der Druck auf OEMs (Original Equipment Manufacturer) in Richtung einer energieeffizienten Ausrichtung ihrer Produktionslinien steigt zunehmend. Gegenwärtig liefern die Hersteller von Produktionsanlagen allerdings nur unzureichende Daten, um eine Kaufentscheidung nach Energieeffizienzkriterien von Seiten des OEM optimal zu unterstützen. Im Rahmen einer Case Study gemeinsam mit der Daimler AG werden in diesem Beitrag die Anforderungen eines OEM hinsichtlich der benötigten Angaben zum Energieverbrauch analysiert und strukturiert aufbereitet. Anschließend werden erste Lösungsansätze zur Integration der Daten in die Produktdatenblätter der Hersteller von Produktionsanlagen und Werkzeugmaschinen präsentiert.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 33-36