Nachhaltigkeit

Auswege aus der Personalmisere

Auswege aus der Personalmisere

Wie Mittelständler mit Nachhaltigkeitskonzepten im Kampf um die besten Köpfe punkten
Werner Geilenkirchen
Die Stimmung beim deutschen Mittelstand ist gut. Dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) zufolge schätzen über 90 Prozent der klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) ihre momentane Geschäftslage als befriedigend oder besser ein, fast 38 Prozent erwarten 2014 höhere Umsätze [1]. Doch viele der Mittelständler stehen vor einem echtem Problem: dem Fachkräftemangel.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 35-38
Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Ideale Mindestbestände als Steuerungsgröße
Holger Beckmann, Frederik Döbbeler, Oliver Künzler, Michael Lücke
Wird eine Optimierung von Prozessketten angestrebt, ist es mindestens erforderlich, einen Bewertungsmaßstab zur Verfügung zu haben, an dem die Güte eines bestehenden Ablaufs gemessen werden kann. Aus der Lücke zwischen Ist und Soll lassen sich Optimierungsmaßnahmen ableiten. Im Rahmen des Forschungsprojekts ProCurve.NRW soll diese grundsätzliche Logik über einen innovativen Ansatz des Prozesskettenmanagements geleistet werden, indem die Zielgrößen über Kennlinien entlang der Prozesskette beschrieben werden, innerhalb derer der Ist-Zustand über einen Punkt auf der Kennlinie (sog. Betriebspunkt) visualisiert wird. Über ein Wirkmodell soll dem Anwender des Instrumentariums aufgezeigt werden, durch welche Maßnahmen entweder der Betriebspunkt in Richtung des Sollzustands verschoben oder der Verlauf der Kennlinie grundsätzlich optimiert werden kann. Hierzu soll das ‚Prozessketteninstrumentarium‘ nach Kuhn mit den ‚Logistischen Kennlinien‘ nach Nyhuis und Wiendahl für ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 2 | Seite 22-26
Auf dem Weg zur Industrie 4.0 Evolution oder Revolution

Auf dem Weg zur Industrie 4.0 Evolution oder Revolution

Christian Gorldt, Alexander Pflaum
Die Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) schreitet schnell voran und wird im heutigen wirtschaftlichen Handeln als ein wesentlicher Innovationsmotor gesehen. Zukünftige Industrieproduktion ist durch eine hohe Individualisierung der Produkte sowie eine starke Flexibilisierung der Produktion geprägt. Die rasante Entwicklung des Internet hat vor allem in den letzten Jahren im privaten Leben zur Verschmelzung der realen mit der virtuellen Welt beigetragen und wird in Zukunft auch stärker im industriellen Umfeld Einzug erhalten. Dieser Paradigmenwechsel wird in Fachkreisen als Industrie 4.0 bezeichnet und kann als die vierte industrielle Revolution verstanden werden. Der Beitrag gibt einen Überblick zum Themenfeld Industrie 4.0 und stellt die Potenziale des Transformationsprozesses dar.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Belastungsermittlung im Warehouse Management System

Belastungsermittlung im Warehouse Management System

Bewertung der physischen Belastung von Arbeitsplätzen in der Kommissionierung durch das WMS
Myriam Koch, Willibald A. Günthner
Die Beurteilung von physischen Belastungen am Arbeitsplatz hat in den letzten Jahren, vor allem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, an Bedeutung gewonnen. In Kommissioniersystemen erfolgt die Beurteilung der physischen Belastung bislang lediglich auf Basis von Durchschnittswerten für eine exemplarische Schicht. Durch die Erweiterung des Warehouse Management Systems (WMS) ist eine automatische und fortlaufende Bewertung möglich, die aktuelle Daten für die Berechnung verwendet und nach jedem Kommissionierauftrag die Höhe der physischen Belastung ermittelt. Der Fokus dieses Beitrags liegt auf der Auswahl von Bewertungsverfahren, die sich in das WMS integrieren lassen, sowie der Entwicklung einer auf diesen Verfahren basierenden Methodik zur Risikobewertung im WMS.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 47-50
Der Kunde als Triebfeder der Industrieentwicklung

