Logistik

Robotik als Schlüsselkomponente für die Logistik 4.0

Robotik als Schlüsselkomponente für die Logistik 4.0

Flexible Robotersysteme für dynamische Logistikprozesse
Hendrik Thamer, Florian Loibl, Claudio Uriarte, Michael Freitag ORCID Icon
Im Gegensatz zum Einsatz von Robotern in standardisierten Produktionsprozessen müssen Roboter innerhalb von dynamischen Logistikprozessen flexibel und anpassungsfähig gegenüber variablen Umgebungsbedingungen und nicht standardisierten Gütern sein. Durch die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz und die Vernetzung durch Industrie 4.0 werden Roboter in Zukunft auch komplexe Aufgabenstellungen in der Logistik zuverlässig ausführen können. Eine entscheidende Komponente eines Robotersystems stellt die Interpretation der Arbeitsumgebung mithilfe von multi-modalen Sensorsystemen dar. Der Beitrag beschreibt Anwendungen für Robotersysteme in der Logistik und stellt im Rahmen der Depalettierung ein Beispiel der Interpretation von multi-modalen Sensordaten vor.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 15-18
Celluveyor ‒ Omnidirektionale zellulare Fördertechnik

Celluveyor ‒ Omnidirektionale zellulare Fördertechnik

Hochflexible Automatisierung innerbetrieblicher Logistikprozesse
Claudio Uriarte, Hendrik Thamer, Michael Freitag ORCID Icon
Die grundlegende Aufgabe von fördertechnischen Systemen in der Intralogistik ist der Transport von Waren. Bei komplexeren Aufgaben, wie Drehen, Sortieren oder Lagenbildung, werden häufig zusätzliche mechanische Komponenten benötigt. Diese reichen von einfachen pneumatischen Zylindern bis hin zu Industrierobotern. Dadurch entstehen hochspezialisierte Anlagen, die konkrete Aufgaben sehr effizient realisieren, jedoch an Flexibilität verlieren und damit zukünftigen Anforderungen, wie bspw. Wandlungsfähigkeit und Skalierbarkeit, nicht mehr gerecht werden. Vor diesem Hintergrund stellt der folgende Beitrag das neuartige und hochflexible Fördersystem Celluveyor vor. Durch eine modulare Bauweise und Systemarchitektur können beliebige Anlagenlayouts generiert und nahezu jede fördertechnische Aufgabe durch ein einfaches Software-update mit einem einzigen Fördersystem realisiert werden.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 6 | Seite 20-23
Produktionslogistik in Instandhaltungswerkstätten

Produktionslogistik in Instandhaltungswerkstätten

Ein Bottom-up-Ansatz zur Verbesserung der logistischen Prozesse in der Instandhaltung hochwertiger Investitionsgüter
Uwe Dombrowski, Ralf Aurich, Markus Sendler
Die effiziente Durchführung von Servicedienstleistungen an hochwertigen Investitionsgütern, wie die Instandhaltung, Reparatur und Überholung von Flug- und Schienenfahrzeugen, wird durch ein turbulentes Umfeld erschwert. Ein Verbesserungsansatz kann eine exzellente Produktionslogistik in den Instandhaltungswerkstätten sein. Dieser Beitrag beschreibt einen Bottom-up-Ansatz, der mithilfe der Dimensionierung materialflussgerechter Zwischenläger die Grundlage für eine Verbesserung der logistischen Prozesse bereitet.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 45-48
Supply Chain Event Management in der Fertigungssteuerung

