Thema: Lean Production

Lean Supply Chain Management

Lean Supply Chain Management

Einstufige Materialbereitstellkonzepte zur Versorgung der variantenreichen Automobilproduktion
Sebastian Meißner, Matthias Conze, Sebastian Habenicht, Willibald A. Günthner
Schlanke Belieferungs- und Bereitstellkonzepte sind wesentlicher Bestandteil eines ganzheitlichen Produktionssystems [1]. In der Automobilproduktion sind die Bereitstellung in Auftragssequenz (JIS), die Bereitstellung von fahrzeugspezifischen Warenkörben sowie die sortenreine Bereitstellung von Teileumfängen übliche Standardkonzepte. Für die Bereitstellung von Warenkörben aus unterschiedlichen Teilefamilien sind effiziente Kommissionierprozesse notwendig. Die Kommissionierung findet heute üblicherweise in bandnahen Supermärkten statt, die aus Lägern mit Nachschub versorgt werden. Ein Forschungsprojekt der MAN Truck & Bus AG und des Lehrstuhls fml der TU München verfolgt die Verschlankung dieser Bereitstellprozesse durch die Zusammenlegung von Lager- und Kommissionierstufen. Grundlegende Voraussetzung der breiten Umsetzung dieser einstufigen Bereitstellkonzepte ist eine Veränderung der Belieferungs- und Dispositionsstrategie.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 14-18
Organisationsstruktur für eine schlanke Produktion

Organisationsstruktur für eine schlanke Produktion

Ansätze für eine angepasste Aufbauorganisation unter Anwendung von Lean-Grundsätzen
Katharina Bunse, Mario Schmuziger, Paul Schönsleben
„Lean Production“ ist ein erfolgreiches Produktionskonzept, um langfristig und nachhaltig die Produktivität eines Unternehmens zu steigern. Die Einführung von Lean-Prinzipien in der Produktion stellt jedoch nicht nur die Ablauf- sondern auch die Aufbauorganisation eines Unternehmens vor neue Herausforderungen. Durch ungenügende gesamtübergreifende Prozessmodelle, fehlende Schnittstellendefinition und historisch gewachsene und unflexible Führungsstrukturen kann die Organisationsstruktur in ihrer aktuellen Ausprägung an ihre Grenzen stoßen. Dieser Beitrag analysiert - am Beispiel eines schweizer Produktionsstandorts eines Herstellers von Medizintechnik - die Herausforderungen, die sich an eine Aufbauorganisation bei der Einführung von „Lean Production“-Prinzipien in den operativen Geschäftsbereichen stellen. Es werden Anforderungen an eine angepasste Organisationsstruktur aufgezeigt, sowie Varianten für eine neue Aufbauorganisation vorgestellt. Vor- und Nachteile dieser ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 53-56
MES zur Datengenerierung

MES zur Datengenerierung

Eine Lösung für taktorientierte Produktionssteuerungssystematik
Dieter Specht, Renata Gruß, Thomas Schulz
Durch historisch gewachsene Strukturen in Industrieunternehmen ergibt sich oftmals ein hoher Grad an Intransparenz und Komplexität. Gründe hierfür sind zum Teil in heterogenen Prozessen und IT-Tools zu sehen. Eine taktorientierte Ausrichtung der Projektsteuerungssystematik stellt eine Möglichkeit zur Erzielung langfristiger Wettbewerbsvorteile dar. Durch den Einsatz eines prozessumfassenden Manufacturing Execution Systems (MES) können weitere Verbesserungspotenziale im Prozess identifiziert und realisiert werden. Die Ausrichtung einer Fertigung könnte in zwei Schritten erfolgen. Zunächst wird die Produktion auf Prozessebene taktorientiert strukturiert. Hiernach ist auf IT-Systemebene eine MES-Lösung als Unterstützungstool zu implementieren.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 51-56
Optimierung der innerbetrieblichen Materialversorgung mittels Milkrun

