Logistik

Charakteristik intelligenter Objekte in einer digitalisierten Logistik

Charakteristik intelligenter Objekte in einer digitalisierten Logistik

Marcus Lewin, Alexander Fay ORCID Icon
Im Zuge der Digitalisierung und Industrie 4.0 werden Objekte und Systeme in der Logistik zunehmend mit Informations- und Kommunikationstechnologien ausgestattet, was mit neuen Funktionalitäten einhergeht. Solche intelligenten Objekte ermöglichen innerhalb von Supply Chains eine hochauflösende Darstellung von Prozessen und unterstützen deren Steuerung. Parallel steigen die Möglichkeiten und Varianten bei der technischen Gestaltung und Integration von intelligenten Objekten. Dies stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen in der Beherrschung der steigenden Komplexität. Zur Handhabung dieser Komplexität wird in diesem Beitrag ein Ansatz zur systematischen Strukturierung von Objekten in einer vernetzten Logistik hinsichtlich Funktion, Aufbau sowie Abhängigkeiten in einem Gesamtsystem vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 21-24 | DOI 10.30844/I40M18-5_21-24
Sichere Prognose der Dauer logistischer Prozesse

Sichere Prognose der Dauer logistischer Prozesse

Einflüsse auf die Dauer von Logistikprozessen der Unikat- und Kleinserienfertigung
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Deike Gliem ORCID Icon, Christoph Laroque ORCID Icon, Wibke Kusturica ORCID Icon
Unternehmenserfolg wird durch eine effiziente Ausgestaltung produktionsnaher Prozesse, ihre zuverlässige Terminierung und damit auch durch eine valide Planung logistischer Prozesse bestimmt [1, 2]. Der kundenindividuelle Anlagenbau, der in der Regel durch eine Unikat- oder Kleinserienfertigung umgesetzt wird [3], kann für die Planung von kundenauftrags- und bauteilspezifischen Projekten nur bedingt Prozesszeiten aus vorherigen Projekten ableiten und diese auf neue Projekte übertragen. Dies ist darin begründet, dass die Prozesszeiten von Einflussparametern abhängen, die im direkten Zusammenhang mit dem jeweiligen Bauteil stehen. Für die Unikat- und Kleinserienfertiger werden im Rahmen eines Forschungsvorhabens diese Einflussparameter auf die Dauer logistischer Prozesse untersucht. In diesem Beitrag werden die Identifizierung der Einflussparameter unter Anwendung einer Delphi-Studie und deren Ergebnisse erläutert.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Virtuelle Welten – Datenbrillen in der Intralogistik

Virtuelle Welten - Datenbrillen in der Intralogistik

Benedikt Mättig, Jana Jost, Thomas Kirks
Die Kernaufgabe der Logistik lässt sich anhand der sogenannten „sieben R“ beschreiben. So muss das richtige Produkt im richtigen Zustand zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein. Darüber hinaus werden die richtige Menge, die richtigen Kosten sowie die richtigen Informationen als weitere Schlüsselfaktoren einer funktionierenden Logistik herausgestellt. In Zeiten der stetigen Digitalisierung fällt den Informationen eine immer größere Bedeutung zu. Werden die falschen Informationen bzw. die richtigen Informationen zum falschen Zeitpunkt bereitgestellt, kann dies erhebliche Folgen für den gesamten Prozess nach sich ziehen. Insbesondere der Mensch, der meist der Empfänger der Informationen ist, hat die anspruchsvolle Aufgabe, die Informationen, die ihm zur Verfügung gestellt werden, korrekt zu selektieren und zu interpretieren. Aufgrund dessen trägt die Mensch-Maschine-Schnittstelle einen entscheidenden Anteil am Gelingen der Kommunikation zwischen den menschlichen ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Interaktive Planung und Steuerung für den Automobilumschlag

