Technologie: Werkzeuge

Wissensaustausch mit Projekten

Wissensaustausch mit Projekten

Sharepoint als Brücke zwischen Projekt- und Organisationswissen
Harald Voigt, Jens Wunderlich
Seit vielen Jahren werden technische Instrumente des Wissensmanagements auch zur Unterstützung von Projekten in Organisationen eingesetzt. Der Einsatz erfolgt oft pragmatisch, ohne die Potenziale auszuschöpfen. Spätestens mit Projektabschluss wird mühevoll erarbeitetes Wissen zu einem Projektergebnis komprimiert, das außer dem Auftraggeber kaum jemanden in der Organisation erreicht. Mit dem Vormarsch neuer Kommunikationsformen ergeben sich für den Wissensaustausch zwischen Projekten und Organisationen neue Chancen, die wir im Folgenden beschreiben.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 23-26
Vorgehensmodell zur Entwicklung von Selbststeuerungsstrategien

Vorgehensmodell zur Entwicklung von Selbststeuerungsstrategien

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Görges, Thomas Jagalski, Steffen Sowade
Die Selbststeuerung logistischer Prozesse bietet eine Möglichkeit, trotz steigender Komplexität in der Logistik und kurzfristigen, unvorhersehbaren Ereignissen den Anforderungen an eine flexible und effiziente Auftragsabwicklung gerecht zu werden [1]. Daher wird dieses Konzept in der Logistikforschung intensiv als ein zur zentralen Planung alternativer Ansatz für die Gestaltung dezentral organisierter Planungs- und Steuerungssysteme untersucht [2]. Die Forschungsarbeit fokussiert u.a. auf die Entwicklung innovativer Selbststeuerungsstrategien und deren Anwendung mithilfe geeigneter Methoden und Instrumentarien. Auch wenn die Nutzenpotenziale unterschiedlicher Selbststeuerungsstrategien für ausgewählte Anwendungsszenarien der Produktionslogistik bereits in Simulationsstudien nachgewiesen wurden [3-6], fehlt bisher für den breiten Einsatz von Selbststeuerung ein systematisches Modell zum Vorgehen bei der Entwicklung von solchen Selbststeuerungsstrategien. In vorangegangenen ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 55-58
Strategisches Management der Produktpiraterie

Strategisches Management der Produktpiraterie

Qualitätssicherung in der Konzeption ganzheitlicher Schutzstrategien
Oliver Kleine
Die zunehmende Bedrohung der deutschen Investitionsgüterindustrie durch Produktpiraterie bzw. der ungewollten Preisgabe von wettbewerbsrelevantem Know-how ist zwar heute weitgehend unbestritten. Dennoch werden Gegenmaßnahmen immer noch erst nach einem Schadensfall und punktuell als Ergebnis eines eher taktisch geprägten Planungsprozesses ergriffen. Der Frage nach der grundsätzlichen strategischen Passfähigkeit von ergriffenen Maßnahmen und relevanter Bedrohungslage wird dabei nur vereinzelt und wenig systematisch nachgegangen. Eine erfolgreiche Schutzstrategie bedarf deshalb einer geeigneten Qualitätssicherung auf strategischer Ebene. Der folgende Beitrag illustriert einen auf dem Quality Function Deployment (QFD) basierenden Ansatz zur Lösung dieses Problems.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 61-65
Aktueller Überblick Open Source Software für Geschäftsprozesse

Aktueller Überblick Open Source Software für Geschäftsprozesse

Nele Brenner, Nina Landsberg
Es gibt zahlreiche kommerzielle Software-Anwendungen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen. Immer mehr Unternehmen setzen jedoch auf quelloffene (engl. Open Source) Alternativen, denn inzwischen gibt es ein breites Angebot ausgereifter Anwendungen für klassische betriebswirtschaftliche Funktionen. Aber wie gut ist die lizenzkostenfreie Alternative, für wen ist sie geeignet und worauf sollte man achten? Der folgende Beitrag bietet einen kurzen Einblick in die Welt von Open Source und vergleicht einige Open Source Softwaretools im Bereich industrieller Geschäftsprozesse.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 60-63
Digitale Fabrik – Auch KMU planen mit 3D-CAD

Digitale Fabrik – Auch KMU planen mit 3D-CAD

Ein Vorschlag zur modularen Auswahl und Einführung geeigneter Komponenten
Uwe Bracht, Johannes Reichert
Produkte und Dienstleistungen müssen heute in immer kürzeren Zyklen neu auf den Markt gebracht werden. In Zukunft wird es noch stärker als bisher notwendig sein, digitale Methoden nicht nur bei der Produktentwicklung sondern auch in Prozess-, Produktions- und Fabrikplanungen einfließen zu lassen. Auch kleine und mittlere Unternehmen werden zur Überlebenssicherung in einer globalisierten Welt nicht mehr an der Digitalen Fabrik vorbeikommen. Die 3D-CAD-Fabrikplanung kann dabei als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Einführung der Digitalen Fabrik gesehen werden. Diese Bedingung ist aber nach wie vor in vielen Unternehmen nicht erfüllt. Dieser Beitrag beschreibt eine Gesamtmethodik zur anforderungsgerechten Einführung der IT-gestützten 3D-CAD-Fabrikplanung, gerade auch in Bezug auf die Situation kleiner und mittlerer Betriebe.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 65-68
Flexible Projektorganisationen

