Die internationale Wettbewerbssituation, in der sich die Entstehungsprozesse und Produktzyklen laufend verkürzen, erfordert bei einem Global Player wie dem Volkswagen-Konzern den Ausbau einer leistungsfähigen Wissensmanagementinfrastruktur. Der schnelle und geschützte Austausch von konzerninternem Fach- und Erfahrungswissen rund um den Globus wird aufgrund der Modulstrategie, des internationalen Entwick-lungs- und Fertigungsverbunds und steigender Qualitäts- und Produktivitätsanforderungen immer relevanter. Aus diesem Grund erteilte der Vorstand der Volkswagen AG 1998 den Auftrag, ein Wissensmanagementprogramm mit der Bezeichnung ww.deck (world wide development and exchange of corporate knowledge) zu erproben und umzusetzen. Seit Frühjahr 1999 arbeitet ein interdisziplinäres Team an der Umsetzung dieses Auftrags.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 64-66