Autor: Manuel Rippel

Strategische Relevanz generativer Fertigungsverfahren

Strategische Relevanz generativer Fertigungsverfahren

Matthias Baldinger, Bastian Leutenecker, Manuel Rippel
Generative Fertigungsverfahren werden heute nicht mehr nur für den Prototypenbau in der Produktentwicklung, sondern zunehmend zur direkten Herstellung von Endprodukten eingesetzt. Wie bei vielen Technologien vor dem Durchbruch findet generative Fertigung von Endprodukten vor allem in Nischenmärkten Anwendung. Wenn die momentanen Grenzen überwunden werden können, haben die Verfahren das Potenzial, Industrien so grundlegend zu verändern, wie MP3 und iPod die Musikbranche. Die Wirtschaftszeitung Economist spricht sogar von der nächsten industriellen Revolution [1]. Dieser Beitrag soll Unternehmen bei der Beantwortung der Frage unterstützen, inwiefern generative Fertigungsverfahren mittel- bis langfristig eine strategische Bedeutung haben.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 2 | Seite 11-14
Energieverbrauchsprofile bei Investitionsentscheidungen

Energieverbrauchsprofile bei Investitionsentscheidungen

Energieeffizienz als Entscheidungskriterium beim Erwerb von Produktionsanlagen in der Automobilindustrie
Olga Willner, Manuel Rippel, Paul Schönsleben, Thomas Heck
In den vergangenen Jahren haben Themenfelder wie Ressourcenverknappung, Umweltverschmutzung und steigende Rohstoffpreise bei der Gestaltung von Produktionsprozessen in der Automobilindustrie immer mehr Beachtung gefunden. Der Druck auf OEMs (Original Equipment Manufacturer) in Richtung einer energieeffizienten Ausrichtung ihrer Produktionslinien steigt zunehmend. Gegenwärtig liefern die Hersteller von Produktionsanlagen allerdings nur unzureichende Daten, um eine Kaufentscheidung nach Energieeffizienzkriterien von Seiten des OEM optimal zu unterstützen. Im Rahmen einer Case Study gemeinsam mit der Daimler AG werden in diesem Beitrag die Anforderungen eines OEM hinsichtlich der benötigten Angaben zum Energieverbrauch analysiert und strukturiert aufbereitet. Anschließend werden erste Lösungsansätze zur Integration der Daten in die Produktdatenblätter der Hersteller von Produktionsanlagen und Werkzeugmaschinen präsentiert.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 33-36