Logistik

Digitale Identitäten

Digitale Identitäten

Ein Blockchain-Erfahrungsbericht aus Projekten im evan.network
Anja Wilde
Unsere Produktions-, Logistik- und Kommunikationsnetzwerke nehmen stetig an Komplexität zu. Immer mehr Informationen müssen immer schneller vom Sender zum Empfänger. In dieser vernetzten, digitalen Welt interagieren immer mehr Menschen, Unternehmen, Maschinen oder auch Produkte miteinander. Jeder dieser Netzwerkteilnehmer hat spezifische Eigenschaften, die dessen Identität beschreiben. Anhand dieser Eigenschaften wird eine digitale Identität geschaffen, mit der es möglich ist, die Netzwerkteilnehmer direkt miteinander zu verbinden.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 40-44
Blockchain-Einsatz zur Optimierung von Produktrückrufen

Blockchain-Einsatz zur Optimierung von Produktrückrufen

Tobias Rieke, André Sardoux Klasen
Blockchains (BC) werden häufig direkt Bitcoin und andere Kryptowährungen verbunden. Dabei stellt BC die Technologie dar, auf der Bitcoin und Co basieren [1] und sind ein Anwendungsbeispiel unter vielen. Die BC besitzt einige Eigenschaften, die auch für das Supply Chain Management relevant sind. Produktrückrufe nehmen aufgrund der komplexen Supply Chains (SC) immer weiter zu. Dabei liegt die Herausforderung darin, einen Produktrückruf effizient vorzubereiten, durchzuführen und anschließend in die Ursachenanalyse einzusteigen. Genau an dieser Stelle kann die BC-Technologie unterstützen und Transparenz schaffen. So kann eine Reaktion schnell, kosteneffizient und situativ angemessen erfolgen. Ziel des Beitrags ist, einen Einblick in das Potenzial von BC für die Herausforderung „Produktrückruf“ zu geben.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 59-62 | DOI 10.30844/I40M_19-4_S59-62
Der Intelligente Logistikraum

Der Intelligente Logistikraum

Neue Gestaltungsformen im Kontext der digitalen Transformation
Fabian Behrendt, Niels Schmidtke, Elke Glistau, Margarete Wagner
Die digitale Transformation der Industrie hat mit ihren technologischen Komponenten einen unmittelbaren Einfluss auf die Ausrichtung der Logistikprozesse innerhalb von Unternehmen sowie in ganzen Unternehmensnetzwerken. Die Entwicklung und Integration neuer Technologien löst dabei mehr und mehr starre Unternehmensstrukturen und Steuerungsarchitekturen auf. Die Vision reicht von dezentralen Netzwerken aus modularer Förder- und Lagertechnik bis hin zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz für smarte Services in der Logistik. Es besteht die Anforderung, die logistischen Objekte zu identifizieren, zu orten, zu steuern und deren Zustände zu erfassen, um eine zielorientierte Interaktion im Sinne einer ganzheitlichen Vernetzung zu bewerkstelligen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 35-38 | DOI 10.30844/I40M_19-4_S35-38
Informationsharmonisierung logistischer Prozesse

Informationsharmonisierung logistischer Prozesse

Erfolgreiche digitale Transformation produktionslogistischer Prozesse durch ausreichende Informationsqualitäten
Timo Busert ORCID Icon, Alexander Fay ORCID Icon
Die digitale Transformation produktionslogistischer Prozesse verspricht große Potenziale zur Effizienzsteigerung, da diese somit zielgerichteter gesteuert und bestehende Kapazitäten besser ausgenutzt werden können. Ein entscheidender Faktor dabei ist die Qualität der zu erhebenden und zu verarbeitenden Informationen. In diesem Beitrag wird eine Methode zur systematischen digitalen Transformation produktionslogistischer Prozesse vorgestellt, mit Fokus auf Informationsflüsse und deren Qualität.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
Intelligentes Behältermanagement

Intelligentes Behältermanagement

Transparente Ladungsträgerbestände und -bedarfe durch Technologien des Internets der Dinge und Dienste
Martina Romer, Sebastian Meißner
Experteninterviews haben gezeigt, dass viele Tätigkeiten im Behälter-management manuell durchgeführt werden und Transparenz über die Ladungsträgerbestände fehlt. Die Folgen sind unter anderem Unter- oder Überbestände von Ladungsträgern. In diesem Beitrag wird das Konzept der datenbasierten Dienstleistung „automatisierte Kreislaufüberwachung“ vorgestellt. Die Dienstleistung basiert auf der Integration von Identifikations-, Kommunikations- und Lokalisierungstechnologien in Ladungsträgern und der durchgängigen Erfassung von Zustandsdaten in den logistischen Prozessen. Die Daten werden in einem cloudbasierten Service-System verarbeitet und lösen bei potenziellen Über- und Unterbestände so genannte Supply-Chain-Event aus, um frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können und eine Lieferstörung zu verhindern.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Modellierung von Kommissionierprozessen