Interaktive Planung und Steuerung für den Automobilumschlag

Lösungsansatz für die Steigerung der Effizienz und Flexibilität der Logistikabwicklung auf See- und Binnenhäfen
Susanne Schukraft, Stephan Oelker, Dirk Werthmann, Michael Freitag ORCID Icon, Michael Görges, Emrah Gencer, Artur Malek
Die Logistikleistungen von See- und Binnenhäfen stellen für die Automobillogistik einen wichtigen Bestandteil der Fahrzeugdistribution dar. Grundlegende Anforderungen an die logistische Abwicklung des Fahrzeugumschlags sind eine hohe Effizienz und Prozesssicherheit. Zudem sind eine hohe Flexibilität und Reaktivität erforderlich, um kurzfristig auf Störungen und unerwartete Änderungen reagieren zu können. Dieser Beitrag zeigt in diesem Kontext die Handlungsfelder und einen Lösungsansatz für die Gestaltung einer interaktiven Planung und Steuerung der logistischen Abwicklung auf See- und Binnenhäfen auf. Der Ansatz beinhaltet eine simulationsgestützte Planung der Logistikabwicklung sowie eine standortabhängige Prozesssteuerung und soll damit zu einer Steigerung der Effizienz und Flexibilität im Hafenumschlag beitragen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 6 | Seite 11-14
Physical Internet und die Auswirkung auf die intelligenten Lademittel

Physical Internet und die Auswirkung auf die intelligenten Lademittel

Bestandsführung von Lademitteln durch Software as a Service
Johannes Oberndorfer, Markus Steinheimer, Alexander Hübl
Aufgrund der steigenden Komplexität des unternehmensübergreifenden Gütertransports wird es immer schwieriger, eine Bestandsführung von Lademitteln in Echtzeit über die gesamte Supply Chain sicherzustellen. Durch die Kombination verschiedener Tauscharten, wie z. B. der klassische Zug-um-Zug Tausch oder das Führen von Bestandskonten zwischen Unternehmen, kann oftmals keine eindeutige Zugehörigkeit der Lademittel zu den jeweiligen Unternehmen gewährleistet werden. Diesem Zustand ist zu verdanken, dass die benötigten zeitlichen und finanziellen Ressourcen aufgrund des hohen Verwaltungsaufwands stetig zunehmen - auch, um den Schwund der Lademittel möglichst gering zu halten. Um diese Probleme in Zukunft in den Griff zu bekommen, sind das Logistikum der FH Oberösterreich und die ControllerBox GmbH im Begriff, die Art der Bestandsführung von Lademitteln innerhalb der Supply Chains weiter zu entwickeln. Durch den Einsatz einer State-of-the-Art Software as a Service (SaaS) Lösung ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 6 | Seite 53-56
Pick-by-Vision in der manuellen Kommissionierung

Pick-by-Vision in der manuellen Kommissionierung

Anforderungen an die betriebliche Nutzung
Ralf Elbert ORCID Icon, Anne Friedrich, Eszter Knobloch
Bei Unternehmen stößt die Nutzung von Datenbrillen als innovatives Assistenzsystem im operativen Betrieb zunehmend auf Interesse. Speziell in der manuellen Kommissionierung birgt der Einsatz von Datenbrillen bei der Kommissioniererführung mittels Pick-by-Vision das Potenzial, eine Verbesserung der Effizienz, Qualität und Ergonomie des Kommissionierprozesses zu bewirken. Aktuelle Pilotanwendungen verdeutlichen aber auch Problemfelder bei der Implementierung und Grenzen des Einsatzes. In diesem Beitrag wird auf der Basis einer systematischen Literaturrecherche ein Überblick über Anforderungen an die Nutzung von Pick-by-Vision aus dem Blickwinkel der Logistik gegeben. Hierfür werden die Ergebnisse einer Anforderungsanalyse vorgestellt, bei der neben direkten Benutzer- und Systemanforderungen auch Anforderungen aus der Lagergestaltung und den organisatorischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen diskutiert werden.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 6 | Seite 25-28
Präventive Arbeitsgestaltung in der Industrie 4.0

