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Die Qualifikationsverteilung im Unternehmen wird sichtbar

Die Qualifikationsverteilung im Unternehmen wird sichtbar

Gefahr für Mitarbeiter mit mittlerer Qualifikation durch die Digitalisierung
Gerrit Sames
Menschen, Maschinen und Produkte sind direkt miteinander vernetzt: die vierte industrielle Revolution hat begonnen. [1] So lautet die Beschreibung von Industrie 4.0 auf der Homepage der Plattform Industrie 4.0. Inzwischen hat sich das Gedankengut aus den Werkshallen heraus weiterentwickelt und unter dem Begriff Digitalisierung die Welt der Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle erreicht. Als logische Folge wurde schon sehr früh erkannt, dass die Digitalisierung Auswirkungen auf die Menschen sowie ihre Qualifikation und Aufgaben in den Unternehmen haben wird; der Begriff Arbeiten 4.0 entstand. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit der Systematisierung der Qualifikation. Es wird ein Modell vorgestellt, das die Qualifikationsverteilung in Unternehmen transparent macht. Die Praktikabilität des Modells wird anhand von zwei Unternehmen überprüft. Unternehmen erhalten so ein Instrument zur Gewinnung einer realistischen Sicht auf die anstehenden Herausforderungen der ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 58-62
Digitale Assistenz- und Lernsysteme

Digitale Assistenz- und Lernsysteme

Gestaltung lernförderlicher Systeme für die manuelle Montage
Tina Haase, Dirk Berndt, Wilhelm Termath, Michael Dick
Die Autoren stellen einen methodischen Ansatz für die lernförderliche Gestaltung von Assistenzsystemen vor und leiten Anforderungen an deren Gestaltung ab. Sie legen der Gestaltung dieser Systeme ein grundlegendes Verständnis der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine zugrunde, das Entscheidungen und Verantwortung auch weiterhin beim Menschen verortet. Abschließend zeigen die Autoren konkrete Erfordernisse und Maßnahmen eines partizipativen Gestaltungs- und Einführungsprozesses.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 19-22 | DOI 10.30844/I40M_22-2_19-22
Ein Lernassistenzsystem zur Verbesserung der Ergonomie

Ein Lernassistenzsystem zur Verbesserung der Ergonomie

Ein Ansatz zur Verbesserung der Verhaltensprävention in der Produktion
Justus Brosche, Hermann Lödding ORCID Icon, Hannes Wackerle, Peter Augat
Muskuloskelettale Erkrankungen (MSE) sind die Hauptursache für krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeitstage im produzierenden Gewerbe. Entsprechend sind ergonomische Arbeitsabläufe besonders wichtig, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen sowie die hohen Folgekosten von MSE für die Unternehmen und die Gesellschaft zu verringern. Dieser Beitrag stellt einen Ansatz vor, der die individuellen Fähigkeiten von Mitarbeitern und die individuelle Beanspruchung der Mitarbeiter am Arbeitsplatz mithilfe moderner Motion-Capture-Systeme aufwandsarm erfasst und analysiert. Ein Lernassistenzsystem (LAS) nutzt die Analyseergebnisse zur ergonomischen Verhaltensprävention in der Produktion.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 23-27
Führungskräfteentwicklung in der Digitalisierung

Führungskräfteentwicklung in der Digitalisierung

Führungskräftewerkstatt in der betrieblichen Weiterbildung
Tobias Wienzek, Hendrik Lager, Claudia Suhr
Im Zuge des digitalen Wandels sehen sich Führungskräfte mit veränderten Anforderungen konfrontiert. Sie fungieren als wichtige Gestalter der digitalen Transformation, wofür sie ihr Führungsverhalten verändern und entsprechende Kompetenzen erwerben müssen. In der betrieblichen Praxis ist es erforderlich, dies in der Führungskräfteentwicklung systematisch zu adressieren. Der Beitrag zeigt Anforderungen an Führung im digitalen Wandel auf und stellt ein innovatives Verfahren zur Kompetenzentwicklung von Führungskräften in Form einer Führungskräftewerkstatt bei einem Anbieter von beruflicher Weiterbildung vor.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 15-18
KI-basierte Assistenzsysteme in betrieblichen Lernprozessen

KI-basierte Assistenzsysteme in betrieblichen Lernprozessen

Gergana Vladova, Norbert Gronau ORCID Icon
Assistenzsysteme finden im Kontext der digitalen Transformation immer mehr Einsatz. Sie können Beschäftigte in industriellen Produktionsprozessen sowohl in der Anlern- als auch in der aktiven Arbeitsphase unterstützen. Kompetenzen können so arbeitsplatz- und prozessnah sowie bedarfsorientiert aufgebaut werden. In diesem Beitrag wird der aktuelle Forschungsstand zu den Einsatzmöglichkeiten dieser Assistenzsysteme diskutiert und mit Beispielen illustriert. Es werden unter anderem auch Herausforderungen für den Einsatz aufgezeigt. Am Ende des Beitrags werden Potenziale für die zukünftige Nutzung von AS in industriellen Lernprozessen und für die Forschung identifiziert.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 11-14 | DOI 10.30844/I40M_22-2_11-14
Kollaborative Ansätze der Kompetenzentwicklung

