Qualifizierung

Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Ein Beispiel aus der Industrie
Paul Jutzi, Werner Engeln, Philipp Blattert
Wissen ist heute die zentrale Ressource in einem Unternehmen. Nur mit qualifizierten Mitarbeitern, die aktuelles Wissen zur Problemlösung anwenden können, kann sich ein Unternehmen im Wettbewerb behaupten. Insbesondere in der Produktentwicklung spielt die Verfügbarkeit von relevantem Wissen eine entscheidende Rolle. Als wichtiger Baustein im Rahmen der Implementierung von Lean Development bei der Sulzer Mixpac AG wurde dort Wissensmanagement eingeführt. Man folgt damit dem Leitsatz der Firma Toyota, der da lautet: „Before we build cars, we build people!“
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 43-46
Zukunftsfähig durch Personalentwicklung

Zukunftsfähig durch Personalentwicklung

Karlheinz Schwuchow
Der Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften hat sich - nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuell positiven konjunkturellen Entwicklung - von einem regionalen bzw. branchenspezifischen zu einem gesamtwirtschaftlichen Problem entwickelt. In einer mehr und mehr durch Wissen bestimmten globalen Wirtschaft sind es die Mitarbeiter eines Unternehmens, die dessen Leistungsvermögen, Innovations- und Veränderungsfähigkeit bestimmen. Die proaktive Absicherung künftiger Qualifikationsanforderungen durch Personalentwicklung ist somit eine essenzielle Herausforderung. Die Fähigkeit eines Unternehmens, schneller als der Wettbewerb zu agieren, ist die erfolgskritische Größe geworden. Dabei bestimmt das Lernvermögen auch die Veränderungsgeschwindigkeit. Lernfähigkeit ist in diesem Zusammenhang keine Frage der Technologie, sondern der Kultur. Die dabei relevanten Erfolgsfaktoren sollen im Folgenden erörtert werden.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 61-64
Logistikkompetenz in Brasilien

Logistikkompetenz in Brasilien

Transfer erprobter logistischer Methoden in einen Entwicklungsmarkt
Katja Klingebiel, Luiz Felipe Scavarda, Hannes Winkler, Axel Wagenitz
Wirtschaftlich besitzt Brasilien großes Potenzial für die Automobilindustrie. Jedoch sind die Produktionskosten hoch, Rohstoffe teuer, die logistische Infrastruktur suboptimal. Die Gestaltung der Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsstrukturen unterliegt so in Brasilien besonderen Herausforderungen. Um durch etablierte, erprobte Vorgehensweisen der Logis-tikplanung die regionale Industrie zu unterstützen, hat das Fraunhofer IML aus Dortmund gemeinsam mit dem Industrieverband SENAI Logistikkompetenzzentren in Itajaí und Bahia gegründet. Im BRAGECRIM-Projekt HeliOPP der TU Dortmund mit den Universitäten PUC-Rio und UNIMEP Piracicaba werden Methoden für die Positionierung von Kundenentkopplungspunkten, d.h. Bevorratungsebenen in automobilen Supply Chains, entwickelt, die die spezifischen lokalen Rahmenbedingungen wie Produktvarianz, Produktlebenszyklus, Flexibilität und Kosten integrieren.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 33-37
Wohin soll das neue Werk? Standpunkt nach drei Jahren China

Wohin soll das neue Werk? Standpunkt nach drei Jahren China

Arthur Jakopin
Nach drei Jahren als CFO in Dalian, einer der aufstrebenden 5-Mio. Städte in der mittlerweile weltweit zweitwichtigsten Wirtschaftsnation, ist die Antwort klar: Nach China! Auch während der Krise 2009 wurde in Dalian ungebremst gebaut: Straßen, Wohnungen, Werke. Zur gleichen Zeit gab es in Europa Kurzarbeit und Schließungen. Ein Vergleich der klassischen Standortfaktoren ist daher nicht notwendig. Das entschieden bereits die Unternehmen. Die Frage, die bleibt: Was jetzt? Und wieder scheint die Antwort klar.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 45-46
Qualität in wissensintensiven Geschäftsprozessen

Qualität in wissensintensiven Geschäftsprozessen

Ein neuer Ansatz für die Qualitätsmessung
Dennis Geers, Roland Jochem, Priscilla Heinze, Norbert Gronau ORCID Icon
Der klassische Qualitätsgedanke beinhaltet das kontinuierliche Bestreben nach Verbesserung sowie den ständigen Drang, Schwachstellen und Fehler zu suchen und zu eliminieren. Dieser Grundgedanke spiegelt sich auch im KVP-Ansatz wider. Bei der Umsetzung besteht jedoch häufig die Problematik, mit möglichst wenig Aufwand und dennoch auf eine sys-tematische Art und Weise Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Besonders schwierig gestaltet sich die Suche nach diesen Potenzialen beim Versuch, wissensintensive Geschäftsprozesse zu verbessern. Eine gezielte Kombination bisher isolierter Instrumente aus dem Qualitäts-, Geschäftsprozess- sowie Wissensmanagement ermöglicht jedoch über ein speziell entwickeltes Reifegradmodell die Schaffung eines für KMU geeigneten Rahmens, mithilfe dessen sich die Potenziale in der Wissensverarbeitung aufdecken und evolutionär im Sinne des KVP-Ansatzes aufbauen lässt. Die nachfolgenden Darstellungen zeigen die Entwicklung, die Anwendung sowie das ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Digitale Fabrik – Auch KMU planen mit 3D-CAD

