Autor: Paul Schönsleben

Effektives Management von produktionsnahen Dienstleistungen

Effektives Management von produktionsnahen Dienstleistungen

Das InCoCo-S Referenzmodell im Praxisbeispiel von Bosch Packaging Services
Oliver Schneider, Paul Schönsleben, Bert Lorenz
Im Zuge der Transformation von reinen Maschinen- und Anlagenbauern zu Anbietern von komplexen produktbegleitenden Dienstleistungen haben viele Unternehmen Probleme, ihre Aktivitäten effizient und effektiv zu steuern. Es mangelt an Transparenz der Leistung der nun nicht mehr vorrangig materialgetriebenen Prozesse. Die Bosch Packaging Services AG, Anbieter umfassender Dienstleistungen für Verpackungsmaschinen des Bosch Konzerns, hat die nötige Transparenz über ihre Aktivitäten mithilfe von zwei Tools auf Basis des InCoCo-S Referenzmodells herstellen können, einem Prozessreferenzmodell für industrielle Dienstleistungen. Dies bringt Bosch Packaging Services in die Position, nachhaltige Dienstleis-tungsverträge zu adäquaten Preisen und mit realistischen Leistungsversprechen anzubieten.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 71-74
Interessensasymmetrien mit Lieferanten in Deutschland und China

Interessensasymmetrien mit Lieferanten in Deutschland und China

Josef Oehmen, Paul Schönsleben, Max von Bredow, Gunther Reinhart
Der hohe Wettbewerbsdruck bedingt eine fortschreitende Verringerung der Wertschöpfungstiefe und damit eine steigende Bedeutung der Zulieferer. Zusätzlich führt die Globalisierung zu einer zunehmend internationalen Verflechtung von Produktionsunternehmen. So genannte Interessensasymmetrien können die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen behindern und so den wirtschaftlichen Erfolg von Kooperationen gefährden. Im Folgenden werden vorherrschende Interessensasymmetrien bei der Zusammenarbeit mit Zulieferern aus Europa und Zulieferern aus China beleuchtet.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 31-34
Erfolgreich in Wertschöpfungsnetzwerken kooperieren

Erfolgreich in Wertschöpfungsnetzwerken kooperieren

Umfrageergebnisse zum Stand und zu den Trends, Chancen und Gefahren von Kooperationen
Matthias Schnetzler, Anna Nölle, Paul Schönsleben
Im Zuge abnehmender Wertschöpfungstiefe kooperieren Unternehmen immer häufiger mit Kunden und Lieferanten. Sie erhoffen sich davon vor allem tiefere Kosten, höhere Flexibilität, verbesserte Qualität und Zeitvorteile. Eine Umfrage untersuchte folgende Fragen: Welche Bedeutung haben Kooperationen in Wertschöpfungsnetzwerken? Wie wichtig ist dabei die Kooperationsdauer? Mit welchen Partnern und in welchen Bereichen wird kooperiert? Welcher Trend besteht bei Kooperationen mit osteuropäischen und asiatischen Partnern? Welches sind die Erfolgsfaktoren und Gefahren von Kooperationen? Die Chancen ergeben sich aus langfristiger und intensiver Zusammenarbeit. Weiter müssen Global Sourcing und Local Sourcing genutzt und aufeinander abgestimmt, die Kooperationsfähigkeit gefördert und Vertrauen geschaffen werden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 69-72
Flexibilitätsverträge zur Erhöhung der Reaktionsfähigkeit

Flexibilitätsverträge zur Erhöhung der Reaktionsfähigkeit

Ein Ansatz zur Verbesserung zwischenbetrieblicher Kooperationen
Nikolai Iliev, Paul Schönsleben
Abnahmeregelungen in Form von flexibilitätsorientierten Rahmenverträgen sind in der industriellen Praxis ein gängiges Instrument zur Eindämmung von Bedarfs- und Bestandsrisiken bei gleichzeitig erzielbarer höherer Liefer- und Reaktionsfähigkeit. Mittlerweile haben auch Wissenschaftler mithilfe von Modellsimulationen die Vorteilhaftigkeit solcher Verträge nachgewiesen. Es fehlt bislang jedoch an greifbaren Methoden, um zum einen im Voraus für kooperative Vertragsverhandlungen eine Transparenz über die Kostensituation und zum anderen Hinweise für die operative Umsetzung zu erhalten. Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden ein softwarebasiertes Werkzeug zur Vertragsgestaltung vorgestellt, das sowohl bisherige wissenschaftliche Lücken in der Modellformulierung schließt, als auch einen transparenten Kostenausweis und Hinweise zur Parametrisierung von ERP-Systemen gibt.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 19-22
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