Logistik

Ultraleichte Elektrohängebahnsysteme

Ultraleichte Elektrohängebahnsysteme

Eine Innovation der innerbetrieblichen Beförderung leichter Lasten und ihre möglichen Anwendungsfelder
Batin Latif Aylak, Bernd Noche
Der industrielle Einsatz von Elektrohängebahnen (EHB) zur Erleichterung der innerbetrieblichen Beförderung ist weit verbreitet. Bei diesen herkömmlichen EHB handelt es sich üblicherweise um schienengebundene Systeme, die darauf ausgerichtet sind, schwere Lasten zu transportieren. Gemäß dieser Eigenschaften weisen diese Systeme ein relativ hohes Eigengewicht auf und können in der Regel nachträglich nur unter großem Montageaufwand verändert werden. Doch gerade leichtere Lasten könnten auch mit einem wesentlich geringeren Konstruktionsaufwand befördert werden. Der Einsatzbereich für ultraleichte Nutzlasten ermöglicht auch eine ultraleichte Bauweise der Gesamtkonstruktion, die aufgrund dessen jederzeit an die gegebenen Anforderungen im Unternehmen angepasst werden kann und somit höchst flexibel ist.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 45-48
Der GridSorter

Der GridSorter

Ein modularer Sorter für effiziente und flexible Warensortierung
Zäzilia Seibold
Der GridSorter ist ein dezentral gesteuertes, modulares Fördersystem, das zur effizienten und platzsparenden Warensortierung genutzt und flexibel an wechselnde Anforderungen angepasst werden kann. In diesem Beitrag wird der grundlegende technische Aufbau und die drei Hauptprozesse der dezentralen Steuerung vorgestellt. Nachdem Vor- und Nachteile diskutiert werden, die sich aus der Modularität und der dezentralen Steuerung ergeben, wird ein kurzes Fazit über geeignete Einsatzmöglichkeiten gezogen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 1 | Seite 25-28
IKT in der Intralogistik

IKT in der Intralogistik

Sicherheit und Effizienz von Flurförderzeugen durch intelligenten IKT-Einsatz steigern
Jens Ehm, Sebastian Grundstein ORCID Icon, Michael Freitag ORCID Icon, Waldemar Marinitsch
In der Intralogistik geht von Flurförderzeugen ein großes Unfallrisiko aus. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels wird gleichzeitig der Erhalt der Gesundheit der Beschäftigten in der Logistik immer wichtiger, denn der Know-how-Verlust durch unfallbedingte Ausfälle kann vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen häufig nicht kompensiert werden. Daher kommt der Entwicklung technischer Systeme zur Erhöhung der Arbeitssicherheit und Unterstützung kognitiver Fähigkeiten in Zukunft eine wichtige Rolle zu. Dieser Beitrag stellt das Konzept eines neuen Assistenzsystems für Flurförderzeuge vor, das im Rahmen des Forschungsprojekts „IntraSafe“ entwickelt wird. Grundlage ist eine Vernetzung von Mitarbeitern und Flurförderzeugen durch Infrarotsensoren, welche eine Kombination von Kollisionsvermeidung und intelligenter Navigation der Flurförderzeuge zur Steigerung von Sicherheit und Effizienz ermöglicht.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 1 | Seite 17-20
Demand Capacity Planning

Demand Capacity Planning

Transparenz und Sicherheit beim mittel- bis langfristigen Bedarfs-Kapazitätsabgleich
Roland Künzel
Produzierende Unternehmen sind nicht nur operativ dazu gezwungen, den veränderten Marktanforderungen gegen die vorhandenen Planungen, Bedarfe und Kapazitäten zu spiegeln. Eine Hauptanforderung besteht vielmehr in der längerfristigen Balance zwischen kundenseitigen Anforderungen, der eigenen Produktion und der Zulieferung durch Wertschöpfungspartner. Gelingt es beispielsweise, die rollierende Planung mit den zukünftigen Kapazitätsbedarfen über einen entsprechend weiten Horizont abzugleichen, kann man das Wertschöpfungssystem frühzeitig darauf auslegen und läuft nicht mehr Gefahr, die Reaktionsfähigkeit zu verlieren. Da man ein ERP-System mit dieser Aufgabe nicht belasten kann, skizziert der Autor einen Weg, die zukünftigen Kapazitätssituationen mit hinreichender Genauigkeit abzubilden und in verschiedenen Szenarien einschätzbar zu machen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 43-46
Lean Produktion versus Industrie 4.0: Gegner oder Verbündete?

Lean Produktion versus Industrie 4.0: Gegner oder Verbündete?

Heiko Frank
Die Prinzipien der sogenannten schlanken Produktion sind in der modernen Produktionslandschaft sowohl bei Konzernen als auch beim Mittelstand weit verbreitet und etabliert. Der Nutzen für die produzierende Industrie ist unbestritten und trägt maßgeblich zur Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen bei.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 17-20
Leistungskennzahlen im pharmazeutischen SCM