Präventive Arbeitsgestaltung in der Industrie 4.0

Ein kybernetischer Gestaltungsansatz am Beispiel der Intralogistik
Martin Braun, Dirk Marrenbach ORCID Icon
Im Zuge der digitalen Vernetzung nehmen Komplexität und Instabilität von Wertschöpfungsnetzen erheblich zu. Dies wirkt sich gravierend auf die Intralogistik aus. Unter VUCA-Bedingungen entwickeln sich intralogistische Systeme zu offenen, dezentralen und sich selbst steuernden Netzwerken aus informationsverarbeitenden Einheiten. Sie passen sich den dynamischen Veränderungen ihrer Umwelt an, indem sie ihre innere und äußere Varietät präventiv erhöhen. I4.0-Technologien sind absehbar nicht in der Lage, nicht-deterministische Arbeitssysteme zu steuern; diese Aufgabe verbleibt im Wesentlichen dem Menschen. Zur Bewältigung der skizzierten Herausforderungen werden im Projekt PREVILOG angemessene Modelle und Methoden einer präventiven Arbeitsgestaltung entwickelt. Der Beitrag stellt kybernetische Basiskonzepte und präventive Gestaltungsprinzipien vor.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 6 | Seite 38-42
Prozesse optimieren mit grafischem Materialflussrechner

Prozesse optimieren mit grafischem Materialflussrechner

Softwarelösung verbessert Intralogistik von Unternehmen
Rainer Schulz
Unternehmen verfügen oftmals nicht über eine genaue Übersicht aller Schritte entlang der Wertschöpfungskette: Vom Eingang der Ware bis zum fertigen Produkt und schließlich zur Auslieferung kommen viele verschiedene Faktoren zusammen. Von daher bleibt der Einfluss auf die Kette von der Unternehmensseite aus beispielsweise aufgrund von Lieferantenabhängigkeiten an verschiedenen Stellen eingeschränkt. In diesem Zusammenhang gibt es allerdings eine vielfältige Auswahl an Optimierungsmöglichkeiten für unterschiedliche Prozesse im Lager. Lediglich den Materialfluss der Produktion, der innerhalb eines Betriebs einen Großteil der täglichen Vorgänge ausmacht, verwaltet das Unternehmen im Idealfall detailliert. Hierfür verwenden Betriebe häufig Softwarelösungen, um die hohe Anzahl der Vorgänge zu überblicken und erfolgreich zu steuern. Dabei zeigen grafische Oberflächen die Abläufe innerhalb eines Lagers genau auf und offenbaren so Ansatzpunkte für Betriebe.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 6 | Seite 61-64
Big Data in der Logistik

Big Data in der Logistik

Ein ganzheitlicher Ansatz für die datengetriebene Logistikplanung, -überwachung und -steuerung
Norman Spangenberg, Martin Roth, Stefan Mutke, Bogdan Franczyk
Die Bedeutung der Logistik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Während diese früher zu den Kernfunktionen der meisten Unternehmen zählte, werden Logistikdienstleistungen heutzutage häufig an Logistikdienstleister ausgelagert. Diese Verlagerung führt zu neuen organisatorischen Strukturen und ermöglicht ebenso die Umsetzung neuer innovativer Geschäftsmodelle. Durch die Digitalisierung der Logistik steigt der notwendige Integrations- und Koordinationsaufwand exponentiell an und kann nur durch den intelligenten Einsatz von IT beherrschbar gestaltet werden kann. Dieser Beitrag beleuchtet das Spannungsfeld der Logistik und IT und zeigt auf, welchen Herausforderungen die Logistik unterliegt und wie diese durch den adäquaten Einsatz von Big Data Technologien bewältigt werden können.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 4 | Seite 43-47
Verbesserungspotenziale in der Fahrzeugdistribution

Verbesserungspotenziale in der Fahrzeugdistribution

Empirische Erhebung an der Schnittstelle von Autoherstellern und Logistikdienstleistern
Dirk Werthmann, Aljoscha Warns, Michael Freitag ORCID Icon
Für die Automobilindustrie ist die Fahrzeugdistribution von besonderer Relevanz, da sie die Verbindung zum Kunden herstellt. Somit werden darin auftretende Probleme unmittelbar durch den Kunden wahrgenommen, sofern sie nicht vor der Fahrzeugübergabe beseitigt werden können. Da insbesondere Prozessschnittstellen zwischen Unternehmen Probleme verursachen, wurden diese im Rahmen dieses Beitrags umfassend analysiert. Dies erfolgte im Rahmen einer empirischen Vorgehensweise im Sinne eines explorativen Ansatzes. Ziel dessen war es, mögliche Verbesserungspotenziale an der Schnittstelle von Produktion und Distribution bei Fahrzeugen aufzuzeigen, um darauf aufbauend umfassendere Untersuchungen durchführen zu können.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 4 | Seite 61-65
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