Flexible Projektorganisationen

Projektorganisationen zur Steuerung strategischer Veränderungsprozesse
Martin Friesl
Unternehmen agieren in zunehmend turbulenten und dynamischen Wettbewerbsbedingungen, welche die strategische Veränderung und Reorganisation zum Regelfall werden lassen. Die Übersetzung dieser Anforderungen in interne Veränderungsprojekte wird damit zum Erfolgsfaktor. Der vorliegende Beitrag zeigt auf Basis eines Projekts zur strategischen Neuausrichtung eines deutschen Technologiekonzerns, die Grenzen formaler Planung von Veränderungsprojekten und die Bedeutung einer flexiblen Projektorganisation. Im Laufe des Veränderungsprojekts und den sich wandelnden Anforderungen ändert sich die Projektorganisation mehrfach. Auf Basis der Fallstudie werden Merkmale flexibler Projektorganisationen identifiziert und Implikationen für die Führung strategischer Veränderungsprojekte abgeleitet.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
PLM-basierte Entscheidungsunterstützung

PLM-basierte Entscheidungsunterstützung

Martin Eigner, Martin Langlotz
Aktuelle IT-Lösungen zum Produktlebenszyklusmanagement (PLM-Lösungen) bieten keine Unterstützung bei Entscheidungen in frühen Phasen der Produktentwicklung, da ihr Fokus die Administration von Konstruktionsdaten ist. Dieser Beitrag beschreibt ein Konzept zur Weiterentwicklung von PLM-Lösungen. Verfügbare Ansätze zum Business Information Management werden dargestellt, bewertet und erweitert. Kernidee des gezeigten Konzepts ist ein rollenbasierter Arbeitsplatz zur Aufgaben- und prozessorientierten Führung bei der Entscheidungsfindung in der Produktentwicklung. Abschließend wird in dem Beitrag die Umsetzungsstrategie dargestellt und ein Ausblick auf wesentliche Potenziale bei der Realisierung des Konzepts gegeben.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 62-65
IM 6/2008: Produktpiraterie

IM 6/2008: Produktpiraterie

Innovation und fälschungssichere Kennzeichnung als Schlüsselstrategien
Die Schäden durch Produktpiraterie haben eine beängstigende Dimension erreicht. Erfolgversprechend sind Ansätze, die das Know-how nicht in den Produkteigenschaften kapseln, sondern in der weniger leicht kopierbaren Fertigung ansiedeln. Alles, was Sie sonst zum Thema ganzheitlicher Schutz, Anti-Counterfeiting und die Wettbewerbsprofilierung mittels hybrider Produkte wissen müssen – im vorliegenden Heft finden Sie es.
Leistungsbasierte Zielvereinbarungen für Produkt-Service Systeme

Leistungsbasierte Zielvereinbarungen für Produkt-Service Systeme

Ingo Lange, Paul Schönsleben, Raphael Kunz
Für Hersteller von komplexen Maschinen und Anlagen besteht ein großes Umsatzpotenzial in der Vermarktung von industriellen Dienstleistungen. Diese beziehen sich auf die optimale Nutzung der Leistungsfähigkeit von Investitionsgütern bei den Kunden über den gesamten Lebenszyklus. Individuelle Problemlösungen im Produkt und Servicegeschäft erfordern eine Integration des Dienstleistungsanbieters in die Wertschöpfungsprozesse des Kunden. Dies führt zu einer Neuausrichtung der Service-Geschäftsbeziehung basierend auf einem nutzenorientierten Vergütungsmodell. Dieser Beitrag zeigt ein Vorgehensmodell, welches auf Basis von Prozessen, Kennzahlen und Risikoanalysen die Ausarbeitung von leis-tungsbasierten Servicekontrakten in einer integrativen Service-Geschäftsbeziehung systematisch unterstützt.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 17-20
Echtzeit-Produktqualitätsmonitoring auf Basis einer integrierten Anforderungs- und Qualitätsmodellierung

Echtzeit-Produktqualitätsmonitoring auf Basis einer integrierten Anforderungs- und Qualitätsmodellierung

Stefan Häusler, Axel Hahn
Die effektive Planung und Steuerung von Produktentwicklungsprojekten ist aufgrund von stark steigender Komplexität des Produkts, sowie steigenden Qualitäts-, Zeit- und Ressourcenzwängen herausfordernder denn je. Gerade die Bestimmung des aktuellen Stands der Entwicklung ist nur schwer durchzuführen. Aus dieser Motivation heraus präsentiert der Beitrag ein Konzept zur entwicklungsbegleitenden Bestimmung der Produktqualität und Entwicklungsergebnisse. Das Konzept wird innerhalb der Halbleiterindustrie umgesetzt und erprobt.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 49-52
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