Thema: Industrie 4.0

Implementierung eines Supply Chain Risikomanagements

Implementierung eines Supply Chain Risikomanagements

Von der Überwindung anfänglicher Barrieren hin zur erfolgssichernden Selbstauditierung
Meike Schröder, Max Feser, Johannes Beck
Aufgrund der zunehmend komplexer werdenden Strukturen heutiger Supply Chains steigt die Verwundbarkeit gegenüber Risiken im Wertschöpfungsnetzwerk. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, welche Unternehmen bei der ressourcenschonenden Implementierung eines situationsadäquaten Supply Chain Risikomanagement Systems anleitet. Kern der Vorgehensweise ist ein auf das Unternehmen abgestimmter Katalog von Methoden, der die Umsetzung aller Prozessphasen eines Supply Chain Risikomanagements unterstützt. Zudem wird ein Forschungsprojekt zur Selbstauditierung des Systems aufgegriffen, welches die Wirksamkeit und somit den langfristigen Erfolg des Unternehmens sichern soll.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 45-48
Benutzerschnittstellen im Kontext von Industrie 4.0

Benutzerschnittstellen im Kontext von Industrie 4.0

Chancen für Geringqualifizierte durch benutzerfreundliche Mensch-Maschine-Schnittstellen
Dirk Werthmann, Michael Teucke, Marco Lewandowski, Michael Freitag ORCID Icon
Die stärkere Präsenz von Cyber-Physischen-Systemen (CPS) in Produktion und Logistik führt häufig zu der Annahme, dass zukünftig vornehmlich Arbeitsplätze für hochqualifizierte Beschäftige zur Verfügung stehen werden. Für Geringqualifizierte führt diese Annahme zu dem Schluss, dass CPS für sie ein Risiko darstellen, da sie durch steigende Arbeitsanforderungen von ihren angestammten Arbeitsplätzen verdrängt werden. Im Umfeld der sogenannten vierten industriellen Revolution oder kurz Industrie 4.0 wird diese Entwicklung häufig als unausweichlich dargestellt. Eine detaillierte Untersuchung der Chancen des Einsatzes von CPS auf Geringqualifizierte ist hingegen noch nicht umfassend erfolgt. In diesem Beitrag werden einige technische Ansätze zur Gestaltung von benutzerfreundlichen Mensch-Maschine-Schnittstellen im Bereich Hardware und Software vorgestellt. Die betrachteten Ansätze wurden ursprünglich für den Endkundenbereich entwickelt, sind aber auch für CPS nutzbar. In ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 39-44
Materialflüsse − visualisieren, bewerten & optimieren

Materialflüsse − visualisieren, bewerten & optimieren

Integration von Fabrikplanungsfunktionalitäten in ein Konstruktionswerkzeug
Frank Börner
Materialflüsse stellen eine etablierte Basis für die quantitative Bewertung von Layoutvarianten in der Fabrikplanung dar. Die Funktionalitäten zur Visualisierung, Bewertung und Optimierung von Materialflüssen werden bisher nicht bzw. nur durch vereinzelte Werkzeuge (Insellösungen) der Digitalen Fabrik unterstützt. In diesem Beitrag soll die erfolgreiche Integration von Materialflussfunktionalitäten in ein Modellierungs- und Konstruktionswerkzeug dargestellt werden.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 35-38
IM 4/2014: Stadtnahe Produktion

IM 4/2014: Stadtnahe Produktion

Die räumliche Prozessoptimierung und ihre einzigartigen Vorteile
Diese Ausgabe der Industrie Management untersucht die Auswirkungen von Cyber-Physischen Systemen auf Geringqualifizierte, die Chancen nachhaltiger Produktionsstrategien und die Transformation der Fertigungsindustrie. Weitere Themen sind urbane Fabriken, globale Engineering-Prozesse, Innovationen bei KEP-Dienstleistern, die Bewältigung steigender Produktkomplexität und neue Ansätze für Supply-Chain-Finance. 
Werkzeugmanagement in der Cloud

Werkzeugmanagement in der Cloud

Potenziale einer unternehmensübergreifenden Cloud-Lösung für ein digitales und automatisiertes Werkzeugmanagement
Marcus Röschinger, Dominik Stockenberger, Willibald A. Günthner
In modernen Supply Chains nimmt die Vernetzung der beteiligten Unternehmen immer mehr zu. Dies gilt auch für die Versorgung von produzierenden Unternehmen mit Fertigungsmitteln. Im Bereich des Werk-zeugmanagements gestaltet sich der Informationsfluss daher zunehmend komplexer. Dabei bedingt der in erster Linie papierbasierte Informationsaus-tausch eine geringe Durchgängigkeit sowie eine stark eingeschränkte Verfügbarkeit der Werkzeugdaten. Durch ein digitales Werkzeugmanagement in der Cloud könnten die medialen Brüche in der Werkzeug-Supply-Chain überwunden werden. Der Abruf und die Aktualisierung von Werkzeugdaten ist damit permanent und ortsunabhängig möglich. Durch eine eindeutige Werkzeugidentifizierung kann zudem eine automatische Übertragung benötigter Daten auf Maschinen erfolgen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 52-56
IM 3/2014: Capability Management

