Qualifizierung

Communities of Practice im Unternehmen

Communities of Practice im Unternehmen

Anforderungen an die IT-Unterstützung
Matthias Trier
Neben der Ermöglichung eines strukturierten Zugriffs auf die Breite der im Unternehmen generierten Wissensobjekte bzw. Dokumente betreiben Unternehmen zunehmend die alternative Wissensmanagementstrategie der so genannten Personifizierung. Dabei wird nicht primär die Kodifizierung des Expertenwissens in Dokumente verfolgt, sondern eine direkte Verknüpfung der Mitarbeiter im Unternehmen ermöglicht. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Aufgabe ist der Aufbau von IT-gestützten Communities of Practice.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 49-52
Communities of Practice als Keimzelle für Wissensmanagement

Communities of Practice als Keimzelle für Wissensmanagement

Dieter Spath, Martin Müller, Marc Rüger
Wissensmanagement hat in den letzten zehn Jahren erheblich an Bedeutung im betrieblichen Alltag gewonnen. Unternehmen haben erkannt, dass der Umgang mit den eigenen Wissensressourcen der zentrale Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit ist. Jedoch unterliegt das Wissen einer Halbwertszeit, die sich durch den ständigen und an Geschwindigkeit gewonnenen Wandel immer weiter verkürzt. Um die Nachhaltigkeit von Innovationen zu garantieren, ist deshalb nicht nur auf den Bestand des Wissens, sondern auf deren Entwicklung im Unternehmens- und Umweltkontext und Einsatz im Wettbewerb abzuheben. Dabei handelt es sich zum einen um eine Erweiterung bestehender Ressourcen, zum anderen um den Wechsel auf Erfolg versprechende neue Wissensbasen für das Unternehmen. “Communities of Practice” sind dafür eine erfolgreiche und in den Unternehmen oft angewandte Methode, die Nutzung und Entwicklung des benötigten Wissens zu unterstützen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 14-17
Die Knowledge Modeler Description Language (KMDL)

Die Knowledge Modeler Description Language (KMDL)

Sprache zur Modellierung wissensintensiver Geschäftsprozesse
Norbert Gronau ORCID Icon
Die Ressource “Wissen” als Bestandteil der unternehmerischen Wertschöpfung hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Besonders davon beeinflusst sind Branchen und Geschäftsmodelle, deren Wertschöpfung zu einem Großteil auf Erwerb, Erzeugung und Nutzung von Wissen basiert. Bekannte Werkzeuge für die Geschäftsprozessmodellierung berücksichtigen in der Regel nur explizites Wissen, welches in statischer Form abgebildet wird. Dabei gerät die Betrachtung von personenbezogenem Wissen, welches nicht unmittelbar zur Erzeugung von Informationen benötigt wird, aus dem Blickfeld. Die Beschreibungssprache KMDL ermöglicht eine Modellierung und Analyse wissensintensiver Geschäftsprozesse wie Softwareentwicklung, Konstruktion oder technischer Vertrieb und darauf aufbauend die Planung und Integration von Wissensmanagementsystemen innerhalb einer Organisation.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 9-13
Kulturelle Einflüsse auf den Produktentwicklungsprozess in Virtual Enterprises

Kulturelle Einflüsse auf den Produktentwicklungsprozess in Virtual Enterprises

Hans Grabowski, Ralf-Stefan Lossack, Matthias Sander, Barbara Bumeder, Eva Dietz
Die sich mit zunehmender Globalisierung verändernde Marktsituation, die Entwicklung neuer Technologien sowie der starke Konkurrenzdruck zwingen heutige Unternehmen zu innovativen Strategien zum Erhalt ihrer Konkurrenzfähigkeit auf nationalen und internationalen Märkten. Viele Unternehmen beantworten diese Herausforderung mit dem Aufbau von länderübergreifenden Kooperationen, auch im Bereich der Produktentwick-lung. Es zeigt sich allerdings, dass viele Probleme in der Produktentwick-lung zwischen entfernt liegenden Partnern auf kulturellen Unterschieden beruhen. Daher kommt der Bewältigung der kulturellen Unterschiede entscheidende Bedeutung für den Erfolg solcher Projekte zu.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 30-33
Produktionsmanagementwissen online  Das virtuelle Institut VIMIMS

Produktionsmanagementwissen online Das virtuelle Institut VIMIMS

Gregor von Cieminski, Jens Lopitzsch, Rouven Nickel
Aus Managementfachzeitschriften ist bekannt, dass Großunternehmen die Konzepte der so genannten “learning organisation” oder des “lifelong learning” aufgegriffen haben. Sie gründen “corporate universities”, in denen der eigenen Belegschaft neues Wissen u.a. computer- oder intranetgestützt vermittelt wird. Das virtuelle Institut VIMIMS ist ein Ansatz, der es auch kleinen und mittleren Unternehmen ermöglichen soll, in den Genuss aktuellen Produktionsmanagementwissens zu kommen, ohne teure Investitionen in ein internes Weiterbildungsprogramm tätigen zu müssen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 56-59
Rechtsfragen des E-Learning: Rechtssichere E-Learning-Systeme

