Autor: Stefan Ernst

Multiprojektmanagement in der Fabrikplanung

Multiprojektmanagement in der Fabrikplanung

Integration des Multiprojektmanagements in die Umplanung von Fabriken unter Einsatz von virtuellen Teams
Uwe Dombrowski, Stefan Ernst, Harald Boog
Produzierende Unternehmen agieren in einem turbulenten Umfeld, welches durch globalisierte Märkte, kürzere Produkt- und Technologielebenszyklen sowie höhere Logistikkomplexität gekennzeichnet ist [1]. Die damit einhergehenden Anforderungsveränderungen für die Fabrikplanung und den Fabrikbetrieb führen zu einem höheren Änderungsbedarf, welcher zum Planungsfall der Umplanung führt. Typischerweise werden Fabrikplanungsaktivitäten als Projekte durchgeführt, welche ein professionelles Projektmanagement zur erfolgreichen Durchführung erfordern. Dabei konkurrieren die einzelnen Projekte um die gleichen begrenzten Planungsressourcen. Dies führt unweigerlich zu Ressourcenengpässen, Abhängigkeiten zwischen den Projekten, Doppelarbeit, aber auch zu Synergien [2]. Eine entsprechende Koordination zwischen den Einzelprojekten und eine Abstimmung mit dem Tagesgeschäft bietet das Potenzial zur Effizienz- und Effektivitätssteigerung. Dieser Beitrag stellt das Multiprojektmanagement ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 43-47
Risiken des Klimawandels für die Fabrikplanung

Risiken des Klimawandels für die Fabrikplanung

Ansatz zur systematischen Berücksichtigung der negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Fabrik
Uwe Dombrowski, Stefan Ernst
Die Auswirkungen der industriellen Produktion, insbesondere der CO2-Emissionen, auf das Klima werden in der Wissenschaft, aber auch in der Politik vielfältig diskutiert. Die Anpassungen an die Folgen des Klimawandels, wie z. B. Verbesserung des Hochwasserschutzes, werden ebenfalls untersucht, jedoch wurden diese im Hinblick auf Handlungsmöglichkeiten produzierender Unternehmen bisher nur unzureichend analysiert. In der klassischen Fabrikplanung stellen zum Beispiel klimatische Bedingungen lediglich einen Aspekt bei der Standortwahl dar. Dabei wird das Klima als statische und nicht als dynamische Einflussgröße betrachtet. Dies hat zur Folge, dass das Risiko der Folgen des Klimawandels bei der Planung von neuen Fabriken bzw. bei der Umplanung bestehender Fabriken nicht betrachtet wird. In diesem Beitrag wird ein Ansatz zur Bestimmung und Berücksichtigung der zunehmenden Risiken beschrieben.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 23-26
Simulatives Energiewertstromdesign mithilfe des digitalen Planungstischs

Simulatives Energiewertstromdesign mithilfe des digitalen Planungstischs

Nachhaltige Unternehmensoptimierung durch simulatives Energiewertstromdesign
Uwe Dombrowski, Christoph Riechel, Stefan Ernst
Steigende Energiekosten, veränderte politische Rahmenbedingungen sowie wachsende Kundenanforderungen erhöhen zunehmend den Druck auf die produzierenden Unternehmen nachhaltige Fabriken zu betreiben. Eine Methode zur Realisierung einer energieoptimalen, verschwendungsarmen Fabrik stellt die Energiewertstrommethode dar, welche im Folgenden mithilfe des IFU Planungstischs um eine simulative und eine partizipative Dimension erweitert wird.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 55-58