IM 3/2014: Capability Management

Menschen und Organisationen effektiv befähigen und die Anpassungsfähigkeit stärken
Diese Ausgabe behandelt zentrale Herausforderungen der modernen Arbeitswelt: Optimierung der Produktivität in der Unikatfertigung, Bewältigung des Fachkräftemangels im Mittelstand, Innovationsmanagement mit kybernetischen Prinzipien und die Rolle von Lernfabriken. Weitere Themen umfassen die effiziente Nutzung digitaler Werkzeugmanagement-Systeme und dynamische Netzwerke für KMUs. Praktische Fallbeispiele bieten wertvolle Einblicke.
MITO-gestützte MES-Funktions- bausteine (FBS)-Implemen-tierung und Evaluierung

MITO-gestützte MES-Funktions- bausteine (FBS)-Implemen-tierung und Evaluierung

Hartmut F. Binner
Vorgestellt wird eine toolgestützte Vorgehensweise zur MES-Funktionsbausteine-Auswahl und Implementierung. Zu MES gehören klassische Datenerfassungen und Aufbereitungen wie Betriebsdatenerfassung (BDE), Maschinendatenerfassung (MDE) und Personaldatenerfassung, aber auch alle anderen Prozesse, die eine zeitnahe Auswirkung auf den Fertigungs-/Produktionsprozess haben.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 2 | Seite 57-61
Partizipative Layoutplanung mit Augmented Reality

Partizipative Layoutplanung mit Augmented Reality

Ein Ansatz zur Erweiterung der Layoutgestaltung in der Fabrikplanung mit AR-Techniken
Alexander Schlegel, Frank Börner, Egon Müller, Antonio Lavorgna
Die Layoutplanung stellt ein Paradebeispiel für die Interdisziplinarität der Fabrikplanung dar. Eine übergreifende Zusammenarbeit bietet Möglichkeiten, Ideen und Erfahrungen möglichst vieler Personen in die Planung miteinzubeziehen, Synergien zu nutzen, eine schnellere Abstimmung des Planungsstands zwischen den Fachbereichen zu realisieren und somit die Effektivität sowie die Effizienz im Planungsprozess zu verbessern. Die Entwicklung leistungsfähiger Rechentechnik sowie die zunehmende Verbreitung mobiler Endgeräte (z.B. Smartphones, Tablet-Computer) eröffnen neue Potenziale und Möglichkeiten zur Nutzung von Augmented Reality (AR) im Anwendungsfeld der Fabrikplanung. Dieser Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Anwendung von AR in der partizipativen Layoutplanung.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 2 | Seite 35-39
Auf dem Weg zur Industrie 4.0 Evolution oder Revolution

Auf dem Weg zur Industrie 4.0 Evolution oder Revolution

Christian Gorldt, Alexander Pflaum
Die Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) schreitet schnell voran und wird im heutigen wirtschaftlichen Handeln als ein wesentlicher Innovationsmotor gesehen. Zukünftige Industrieproduktion ist durch eine hohe Individualisierung der Produkte sowie eine starke Flexibilisierung der Produktion geprägt. Die rasante Entwicklung des Internet hat vor allem in den letzten Jahren im privaten Leben zur Verschmelzung der realen mit der virtuellen Welt beigetragen und wird in Zukunft auch stärker im industriellen Umfeld Einzug erhalten. Dieser Paradigmenwechsel wird in Fachkreisen als Industrie 4.0 bezeichnet und kann als die vierte industrielle Revolution verstanden werden. Der Beitrag gibt einen Überblick zum Themenfeld Industrie 4.0 und stellt die Potenziale des Transformationsprozesses dar.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Ist Industrie 4.0 die nächste Revolution in der Fertigung?

Ist Industrie 4.0 die nächste Revolution in der Fertigung?

Die Fabrik der Zukunft gibt es immer nur in der Zukunft
Oliver Herkommer, Kim Hieble
Als weitere industrielle Revolution wird die Vision „Industrie 4.0“ gepriesen. Der Begriff ist glücklich gewählt - die Bedeutung der Strategie hingegen umstritten. Schon mit CIM und PLM sei viel zu viel versprochen worden, sagen die einen. Andere erinnern mit Recht daran, dass die Diskussionen um CIM, Digitale Fabrik und PLM entscheidenden Entwicklungen den Boden bereitet haben, auf dem aktuell viele neue Ansätze gedeihen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 42-46
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