Rechtsfragen des E-Learning: Rechtssichere E-Learning-Systeme

Jürgen Taeger, Janine Horn
Immer mehr Unternehmen erwägen, die betriebliche Aus- und Weiterbildung durch E-Learning zu optimieren. Fortgeschrittene Multimediatechnologien erleichtern die Zusammenstellung umfangreicher Texte und audiovisueller Materialien zu E-Learning-Modulen in Eigenentwicklung. Bei der Erstellung und beim Einsatz von E-Learning-Systemen werden allerdings häufig urheberrechtliche Anforderungen nicht beachtet. Die Folgen können Schadensersatz und Einstellung der E-Learning-Entwicklung sein. Nachfolgend werden einige relevante rechtliche Aspekte behandelt, die bei der rechtssicheren Konzeption von E-Learning-Systemen beachtet werden sollten.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 60-63
Wissensbasierte agentengestützte Modellierung in parametrischen 3D-CAD-Systemen

Wissensbasierte agentengestützte Modellierung in parametrischen 3D-CAD-Systemen

Reiner Anderl, Harald Liese
Der Einsatz von modernen parametrischen 3D-CAD-Systemen ist für eine innovative und leistungsfähige Produktentwicklung von großer Bedeutung. Dabei werden in der rechnerinternen Datenstruktur des 3D-CAD-Modells im Allgemeinen geometrische und topologische Daten sowie die Erzeugungshistorie des Modells abgelegt. Die Feature-Technologie ermöglicht zusätzlich, die Modelle mithilfe semantisch definierter Gestaltzonen aufzubauen. Durch die Integration von geometrischen und nichtgeometrischen Informationen in den 3D-CAD-Modellen ist es darüber hinaus möglich, produktspezifisches Wissen und Konstruktions-Know-how in die Modelle einzubetten. Das Fachgebiet “Datenverarbeitung in der Konstruktion” erforscht Methoden und Werkzeuge, mit denen wissensbasierte 3D-CAD-Modelle aufgebaut, verwaltet und genutzt werden können.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 18-21
Wissenstransfer fördern, Dienstleistungskompetenz stärken

Wissenstransfer fördern, Dienstleistungskompetenz stärken

Einsatz der Methode „Learning History“
Patrice Lienhard, Marc Opitz
Wissen als strategische Ressource wird im Zusammenhang mit sich schnell wandelnden Unternehmens- und Umweltbedingungen immer wichtiger. Umso mehr beschäftigen sich innovative Dienstleistungsunternehmen damit, das vorhandene Wissen gezielt zu bündeln und optimal zu nutzen. Durch die Akkumulation von Wissen entstehen Kompetenzen, die für die Konkurrenz schwer imitierbar sind und den notwendigen Wettbewerbsvorsprung garantieren. Genau dort setzt die Methode “Learning His-tory” an. Learning Histories helfen, implizites Wissen im Unternehmen offen zu legen sowie Prozessverbesserungen und letztlich die Dienstleistungskompetenz zu stärken.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 67-70
Wissenstransfer in Unternehmensnetzwerken

Wissenstransfer in Unternehmensnetzwerken

Helmut Baumgarten, Bernhard Hoffmann
Die verstärkte Konzentration auf Kernkompetenzen bedingt einen zunehmenden Fremdleistungsanteil verbunden mit einer Zersplitterung der Wertschöpfungsaktivitäten. Im Wettbewerb stehen zukünftig nicht mehr nur Unternehmen, sondern gesamte Unternehmensnetzwerke. Die intensivierte Zusammenarbeit zwischen Herstellern und ihren weltweit produzierenden Lieferanten im Rahmen globaler Versorgungs- und Produktionsnetzwerke erfordert insbesondere eine ganzheitliche Vernetzung von Kunden- und Produktwissen. Hier ist das systematische Management der Ressource Wissen ein entscheidender Erfolgsfaktor zur Erzielung strategischer Wettbewerbsvorteile in einem zunehmend komplexen, dynamischen Unternehmensumfeld.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 34-36
Wissensvermittlung durch E-Learning

Wissensvermittlung durch E-Learning

Jan C. Aurich, Dirk Ostermayer, Kutay Köklü
Die Anpassung von Wissen in einem Unternehmen an dessen strategischen Ziele ist eine Voraussetzung für die Realisierung dieser Ziele. Das dafür notwendige Wissen kann jedoch nicht in beliebiger Menge extern beschafft werden. Daher ist die Weiterentwicklung des Wissens im Unternehmen durch gezielte Maßnahmen in der betrieblichen Weiterbildung von zentraler Bedeutung. Dieser Beitrag zeigt Möglichkeiten der Wissensvermittlung durch E-Learning und deren Relevanz für die betriebliche Weiterbildung. Grundlage dafür sind die Erfahrungen aus dem Einsatz von E-Learning in Lehrveranstaltungen am Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation der Universität Kaiserslautern (FBK).
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 41-44
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