Leistungskennzahlen im pharmazeutischen SCM

Welche Leistungskennzahlen werden genutzt und wie verändern sich diese in Zukunft?
Felix Friemann, Paul Schönsleben
Supply Chain Management (SCM) in der forschenden Pharmaindustrie ist durch spezielle Anforderungen gekennzeichnet: Insbesondere Regulierungen, ein hoher Warenwert der Produkte mit entsprechenden Anforderungen an (Fälschungs-) Sicherheit und lange Durchlaufzeiten charakterisieren die Branche. Dieser Beitrag zeigt auf, an welchen Leistungskennzahlen sich Supply Chain Manager der größten forschenden Pharmaunternehmen aktuell orientieren, wie sich die Leistungskennzahlen zukünftig entwickeln und welche Implikationen daraus abzuleiten sind. Die Erkenntnisse basieren hauptsächlich auf einer Interviewserie mit 11 der TOP20 umsatzstärksten forschenden Pharmaunternehmen weltweit (Ranking gemäß [1]) sowie einer Literaturanalyse und einer Case-Study, die mit einem der Unternehmen durchgeführt wurde.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 30-34
Identifikation kritischer Versorgungsprozesse

Identifikation kritischer Versorgungsprozesse

Ein neuer Ansatz zur proaktiven Vermeidung kritischer Situationen in Versorgungsprozessen
Stefan Maurer, Gunther Reinhart, Severin Kreuels, Verena Rabenstein
Die externen Turbulenzen auf produzierende Unternehmen verstärken sich aufgrund steigender, natürlicher und geopolitischer Veränderungen. Aufgrund dieser extendierten Turbulenzen steigt die Anfälligkeit der heute eng vernetzten und komplexen Lieferketten produzierender Unternehmen. Damit aktuelle und künftige Instabilitäten vermieden werden, müssen kritische Prozesse robuster und flexibler gestaltet und kontinuierlich überwacht werden. Um die notwendigen Maßnahmen zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit einleiten zu können, müssen kritische Prozesse identifiziert werden. Zur Bewertung aktuell oder künftig kritischer Prozesse wird die Kritikalität eingeführt. Damit lässt sich der Einfluss extendierter Turbulenzen ermitteln und mögliche Instabilitäten werden erkannt und antizipiert.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 12-16
Zeitliche und ergonomische Bewertung in der Kommissionierung

Zeitliche und ergonomische Bewertung in der Kommissionierung

Erweiterung eines Systems vorbestimmter Zeiten zur Bewertung der Mitarbeiterbelastung in Kommissioniersupermärkten
Michael Kelterborn, Claudia Burghart, Ralf Kraul, Carsten Intra, Willibald A. Günthner
Supermärkte werden insbesondere in der Automobilindustrie häufig zur Kommissionierung von fahrzeugspezifischen Aufträgen eingesetzt und ermöglichen damit eine bedarfssynchrone Materialbereitstellung in der Produktion. Die hohe Anzahl an Artikelentnahmen sowie das Schieben des Bereitstellwagens können allerdings zu einer hohen körperlichen Belastung des Kommissionierers führen. Deshalb ist es wichtig, ergonomische Faktoren bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen. In der industriellen Praxis ist eine getrennte Bewertung von zeitlicher Auslastung und körperlicher Belastung Stand der Technik. Im vorliegenden Beitrag wird ein Ansatz zur kombinierten Bewertung für Kommissioniersupermärkte vorgestellt. Dieser wurde bei der MAN Truck & Bus AG beispielhaft angewendet.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 41-44
KEP-Dienstleister – Innovatoren städtischer Versorgung

KEP-Dienstleister - Innovatoren städtischer Versorgung

Innovationsfelder bei Kurier-, Express- und Paketdienstleistern im urbanen Kontext
Ralf Elbert ORCID Icon, Armin Bohnhoff, Dominik Thiel, Daniel Reinhardt, Sebastian Will
Kurier-, Express- und Paketdienstleister (KEP-Dienstleister) haben eine entscheidende Bedeutung für die Wirtschaft, indem sie kleinteilige Warenströme zwischen Unternehmen abwickeln und als Bindeglied zwischen (Handels-)Unternehmen und Privathaushalten fungieren. Herausforderungen wie der zunehmende Onlinehandel, erhöhte Lieferzeitanforderungen und ein steigender Wettbewerb sorgen in Verbindung mit der wachsenden Bedeutung von Umwelt-aspekten und politischer Regulierung für einen zunehmenden Innovationsdruck bei KEP-Dienstleistern. Insbesondere im urbanen Umfeld können verschiedene Innovationsfelder identifiziert werden, die einen Beitrag zu einer kosteneffizienten und umweltschonenden Versorgung von Unternehmen und Privathaushalten in der Stadt leisten können.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
Corporate Capability Management für den Mittelstand?

Corporate Capability Management für den Mittelstand?

Herausforderungen zur nachhaltigen Nutzung kollektiver Intelligenz für den Mittelstand
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Thomas Gutfeld, Dennis Abel, Melanie Dölle
Zur Lösung neuartiger und einmaliger Aufgaben werden regelmäßig interdisziplinäre und ggf. unternehmensübergreifende Teams gebildet, um das notwendige Fachwissen für den gemeinsamen Projekterfolg konzentriert einsetzen zu können. In dieser projektspezifischen Organisationsform werden die Vorteile kollektiver Intelligenz genutzt, das im Projekt erworbene zusätzliche Erfahrungswissen nach Projektende jedoch häufig nicht systematisch im Unternehmen verankert. Hinzu kommen spezifische Herausforderungen von Projekten des Mittelstands. Eine projektbezogene Kompetenzvernetzung im Sinne des Corporate Capability Managements (CCM) erfordert neue Wege und Werkzeuge. Zukunftsweisend könnten Ideen für ein simulationsgestütztes logistikintegriertes Projektmanagement [3] sein, welche unter anderem auf der Aufstellung und Nutzbarmachung von Referenzplänen sowie Projekt- und Logistikszenarien basieren, in welche sukzessive Erfahrungen und Prozessverbesserungen einfließen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
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