Supply Chain Event Management in der Fertigungssteuerung

Ein eventbasierter Ansatz
Herfried M. Schneider, Thomas Rücker, Daniel Nägelein
Trotz steigender Vernetzung und Anwendung des elektronischen Datenaustauschs sind für viele Unternehmen, z. B. für einen Großteil der Automobilzulieferer, künftige Bedarfsverläufe nicht klar erkennbar. Aufgrund von Bedarfsschwankungen und daraus resultierenden Abweichungen vom planmäßigen Produktionsprozess ergeben sich hohe Anforderung an die Produktionsplanung und -steuerung insbesondere für Unternehmen mit mehrstufiger Produktion. Die zur Reaktion auf solche Abweichungen notwendige Transparenz und Flexibilität kann mittels der Prozesse des Supply Chain Event Management (SCEM) geschaffen werden. Das Ziel ist die automatisierte Erkennung und Simulation der Auswirkungen aller intern und extern induzierten Störungen (Events), um Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Am Beispiel eines Automobilzulieferers wird die Prozesskette des SCEM definiert und anschließend beispielhaft in einem Advanced Planning and Scheduling-System (APS-System) umgesetzt. Resultat ist eine flexible ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 17-21
Ressourcen-Sharing für eine bezahlbare Energiewende

Ressourcen-Sharing für eine bezahlbare Energiewende

Betrachtung der Produktions- und Errichtungslogistik der Offshore-Windenergie
Thies Beinke, Michael Freitag ORCID Icon, Hans-Peter Zint
Getrieben durch den End-Consumer-Markt erfährt die Sharing Economy, d. h. die gemeinschaftliche Nutzung von Produkten, in immer mehr Bereichen Anwendung. Die Entwicklung ist auch vermehrt in eher konservativen Branchen wie der Logistik zu beobachten. Frachtbörsen stellen hier ein gelebtes Beispiel dar. Die Diskussion der Möglichkeiten und Voraussetzungen der Übertragung dieses Ansatzes in die Logistik der jungen Offshore-Windenergiebranche stellt das Ziel dieses Beitrags dar. Zu Beginn werden der Status Quo der Offshore-Wind-energie beschrieben und die Treiber für die erforderliche Optimierung der Prozesse dargestellt. Daran anschließend werden die theoretischen Hintergründe zum Ressourcen-Sharing in der Logistik vorgestellt. Darauf aufbauend werden deren Potenziale in der Offshore-Windenergielogistik beschrieben, mögliche Gegenstände benannt sowie Grenzen und Voraussetzungen aufgezeigt. Abschließend wird, als Ausgestaltung des Ressourcen-Sharings, der Ansatz einer projekt- ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 7-11
Supply Chain Risikomanagement für die Industrie 4.0

Supply Chain Risikomanagement für die Industrie 4.0

Anforderungen einer neuartigen Arbeits- und Betriebsorganisation
Wolfgang Kersten ORCID Icon, Meike Schröder, Marius Indorf
Der Begriff ‚Industrie 4.0‘ bezeichnet die Integration fortschrittlicher Informations- und Kommunikationstechnologien in die produktive Umgebung von Industrieunternehmen. Die technischen Grundlagen stehen inzwischen hierfür bereit und eine umfassende Einbettung wird es ermöglichen, die Steuerung der Produktion zu dezentralisieren und folglich zu flexibilisieren. Entstehende Chancen und Risiken verändern die Risikolandschaft von Supply Chains nachhaltig. Einerseits gilt es, zahlreiche neue Risiken zu identifizieren, andererseits verringert die gesteigerte Flexibilität der Produktion partiell die Folgen bekannter Risiken. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf das Supply Chain Risikomanagement aufzuzeigen. Nach einer Diskussion der sich einstellenden Effekte schließt der Beitrag mit ersten Lösungsansätzen für die Praxis.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 36-40
Schlanke Informationswirtschaft als Herausforderung der modernen Industrie

