Qualifizierung

Mit Talenstrategie dem Fachkräftemangel begegnen

Mit Talenstrategie dem Fachkräftemangel begegnen

Katrin Schickhoff, Ellen Uloth
Qualifizierte und motivierte Fachkräfte zu bekommen und im Unternehmen zu halten wird zu einer immer wichtigeren Führungsaufgabe in den nächsten Jahren werden. Mitarbeiter arbeiten am besten, wenn sie auf der einen Seite ein klares Verständnis von ihrer Aufgabe und den Abläufen haben und auf der anderen Seite ihre Talente und Stärken für das Unternehmen anwenden können. Das Nichtbeachten dieser beiden Seiten der Medaille führt zu hoher Fluktuation, hohem Krankenstand und burn out bei den Mitarbeitern. Die konsequente Umsetzung der stärkeorientierten Strategie zeigt, wie Talente erkannt und zu Stärken in der Funktion im Unternehmen entwickelt und weiterentwickelt werden können.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 27-30
Qualifizierungskonzept

Qualifizierungskonzept

Begleitung der Einführung von IuK-Technologien in der Logistik
Jannicke Baalsrud Hauge, Marcus Seifert, Stefan Wiesner
Es wird erwartet, dass sich die Zahl der Beschäftigten im Logistiksektor in den nächsten fünf Jahren erhöhen wird. Gleichzeitig gehen mehrere Studien von einem steigenden Qualifizierungsbedarf des Logistikpersonals, z.B. zur Einführung von „Intelligent Cargo“, aus. Als „Intelligent Cargo“ werden Lösungskonzepte bezeichnet, bei denen IuK-Technologien genutzt werden, um die Prozessqualität durch Echtzeit-informationen über den Status einer Fracht bei Planung und Steuerung zu verbessern. Eine wichtige Rolle kommt demnach berufsbegleitenden Qualifizierungsmaßnahmen auf allen Ebenen betrieblichen Handelns zu. Dieser Beitrag beschreibt Herausforderungen und Lösungsansätze in der betrieblichen Weiterbildung im Kontext „Intelligent Cargo“.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 77-81
Wissensaustausch mit Projekten

Wissensaustausch mit Projekten

Sharepoint als Brücke zwischen Projekt- und Organisationswissen
Harald Voigt, Jens Wunderlich
Seit vielen Jahren werden technische Instrumente des Wissensmanagements auch zur Unterstützung von Projekten in Organisationen eingesetzt. Der Einsatz erfolgt oft pragmatisch, ohne die Potenziale auszuschöpfen. Spätestens mit Projektabschluss wird mühevoll erarbeitetes Wissen zu einem Projektergebnis komprimiert, das außer dem Auftraggeber kaum jemanden in der Organisation erreicht. Mit dem Vormarsch neuer Kommunikationsformen ergeben sich für den Wissensaustausch zwischen Projekten und Organisationen neue Chancen, die wir im Folgenden beschreiben.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 23-26
Wissensmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Wissensmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Ein geschäftsprozessorientierter Ansatz
Stefan Wiesner, Marcus Seifert, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Verarbeitung kundenindividueller Auftragsspezifikationen, das Handling variantenreicher Produktpaletten sowie die Bedienung eines weltweiten Markts erfordern die Optimierung wissensintensiver betrieblicher Abläufe. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen häufig über exzellente individuelle Fachkompetenzen. Ein systematisches Management des hiermit verbundenen Wissens findet hingegen kaum statt. Bestehende Lösungen zum Wissensmanagement für KMU sind funktional zu eingeschränkt, um im großen Maße zum Einsatz zu kommen. Dieser Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Unterstützung wissensintensiver betrieblicher Abläufe, welcher sich an den Geschäftsprozessen von KMU orientiert. Durch Implementierung dieses Ansatzes kann gezielt zu einer Prozessoptimierung beigetragen werden.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 31-34
Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Wissensmanagement in der Produktentwicklung

Ein Beispiel aus der Industrie
Paul Jutzi, Werner Engeln, Philipp Blattert
Wissen ist heute die zentrale Ressource in einem Unternehmen. Nur mit qualifizierten Mitarbeitern, die aktuelles Wissen zur Problemlösung anwenden können, kann sich ein Unternehmen im Wettbewerb behaupten. Insbesondere in der Produktentwicklung spielt die Verfügbarkeit von relevantem Wissen eine entscheidende Rolle. Als wichtiger Baustein im Rahmen der Implementierung von Lean Development bei der Sulzer Mixpac AG wurde dort Wissensmanagement eingeführt. Man folgt damit dem Leitsatz der Firma Toyota, der da lautet: „Before we build cars, we build people!“
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 43-46
Logistikkompetenz in Brasilien

