Komplexitätsmanagement

Die Magie der Module

Die Magie der Module

Flexible Vielfalt ohne Mehrkosten: Modularisierung 4.0 für Produkte, Services und die gesamte Organisation
Horst Wildemann, Sebastian Eckert
Kundenorientierung und Individualisierung werden weiterhin die wichtigsten Leitlinien für neues Wachstum in vielen Branchen sein. Unternehmen kommen nicht umhin, eine immer stärkere Vielfalt in Produkten, Services und Geschäftsmodellen zu antizipieren. Diejenigen, denen es gelingt, die entstehende Komplexität smarter zu managen, haben auf lange Sicht einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Denn wer Varianten kosteneffizienter und schneller erzeugen kann als der Wettbewerber, der entscheidet das Rennen am Ende für sich und dessen Profitabilität wird auch nicht durch die eigenen Komplexitätskosten in Gefahr gebracht. Wer modularisiert, kann individuelle Wertversprechen schneller und gleichzeitig kosteneffizienter abliefern und Varianten ohne Mehrkosten erzeugen.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 52-56
Institut für Technologiemanagement

Institut für Technologiemanagement

Bereich für Produktionsmanagement Universität St.Gallen
Christoph Benninghaus
Der Bereich Produktionsmanagement an der Universität St.Gallen beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Industrie 4.0 und angrenzenden Themenfeldern. Forschungsseitig werden dabei insbesondere neue Erkenntnisse und Lösungsansätze im Bereich Produktionsmanagement, Komplexitätsmanagement sowie Smart Services untersucht. Darüber hinaus unterstützt das Institut industrielle Organisationen in verschiedenen Branchen und Regionen in ihrer strategischen Planung, der Prozessoptimierung und bei der Umsetzung von Verbesserungsinitiativen. Von der Prozessaufnahme bis hin zur Ausarbeitung der Produktionsstrategie sowie Empfehlungen für den Einsatz von Industrie 4.0 Lösungen bieten wir eine Vielzahl von Forschungs- und Transferprojekten an. Einige dieser Projekte werden im Folgenden kurz skizziert.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 68-69
Kurze Durchlaufzeit trotz hoher Vielfalt

Kurze Durchlaufzeit trotz hoher Vielfalt

Wie Durchlaufzeiten bei komplexen und variantenreichen Produkten reduziert werden können
Josef Wüpping, Natali Wiebe
Die steigende Produktvielfalt und damit einhergehende Komplexität ist ein Problem mit dem sich, mehr oder weniger ausgeprägt, fast jedes Unternehmen befasst. Die Ausbringungsmenge bleibt unter dem eigentlichen Niveau, der Aufwand in der Angebots- und Auftragsabwicklung ist höher als nötig und die Kundenzufriedenheit bzgl. Lieferzeit und Liefertreue könnte auch besser sein. Intuitiv wissen diese Unternehmen häufig, woran das liegt. Die Komplexität der Prozessabläufe und wechselnde Engpässe verstellen aber den Blick auf die Lösung. Die Hürde besteht darin, Kundenanforderungen zu erfüllen, ohne die internen Aufwände und damit Komplexität zu steigern sowie die Liefer- und damit Durchlaufzeit zu verringern.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Verzahnte Produktentwicklung

Verzahnte Produktentwicklung

Wirksames Komplexitätsmanagement durch kohärente Entwicklungsorganisation und -prozesse
Frank Koppenhagen
Der adäquate Umgang mit Komplexität stellt heute einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar, der existenzielle Bedeutung für die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen besitzt. Ein wirksames Komplexitätsmanagement darf dabei nicht nur die Gestaltung des Produkts fokussieren, sondern muss die wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen der Produktarchitektur, der Entwicklungsorganisation und dem Entwicklungsprozess berücksichtigen. Die kohärente Gestaltung dieser drei Bereiche im Kontext des Komplexitätsmanagements ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 13-16
Komplexitätsmanagement als Grundlage wandlungsfähiger Produktionssysteme

Komplexitätsmanagement als Grundlage wandlungsfähiger Produktionssysteme

Leitbilder, Prinzipien und Werkzeuge
Michael Reiss
Zwar betonen die vorliegenden Ansätze zum proaktiven Management von Produktionssystemen durchweg die Komplexität wandlungsfähiger Produktionssysteme. Sie beinhalten jedoch keinen Baustein „systematisches Komplexitätsmanagement“. Aufbauend auf einer Spezifikation der Dimensionen und Domänen der Produktionskomplexität wird ein Rahmenkonzept für ein praxistaugliches Komplexitätsmanagement im Dienste wandlungsfähiger Produktionssysteme anhand der Leitbilder, Prinzipien und Werkzeuge entwickelt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 77-81
Unterstützung von Makeor-Buy-Entscheidungen bei variantenreichen Produkten

