Thema: Prozessverbesserung

Lean Empowerment im digitalen Ökosystem

Lean Empowerment im digitalen Ökosystem

Kulturwerte in technische Anforderungen übersetzen
Frank Bertagnolli ORCID Icon, Sabrina Karch ORCID Icon, Arndt Lüder ORCID Icon
Mit der Digitalisierung weichen vorherrschende Paradigmen – wie Produktzentrierung, Präsenz-Zusammenarbeit und hierarchische Strukturen – der Vision von datengetriebenen Geschäftsmodellen, digitalen, kollaborativen Ökosystemen und einer agilen, holokratischen Arbeitsweise mit flachen Hierarchien und selbststeuernden Teams. Die Zusammenarbeit wird durch den Einsatz von Softwarelösungen ermöglicht. Im digitalen Raum benötigt es neben adaptierten Führungskonzepten insbesondere ein digitales Kulturverständnis der beteiligten Unternehmen. Lean Empowerment ist ein wegweisender Ansatz für die Zusammenarbeit basierend auf kulturellen Werten. In Experten-Workshops wurden Ideen erarbeitet, wie diese Werte in einer digitalen Kultur und somit in einer globalen, digitalen Zusammenarbeit gelebt werden können. Dieser Beitrag stellt konkrete Lösungsansätze vor, woraus sich Anforderungen an das digitale Miteinander und insbesondere an eine Umsetzung innerhalb von IT-Strukturen und ...
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 2 | Seite 32-39 | DOI 10.30844/I4SD.24.2.32
Alternative Ersatzteilfertigung von Fahrzeuggetriebelagern

Alternative Ersatzteilfertigung von Fahrzeuggetriebelagern

Ein Ansatz mittels additiver Fertigung
Norbert Babel, Tobias Empl, Raimund Kreis ORCID Icon, Peter Roider
Ersatzteile sind bei älteren Produkten oft nur schwer zu beschaffen oder mit konventionellen Fertigungstechniken wirtschaftlich nicht herstellbar. Dies aber ist für eine flexible, kostenarme und ressourcenschonende Produktions- weise, die zunehmend in kreisläufig geführten Rohstoffen denkt, unabdingbar. Eine echte Alternative scheint möglich: Wie die Ergebnisse zeigen, können Dämpfungselemente für Getriebelager grundsätzlich mittels additiver Fertigung hergestellt werden.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 2 | Seite 16-22
Motion-Mining im Vergleich zu traditionellen Lean-Tools

Motion-Mining im Vergleich zu traditionellen Lean-Tools

Sensorgestützte Analyse manueller Prozesse in Produktion und Logistik
Hendrik Appelhans, Christopher Borgmann, Carsten Feldmann
Motion-Mining® ist eine Technologie, die mittels Bewegungssensoren und Mustererkennung eine automatisierte Prozessabbildung und Analyse manueller Arbeit ermöglicht. Dieser Beitrag bewertet die Vorteile und Grenzen ihres Einsatzes in Produktions- und Logistikprozessen. Dazu wird Motion-Mining® mit traditionellen Lean-Management-Tools zum Analysieren manueller Tätigkeiten verglichen. Erfahrungen aus vier Use Cases bieten Entscheidungsunterstützung bei der Auswahl der geeigneten Methode für einen bestimmten Anwendungsfall.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 2 | Seite 24-31
I4S 1/2023: Digital Transformation

I4S 1/2023: Digital Transformation

Auf dem Weg zur vierten Industriellen Revolution
Industrie 4.0 und Smart Factory sind zu einem echten Hoffnungsträger geworden und stellen die technologische Antwort auf einige der größten Herausforderungen unserer Zeit dar: nachhaltige Produktion, globale Vernetzung, intelligenter Wissensaustausch. Diese Sonderausgabe erörtert Forschungsfragen im Zusammenhang mit Prozessverbesserung, Künstlicher Intelligenz und Fabriksoftware.
Regionale Refabrikationsnetzwerke

Regionale Refabrikationsnetzwerke

Potenziale und Herausforderungen der lokalen Wiederaufarbeitung von Produkten
André Ullrich ORCID Icon, Edzard Weber, Norbert Gronau ORCID Icon
Die Herstellung von Produkten bindet Energie sowie auch materielle Ressourcen. Viel zu langsam entwickeln sich sowohl das Bewusstsein der Konsumenten sowie der Produzenten als auch gesetzgebende Aktivitäten, um zu einem nachhaltigen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen zu gelangen. In diesem Beitrag wird ein lokaler Remanufacturing-Ansatz vorgestellt, der es ermöglicht, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren, lokale Unternehmen zu fördern und effiziente Lösungen für die regionale Wieder- und Weiterverwendung von Gütern anzubieten.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 2 | Seite 11-14 | DOI 10.30844/IM_23-2_11-14
KI als Planungsassistenz in der Kontraktlogistik

