Qualifizierung

Planung intralogistischer Systeme

Planung intralogistischer Systeme

Vorgehensmodelle und Formalisierung des Planungswissens
Tobias Sommer, Dirk Marrenbach ORCID Icon, Karl-Heinz Wehking
Gegenwärtig sehen sich viele Unternehmen aufgrund von Marktveränderungen gezwungen, ihre Produkte, Produktions- und insbesondere Logistiksysteme kurzfristig anzupassen. Die notwendige Um- oder Neuplanung ist dabei ein komplexer, interdisziplinärer Prozess: Unter Nutzung von Modellen und Methoden sowie dem Erfahrungswissen der beteiligten Personen wird ein System entworfen, das zukünftigen Anforderungen gewachsen sein soll. Im Folgenden sollen daher Vorgehensmodelle aus unterschiedlichen Fachbereichen untersucht werden, um deren Eignung für die Planung intralogistischer Systeme zu bewerten. Ein weiteres Ziel ist es, Teilbereiche der Planung zu identifizieren, die einer Formalisierung des Planungswissens bedürfen. Abschließend wird ein Ansatz zur Umsetzung dieser Formalisierung vorgestellt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Planungsprozess der Wandlungsfähigkeit

Planungsprozess der Wandlungsfähigkeit

Integration von Mitarbeiterkompetenzen
Tobias Heinen, Peter Nyhuis ORCID Icon
Unternehmen sind einer Vielzahl äußerer Einflüsse ausgesetzt, die zu einem turbulenten Umfeld führen. Beispiele dieser Faktoren umfassen verkürzte Produktlebenszyklen, zunehmenden Kostendruck durch Globalisierung oder steigende Variantenanzahl. Um ihre Fabriken zukunftsrobust aufzustellen, verfolgen Unternehmen häufig das Ziel einer wandlungsfähigen Produktion. Um ein Wandlungspotenzial im Bedarfsfall vollständig abrufen zu können, ist eine Betrachtung der Potenziale ausführender Mitarbeiter erforderlich. In diesem Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, mit der die Mitarbeiterkompetenzen auf die Anforderungen der Wandlungsfähigkeit abgestimmt werden können.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
Bereitstellung von Wissen am Arbeitsplatz

Bereitstellung von Wissen am Arbeitsplatz

Unterstützung individueller Lernprozesse in der digitalen Fabrik
Christian Willmann, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Die Digitale Fabrik ist in der produzierenden Industrie eine entscheidende Grundlage für modernes Engineering. Durch die Verknüpfung aller Informationen und Daten aus den verschiedenen Phasen der Fabrikplanung wird eine effiziente und ganzheitliche Planung und laufende Verbesserung von Produkten, Prozessen und Ressourcen möglich. Allerdings verlangen veränderte Prozesse und neue Werkzeuge gegenüber der klassischen Fabrikplanung andere bzw. erweiterte Kompetenzen sowie ein kontinuierliches Lernen der involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. IT-basierte und stärker parallelisierte Planungsprozesse bedingen auch einen Wandel in der Organisation und Arbeitskultur. Dieser Beitrag untersucht, wie die Mitarbeiterqualifikation für die Digitale Fabrik unter Ausnutzung von Wissens- und Lernmanagement aussehen könnte.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 51-54
Lernen in Netzwerken

Lernen in Netzwerken

Generierung und Transfer von Wissen zur Steuerung von komplexen Systemen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Uwe Hinrichs
In der Vergangenheit hat die Dynamik der Märkte im Zusammenspiel mit einem wachsenden globalen Wettbewerb dazu geführt, dass Industrie- und Handelsunternehmen sich mehr und mehr auf ihre Kernkompetenzen konzentriert haben. Durch die Reduzierung der Leistungstiefe wurden Wertschöpfungsprozesse im gleichen Maße wie unterstützende Tätigkeiten ausgelagert. Um nun der sich so entwickelnden Komplexität der Leistungserbringung besser begegnen zu können, wurden Produktions- und Logistiknetzwerke zur Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen mit einer langfristigen und stabilen Form gebildet, in denen neben Produkten und Halbzeugen auch Wissen und Informationen erzeugt und transferiert werden. Die Sicherung und das Teilen von Wissen, Erfahrungen und Verhaltensweisen ist dann von besonderer Relevanz, wenn z.B. ein Teilnehmer das Netzwerk verlässt. In einem solchen Fall ergibt sich die Frage, ob und wie das Wissen des ausscheidenden Teilnehmers für das Netzwerk und besonders für einen ...
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 25-28
Der personalorientierte Technologiekalender

Der personalorientierte Technologiekalender

Eine Methode zur Integration der Personalentwicklung in die Fertigungssystemplanung
Gert Zülch, Sven Rottinger, Daniel Schmidt
Bei der Einführung neuer Technologien im Fertigungsbereich müssen über die technischen und organisatorischen Aspekte hinaus auch die personalseitigen Anpassungen rechtzeitig Berücksichtigung finden. Als technologische Veränderungen, die eine gezielte Personalentwicklung erforderlich machen, können beispielsweise ein verändertes Fertigungsprogramm sowie die Einführung von neuen Erzeugnissen und Fertigungsverfahren genannt werden. Neben den technologischen Veränderungen ist die Anzahl und Qualifikation der tangierten Mitarbeiter an die neuen Bedingungen anzupassen. Die in diesem Beitrag präsentierte Methode des personalorientierten Technologiekalenders unterstützt eine systematische und zielorientierte Personalentwicklungsplanung. Die Vorgehensweise wird am Beispiel eines metallbearbeitenden Unternehmens veranschaulicht.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 31-36
Konzeption eines PPPMModells zur übergreifenden Verwaltung von Produktwissen

