Digitale Fabrik, Simultaneous Engineering und Systeminteroperabilität basieren auf kollaborativen interdisziplinären Arbeitsprozessen in den Unternehmen. Laut einer Studie des Arbeitskreises Industrie 4.0 [1] führt die Umsetzung von Industrie 4.0 zu einem veränderten Verhalten in der Kollaboration und Kooperation zwischen den Beschäftigten. Für die universitäre Lehre impliziert dies, dass neben Fach-, Methoden- und IT-Kompetenz auch Kollaborationskompetenz gefördert werden muss. Der folgende Beitrag erläutert am Beispiel der Fabrikplanung die Nutzung physischer Modelle zur Vermittlung von Kollaborationskompetenz, die am Fachgebiet für Produktionsorganisation und Fabrikplanung (pfp) der Universität in Kassel zurzeit umgesetzt werden oder bereits Eingang in die Lehre gefunden haben.