Autor: Steffen Sowade

Wandlungsfähigkeit durch selbststeuernde Produktionssysteme

Wandlungsfähigkeit durch selbststeuernde Produktionssysteme

Ein Beispiel aus der Bekleidungsindustrie
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Steffen Sowade
Produktionssysteme sind einer Vielzahl von Faktoren ausgesetzt, welche ihre Leistungsfähigkeit beeinflussen und hohe Anforderungen an ihre Flexibilität, Robustheit und Anpassungsfähigkeit [1-2] stellen. Sowohl die Gestaltung wandlungsfähiger Produktionssysteme als auch die Selbststeuerung logistischer Prozesse ermöglichen die Bewältigung intern oder extern induzierter Komplexität und Dynamik. Nach [3] verlangt Wandlungsfähigkeit erstens Schnittstellen und Standards, welche die funktionale und nicht-funktionale Interoperabilität von physischen und informationstechnischen Fabrikelementen gewährleisten. Zweitens muss die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet werden. Drittens sind Methoden zur Steuerung von Wandlungsprozessen und zur Bewertung des ökonomischen Nutzens von Wandlungsfähigkeit erforderlich. Dieser Beitrag erläutert am Beispiel einer gemischten Werkstatt- und Linien-fertigung in der Bekleidungsindustrie, inwiefern Selbststeuerung wandlungsfähige ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 9-12
Vorgehensmodell zur Entwicklung von Selbststeuerungsstrategien

Vorgehensmodell zur Entwicklung von Selbststeuerungsstrategien

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Görges, Thomas Jagalski, Steffen Sowade
Die Selbststeuerung logistischer Prozesse bietet eine Möglichkeit, trotz steigender Komplexität in der Logistik und kurzfristigen, unvorhersehbaren Ereignissen den Anforderungen an eine flexible und effiziente Auftragsabwicklung gerecht zu werden [1]. Daher wird dieses Konzept in der Logistikforschung intensiv als ein zur zentralen Planung alternativer Ansatz für die Gestaltung dezentral organisierter Planungs- und Steuerungssysteme untersucht [2]. Die Forschungsarbeit fokussiert u.a. auf die Entwicklung innovativer Selbststeuerungsstrategien und deren Anwendung mithilfe geeigneter Methoden und Instrumentarien. Auch wenn die Nutzenpotenziale unterschiedlicher Selbststeuerungsstrategien für ausgewählte Anwendungsszenarien der Produktionslogistik bereits in Simulationsstudien nachgewiesen wurden [3-6], fehlt bisher für den breiten Einsatz von Selbststeuerung ein systematisches Modell zum Vorgehen bei der Entwicklung von solchen Selbststeuerungsstrategien. In vorangegangenen ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 55-58
Auswahl von Open Source Tools zur modellgetriebenen Simulationserzeugung

Auswahl von Open Source Tools zur modellgetriebenen Simulationserzeugung

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Daniel Rippel, Steffen Sowade, Torsten Hildebrandt
Die Autonomous Logistic Engineering Methodology (ALEM), die im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Selbststeuerung logistischer Prozesse - ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“ entwickelt wird, bietet verschiedene Werkzeuge zur Modellierung selbststeuernder logistischer Systeme. Zur Auswertung der Modelle wird ALEM um eine Simulation erweitert. Um die ALEM-Modelle simulierbar zu machen, müssen sie aufbereitet werden. Dazu werden die ALEM-Modelle mithilfe von Konzepten der Model Driven Architecture in ausführbare Simulationsmodelle transformiert. Zur Durchführung dieser Transformation wurden verschiedene Open Source Tools untersucht.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 25-28