Konzeption eines PPPMModells zur übergreifenden Verwaltung von Produktwissen

Ivalina Ilieva, Peter Schubert, Jivka Ovtcharova
Der vorliegende Beitrag beschreibt das am IMI konzipierte Modell zur Wiederverwendung von Produkt- und Prozesswissen in komplexen Multiprojektumgebungen. Auf Basis der projekt- und produktbezogenen Sicht des Projekt-, Programm- und Portfoliomanagements wird mit Hilfe von universalen Produktstrukturen ein integriertes Modell erarbeitet mit dem Ziel, den Transfer von Produkt- und Prozesswissen über Unternehmens-hierarchien hinweg zu ermöglichen und somit die Entwicklungszeit im Entstehungsprozess zu verkürzen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 57-61
Planung und Steuerung von offenen Innovationsprozessen in Life Sciences KMUs

Planung und Steuerung von offenen Innovationsprozessen in Life Sciences KMUs

Pro und Contra des Know-how-Transfers über die Unternehmensgrenzen
Norbert Gronau ORCID Icon, Guido Reger, Silvia Adelhelm, Julian Bahrs, Gergana Vladova
Im Rahmen des Verbundprojekts „Open Innovation in Life Sciences“ (Laufzeit Mai 2008 bis April 2011) werden neuartige Innovationsstrategien in unternehmensübergreifenden Kooperationen und Allianzen von mittelständischen Unternehmen der Life Sciences Branche konzipiert und implementiert. In dieser Branche gilt es insbesondere für mittelständische Unternehmen kooperative, d.h. offene Innovationsstrategien zu entwickeln, da die Interdisziplinarität der Innovationsprozesse deutlich gestiegen ist. Erst durch Bündelung verteilten komplementären Wissens können entscheidende Innovationspotenziale erschlossen werden.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Technologieorientiertes Innovationsmanagement mit der Innovations-Datenbank

Technologieorientiertes Innovationsmanagement mit der Innovations-Datenbank

Jürgen Gausemeier, Volker Brink, Stephan Ihmels
Produktinnovationen basieren auf dem zukunftsgerichteten Abgleich von Technology Push und Market Pull. Der Abgleich beider Aspekte unter gleichzeitiger Gewährleistung der Konformität zur Unternehmensstrategie erfolgt im Rahmen der strategischen Produkt- und Technologieplanung, die der Ausgangspunkt im Produktentstehungsprozess ist. Der vorliegende Beitrag beschreibt ein Datenbanksystem, das die strategische Produkt- und Technologieplanung unterstützt. Im Wesentlichen werden Informationen über Technologien, Produktideen und Marktsegmente abgebildet und miteinander in Beziehung gesetzt. Typische Anwendungen sind die Generierung von Morphologischen Kästen und Innovations-Roadmaps.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 40-44
Chinas aufstrebende Unternehmen

Chinas aufstrebende Unternehmen

Eine ernste Herausforderung für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen
Heiko Gebauer, Thomas Fischer
Chinesische Unternehmen haben sich zu ernstzunehmenden Wettbewerbern für deutsche Unternehmen entwickelt. Erfolge von Firmen wie Lenovo, Haier, Huawei oder China International Marine Containers (CIMC) zeigen ihre Wettbewerbsstärke. Interessant ist, dass sie nicht den im Westen vorherrschenden Managementgrundsätzen folgen. Ähnlich wie japanische Unternehmen mit ihren teilweise revolutionären Managementmethoden wie Lean Management, Total Quality Management oder Kaizen zeigen chinesische Unternehmen ein anderes Wettbewerbsverhalten. Die Unkenntnis westlicher Manager darüber führt häufig zu falschen Entscheidungen, wenn es darum geht die Marktposition gegenüber den chinesischen Wettbewerbern zu behaupten oder auszubauen. Dieser Beitrag beschreibt das Wettbewerbsverhalten chinesischer Unternehmen detailliert und formuliert einzelne Empfehlungen für deutsche Unternehmen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 15-18
Von der Automatisierungstechnik zu kognitiven technischen Systemen

Von der Automatisierungstechnik zu kognitiven technischen Systemen

Methodische Grundlagen und Anwendungen
Dirk Söffker, Dennis Gamrad, Elmar Ahle
Die Realisierung kognitiver technischer Systeme beinhaltet die Implementierung einer Wissensrepräsentationsebene im technischen System. Hierdurch lassen sich kognitive Funktionen und Prozeduren (Planen, Lernen etc.) verwenden. Insbesondere die Realisierung der über die Adaption hinausgehenden Fähigkeit zum Lernen stellt den Schlüssel für neuartige Anwendungen dar. In Anwendungsfeldern, wo die Führung komplexer Systeme systembedingt vollständig oder teilweise nicht durch menschliche Bediener erfolgen kann, versprechen diese Systeme eine neue Qualität der Automatisierung.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 57-60
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