Optimierung der innerbetrieblichen Materialversorgung mittels Milkrun

Vorgehensweise zur Erstauslegung und kontinuierlichen Verbesserung
Eberhard Abele, Felix Brungs
Der Einsatz von Milkruns ist für Unternehmen, die Methoden der schlanken Produktion einsetzen, heute selbstverständlich. Für die Auslegung eines Milkruns existieren zwar konkrete Vorgehensweisen, diese berücksichtigen aber die spezifische Produktionssituation nicht in ausreichendem Maße. Mit Hilfe der gängigen Entwicklungsstufen von Milkruns wird aufgezeigt, welche Auslegung in der jeweiligen Situation sinnvoll ist und wie sich durch gezielte Optimierung einzelner Parameter eine weitere Reduzierung der Kosten erreichen lässt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 61-64
Variantenreiche Kleinserien optimieren

Variantenreiche Kleinserien optimieren

Einsatz der Gruppentechnologie zur Nivellierung
Jochen Deuse ORCID Icon, Stephan Birkmann, Thomas Harms
In der variantenreichen Kleinserienproduktion stellt die Optimierung der Kapazitätsauslastung in der Produktion ein ungelöstes Problem dar. In der Serienproduktion hat sich hierfür die Methode „Produktions­nivellierung“ (Heijunka) bewährt. Im Rahmen dieses Artikels wird ein Ansatz vorgestellt, der es mithilfe der Gruppentechnologie ermöglicht, dieses Konzept auch für die variantenreiche Kleinserie nutzbar zu machen. Dafür werden die charakteristischen Randbedingungen des Fertigungstyps „variantenreiche Kleinserienfertigung“ mit den Umsetzungsvoraussetzungen der Produktionsnivellierung in der Massen- und Serienfertigung abgeglichen. Angewendet wurde dieser Ansatz in einem Produktionswerk der Robert Bosch GmbH.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 45-48
Wandlungsfähigkeit für eine wirtschaftliche Montage in Deutschland

Wandlungsfähigkeit für eine wirtschaftliche Montage in Deutschland

Aktuelle Erkenntnisse und anstehende Forschungsfragen
Dieter Spath, Oliver Scholtz
Produktionsbetriebe werden seit Jahren von Deutschland ins kostengünstigere Ausland verlagert. Der Trend zur Verlagerung insbesondere der personalintensiven Montage hält weiter an. Mit welchen Methoden und welchen Montagesystemen lässt sich weiterhin wirtschaftlich in Deutschland produzieren? Diese Fragestellung wird für typische handliche Produkte betrachtet, die auf einem Tisch produziert werden. Die dabei anzutreffenden unterschiedlichen Montagesysteme unterscheiden sich stark im Investitionsbedarf und in ihrer Stückzahlleistung. Ausgewählt werden die Montagesysteme vor allem auf Basis der prognostizierten Stückzahlen. Da die Verkaufszahlen kaum mehr prognostiziert werden können, ist es erforderlich die Systeme so flexibel auszulegen, dass während der laufenden Produktion, wenn die Verkaufszahlen in der nahen Zukunft gut abschätzbar sind, die Produkte von einem Montagesystem auf ein wirtschaftlicheres wechseln können. Die Montagesysteme sind dazu nicht nur flexibel, ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 61-64
Lean Production Controlling

Lean Production Controlling

Andreas Syska
Auf dem Weg zur „Schlanken Produktion“ ist es notwendig neue Kennzahlen zu entwickeln, die uns nicht nur nachträgliche Auskunft über die Performance des Produktionssystems geben, sondern die direkt am Ort der Wertschöpfung ansetzen. Im folgenden Beitrag wird ein Konzept für ein Lean Production-Controlling mit Kennzahlen vorgestellt, das auf drei Säulen basiert: der marktseitig wahrgenommenen Performance, den Prozessgrößen und den Treibergrößen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 33-36
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