KI als Planungsassistenz in der Kontraktlogistik

Überwachtes Lernen zur Vorhersage von Prozessschritten in der Planung von Logistikprozessen
Marius Veigt, Lennart M. Steinbacher, Michael Freitag ORCID Icon
Der Wettbewerbsdruck in der Kontraktlogistikbranche ist groß. Logistikanbieter müssen schnell und mit überzeugenden Konzepten auf Ausschreibungen reagieren. Dieser Beitrag zeigt erste Ansätze, wie die Prozessplanung der Logistik im Ausschreibungsmanagement mit Methoden des überwachten Lernens beschleunigt werden kann. Unter der Prämisse, dass ähnliche Prozesse aus vergangenen Projekten auf ein neues Projekt übertragen und angepasst werden können, schlägt ein KI-basiertes Assistenzsystem während der Planung mittels Methoden des überwachten Lernens geeignete Prozessschritte in Form von MTM-Codes (Methods-Time Measurement) vor. Dieses Vorgehen beschleunigt die Prozessplanung und kann zu einer Steigerung der Qualität der geplanten Logistikkonzepte führen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 1 | Seite 9-13
Mehrdimensionales Reifegradmodell für Digitale Zwillinge

Mehrdimensionales Reifegradmodell für Digitale Zwillinge

Methode zur systematischen Klassifikation und Bewertung
Michael Lütjen ORCID Icon, Eike Broda, Jan-Frederik Uhlenkamp, Jasper Wilhelm, Michael Freitag ORCID Icon, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Digitale Zwillinge sind ein wichtiger Bestandteil des Industrie 4.0-Gedankens. Sie spiegeln physische Güter in der digitalen Welt wider und erweitern diese mit zusätzlichen Fähigkeiten und Funktionen zur Analyse, Prognose und Entscheidungsfindung. Aufgrund der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Digitalen Zwillingen sind auch ihr Design und ihre Implementierung sehr vielfältig. Diese Publikation leistet einen Beitrag zur Klassifikation und Bewertung von Digitalen Zwillingen mittels eines mehrdimensionalen Reifegradmodells. Die präsentierte Methode „DT-Assess“ ermöglicht eine anwendungsspezifische Bewertung von Digitalen Zwillingen. Die Entwicklung der Methode folgte der Vorgehensweise zur Entwicklung von Reifegradmodellen für das IT-Management. Das entwickelte Reifegradmodell besteht aus sieben Kategorien mit insgesamt 31 zu bewertenden Merkmalen. Die systematische Evaluation in fünf Anwendungsszenarien erlaubt erstmalig eine Einordnung der jeweiligen „Digitale ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 7-11
„Kommen Sie auf den Punkt zurück, sonst kann ich Ihnen nicht helfen“

„Kommen Sie auf den Punkt zurück, sonst kann ich Ihnen nicht helfen“

Strukturierung von Kundeninteraktionen: Ein Fallbeispiel aus dem Technischen Service
Jörg Abel, Peter Ittermann, Tobias Wienzek
Durch Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und komplexe Dienstleistungen unterliegt der Markt für Technische Services derzeit einem Wandel, der Folgen für die Fachkräfte bei Technischen-Service-Dienstleistern hat: Neben neuen fachlichen Kenntnissen müssen sie mit Kunden und weiteren Partnern mehr und anders kommunizieren können. Diese Interaktionen sind nicht immer frei von Konflikten und können für die Beschäftigten belastend werden. Der Beitrag zeigt diese Entwicklungen an einem Fallbeispiel auf und fragt, wie Technische Dienstleister mit organisatorischen Maßnahmen die Interaktionssituationen und -kompetenzen verbessern können.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 41-44
Nachhaltige Problemlösung in digitalisierten Prozessen

Nachhaltige Problemlösung in digitalisierten Prozessen

Lean-Management-Umsetzung in der Logistik mittels datengestützter Prozessabsicherung
Nico Hilgert, Frank Bertagnolli ORCID Icon
Bei Lean-Management-Umsetzungen sollen Prozesse verbessert und Problemursachen nachhaltig beseitigt werden. In Bereichen mit vielen Daten, wie beispielsweise der Logistik, wird die Ursachenanalyse am Shopfloor jedoch unübersichtlich und kompliziert. Unterstützende Anwendungssysteme können bei der Analyse und dem „Führen am Ort der Wertschöpfung“ helfen. Am Beispiel der Versorgungslogistik der Automobilindustrie wird eine einfache digitale Lösung aufgezeigt, die Transparenz schafft, Zeit spart und zu einer nachhaltigen Problemlösung beiträgt.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 5 | Seite 31-34 | DOI 10.30844/I40M_21-5_S31-34
Leistungsoptimierte Trocknung und Sauberkeit

Leistungsoptimierte Trocknung und Sauberkeit

Projekt LoTuS: Ansätze zur energetischen Optimierung von Reinigungsanlagen mit integrierter Trocknung
Ghada Elserafi, Adrian von Hayn, Matthias Weigold ORCID Icon
Die Bedeutung der Bauteiltrocknung wächst mit steigenden Qualitätsanforderungen im metallverarbeitenden Gewerbe. Damit wächst das Erfordernis, den Energiebedarf von Trocknungsprozessen zu reduzieren. Im Forschungsprojekt LoTuS wird mit verschiedenen Ansätzen die Gestaltung einer Durchlaufreinigungsanlage mit energieeffizientem Trocknungsprozess angestrebt. Neben dem Einsatz alternativer Trocknungstechnologien soll eine Prozessdigitalisierung für einen bauteilspezifischen Prozess Transparenz bieten. Hier kommen, neben umfassender Sensorik, auch Methoden der künstlichen Intelligenz zum Einsatz, um eine praxistaugliche Prozessüberwachung zu entwickeln. Mithilfe eines intelligenten Lastmanagements sollen Lastspitzen der gesamten Anlage weiter gesenkt werden.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 8-11 | DOI 10.30844/I40M_21-4_S8-11
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