Schlanke Informationswirtschaft als Herausforderung der modernen Industrie

Einsatz der Lean-Philosophie zur Identifizierung wertschöpfender Informationen
Susanne Altendorfer-Kaiser, Johannes Kapeller, Georg Judmaier
Die Informationswirtschaft ist geprägt von einem Überangebot von Daten und Informationen, das es für Unternehmen oft schwierig macht, ein effektives Management von Informationen zu etablieren. Die wirksame und vor allem ökonomische Integration von Informationsquellen und Entscheidungsinstanzen stößt auf eine Reihe von Hindernissen. Daher beschäftigt sich dieser Beitrag mit der Herausforderung, wie eine effiziente Informationslogistik etabliert werden kann. Dabei wird ein Ansatz vorgestellt, der mittels der Lean-Philosophie eine Identifizierung und Kategorisierung von Informationen ermöglicht. Abschließend wird anhand eines Projekts die Realisierung dieses Ansatzes dargestellt.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 19-22
Synchronisation in Transportsystemen

Synchronisation in Transportsystemen

Fahrzeugübergreifende Ablaufplanung für die Erfüllung komplexer Serviceanforderungen im Straßengüterverkehr
Jörn Schönberger
Die Komplexität der durch Transportdienstleister und Frachtführer im Straßengüterverkehr zu erbringenden Transport-, Be-, Ent- und Umladeoperationen nimmt, resultierend aus immer umfangreicher werdenden Anforderungen der Verlader, weiter zu. Damit stehen auch Disponenten und Fuhrparkeinsatzleitungen vor immer schwierigeren operativen Prozessplanungsaufgaben. Dabei müssen insbesondere die Operationen verschiedener Fahrzeuge synchronisiert werden. In diesem Beitrag wird der daraus resultierende Forschungsbedarf einer fahrzeugübergreifenden Ablaufplanung beschrieben. Erste Forschungsergebnisse zu diesem Thema werden skizziert.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 15-18
Ultraleichte Elektrohängebahnsysteme

Ultraleichte Elektrohängebahnsysteme

Eine Innovation der innerbetrieblichen Beförderung leichter Lasten und ihre möglichen Anwendungsfelder
Batin Latif Aylak, Bernd Noche
Der industrielle Einsatz von Elektrohängebahnen (EHB) zur Erleichterung der innerbetrieblichen Beförderung ist weit verbreitet. Bei diesen herkömmlichen EHB handelt es sich üblicherweise um schienengebundene Systeme, die darauf ausgerichtet sind, schwere Lasten zu transportieren. Gemäß dieser Eigenschaften weisen diese Systeme ein relativ hohes Eigengewicht auf und können in der Regel nachträglich nur unter großem Montageaufwand verändert werden. Doch gerade leichtere Lasten könnten auch mit einem wesentlich geringeren Konstruktionsaufwand befördert werden. Der Einsatzbereich für ultraleichte Nutzlasten ermöglicht auch eine ultraleichte Bauweise der Gesamtkonstruktion, die aufgrund dessen jederzeit an die gegebenen Anforderungen im Unternehmen angepasst werden kann und somit höchst flexibel ist.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 45-48
Exakt im Takt

Exakt im Takt

Optimales Zusammenspiel von Automatiklagern und Routenzügen
Stefan Galka, Eva Klenk, Willibald A. Günthner, Dieter Trautzsch, Claudia Vogel-Daniel
Die Materialbereitstellung in komplexen Produktionssystemen erfordert sichere und effiziente Prozesse. Dazu werden häufig Routenzugsysteme eingesetzt, die eine Bereitstellung von kleinen Mengen in hoher Frequenz aus dem Lager unterstützen [1]. Sind Produktionstakt, Fahrzyklen und Auslagerung aufeinander abgestimmt, so führt diese Synchronisation von Produktion und Logistik zu einer Beschleunigung und Verstetigung des Materialflusses. Damit dies gelingen kann, ist ein intelligentes Steuerungskonzept notwendig. Ein solches Konzept wurde im Rahmen der Neugestaltung der Logistikprozesse in einem Werk der Brose Gruppe vollständig im SAP integrierten Lagerverwaltungssystem „Extended Warehouse Management“ (EWM) implementiert.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 57-60
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