Modellierung von Kommissionierprozessen

Eine Basis für ausführbare Prozesse in KMU
Daniel Hilpoltsteiner, Stephanie Bäuml, Christian Seel, Sebastian Meißner
Im Zeitalter der Digitalisierung ist die flexible Anpassung und Dokumentation von Geschäftsabläufen an die Marktsituation ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolges. Allerdings stellt die Prozessmodellierung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) eine Herausforderung dar. Zumeist ist der Mehrwert aus Sicht der KMU nur schwer erkennbar, weswegen sie selten genutzt wird. Der vorliegende Beitrag zeigt das Potenzial der Prozessmodellierung für die Kommissionierung auf. Dabei liegt der Fokus sowohl auf der Dokumentation der Prozesse als auch der Ausführbarkeit im Rahmen von Workflow-Management-Systemen. Im Speziellen wird aufgezeigt, wie sich Defizite in der Modellierung von Kommissionierprozessen erkennen und beheben lassen. Vor allem im Management verschiedener Prozessvarianten kann die Prozessmodellierung Vorteile bieten. Die daraus entstehenden, adaptiven Prozessmodelle stellen die Basis dar, um Prozesse und ihre Varianten ausführbar zu gestalten.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 39-42
Aufbau eines Logistik-4.0-Lernlabors

Aufbau eines Logistik-4.0-Lernlabors

Wie Studierenden im Fach Logistikmanagement der 4.0-Ansatz vermittelt werden kann
Henning Gösling, Michael Schüller
Logistikmanagement-Absolventen finden sich in Arbeitswelten wieder, die von den Entwicklungen der Digitalisierung, Automatisierung und Dezentralisierung geprägt sind. Häufig werden diese Trends, wenn sie im Bereich der Logistik stattfinden, mit dem Begriff „Logistik 4.0“ zusammengefasst. Damit Studierende auf diese Trends vorbereitet sind bevor sie ihre Hochschule verlassen, könnten Lernlabore eingesetzt werden - und diese sind mit den entsprechenden Technologien auszustatten. Im Folgenden wird beschrieben, wie ein solches Labor aufgebaut wird und aus welchen Komponenten es bestehen könnte.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 2 | Seite 49-52
Dynamisierung von Planungsaufgaben auf Automobilterminals

Dynamisierung von Planungsaufgaben auf Automobilterminals

Potenziale selbststeuernder logistischer Prozesse zur Flexibilisierung der Flächenmasterplanung
Michael Görges, Michael Freitag ORCID Icon
In den vergangenen Jahren konnte weltweit eine kontinuierliche Steigerung der Fertigfahrzeugumschlagsmengen beobachtet werden. Im Zuge der globalen Vernetzung der Fahrzeugdistributionsnetzwerke spielen Seehäfen für den Umschlag von Fertigfahrzeugen als Knotenpunkte der Logistikkette eine entscheidende Rolle. Auf Autoterminals werden neben dem reinen Umschlag der einzelnen Verkehrsträger (Seeschiff, Bahn und LKW) und der Lagerung von Fahrzeugen auch zusätzliche wertschöpfende Tätigkeiten in Form von technischen Bearbeitungen zur Anpassung an die Bedürfnisse der jeweiligen Zielmärkte vorgenommen. Aus dem Zusammenspiel dieser Prozesse resultiert ein komplexes Prozessgeflecht mit vielfältigen Planungs- und Steuerungsaufgaben, welches einer starken systeminhärenten Komplexität und Dynamik unterliegen kann [1]. Bestehende Planungsansätze können diese volatilen Rahmenbedingungen oftmals nicht adäquat berücksichtigen und weisen folglich Effizienzsteigerungspotenziale auf. Dieser ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 23-26
Drohneneinsatz in kritischen Infrastrukturen

Drohneneinsatz in kritischen Infrastrukturen

Ansätze zur Erhöhung der Betriebssicherheit am Beispiel von Hafenanlagen
Michael Stein
Unbemannte Systeme erfuhren in den vergangenen Jahren einen signifikanten Anstieg in der technischen Entwicklung bei gleichzeitig stetem Rückgang der Anschaffungspreise. Diese Entwicklung führte dazu, dass sowohl die Industrie, als auch kleine und mittelständische Unternehmen Drohnen als Einsatzmittel verschiedener Dienstleistungen wahrgenommen haben und damit beginnen, erste operative Erfahrungen zu sammeln. Dieser Beitrag beschreibt erste Schritte, mit welchen sich auf Hafenseite dem Thema akademisch und operativ bereits angenähert wurde. Vorgestellt wird eine qualitative Analyse mittels einleitender Frameworks um das Thema und seinen praktischen Nutzen vorzustellen. Der Beitrag gliedert sich in eine allgemeine und rechtliche Einleitung gefolgt von der Vorstellung von Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Safety und Security und wird abgeschlossen durch die Nennung operativer Barrieren beim geplanten Einsatz unbemannter Systeme. Die Ergebnisse sind dabei nicht notwendigerweise ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 49-52
Automatisierte Containertransportsysteme

Automatisierte Containertransportsysteme

Untersuchung der Beeinflussung zu überquerender Strukturen anhand des Flächenbedarfs
Ann-Kathrin Rohde, Michael Freitag ORCID Icon
Die Zunahme der Transportmengen, die Konsolidierung der Entladehäfen und der Einfluss der Schiffsgrößenentwicklung stellen insbesondere die landseitigen Logistikprozesse und Technologien vor große Herausforderungen. Zudem ist der Fachkräftemangel ein treibender Faktor für die Suche nach automatisierten Containertransportsystemen (ACTS), die die Häfen und ihre umgebende Infrastruktur entlasten und Lagerkapazitäten erweitern. Die technologiespezifische Bewertung der Beeinträchtigung der zu überquerenden Infrastrukturen durch ACTS, ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 59-61
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