Unterstützung von Makeor-Buy-Entscheidungen bei variantenreichen Produkten

Eberhard Abele, Sven Kuhn
Unternehmen stehen vor der Frage, welche Wertschöpfungstiefe für sie optimal ist bzw. welche Kombination von Produkten und Prozessen intern oder extern gefertigt werden soll. Bei variantenreichen Erzeugnissen geben die bestehende Methoden jedoch keine Auskunft darüber, wann eine Eigenfertigung oder Fremdvergabe vorteilhaft ist. Diese Fragestellung spielt jedoch aufgrund der steigenden Variantenzahl und der niedrigen Wertschöpfungstiefe eine bedeutende Rolle. Aus diesem Grund wird hier eine Methode vorgestellt, mit der die Make-or-Buy-Entscheidung auch bei einer hohen Zahl an Varianten unterstützt werden kann.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 61-64
Management vielfaltsinduzierter Prozesskomplexität in globalen Netzwerken

Management vielfaltsinduzierter Prozesskomplexität in globalen Netzwerken

Jan C. Aurich, Andreas Grzegorski, Frank H. Lehmann
Eine zunehmende Zahl von Produktvarianten sowie die Entstehung globaler Wertschöpfungsnetzwerke induzieren in Unternehmen eine steigende Zahl von Prozessen sowie Prozessvarianten und erhöhen so deren Komplexität. Während auf Produktebene Modularisierungs- und Standardisierungsansätze zur Beherrschung vielfaltsinduzierter Komplexität Stand der Technik sind, bestehen im Bereich indirekter Geschäftsprozesse entsprechende Defizite. Der vorgestellte Ansatz untersucht am Beispiel der Nutzfahrzeugindustrie Chancen und Einflussfaktoren einer Standardisierung indirekter Prozesse in globalen Netzwerken. Berücksichtigt werden hierbei insbesondere Wechselwirkungen mit der zunehmenden Komplexität technischer Systeme.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 13-16
Strategisches Flexibilitätsmanagement

Strategisches Flexibilitätsmanagement

Ein Vorgehensmodell für Industrieunternehmen
Hans-Dietrich Haasis, Henning Juechter
Entscheidungen im Umgang mit strategischer Flexibilität sind qualitativ und komplex. Ziel dieses Artikels ist es, einen Versuch zur Operationalisierung des Konstrukts der strategischen Flexibilität vorzustellen. Als Instrument für ein strategisches Flexibilitätsmanagement - eines Managements des geplanten Wandels- wird ein methodisches Denkraster entwickelt, das dem Anwender ein differenziertes Verständnis für die wichtigen Gestaltungsparameter von strategischer Flexibilität seines Unternehmens vermittelt und diese in einem qualitativen Performance-Measurement-System zur Entscheidungsunterstützung in Zusammenhang stellt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 59-62
IM 6/2007: Komplexitätsmanagement

IM 6/2007: Komplexitätsmanagement

Herausforderungen, Strategien und Anpassungsfähigkeit
Komplexität ist eine der meist beachteten Eigenschaften unserer Zeit. In dieser Ausgabe erfahren Sie, welchen Einfluss Komplexität auf Geschäftsprozesse nehmen kann und welche Bewältigungsstrategien helfen – von der Gestaltung passender Produktarchitekturen über die Prozesskomplexität in globalen Netzwerken bis zur Anpassungsfähigkeit an komplexe Umgebungen mit dem strategischen Flexibilitätsmanagement.
Änderungsfreundliche Module in Produkten und Prozessen

Änderungsfreundliche Module in Produkten und Prozessen

Peter Belener
Steigende Anforderungen im internationalen Wettbewerb erfordern von produzierenden Unternehmen neue Strategien im Umgang mit der daraus resultierenden Komplexität. Die Modularisierung komplexer Systeme ist eine dieser Strategien, die auf Produkte wie auch auf Prozesse angewendet werden kann. Viele Entscheidungen zur Entwicklung modularer Produkte müssen jedoch zu einem frühen Zeitpunkt der Produktentwicklung und unter einem hohen Maß an Unsicherheit getroffen werden. Nachträgliche Änderungen sind dadurch vorprogrammiert. Der Gestaltung änderungsfreundlicher Modulstrukturen sowie der Analyse und Bewertung von Moduländerungen gilt daher der folgende Artikel.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 51-54
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