Kollaborative Ansätze der Kompetenzentwicklung

IT-gestützte Ansätze für selbstorganisierte Lernpfade
Heiko Matheis ORCID Icon, Meike Tilebein ORCID Icon
Der fortschreitende digitale Wandel verändert die Arbeits- und Produktionsumgebungen von Unternehmen. Unter diesen Rahmenbedingungen geraten die bedarfsgerechte Entwicklung und der gezielte Einsatz von Kompetenzen zu wichtigen Erfolgsfaktoren. Für den hierfür erforderlichen Kompetenzerwerb besteht ein Bedarf an neuen dezentralen und situativ adaptierbaren Lösungen, die selbstorganisierte Lernpfade und informelle Kompetenzentwicklung ermöglichen. Einzelne Ansätze zur Unterstützung derartiger Lernpfade existieren bereits und haben sich insbesondere im KMU-Umfeld der Textilwirtschaft und in deren Innovationsprozessen bewährt. Der vorliegende Beitrag stellt Herausforderungen kollaborativer Kompetenzentwicklung und Lösungsansätze für IT-gestützte selbstorganisierte Lernpfade auf verschiedenen organisationalen Ebenen dar und skizziert konkrete Umsetzungen anhand von Projektbeispielen aus der Textilwirtschaft.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 37-40
Kompetenzen für Hybridisierung

Kompetenzen für Hybridisierung

Ein Ansatz zur Identifikation von Kompetenzlücken und bedarfsgerechtem Kompetenzaufbau für hybride Geschäftsmodelle
Nicole Ottersböck, Sascha Stowasser
Digitalisierung und die zunehmenden technischen Möglichkeiten der Vernetzung von Maschinen und Produkten sowie die Nutzung von großen Datenmengen im gesamten Produktionsprozess bieten Unternehmen die Chance neue, sogenannte hybride Geschäftsmodelle zu etablieren. Damit können sie den Kunden neben ihren physischen Produkten datengetriebene, Smart Services anbieten, mehr Wertschöpfung erzielen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Hybridisierung der Wertschöpfung geht mit zahlreichen Veränderungen und neuen Kompetenzanforderungen in Unternehmen einher, die es sozio-technisch zu gestalten gilt. Im AnGeWaNt-Projekt wurden in drei Unternehmen solche hybriden Geschäftsmodelle entwickelt und umgesetzt. Der Beitrag beschreibt die Vorgehensweise zur Analyse und sozio-technischen Gestaltung von Veränderungen und Kompetenzanforderungen, welche durch Digitalisierung und Hybridisierung in den Unternehmen entstehen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 49-52
Personalproduktivität in der Smart Factory

Personalproduktivität in der Smart Factory

Steuerungsinstrument zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Produktionsunternehmen
Ina Yuen
Automatisierung und Digitalisierung sind Schlagworte im Zusammenhang mit der innovativen Fertigung in einer Smart Factory. Aber noch ist keine Smart Factory in der Lage, ganz auf Fertigungspersonal zu verzichten. Darüber hinaus bildet vor allem am Hochlohnstandort Deutschland das Personal eine der größten Kostenpositionen eines Unternehmens. Vor dem Aspekt der Wettbewerbsfähigkeit gilt somit der Grundsatz, so viel wie nötig und so wenig wie möglich Fertigungspersonal zu beschäftigen. Die Personalproduktivität gibt Aufschluss über das Verhältnis von Fertigungsleistung zu Personalstand. Der vorliegende Beitrag ordnet das Steuerungsinstrument Personalproduktivität in den Kontext der Smart Factory ein und erläutert die Einflussgrößen der Personalproduktivität. Zudem wird verdeutlicht, wie eine Smart Factory die Personalproduktivität als Steuerungsinstrument nutzen kann und wie sich dies auf die Wettbewerbsfähigkeit der Smart Factory auswirkt.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 63-66
So lernen wir

So lernen wir

Ein Best-Practice-Beispiel der Qualifizierung in KMU für Arbeit 4.0
Marc Schwarzkopf, Susann Zeiner-Fink, Angelika C. Bullinger-Hofmann
Der Prozess der Digitalisierung fordert von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ihre Arbeits- und Produktionsprozesse zu überdenken. Ausgelöst durch diesen Wandel besteht die Anforderung sowohl die Produktion als auch die Mitarbeiterorganisation umzustrukturieren. In Folge dessen ändern und erweitern sich nicht nur die Tätigkeitsprofile der Mitarbeitenden, sondern auch die Art und Weise der Wissensvermittlung. In bestehende Ausbildungsprogramme sollten innovative und digitalisierte Formate integriert und gebrauchstauglich auf mobilen Endgeräten dargeboten werden. Daher bedarf es geeigneter und zielgruppenspezifischer Lehr-/Lernformate, die partizipative Methoden und digitale Kollaboration unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 53-57
Maßnahmen und Anreize zur Senkung von CO2-Emissionen

Maßnahmen und Anreize zur Senkung von CO2-Emissionen

Wie kleine Transportdienstleister und ihre Auftraggeber nachhaltiger werdena
Moritz Petersen, Ramón van Almsick
Der IPCC-Report aus dem August 2021 ist die jüngste einer Reihe von deutlichen Warnungen vor den Folgen des voranschreitenden Klimawandels. Alle Wirtschaftsbereiche stehen mehr denn je in der Verantwortung, ihre Treibhausgasemissionen schnell und umfassend zu senken. Die Logistik macht etwa 10 % des globalen CO2-Ausstoßes aus [1]. Der größte Anteil entfällt auf den Straßengüterverkehr. Aufgrund hoher Wachstumsraten, der anhaltenden Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und der hohen Fragmentierung des Markts ist die Senkung der CO2-Emissionen bzw. die sogenannte Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs besonders herausfordernd [2]. Auf Basis der Ergebnisse einer großen Umfrage wird in diesem Beitrag herausgearbeitet, wie kleine Transportdienstleister und ihre Auftraggeber einen Beitrag zur Erreichung globaler Klimaziele leisten können. Im ersten Schritt kann eine genauere Messung der CO2-Emissionen dabei helfen, die Vorteilhaftigkeit lange bekannter aber nicht immer ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 1 | Seite 41-44 | DOI 10.30844/I40M_22-1_41-44
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