Logistikkompetenz in Brasilien

Transfer erprobter logistischer Methoden in einen Entwicklungsmarkt
Katja Klingebiel, Luiz Felipe Scavarda, Hannes Winkler, Axel Wagenitz
Wirtschaftlich besitzt Brasilien großes Potenzial für die Automobilindustrie. Jedoch sind die Produktionskosten hoch, Rohstoffe teuer, die logistische Infrastruktur suboptimal. Die Gestaltung der Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsstrukturen unterliegt so in Brasilien besonderen Herausforderungen. Um durch etablierte, erprobte Vorgehensweisen der Logis-tikplanung die regionale Industrie zu unterstützen, hat das Fraunhofer IML aus Dortmund gemeinsam mit dem Industrieverband SENAI Logistikkompetenzzentren in Itajaí und Bahia gegründet. Im BRAGECRIM-Projekt HeliOPP der TU Dortmund mit den Universitäten PUC-Rio und UNIMEP Piracicaba werden Methoden für die Positionierung von Kundenentkopplungspunkten, d.h. Bevorratungsebenen in automobilen Supply Chains, entwickelt, die die spezifischen lokalen Rahmenbedingungen wie Produktvarianz, Produktlebenszyklus, Flexibilität und Kosten integrieren.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 33-37
Wohin soll das neue Werk? Standpunkt nach drei Jahren China

Wohin soll das neue Werk? Standpunkt nach drei Jahren China

Arthur Jakopin
Nach drei Jahren als CFO in Dalian, einer der aufstrebenden 5-Mio. Städte in der mittlerweile weltweit zweitwichtigsten Wirtschaftsnation, ist die Antwort klar: Nach China! Auch während der Krise 2009 wurde in Dalian ungebremst gebaut: Straßen, Wohnungen, Werke. Zur gleichen Zeit gab es in Europa Kurzarbeit und Schließungen. Ein Vergleich der klassischen Standortfaktoren ist daher nicht notwendig. Das entschieden bereits die Unternehmen. Die Frage, die bleibt: Was jetzt? Und wieder scheint die Antwort klar.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 45-46
Qualität in wissensintensiven Geschäftsprozessen

Qualität in wissensintensiven Geschäftsprozessen

Ein neuer Ansatz für die Qualitätsmessung
Dennis Geers, Roland Jochem, Priscilla Heinze, Norbert Gronau ORCID Icon
Der klassische Qualitätsgedanke beinhaltet das kontinuierliche Bestreben nach Verbesserung sowie den ständigen Drang, Schwachstellen und Fehler zu suchen und zu eliminieren. Dieser Grundgedanke spiegelt sich auch im KVP-Ansatz wider. Bei der Umsetzung besteht jedoch häufig die Problematik, mit möglichst wenig Aufwand und dennoch auf eine sys-tematische Art und Weise Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Besonders schwierig gestaltet sich die Suche nach diesen Potenzialen beim Versuch, wissensintensive Geschäftsprozesse zu verbessern. Eine gezielte Kombination bisher isolierter Instrumente aus dem Qualitäts-, Geschäftsprozess- sowie Wissensmanagement ermöglicht jedoch über ein speziell entwickeltes Reifegradmodell die Schaffung eines für KMU geeigneten Rahmens, mithilfe dessen sich die Potenziale in der Wissensverarbeitung aufdecken und evolutionär im Sinne des KVP-Ansatzes aufbauen lässt. Die nachfolgenden Darstellungen zeigen die Entwicklung, die Anwendung sowie das ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Digitale Fabrik – Auch KMU planen mit 3D-CAD

Digitale Fabrik – Auch KMU planen mit 3D-CAD

Ein Vorschlag zur modularen Auswahl und Einführung geeigneter Komponenten
Uwe Bracht, Johannes Reichert
Produkte und Dienstleistungen müssen heute in immer kürzeren Zyklen neu auf den Markt gebracht werden. In Zukunft wird es noch stärker als bisher notwendig sein, digitale Methoden nicht nur bei der Produktentwicklung sondern auch in Prozess-, Produktions- und Fabrikplanungen einfließen zu lassen. Auch kleine und mittlere Unternehmen werden zur Überlebenssicherung in einer globalisierten Welt nicht mehr an der Digitalen Fabrik vorbeikommen. Die 3D-CAD-Fabrikplanung kann dabei als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Einführung der Digitalen Fabrik gesehen werden. Diese Bedingung ist aber nach wie vor in vielen Unternehmen nicht erfüllt. Dieser Beitrag beschreibt eine Gesamtmethodik zur anforderungsgerechten Einführung der IT-gestützten 3D-CAD-Fabrikplanung, gerade auch in Bezug auf die Situation kleiner und mittlerer Betriebe.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 65-68
Blended Enterprise

Blended Enterprise

Ein realistisches und attraktives Leitbild für das Wissensmanagement
Michael Reiss, Dirk Steffens
Mit Enterprise 2.0 wird für das durch Internet-Technologien ermöglichte Wissensmanagement ein neues Leitbild propagiert. Während das Web 2.0-Leitbild auf Tools für Kommunikation, Beziehungsmanagement und Lernen in Gestalt von Weblogs, Wikis oder Social-Networking-Plattformen fokussiert war, erstreckt sich Enterprise 2.0 auch auf Strategien, Strukturen und Kulturen des Wissensmanagements und damit auf das gesamte Unternehmen. Anhand der Tiefe, Breite und Geschwindigkeit des Web 2.0-induzierten Wandels wird gezeigt, dass das Leitbild eines Blended Enterprise den existierenden Leitbildern sowohl im Hinblick auf Realistik als auch hinsichtlich der Performance überlegen ist.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
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