Digitale Fabrik – Auch KMU planen mit 3D-CAD

Ein Vorschlag zur modularen Auswahl und Einführung geeigneter Komponenten
Uwe Bracht, Johannes Reichert
Produkte und Dienstleistungen müssen heute in immer kürzeren Zyklen neu auf den Markt gebracht werden. In Zukunft wird es noch stärker als bisher notwendig sein, digitale Methoden nicht nur bei der Produktentwicklung sondern auch in Prozess-, Produktions- und Fabrikplanungen einfließen zu lassen. Auch kleine und mittlere Unternehmen werden zur Überlebenssicherung in einer globalisierten Welt nicht mehr an der Digitalen Fabrik vorbeikommen. Die 3D-CAD-Fabrikplanung kann dabei als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Einführung der Digitalen Fabrik gesehen werden. Diese Bedingung ist aber nach wie vor in vielen Unternehmen nicht erfüllt. Dieser Beitrag beschreibt eine Gesamtmethodik zur anforderungsgerechten Einführung der IT-gestützten 3D-CAD-Fabrikplanung, gerade auch in Bezug auf die Situation kleiner und mittlerer Betriebe.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 65-68
Blended Enterprise

Blended Enterprise

Ein realistisches und attraktives Leitbild für das Wissensmanagement
Michael Reiss, Dirk Steffens
Mit Enterprise 2.0 wird für das durch Internet-Technologien ermöglichte Wissensmanagement ein neues Leitbild propagiert. Während das Web 2.0-Leitbild auf Tools für Kommunikation, Beziehungsmanagement und Lernen in Gestalt von Weblogs, Wikis oder Social-Networking-Plattformen fokussiert war, erstreckt sich Enterprise 2.0 auch auf Strategien, Strukturen und Kulturen des Wissensmanagements und damit auf das gesamte Unternehmen. Anhand der Tiefe, Breite und Geschwindigkeit des Web 2.0-induzierten Wandels wird gezeigt, dass das Leitbild eines Blended Enterprise den existierenden Leitbildern sowohl im Hinblick auf Realistik als auch hinsichtlich der Performance überlegen ist.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
Den Nutzen von Wissensmanagement realisieren

Den Nutzen von Wissensmanagement realisieren

Harald Voigt, Bearing Point
Wissen als Ressource wirkungsvoll einzusetzen und die Prozesse zur Erzeugung, Verbreitung und Nutzung von Wissen zu optimieren, ist seit Jahren die Begründung für Anstrengungen zum Wissensmanagement. Dass sich in vielen Fällen die Erwartungen an entsprechende Projekte nicht erfüllt haben, kann meist auf (einen von) drei Faktoren zurückgeführt werden: (1) „Wissen“ wird mit „Daten“ gleichgesetzt und damit gründlich missverstanden, (2) Der Nutzen wird nicht klar herausgearbeitet, sondern als zwangsläufiges Ergebnis erwartet, (3) Projekte fokussieren auf ideale Konzepte und Prozesse und verfehlen somit den Kontakt zur Organisationswirklichkeit. Der Beitrag zeigt, wie diese Fehler vermieden und die Potenziale von Wissensmanagement erkannt und erschlossen werden können.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 17-20
Geschäftsprozessanalyse und Wissensmanagement mit Hilfe Sozialer Netzwerke

Geschäftsprozessanalyse und Wissensmanagement mit Hilfe Sozialer Netzwerke

Edzard Weber, Christian Scharff
Dieser Artikel beschreibt eine Möglichkeit, einzelne Akteure und Sys-teme im Rahmen der Geschäftsprozessmodellierung prozessübergreifend in Form eines Netzwerks darzustellen und zu analysieren. Dabei wird ein Algorithmus vorgestellt, der die Umwandlung aus einzelnen Teilprozessen zu einem Gesamtbild durchführt. Anschließend werden Kennzahlen eingeführt, die die Analyse des Netzwerks erlauben. Diese Kennzahlen drücken dabei aus, welche Teile des Netzwerks und damit welche Abschnitte in den Prozessen eine starke Auslastung besitzen und welche nicht. Dadurch ist es Prozessverantwortlichen, Projektleitern, Managern oder allgemein Entscheidern möglich, die Prozesse auf global wiederkehrende Schwachstellen zu analysieren sowie Kompetenzen und Erfolgsmuster herauszufinden, um diese gezielter einzusetzen (Staffing).
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 13-16
Indiens globale Portale für die Ingenieurs- und Managementausbildung

Indiens globale Portale für die Ingenieurs- und Managementausbildung

Avrath Chadha, Bhola R. Gurjar
Die nach der Unabhängigkeit Indiens gegründeten technisch-orientierten Top-Universitäten verkörpern den Traum des Staatsgründers Nehru von einem fortschrittlichen Indien. Hochschulen wie das IIT Delhi streben schon längst in die internationale Spitzenliga. Nicht nur Großkonzerne wie IBM werden durch die große Anzahl talentierter Ingenieure zu Kooperationen mit indischen Hochschulen angelockt. Auch amerikanische und europäische Hochschulen versuchen indische Studenten in ihre Ausbildungs- und Forschungsprogramme zu integrieren. Dieser Beitrag liefert einen Überblick über die diverse indische Hochschul- und Forschungslandschaft und zeigt welche Vorteile westliche Unternehmen und Universitäten durch eine enge Zusammenarbeit mit indischen Spitzenuniversitäten gewinnen können.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 49-52
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