Supermärkte werden insbesondere in der Automobilindustrie häufig zur Kommissionierung von fahrzeugspezifischen Aufträgen eingesetzt und ermöglichen damit eine bedarfssynchrone Materialbereitstellung in der Produktion. Die hohe Anzahl an Artikelentnahmen sowie das Schieben des Bereitstellwagens können allerdings zu einer hohen körperlichen Belastung des Kommissionierers führen. Deshalb ist es wichtig, ergonomische Faktoren bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen. In der industriellen Praxis ist eine getrennte Bewertung von zeitlicher Auslastung und körperlicher Belastung Stand der Technik. Im vorliegenden Beitrag wird ein Ansatz zur kombinierten Bewertung für Kommissioniersupermärkte vorgestellt. Dieser wurde bei der MAN Truck & Bus AG beispielhaft angewendet.