Der Kunde als Triebfeder der Industrieentwicklung

Fritz Rehsteiner
Eines der größten Probleme, die schon jetzt und noch viel mehr in Zukunft auf die „industrialisierte“ Menschheit zukommen, ist die Arbeitslosigkeit. Arbeit ist wohl die wichtigste Rechtfertigung für die tätige Existenz des Menschen und eine zentrale Quelle für seinen Lebensinhalt. Gängige Alternativen wie sogenannte kreative Tätigkeit-en, Wohltätigkeit, aber auch rein passive Vergnügungen genügen auf die Dauer kaum. Die klassische menschliche Arbeit soll natürlich Ergebnisse erzeugen, von welchen sich aber ein wachsender Anteil als physisch („Umwelt“) und auch psychisch problematisch erweist.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 63-65
Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Holger Beckmann, Frederik Döbbeler, Oliver Künzler, Michael Lücke
Fabrikbetriebe stehen heutzutage unter immer größerem Erfolgsdruck. Anspruchsvollere Kundenwünsche, die in stetig kürzer werdender Zeit sowie zu geringeren Preisen erzeugt werden sollen, erfordern von Unternehmen Flexibilität, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit. Vor diesem Hintergrund ist es für Unternehmen notwendig, ihre Geschäftsprozesse einer permanenten Überprüfung zu unterziehen. Die damit verbundene Prozessperspektive, die sich spätestens seit Mitte der 1980er Jahre stark in der Industrie ausgeprägt hat, soll im Folgenden mit dem Dortmunder Prozesskettenmodell aufgegriffen werden. Die Überprüfung der Prozesse erfordert eine permanente Planungsbereitschaft, die bedingt, dass zu jeder Zeit Auskunft über den Status quo im Betrieb gegeben werden kann. Hierzu bedarf es geeigneter Bewertungsmethoden und Kenngrößen. In diesem Kontext werden die Produktionskennlinien aufgezeigt, die ein arbeitssystembezogenes Produktionscontrolling erlauben. Der Beitrag skizziert darauf ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 22-26
Nachhaltigkeit entlang der maritimen Transportkette

Nachhaltigkeit entlang der maritimen Transportkette

Analyse der Kooperation im Bereich von Eco-Innovations
Ralf Elbert ORCID Icon, Lowis Seikowsky, Torsten Franzke
Der Großteil des internationalen Transports wird mittels maritimer Transportketten (MTK) abgewickelt, die damit signifikant zu den weltweiten CO2-Emissionen beitragen. Auf die steigenden Umweltbelastungen reagieren Unternehmen der MTK mittels Prozessoptimierung und der Einführung von umweltschonenden Technologien. Jedoch werden Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Unternehmen zumeist unilateral implementiert, was in einer vernetzten Transportkette ineffektiv sein kann. Dieser Beitrag untersucht Möglichkeiten zur erfolgreichen Einführung von ökologieorientierten Innovationen sowie ihre tatsächliche Verbreitung entlang der MTK. Als größter Stellhebel für die erfolgreiche Implementierung wurden unternehmensübergreifende Kooperationen mit „landseitig“ operierenden Akteuren identifiziert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 53-56
Nachhaltige Logistik

Nachhaltige Logistik

Ex-ante-Bewertung der Öko-Effizienz von Supply-Chain-Management-Konzepten
Volker Stich, Jacob Andreae, Simone Runge
Unternehmen müssen bei der Auswahl und Implementierung von Logistikkonzepten für ihre Beschaffungs- und Distributionsnetze zunehmend auch nicht-ökonomische, insbesondere ökologische, Aspekte berücksichtigen. Deren Bewertung ist jedoch vor allem für KMU nicht trivial. Um Unternehmen bei Auswahlentscheidungen für Logistikkonzepte zu unterstützen, wurde im Rahmen des Forschungsprojekts Green-Net ein Zielsystem zur Bewertung der ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit des Einsatzes von Logistikkonzepten erarbeitet. Zudem wurde ein Simulationsmodell entwickelt, mit dem Unternehmen die ökonomischen und ökologischen Auswirkungen von Logistikkonzepten auf ihr Netzwerk bewerten können.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 27-30
Nachhaltigkeit in der Logistik

Nachhaltigkeit in der Logistik

Messbarkeit ökologischer und sozialer Faktoren und die Einbindung von Supply Chain Partnern
Frank Straube ORCID Icon, Sebastian Wutke, Stefan Doch
Nachhaltigkeit hat in den letzten Jahren bei Industrieunternehmen und Logistikdienstleistern weiter an Bedeutung gewonnen. Verschärfte gesetzliche Regelungen und steigende Kundenanforderungen hinsichtlich ökologischer und sozialer Kriterien erhöhen den Handlungsdruck auf Unternehmen. Von diesen wird erwartet, Transparenz über ökologische und soziale Wirkungen ihrer Geschäftstätigkeit und der ihrer Lieferanten und Dienstleister herzustellen, eigene Ziele zu definieren sowie Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten und umzusetzen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 7-10
Transfer von Forschungsergebnissen in die Normung

Transfer von Forschungsergebnissen in die Normung

Ein Vorgehensmodell zur Identifikation geeigneter Forschungs-ergebnisse und dessen Anwendung in der Offshore-Logistik
Michael Görges, Annette Schimmel
Normung und Standardisierung leisten wichtige Beiträge zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft [1]. Im normungspolitischen Konzept der Bundesregierung wird betont, dass Normung und Standardisierung die Stellung Deutschlands als eine der führenden Wirtschaftsnationen sichert und Technikkonvergenz fördert [2]. Dies ist insbesondere für den Bereich der deutschen (Offshore-) Windenergie von großer Bedeutung, in dem derzeit mit dem Aufbau der Offshore-Windparks in großer Entfernung zur Küste und in Wassertiefen von bis zu 40 Metern Pionierleistungen erbracht werden und keine einheitlichen Standards für die Organisation der relevanten logistischen Prozesse vorhanden sind. Infolge dessen werden alle Projekte noch als Einzelprojekte geplant und durchgeführt, was sich negativ auf die Kosten auswirkt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass der Anteil an den Logistikkosten rund 25 % an den Gesamtkosten eines Windparks beträgt [3].
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 11-14
1 11 12 13 18